Autor Thema: GEZ soll fallen: Sixt bläst zum Angriff gegen „Gebühren-Wahnsinn“  (Gelesen 2455 mal)

Offline Uwe

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GEZ soll fallen: Sixt bläst zum Angriff gegen „Gebühren-Wahnsinn“

Eine Studie des NDR hat ergeben, dass die Abgabe sogar eine Steuer ist. Wenn  sich diese Rechtsauffassung jedoch durchsetzt, dann könnte der GEZ ernste Gefahr drohen.

Erich Sixt hat jedenfalls angekündigt, dass er bis in die letzte Instanz gehen will, um die GEZ zu Fall zu bringen.

mehr auf:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/20/angriff-auf-die-gez-erich-sixt-will-gebuehrenwahnsinn-beenden/


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Offline Uwe

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Kommentar: Eine Steuer, die offiziell nicht so heißt

Von Martin Vogler
Plötzlich ist die Rundfunkabgabe wieder in der Diskussion

mehr auf:
http://www.wz-newsline.de/home/leitartikel/eine-steuer-die-offiziell-nicht-so-heisst-1.1402049


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Offline power-dodge

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Moin,

ich würde nicht zu viele Hoffnungen drauf setzen.
Beitragsservice wird diesen Gegner ganz einfach los.

Sonderregelung = Sixt macht nichts mehr ;-)

So einfach wird es kommen, alle Gegner werden stillgelegt.
Die naiven und ängstlichen werden weiter abkassiert.

Willkommen in der Demokratie  ;)


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Offline Rochus

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Zitat
Eine Studie des NDR hat ergeben, dass die Abgabe sogar eine Steuer ist. Wenn  sich diese Rechtsauffassung jedoch durchsetzt, dann könnte der GEZ ernste Gefahr drohen.

Eine Studie des NDR???     ::)  Da hat wohl jemand nicht richtig gelesen.  Die werden wohl die Doktorarbeit von Frau Terschüren, die ja seinerzeit beim NDR beschäftigt war, mit ihrem Brötchengeber in einen Topf geworfen haben.


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"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

Offline Uwe

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Pressemitteilung vom 20.08.2013 | 12:54
Bayerischer Rundfunk (BR)

BR zur Berichterstattung über die angekündigte Klage von Sixt gegen den Rundfunkbeitrag


Sixt hat angekündigt, gegen den Rundfunkbeitrag zu klagen. Der Bayerische Rundfunk äußert sich zur Berichterstattung über die angekündigte Klage.

Es bleibt dabei: Sixt zahlt im Vergleichszeitraum 2013 nicht mehr, sondern weniger Rundfunkbeiträge als im Jahr zuvor. Das liegt - anders als dargestellt - nicht nur daran, dass Sixt seine Autoflotte verkleinert hat, sondern auch an der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag.

Auch wenn man berücksichtigt, dass Sixt im ersten Quartal 2013 rund 5000 Autos weniger angemeldet hatte als im ersten Quartal 2012, kommt es zu einer erheblichen Entlastung im fünfstelligen Bereich für das Unternehmen:

mehr auf:
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=100240&sektor=pm&detail=1&r=542035&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0


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Offline fox

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Offline Uwe

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Sixt-Chef hat jetzt schon gewonnen

A Hund is er scho, der Sixt Erich! Der größte Autovermieter Deutschlands will das Gebührendiktat der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten nicht akzeptieren und zieht jetzt vor den Kadi. Nicht nur, indem er seine Anwälte lange Schriftsätze in unverständlichem Juristendeutsch bei Gericht einreichen lässt – der Unternehmer geht selbst an die Öffentlichkeit und redet Klartext, mit dem er Millionen normaler GEZ-Gebührenzahler aus der Seele spricht: Notfalls will er gegen die „missratene Gebührenreform“ bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, es sei höchste Zeit, „den Gebührenwahnsinn“ zu stoppen.

mehr auf:
http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/718-000-euro-gez-gebuehren-sixt-chef-hat-jetzt-schon-gewonnen/8664366.html


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Offline Rochus

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Sixt will jetzt gegen den BR klagen, wegen Veröffentlichung von internen Firmendaten

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rundfunkgebuehren-Sixt-prueft-juristische-Schritte-gegen-den-Bayerischen-Rundfunk-1939773.html

Zitat
Der Sender verteidigte sein Vorgehen. Man habe auf von Sixt selbst veröffentlichte Zahlen reagiert und keine wettbewerbsrelevanten Zahlen genannt, teilte der BR mit. Vielmehr habe sich der BR darauf beschränkt, die finanziellen Auswirkungen der Finanzierungsreform im Quartalsvergleich im ungefähren Größenbereich zu nennen. "Aus Sicht des Bayerischen Rundfunks war dies nötig, um einem unzutreffendem Eindruck in der Öffentlichkeit entgegenzutreten", heißt es in der Stellungnahme

Das hätte auch erfolgen können, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Und selbst das ist eine haarige Sache!

