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Autor Thema: Initiative „Unsere Medien“ für öffentlich-rechtlichen Rundfunk  (Gelesen 207 mal)

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deutschlandfunk.de, 12.01.2022

Initiative „Unsere Medien“ für öffentlich-rechtlichen Rundfunk / Unterstützer, die mehr wollen

Unter der Überschrift „Zukunftsdialog“ suchte die ARD zuletzt den Austausch mit ihrem Publikum. In der Debatte um den eigenen Auftrag sei das nicht genug – findet „Unsere Medien“. Die Initiative ist zwar für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie will aber auch einiges ändern.

Von Daniel Bouhs

Zitat
Wenn es um Unterstützung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht, dann sieht die neue Vorsitzende der ARD, rbb-Intendantin Patricia Schlesinger, kein Defizit: „Der Wind ist manchmal hart und manchmal laut. Aber gleichzeitig erfahren wir auch viel Unterstützung von Kirchen, von Gewerkschaften, von Verbänden, von der Produzenten-Allianz. Das darf man ja auch nicht vergessen in dem ganzen Zusammenhang: Wir sind stark präsent. Und natürlich, wer stark präsent ist, viel leistet für die Öffentlichkeit, steht auch schnell und viel in der Kritik. Aber wir haben auch grundlegende Unterstützung in diesem Land.“
[…]

Initiative „Unsere Medien“ für Reformen
[…] „Es gibt eigentlich keine wirklichen Kräfte oder eben vielleicht auch jüngere Nutzerinnen und Nutzer, die sich stark machen dafür, dass mit ihrem Geld, das sie ja auch zahlen, etwas auch Digitales vielleicht näher an ihrer Lebensrealität dann auch produziert wird. Und das sehe ich schon als schwere und schwierige Ausgangslage.“

Das sehen auch einige Kultur- und Medienschaffende so. Sie haben die Initiative „Unsere Medien“ gegründet. Olaf Steenfadt* spricht für die Gruppe. Er hat früher selbst für ARD und ZDF gearbeitet. Heute beobachtet er für Reporter ohne Grenzen die Entwicklung der Medienkonzentration. Ihm ist wichtig: „Unsere Medien“ setzt sich für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. […]

„Legitimierung relativ schnell in Gefahr“
[…]

Ein Ziel: Mehr in Vielfalt investieren
Eine konkrete Forderung der Initiative ist, die Angebote von ARD und ZDF besser aufeinander abzustimmen – statt häufig dasselbe zu senden. Freiwerdende Ressourcen sollen in mehr Vielfalt investiert werden – vor allem in neue digitale Angebote, um alle zu erreichen.
Patricia Schlesinger, die neue ARD-Vorsitzende, hat sich zwar einen stärkeren Dialog auf die Fahnen geschrieben. Auf die Wünsche der Initiative will sie aber nicht eingehen: Sie möchte keine einzelnen Forderungen kommentieren.

Weiterlesen auf:
https://www.deutschlandfunk.de/initiative-fuer-reform-der-oeffentlich-rechtlichen-100.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)

* Olaf Steenfadt
Zitat
[…] begann seine Laufbahn als Reporter bei ARD und ZDF, arbeitet unter anderem für die European Broadcasting Union und die Open Society Foundation. Außerdem ist er Berater für die Deutschen Welle […]
https://www.me-blog.de/nah-und-doch-so-fern-olaf-steenfadt-ueber-medien-in-libyen/(Blog der Hochschule Darmstadt, Studiengang Medienentwicklung, veröffentlicht am 22. November 2013 von Lisa Leander)


Gesammelte Meldungen zum Thema:
Auftrags- und Strukturreform des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks (12/2021)
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  • Beiträge: 1.173
Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk ist mitnichten "stark" und "präsent". Niemand U40 konsumiert ihn. Er ist völlig überflüssig und zu einer eigenen riesigen Filterblase verkommen.

Eine gute Idee wäre noch, dass der Rundfunkbeitrag künftig rechtskonform erhoben wird. Das ist ein sehr, sehr dickes Brett, das derzeit nur in bandenkrimineller Weise umgangen wird.


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K
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Das ist eine Lüge.

Das Fernsehen verhindert gerade den "Austausch" der angeblich angeboten wird.

Völlig selbstverständlich und ebenso grotesk und absurd wird der "Austausch" eben nicht auf der medialen Plattform angeboten, die den "Austausch" vorschlägt - Rundfunk/ Fernsehen, sondern auf völlig anderen, medialen Plattformen, die sonst verteufelt werden - aber genutzt.

Rundfunk/Fernsehen verhindern Austausch und damit Demokratie. Sie nutzen nur wenigen, die den Erhalt der Rundfunkanstalten dafür umso lauter fordern.

So lange diese Anstalten existieren, werden diese ihren Tribut fordern.
Wer die Zwangsabgabe nicht will, muss sich für das Abwickeln der Rundfunkanstalten und statt dessen das Einrichten einer medialen Landschaft einsetzen, die Austausch und Teilhabe ermöglicht, zu angemessenen Kosten für die, die sie in Anspruch nehmen.
Demokratischer Austausch und Teilhabe ermöglichen wie z.B. die im Grundgesetz vorgesehenen Abstimmungen - öffentlich und "rechtlich"!
Derartige mediale Plattformen gibt es bisher nicht - weil es die Rundfunkanstalten gibt und diese das mit allen Mitteln zu verhindern versuchen.
Dass es die Teilhabe per Abstimmung eben auch nicht gibt - off-topic oder hat es zu tun mit diesen Medien?

Rundfunk/Fernsehen ist eine Einbahnstraße: Austeilen, aber niemals zuhören. Früher "Entnazifizierung", später "Hilfe zur Meinungsbildung" - die Betreiber und Befürworter von Rundfunk/Fernsehen wollen keinen Austausch. Die wollen, dass hörige Konsumenten dressiert werden, genau wie in der Schule, an deren Wirken sie anschließen. Das Geschichtsbuch hilft, die anderen beiden aus Artikel 5 sind auch dabei: Presse und Film.


RUNDFUNK IST VERGANGENHEIT, NICHT ZUKUNFT.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 13. Januar 2022, 14:24 von Bürger«

 
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