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Autor Thema: ÖRR: Einseitige Berichterstattung? Studie zeigt deutliches Ergebnis  (Gelesen 484 mal)

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T-Online, 25.01.2024
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Einseitige Berichterstattung? Studie zeigt deutliches Ergebnis
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird vorgeworfen, Inhalte etwa von ARD oder ZDF seien zu einseitig. Forscher widerlegen das, sehen jedoch ein grundlegendes Problem.
Von Marianne Max
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_100329260/ard-und-zdf-einseitige-berichterstattung-studie-mit-deutlichem-ergebnis.html
Zitat von: T-Online, 25.01.2024, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - Einseitige Berichterstattung? Studie zeigt deutliches Ergebnis
[...]
Doch stimmt der Vorwurf überhaupt? Berichten öffentliche Sender wie ARD, ZDF, WDR oder RBB tendenziös? Dieser Frage sind Forscher der Universität Mainz und der Stiftung Mercator in einer Studie auf den Grund gegangen, die t-online vorliegt.

Experte: Insgesamt trifft die Behauptung nicht zu

[...] Studie "Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten" [...]

"Insgesamt trifft die Behauptung, die Nachrichtenformate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seien im Vergleich zu anderen Nachrichtenmedien besonders einseitig, aber nicht zu", so Marcus Maurer, Forscher am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

[...]

Forscher kritisieren Fokus auf negative Informationen

[...] Die öffentlich-rechtlichen Formate berichteten hingegen im Vergleich insgesamt weder besonders negativ noch viel ausgewogener als die privaten Medien, obgleich die Ansprüche an öffentlich-rechtliche Medien in diesem Punkt höher seien. Laut der Studie berichteten sie zudem weniger negativ über die aktuellen Regierungsparteien als die Vergleichsmedien.

Insgesamt sieht Maurer den Fokus auf negative Informationen, wie er sowohl durch öffentlich-rechtliche als auch privaten Medien gesetzt werde, kritisch. "Natürlich haben Medien auch eine Kontrollfunktion", so der Experte. "Wenn sie ihre Berichterstattung aber auf Probleme beschränken, ohne über Lösungen zu berichten, kann das selbst zum Problem werden", warnt er. Dadurch sinke das Vertrauen in die etablierten Parteien.

Forschende raten Medien insgesamt zu konstruktiverer Berichterstattung

[...]


Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Institut für Publizistik (01/2024)
"Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten" (PDF, 24 Seiten, ~850kB)
von Marcus Maurer, Simon Kruschinski, Pablo Jost
https://www.polkom.ifp.uni-mainz.de/files/2024/01/pm_perspektivenvielfalt.pdf
Zitat von: Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Institut für Publizistik (01/2024), "Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den ö.r. Nachrichtenformaten"
[...]
Autoren

Marcus Maurer ist Professor für Politische Kommunikation
am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität
[...]
Simon Kruschinski ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut
für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
[...]
Pablo Jost ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
[...]

Die vorliegende Studie wurde zu etwa gleichen Teilen von der
Stiftung Mercator und aus Mitteln der Johannes Gutenberg-Universität
Mainz finanziert.
[...]


Anm: Nachfolgend Beleg für "käufliche" Forschende.
Sie sagten: Folge der Wissenschaft und ick fand das Geld!

 :o

LTO, 12.05.2016
VG Mainz gibt Journalist Recht
Keine Geheimhaltung von Sponsoring-Verträgen
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/vg-mainz-3k63615mz-offenlegung-sponsoren-vertraege-universitaet-keine-geheimhaltung-erfolg-fuer-pressefreiheit/
Zitat von: LTO, 12.05.2016, VG Mainz gibt Journalist Recht - Keine Geheimhaltung von Sponsoring-Verträgen
[...]
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hatte in den Jahren 2009 und 2013 Spenden in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro über die Boehringer Ingelheim Stiftung erhalten. Im Gegenzug hatte das Land Rheinland-Pfalz über 50 Millionen Euro für Baumaßnahmen und Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
[...]

VG Mainz, 11.05.2016 - 3 K 636/15.MZ
Zugang zu Forschungsmittelverträgen durch Medienvertreter; Informationsfreiheit
https://www.landesrecht.rlp.de/bsrp/document/MWRE160001987/part/L


Danksagungen:
Daaaaanke an meinen Wingman für: Sie sagten: Folge der Wissenschaft und ick fand das Geld!!