Ich fordere 35 Jahre Haft für den BR, bei guter Führung können die dann nach 9 Jahren an die frische Luft zurück, analog zum Urteil gegen Bradley Manning.


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Offline power-dodge

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Da bin ich mal sehr gespannt.
Der Mann hat Potenzial, Macht und Geld!

Wir sind einfaches Fußvolk.

Vielleicht wird das unserer neuer Held der in die Geschichtsbücher eingeht?
Banknoten oder Münzen werden nach ihn gestanzt...

Hoffentlich bleibt der Mann dran!


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Offline Sophia.Orthoi

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Das hätte auch erfolgen können, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Und selbst das ist eine haarige Sache!

Wirsollen einem Sender Daten über Umstände unserer Wohnung und Arbeit geben. Persönliche Daten einem Sender. Grotesker kann es nicht sein, auch die Antwort des Bayerischen Rundfunks: "Aus Sicht des Bayerischen Rundfunks war dies nötig, um einem unzutreffendem Eindruck in der Öffentlichkeit entgegenzutreten".


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Offline Rochus

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Das hätte auch erfolgen können, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Und selbst das ist eine haarige Sache!

Wirsollen einem Sender Daten über Umstände unserer Wohnung und Arbeit geben. Persönliche Daten einem Sender. Grotesker kann es nicht sein, auch die Antwort des Bayerischen Rundfunks: "Aus Sicht des Bayerischen Rundfunks war dies nötig, um einem unzutreffendem Eindruck in der Öffentlichkeit entgegenzutreten".

Recht hast Du! Man stelle sich vor, die gehen mit unseren Daten genauso hausieren.

Unsereiner klagt gegen den Laden und die geben dann plötzlich unsere dort ach so sicheren Daten preis, bloß um dabei besonders gut auszusehen.

Vor Herrn Sixt und den Verantwortlichen bei Rossmann und anderen ziehe ich den Hut. Die könnten auch der Einfachheit halber die Füße still halten und die Beiträge auf den Endverbraucher umlegen.

In dem Zusammenhang frage ich mich auch mittlerweile, wie das denn wettbewerbsrechtlich auf EU-Ebene zu sehen ist. Hier werden die Unternehmer über Gebühr  ;) äh, Beitrag, belastet, lassen die Zahlen in ihre Kalkulation einfließen und andernorts sprich in den Nachbarländern sind die ÖRR nicht dermaßen gierig. Wenn da jemand grenznah wohnt und Preise vergleicht, der mietet seinen PKW oder Umzugswagen dann wohl lieber jenseits von Deutschland, juckelt mit der Karre in DE durch die Gegend, hört WDR/NDR/MDR oder was auch immer und die Blöden sind die Deutschen.


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wtfacow

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Werde Sixt demnächst mal eine Mail schreiben, und mich für seinen großartigen Einsatz bedanken. :)
Durch diese Aktion hat er im übrigen einen Kunden mehr.Mein nächstes Auto Miete ich bei Sixt, dieses Engagement muss belohnt werden!


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Offline power-dodge

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Dito  ::)

Sorry das war schon gepostet.

Mich würde nur mal interessieren ob sich der Herr Sixt einschüchtern oder bestechen lässt.


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Offline Rochus

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Sorry das war schon gepostet.

Mich würde nur mal interessieren ob sich der Herr Sixt einschüchtern oder bestechen lässt.

So, wie ich den aus der Entfernung einschätze, sieht der das auch zusätzlich sportlich und nicht nur geschäftlich. Der hat vermutlich den Kaffee auch auf, wie so viele hier im Lande.
Und damit wird der sich wohl kaum zufrieden geben, dass die ihm mit einem Geschenk abspeisen. Einen solchen Laden, wie er ihn führt, hast Du nicht mal eben so mir nichts dir nichts aufgebaut. Dazu bedarf es schon eines gewissen Kampfgeistes.

Zitat
...1969 übernahm er die Leitung der elterlichen Firma Auto Sixt, die damals 200 Fahrzeuge hatte. 1986 wandelte er das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft - die Sixt AG - um und brachte das Unternehmen an die Börse. Seitdem führt Erich Sixt das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender. Unter seiner Führung wurde die Sixt AG zu Deutschlands größtem Autovermieter.
aus Wikipedia

Dann kann man davon ausgehen, dass die Aktion im Management der Firma besprochen wurde und er das nicht im Alleingang durchzieht, auch wenn er persönlich 57 Prozent der Anteile hält.

Zitat
Erich Sixt ist verheiratet mit Regine Sixt, geb. Prestel. Die beiden haben zwei Söhne. Erich Sixt lebt in Grünwald. Frau und beide Söhne sind im Management der Firma Sixt tätig - Regine Sixt als Vice President Marketing; der jüngere Sohn Konstantin Sixt leitet den Bereich E-Commerce und der ältere Sohn Alexander Sixt ist seit dem 1. Juli 2009 Leiter der Konzernentwicklung
aus Wikipedia

Und wie ein Werbegag sieht mir das ganze nicht aus!


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