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Autor Thema: Deutsche Medien: Höchste Zeit für eine Entschuldigung  (Gelesen 317 mal)

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nachdenkseiten.de, 14.01.2022

Deutsche Medien: Höchste Zeit für eine Entschuldigung

Ein Kommentar von Tobias Riegel

Zitat
Das Beispiel der neuen ARD-Chefin Patricia Schlesinger zeigt: Während sich etwa in Dänemark eine große Tageszeitung für ihr „Versagen“ bei der Corona-Berichterstattung entschuldigt (wir haben berichtet), zeigen viele große deutsche Medien eine gegenteilige Haltung: Flucht nach vorne, Selbstbespiegelung und Eigenlob. Dabei kann es keinen Zweifel geben: Die aktuell dominierenden Redakteure haben das Vertrauen in ihren Berufsstand so schwer erschüttert, dass es mit einer (folgenlosen) Entschuldigung nicht getan sein wird: Es wäre aber ein Anfang.
[…]

Mutige Ausnahmen
[…]
Auf dem Sockel des Selbstlobs
[…]
Umfallende Elefanten
Es ist zu befürchten, dass die (unvermeidlichen) Entschuldigungen für die anti-journalistische Unterstützung der Corona-Politik durch viele deutsche Medien erst dann kommen, wenn es endgültig zu spät ist. Wenn also an den momentan etablierten Tendenzen zu Protestverboten, Diffamierung Andersdenkender, Social-Media-Zensur, Überwachung (digitale ID), Isolation, Impf-Abo, Hygiene-Gängelung und vielem mehr nur noch sehr schwer etwas geändert werden kann.

Es gab selbstverständlich bereits lange vor Corona bedenkliche Kampagnen in deutschen Medien, unter vielem anderen zur Stützung von Sozialkürzungen, Privatisierungen und Angriffskriegen oder um das Feindbild Russland aufzubauen. Seit 2020 wurden aber diese bereits abzulehnenden Praktiken nochmals verschärft. Eine Entschuldigung – wenn sie denn kommt – wird auch nicht ausreichen, um den zerstörten Ruf weiter Teile der deutschen Medienlandschaft zu reparieren: Erst eine durch Distanz zu Regierung und großen Firmen geprägte Praxis könnte Glaubwürdigkeit zurückerobern.

Aber nichts ist für die Ewigkeit: Laut diesem Artikel auf Corodok gibt es momentan trotz der noch immer überwältigenden Medienkampagnen zu Corona und trotz der giftigen Ausgrenzung Andersdenkender Beispiele für „umfallende Elefanten“ – darunter auch Journalisten. Und der Regisseur Dietrich Brüggemann brachte kürzlich einen aktuell unter vielen deutschen Journalisten verbreiteten Zeitgeist auf den Punkt, indem er twitterte:
Zitat
„Im chinesischen Horoskop ist 2022 das Jahr des umfallenden Elefanten. (Habe ich mir gerade ausgedacht, aber das macht man ja heutzutage so.)“

Weiterlesen auf:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=79753

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  • IP logged  »Letzte Änderung: 14. Januar 2022, 22:22 von ChrisLPZ«
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Also ich finde in diesem Artikel das Zitat der neuen "Hohe Priesterin der ARD", Patricia Mutter Schlesinger sehr interessant:
Zitat
     Frage: Welche Fehler hat die ARD in der Corona-Berichterstattung gemacht?

    Antwort: ARD, ZDF und Deutschlandradio haben unter erschwerten Bedingungen wirklich viel geleistet. Der RBB hatte selbst Corona-Fälle und musste von heute auf morgen mobil arbeiten. Aber wir haben das Informationsbedürfnis gut abgedeckt und auf allen Ausspielwegen auch große zusätzliche Kulturangebote gemacht, was mir ganz besonders wichtig war. Was Fehler angeht: Vielleicht sind wir zu spät auf jene Menschen eingegangen, die Impf-Vorbehalte haben. Wir hätten ihnen früher erklären können, warum Impfen richtig und wichtig ist.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=79753

Da wird ja erstmal ganz schön auf die Tränendrüse gedrückt. (Ich vergehe gerade vor Mitleid. Besonders, wenn ich an die vielen denke, die durch Corona ihre Existenz verloren haben, da sie nicht das Glück einer Zwangsalimentierung hatten.)
Im Anschluß dann gleich die übliche Selbstbeweihräucherung, was natürlich nicht fehlen darf.

Und dann kommt die selbsternannte Mutter der Nation schließlich zur "Selbstkritik", welche diese Bezeichnung eigentlich gar nicht verdient.
Aber diese "Selbstkritik" offenbart eines sehr deutlich: Mutter Schlesinger scheint nicht die geringste Ahnung von ihrem gesetzlichen Auftrag zu haben. Und ich frage mich gerade, ob sie schon jemals auch nur einmal einen einzigen von diesen ganzen Rundfunkstaatsverträgen selber gelesen hat. Wenn ja, dann ist sie offenbar nicht fähig, deren Inhalt zu verstehen. Und wenn sie das schon nicht kann, wie will sie dann ernsthaft anderen etwas erklären?

Also wenn ich mir andere wichtige und relevante Informationen zum Thema Corona und Impfung schon aus ausländischen Medien zusammensuchen muß, dann frage ich mich: Wofür haben wir überhaupt einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dazu noch zwangsfinanziert, der nicht einmal imstande ist, seiner Kernaufgabe ordnungsgemäß nachzukommen?


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(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

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Stimmt. Wenn sie da sagt "Wir hätten ihnen früher erklären können, warum Impfen richtig und wichtig ist." dann wären sie gemäß ihrer Funktion und Auftrag verpflichtet gewesen im gleichen Maße z.B. darüber aufzuklären, welche Nebenwirkungen entstehen können und auf etwaige Begleitumstände hinzuweisen, wie z.B. wie lange die Wirkung solcher Impfungen eigentlich anhält.

Ich konsumiere zwar kein ÖRR, würde aus der jetzigen Lage im Land aber mal schlussfolgern das man seit 2020 in Sachen Berichterstattung mehr als ein mal den Rundfunkstaatsvertrag in der Hinsicht gebrochen hat.


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