Autor Thema: Bei PISA-Studie für Erwachsene durchgefallen - trotz ÖRR  (Gelesen 729 mal)

Offline Rochus

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Zunächst ein Zitat aus dem fulminanten Gutachten des Prof. Kirchhof:

Zitat
...An dem Vorzug eines funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems für die Kultur, die Demokratie, die Urteilskraft und die Erwerbsbedingungen in einem Gemeinwesen hat jeder Inländer teil, mag er auch das Angebot individuell nicht nutzen oder nicht nutzen können. Er ist durch die medienbedingte oder mediengestützte Informationskultur mit
begünstigt...

Zitat
...jederzeit das Hörfunkprogramm und das Fernsehprogramm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks empfangen zu können, damit über eine stetige, individuell erschließbare Quelle der Information, der Unterhaltung, der kulturellen Anregung zu verfügen...

So, das mal zur Einstimmung.

Aber wie kann dann das hier passieren, wo wir doch alle so gebildet sind, weil wir die pure Möglichkeit haben, diesen ÖRR-Unfug empfangen zu können?

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/pisa-studie-fuer-erwachsene-deutschland-schneidet-bei-piaac-schlecht-ab-a-926672.html

Zitat
Deutschlands Erwachsene lesen und rechnen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig, das zeigt eine neue OECD-Studie. Dramatischer als der Rückstand auf andere Länder ist jedoch die Bildungsungerechtigkeit in der Bundesrepublik.


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"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

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