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Autor Thema: 101 Persönlichkeiten pro ARD/ZDF/Deutschlandradio - Appell "Unsere Medien"  (Gelesen 1656 mal)

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    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
Deutschlandfunk, 11.12.2021
MedienProminente fordern Stärkung und Veränderung der öffentlich-rechtlichen Sender
Mehr als einhundert Personen aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Medien haben sich für eine Stärkung und Weiterentwicklung der öffentlich-rechtlichen Medien ausgesprochen.
https://www.deutschlandfunk.de/prominente-fordern-staerkung-und-veraenderung-der-oeffentlich-rechtlichen-sender-108.html
Zum Appell und den Unterzeichnern siehe unter
Unsere Medien
https://unsere-medien.de/
Zitat von: Unsere Medien
Mit diesem Appell an Medienpolitik und Rundfunkanstalten unterstützen wir die Idee und die Existenz unabhängiger öffentlich-rechtlicher Medien in Deutschland und Europa. Im digitalen Zeitalter brauchen wir sie noch mehr denn je.
Gleichzeitig verbinden wir unsere Unterstützung mit der Forderung nach mehr Transparenz und grundlegenden, nachhaltigen Veränderungen.

Beteiligen auch Sie sich bitte durch Zeichnung des Aufrufs (siehe unten).

Auftrag und Dialog

Uns allen gehören die öffentlich-rechtlichen Sender, denn wir finanzieren sie. Ihr breit aufgestelltes und hochwertiges Angebot bleibt für den Erhalt von Demokratie und offener Gesellschaft unerlässlich. Was sie konkret für uns leisten sollen, muss deshalb gemeinsam verhandelt und fortlaufend überprüft werden. Dieser Dialog erfordert geeignete Prozesse und Plattformen und muss alle gesellschaftlichen Gruppen in ihrer Diversität adressieren.

Flexibilität und Ziele
Im Online-Zeitalter wollen wir entscheiden dürfen, wann und auf welcher Plattform wir öffentlich-rechtliche Inhalte abrufen. Deshalb benötigen die Sender eine Entwicklungsperspektive im digitalen Raum, aber auch klare Kriterien zur Zielerreichung, die sie von der kommerziellen Konkurrenz abheben.

Synergie und Vielfalt

Die Angebote von ARD und ZDF müssen besser aufeinander abgestimmt werden, um sich zu ergänzen. Dadurch freiwerdende Ressourcen sollen in mehr Vielfalt investiert werden – vor allem in neue digitale Angebote, die alle Teile der Gesellschaft erreichen und widerspiegeln.

Mit meiner Unterschrift fordere ich einen Reformprozess, der die Weiterentwicklung unserer öffentlich-rechtlichen Medien auf eine breite gesellschaftliche Basis stellt und sie so stärkt und zukunftsfest macht. Ich appelliere an Sender und politisch Verantwortliche, den dafür notwendigen Dialog jetzt in Gang zu setzen und zu verstetigen.

Hier gibt es ein PDF mit allen Infos zum Download. [PDF, 5 Seiten, ~700kB]
https://unsere-medien.de/wp-content/uploads/2021/12/UnsereMedien.pdf

Weitere Infos auch unter
Unsere Medien - Hintergrund
https://unsere-medien.de/hintergrund/
Zitat von: Unsere Medien
Worum geht es?

Öffentlich-rechtliche Medien sind einzigartig und werden heute mehr gebraucht denn je.

Eine selbstbestimmte, informierte Öffentlichkeit war immer schon die Voraussetzung für einen funktionierenden demokratischen Rechtsstaat.

Globale Krisen verstärken gerade jetzt den Bedarf an Orientierung und verlässlicher Information, frei von wirtschaftlichen oder politischen Interessen. Gleichzeitig erleben wir einen Trend der Gegenaufklärung. Fakten und rationale Analyse werden untergraben durch Agitation, Propaganda und Verschwörungsgeschichten.

In diesen Zeiten ist ein gemeinsamer, hochwertiger und solidarisch finanzierter Informationsraum besonders wichtig – abseits von kommerziell getriebenen Algorithmen oder den Bezahlschranken exklusiver Anbieter.