Daaaaaanke auch an die fiktiven Personen C.O.N.N.Y. für das Abstellen von Roh-Hinkelsteinen im gallischen Steinbruch! Ick meißel aus den Dingern § 10 a RBStV/Art. 22 DSGVO Hinkelstein-Schubraketen 2024!

 :)


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...alles "gute" Gründe und Anlässe für
SEPA-Mandat/Lastschrift kündigen/rückbuchen, Zahlg. einstellen + Protestnote
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35120.0


Außerdem...
An die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und GEZ/Beitragsservice
Tippgeber werden - zu Missständen im ö.r. Rundfunksystem!

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,19977.msg218516.html#msg218516


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Focus, 26.01.2024
Ideologie, Themen, Parteien
Wie „linksgrün“ sind ARD und ZDF wirklich? Studie gibt spannende Einblicke
Berichtet der öffentlich-rechtliche Rundfunk tendenziös? Und wie sieht es im Vergleich dazu bei den privaten Medien aus? Eine Studie der Universität Mainz ist dieser Frage nachgegangen. Hier die Ergebnisse.
von Thomas Sabin
https://www.focus.de/kultur/kino_tv/ideologie-themen-parteien-wie-linksgruen-sind-ard-und-zdf-wirklich-studie-gibt-spannende-einblicke_id_259612611.html
Zitat von: Focus, 26.01.2024, Ideologie, Themen, Parteien - Wie „linksgrün“ sind ARD und ZDF wirklich? Studie gibt spannende Einblicke
Julia Ruhs ist Journalistin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Kolumnistin bei FOCUS online. In einem ihrer Beiträge berichtet sie, wie es ist, wenn man auf Menschen trifft, die einen für eine „linksgrün durchseuchte“ Staatsfunkerin halten und den Glauben an die Meinungsfreiheit längst verloren haben. Was Ruhs erlebt, spiegelt wider, wie angeschlagen das Vertrauen der Bevölkerung in die Medien ist. Eine Studie gibt nun Einblicke in die Vielfalt und Ausgewogenheit der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) in Deutschland und zeigt, was an den Vorwürfen dran ist.
[...]

Anm.: Echt jetzt Julia!?! Macht doch mal eine Studie, wieviele vom ÖRR einen "Nebenjob" bei Zeitungen haben.
Nach dem Motto:
Tach, mein Name iss Schimanski. Tagsüber arbeite ick bei der Kripo im Ruhrpott. Abends bin ick bei der Konkurrenz und treibe Kohle für die Mafia ein.


 :)


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Querverweis aus aktuellem Anlass...
Thema: Politiker od. Demonstrant? Nach diesen Kriterien wählt ÖRR zufäll. Person...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=37691.0


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Auch Reitschuster hat zu dem Thema berichtet:

reitschuster.de, 07.02.2024
Öffentlich-Rechtliche
Endlich amtlich: Studie bestätigt Links-Drall von ARD und ZDF
Im ÖRR ist nur die linke Sicht auf die Welt die richtige

Von Daniel Weinmann
https://reitschuster.de/post/endlich-amtlich-studie-bestaetigt-links-drall-von-ard-und-zdf/
Zitat von: reitschuster.de, 07.02.2024, Endlich amtlich: Studie bestätigt Links-Drall von ARD und ZDF - Im ÖRR ist nur die linke Sicht auf die Welt die richtige
Dass die Haltungsjournalisten der zwangsfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen stramm auf Staatslinie sind, kann allenfalls bestreiten, wer auf dem linken Auge blind ist. Nachhilfe für die regierungsergebenen Realitätsverweigerer gibt nun die Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Das dort angesiedelte Institut für Publizistik nahm 9389 Beiträge aus 47 unterschiedlichen Medien unter die Lupe, darunter neun Formate der öffentlich-rechtlichen Sender. Im Ergebnis zeigt sich eine eindeutige Präferenz für die Berichterstattung über die Regierungsparteien. Demnach wird die SPD in den öffentlich-rechtlichen Medien besonders positiv dargestellt, dicht gefolgt von den Grünen.

[...]

Die Studie steht kostenlos und ohne Werbung zur Verfügung - siehe Link im Einstiegsbeitrag:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Institut für Publizistik (01/2024)
"Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten" (PDF, 24 Seiten, ~850kB)
von Marcus Maurer, Simon Kruschinski, Pablo Jost
https://www.polkom.ifp.uni-mainz.de/files/2024/01/pm_perspektivenvielfalt.pdf


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