Autor Thema: Mein erster Brief  (Gelesen 2934 mal)

Offline fox

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Mein erster Brief
« am: 07. Mai 2013, 18:32 »
Ich habe heute von der Einwohnerzwangsmeldestelle Beitragsservice den ersten Brief in meinem Leben erhalten. Meine Daten wurden am 4.3.2013 an diese Stelle OHNE MEINE ZUSTIMMUNG weitergegeben. Kann sich jeder ausrechnen, wann er drann ist.  ;)

Ich habe den ersten Satz gelesen, und mußte erst einmal heftig lachen.  ;D ;D ;D Die haben es sogar fertiggebracht, in einem Satz die Worte: hochwertig, unabhängig und vielfältig zu verwenden.
Dabei mußte ich bei hochwertig an die Nachahmungen der Privaten denken, die da täglich über den Bildschirm flimmern, bei unabhängig kommt mir immer der Fall "Brender" in den Sinn und bei vielfältig denke ich immer an die Wiederholungen, die von einem Programmsender zum anderen verschoben werden.
(Ich selbst habe keinen Fernseher und auch kein Radio, aber wenn ich auf Besuch bei bekannten bin, kriege ich diese Sch....ße mit)

Die wollen doch glatt, daß ich denen einen Antwortbogen zurückschicke. Ich habe mir das Kuvert angeschaut, und da soll ich auch noch das Porto bezahlen.
Bei der Angabe zur Zahlungsweise haben die einen Punkt vergessen: Keine Zahlung
Unterschreiben soll ich diesen Zettel auch noch.  ;D ;D

Ich lege diesen Wisch erst einmal in meinen WC-Bereich. Zum Abwischen reicht er allemal.

Dann warten wir was als nächstes kommt.



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Online seppl

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #1 am: 07. Mai 2013, 19:05 »
Willkommen im Club!

Hefte lieber alles in einem Ordner ab, sonst kann es Dir passieren, dass Du die wichtigen Briefe auch vernichtest.
Auch zur Rekonstruktion und Fehlersuche bei Falschbehauptungen seitens des Beitragsservice.
Bei anstehenden Rechtsstreitigkeiten hebe ich ALLES auf. Auch das, was mir im Moment unwichtig erscheint.

Grüsse Seppl


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline observer

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #2 am: 07. Mai 2013, 19:08 »
Beitragsservice den ersten Brief in meinem Leben erhalten

Und es wird nicht dein letzter bleiben.  >:(


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Ich konsumiere nicht, ergo bezahle ich auch nicht. --> seit 2008 rundfunklos glücklich und noch nie bezahlt.

Offline fox

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #3 am: 07. Mai 2013, 19:16 »
Da habt ihr beide recht seppl und observer

Ich werde auf alle Fälle nicht klein beigeben und klagen, solange es möglich ist.
 >:D >:D >:D


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Offline Andy_Greg

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #4 am: 23. Mai 2013, 17:31 »
Hab heute auch so ein schönes Schreiben bekommen, bin mal gespannt wann das nächste kommt, melde mich doch nicht an von mir gibt es nichts  >:D


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Online Uwe

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #5 am: 23. Mai 2013, 17:32 »
Hab heute auch so ein schönes Schreiben bekommen, bin mal gespannt wann das nächste kommt, melde mich doch nicht an von mir gibt es nichts  >:D

Gut so,hoffe es werden noch Hunderttausende!  ;D


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Offline fox

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #6 am: 23. Mai 2013, 20:39 »
Hab heute auch so ein schönes Schreiben bekommen, bin mal gespannt wann das nächste kommt, melde mich doch nicht an von mir gibt es nichts  >:D

Gut so,hoffe es werden noch Hunderttausende!  ;D


Nein, nicht Hunderttausende ........ Millionen  ;D ;D


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Offline D4NN¥PWR

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #7 am: 04. Juni 2013, 15:40 »
Hallo zsm,

ja ich darf mich auch zu den Unglücklichen zählen, die den ersten Brief vom Beitragsservice erhalten haben. Seit dem 01.05. unterhalte ich meine erste eigene Wohnung und es war ja bei der Ummeldung schon klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Blutsauger auch mich anschreiben werden. Leider ist es, wie zu Zeiten der GEZ, nicht mehr so einfach, die Briefe getrost zu ignorieren, man wird ja laut Gesetz praktisch dazu verpflichtet, sich bei denen anzumelden.

Schlimm an der ganze Sache finde ich, ist, dass es für Auszubildende wie mich nicht mal eine Ermäßigung möglich ist, geschweige denn eine Befreiung. Neben meiner Ausbildungsvergütung beziehe ich noch Wohngeld, da es nicht meine Erstausbildung ist und ich somit keinen Anspruch auf BAB habe. Soweit ich nämlich gelesen habe, können sich Bezieher von BAB durchaus befreien lassen..

Hat jmd von Euch bereits Erfahrung damit gemacht, wenn man der Bitte im Brief nicht nachgekommen ist? Ich denke mal, im Vgl. zu der GEZ, wo nach drei Briefen Ruhe war, wird das hier wohl nicht so einfach sein..

MfG D4NN¥PWR


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Offline fox

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #8 am: 04. Juni 2013, 17:47 »
@D4NN¥PWR

Also nach ca. 4 Wochen kommt der nächste Brief, mit der Aufforderung doch der Anmeldung nachzukommen.

Ich habe heute meinen 2. Brief bekommen.



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Offline odenil

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #9 am: 04. Juni 2013, 21:58 »
Ich habe heute meinen 2. Brief bekommen.
Die scheinen wohl einen ganzen Schwung rausgeschickt zu haben..
Ich habe heute ebenfalls meinen zweiten Antwortbogen aus dem Briefkasten gefischt.

Den werde ich genau so ignorieren, wie den ersten. Das Anschreiben war noch recht unverbindlich formuliert:
"Da wir unter Ihrem Namen für diese Wohnung kein Beitragskonto finden konnten, haben Sie um einige Angaben gebeten. Ihre Antwort liegt uns noch nicht vor." ...bli-bla-blub

Ich denke in gut vier Wochen wird das nächste Schreiben eintrudeln.


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Offline D4NN¥PWR

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Re: Mein erster Brief
« Antwort #10 am: 05. Juni 2013, 05:52 »
Ah gut zu wissen, ich werde die Briefe zunächst mal ignorieren. Die fälligen Beiträge bis zu meinem Einzug in meine erste eigene Wohnung lege ich dann einfach vorrübergehend auf mein Tagesgeldkonto, damit ich später, wenn es dann doch keinen Ausweg mehr gibt, zahlen kann.

Später kann ich ja auch immer noch behaupten die Infopost nicht erhalten zu haben, sollen die mir doch erst mal das Gegenteil beweisen. ;D


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