Dieser Daseinszweck ist aber kein Freifahrtschein für ARD, ZDF und Deutschlandradio.

In einer sich wandelnden Gesellschaft muss sich auch das öffentlich-rechtliche Mediensystem ständig verändern, um seinen Auftrag zu erfüllen.

Aber was genau ist eigentlich der Auftrag? Die Beantwortung dieser Frage darf nicht allein der Politik überlassen bleiben.

Warum gerade jetzt?

Am 19. November haben die 16 deutschen Staats- und Senatskanzleien einen Entwurf veröffentlicht, wie der Auftrag von ARD und ZDF neu formuliert und vertraglich festgeschrieben werden soll.

Der Text und das Verfahren werfen viele Fragen auf. Zwischen politischen Zwängen und Urteilen des Verfassungsgerichts, im Zeichen von Pandemie und Klimakrise öffnet sich so aber auch, für kurze Zeit, ein Fenster der Möglichkeiten. Dieses wollen wir nutzen, weiter aufstoßen und für einen breiteren gesellschaftlichen Diskurs offen halten.

Was ist das Ziel?

Die Auftragsdefinition der öffentlich-rechtlichen Medien sollte kein punktueller, politik-technischer Kompromiss der Landesregierungen sein, sondern einen breiter angelegten, kontinuierlichen Entwicklungsprozess einleiten.

Nur so entsteht Legitimation, die für unsere gemeinwohlorientierten und gemeinschaftlich finanzierten Medien überlebenswichtig ist.

Zu den Initiatoren der Initiative Agora21 gehören Olaf Steenfadt, Sabine Rollberg, Lorenz Lorenz-Meyer, Leonard Novy und Markus Heidmeier.

Anm.: Bis auf die Überschriften sind die Hervorhebungen nicht im Original.


Gesammelte Meldungen zum Thema:
Auftrags- und Strukturreform des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks (12/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35813.0
Reformen bei ARD und ZDF: Einigung der Länder im Oktober? (10/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35726.0
[Aktion] bis 14.01.22 Stellungnahme Diskussionsentwurf MStV Auftrag/Struktur (11/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35778.0
Reform: ARD und ZDF dürfen Sender ins Internet verlagern (10/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35743.0
Programmreform: Wie die ARD mehr jüngere Leute erreichen will (10/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35724.0
101 Persönlichkeiten pro ARD/ZDF/Deutschlandradio - Appell "Unsere Medien" (12/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35824.0
ÖRR-Reform: Beitragszahler, macht Vorschläge! (01/2022)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35876.0
Initiative „Unsere Medien“ für öffentlich-rechtlichen Rundfunk (01/2022)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35888.0


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Zur Thematik könnte ein aktuelles EU-Dokument passen?

Schlussfolgerungen des Rates zur Erhöhung der Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit von europäischen audiovisuellen Inhalten und Medieninhalten
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=uriserv%3AOJ.CI.2021.501.01.0007.01.DEU&toc=OJ%3AC%3A2021%3A501I%3ATOC

Zitat
A.   KULTURELLE VIELFALT
DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
BETONT FOLGENDES:

16.
Die öffentlich-rechtlichen Medien in Europa spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrung des öffentlichen Interesses, der Förderung der Meinungsvielfalt, der Schaffung neuer und innovativer Inhalte und Ideen sowie der Bekämpfung von Desinformation und Fehlinformation.

Zitat
C.   TRAGFÄHIGKEIT
DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
BETONT FOLGENDES:

45.
Plattformen und Online-Anbieter spielen in der digitalen Wirtschaft als globale Akteure bei der Gewährleistung der Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Verbreitung von Inhalten eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gewinnen sie zunehmend an Bedeutung für die demokratische Debatte, die kulturelle Vielfalt, die Achtung der Grundrechte und -werte, den Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten und den Schutz der Rechte des geistigen Eigentums.


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Keine Unterstützung für
- Gegner internationaler, nationaler wie speziell europäischer Grundrechte;
- Gegner nationaler wie europäischer Mindestlöhne;
- Gegner des Landes Brandenburg wie auch gesamt Europas;

B
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Statt Argumenten sehe ich da viele fragwürdige Narrative.


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S
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  • Keine Akzeptanz mit Zwang!Nie wieder Haft für ÖRR!
Zitat von: Unsere Medien
Auftrag und Dialog
Uns allen gehören die öffentlich-rechtlichen Sender, denn wir finanzieren sie. Ihr breit aufgestelltes und hochwertiges Angebot bleibt für den Erhalt von Demokratie und offener Gesellschaft unerlässlich.
Was sie konkret für uns leisten sollen, muss deshalb gemeinsam verhandelt und fortlaufend überprüft werden. Dieser Dialog erfordert geeignete Prozesse und Plattformen und muss alle gesellschaftlichen Gruppen in ihrer Diversität adressieren.
Quelle: https://unsere-medien.de/

Also manchmal finde ich es schon sehr erstaunlich, was angeblich erwachsene Menschen so alles von sich geben. Da wird also allen Ernstes behauptet, dass Rundfunk für den Erhalt einer Demokratie unerlässlich wäre?
Das ergibt ungefähr genauso viel Sinn, wie die Aussage, dass beispielsweise der Mensch unerlässlich für den Erhalt der Erde wäre.
Nur, dass die Erde den größten Teil ihrer bisherigen Existenz ohne den Menschen verbracht hat. Und das wird sie auch zukünftig tun. Oder glaubt der Mensch in seinem Größenwahn tatsächlich, dass er die Ewigkeit auf der Erde für sich gepachtet hätte? Das glaubten die Dinosaurier von sich höchstwahrscheinlich auch. Immerhin gab es sie rund 300 Millionen Jahre lang. Aber trotzdem wurden sie doch eines Besseren belehrt.

Das "hochwertige" Angebot darf natürlich auch nicht fehlen. Man könnte jetzt hier einmal locker einige "Blüten" dieser sogenannten "Hochwertigkeit" auflisten. Aber dafür würde wohl die Kapazität dieses Forums gar nicht ausreichen.

Aber was diese Sender konkret für mich leisten können, kann ich in einem Satz formulieren: "Laßt mich in Ruhe!"

Zitat von: Unsere Medien
Flexibilität und Ziele
Im Online-Zeitalter wollen wir entscheiden dürfen, wann und auf welcher Plattform wir öffentlich-rechtliche Inhalte abrufen. Deshalb benötigen die Sender eine Entwicklungsperspektive im digitalen Raum, aber auch klare Kriterien zur Zielerreichung, die sie von der kommerziellen Konkurrenz abheben.
Quelle: https://unsere-medien.de/

Wenn man das so liest, dann fällt einem aufmerksamen Beobachter auf, dass es eigentlich nur noch die Entscheidung zwischen "wann" und "wo" gibt. Das "ob" wurde dabei schon vollkommen ausgeklammert.
In einer anständigen Demokratie entscheide ich alleine, ob, oder was, oder wo ich etwas abrufen möchte.

Und wer sind eigentlich diese ominösen "wirs"? Da kann ich dem Verfasser nur sagen: "Speak for yourself, please."

Und ist die Formulierung "auf welcher Plattform" wirklich ernst gemeint?
Also da habe ich einen ganz einfachen und simplen Vorschlag für.
Der Öffentlich-Rechtliche stellt 4 Stützen auf und legt eine Platte darüber. Dann hat er eine schöne Plattform. Und das möglichst an einem festen Ort, damit man nicht lange hinterher suchen muß. Und auf diese Plattform legt er alle seine "hochwertigen" Angebote. Und jeder der Lust und Laune dazu hat, kann ja fröhlich zwischen dieser "Hochwertigkeit" herumwühlen.

Zitat von: Unsere Medien
Synergie und Vielfalt
Die Angebote von ARD und ZDF müssen besser aufeinander abgestimmt werden, um sich zu ergänzen. Dadurch freiwerdende Ressourcen sollen in mehr Vielfalt investiert werden – vor allem in neue digitale Angebote, die alle Teile der Gesellschaft erreichen und widerspiegeln.
Quelle: https://unsere-medien.de/

Also ein Supermarkt kann auch sehr viele Waren in seinem Angebot haben, aber trotzdem bleibt er nur ein einzelner Anbieter. Wirkliche Vielfalt kann aber erst durch viele Anbieter entstehen.
Warum wohl haben wir in diesem Land so viele verschiedene Parteien? Weil eine Demokratie mit einer Einheitspartei keine Demokratie mehr wäre.
Was das Widerspiegeln betrifft. Also ich habe in meinem Badezimmer einen Spiegel hängen, und der erfüllt seine Aufgabe wirklich anstandslos.

Und aus dem "Hintergrund" fällt noch dieser Satz besonders auf:
Zitat von: Unsere Medien
In diesen Zeiten ist ein gemeinsamer, hochwertiger und solidarisch finanzierter Informationsraum besonders wichtig – abseits von kommerziell getriebenen Algorithmen oder den Bezahlschranken exklusiver Anbieter.
Quelle: https://unsere-medien.de/hintergrund/

Hier fehlte eigentlich nur noch die Formulierung: "In Zeiten von Fake News"
Ist dem Verfasser eigentlich schon aufgefallen, dass sich sämtliche "Online-Angebote" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hinter einer Bezahlschranke befinden?
Der Rundfunkbeitrag ermöglicht nicht den Zugang zu auch nur einem einzigen dieser Angebote. Alle diese Angebote sind nur mit permanenten zusätzlichen Kosten zugänglich.
Und der Trend geht wohl dahin, dass diese Bezahlangebote mehr und mehr ausgebaut werden sollen.

Gäbe es also beispielsweise nur noch öffentlich-rechtliche "Online-Angebote", dann könnte die Möglichkeit diese zu nutzen locker an die 50 Euro im Monat erreichen. Einmal die Zwangsabgabe und zusätzlich die Kosten für den Online-Zugang.

Und dieser "hochwertige Informationsraum" wird nicht solidarisch finanziert, er wird zwangsweise finanziert. Zur Not auch mit Mitteln der Gewalt, wie es traurigerweise schon zahlreiche Beispiele belegen. Als Stichwort sei hier nur einmal der Name Georg Thiel genannt.

Das sieht eher nach reiner Phrasendrescherei aus, und dass in bester Wehling-Manier, aber ohne jegliche Substanz.
Wenn der Verfasser einmal wissen will, was wirklich unerlässlich für den Erhalt der Demokratie ist, kann ich ihm da auf die Sprünge helfen.
Es ist das Grundgesetz, und ganz besonders die Achtung und Einhaltung der Grundrechte.

Dieses Land wird wohl bald wieder bei 1933 angekommen sein. Die Anfänge sind mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Diffamierungen, Ächtungen und Mißachtung von Grundrechten sind ja schon an der Tagesordnung.
Und eigentlich sollte sich dieses Land dafür schämen, dass es offensichtlich nicht fähig ist, aus seiner Geschichte zu lernen.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 17. Dezember 2021, 14:12 von Bürger«
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

"Die Meinungsbildung muß aber absolut frei sein; sie findet keine Grenze."
(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

Z
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Eine Ansammlung von Worthülsen und Framingworten, soll man sich die Mühe machen und die einzelnen Personen auf ihre Verflechtung mit dem ÖRR untersuchen? Lohnt sich glaube ich nicht.
Was kann der ÖRR für mich tun, außer mich in Ruhe lassen, seine Zwangsbeglückung einstellen und mir mein Geld zurückgeben? Mehr Bedürfnisse habe ich nicht!
Meine Medien sind die, die ich freiwillig finanziere und nutze. Sollen die 101 Figuren doch die Milliarden für "ihre" Medien aus ihren eigenen Geldtöpfen beisteuern!


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 19. Dezember 2021, 23:20 von Bürger«

  • Beiträge: 6.485
Ist dem Verfasser eigentlich schon aufgefallen, dass sich sämtliche "Online-Angebote" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hinter einer Bezahlschranke befinden?
Das könnte unionsrechtlich übrigens kritisch sein, wenn es inhaltlich jene Angebote sind, die via Rundfunk bereits angeboten werden.


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Keine Unterstützung für
- Gegner internationaler, nationaler wie speziell europäischer Grundrechte;
- Gegner nationaler wie europäischer Mindestlöhne;
- Gegner des Landes Brandenburg wie auch gesamt Europas;

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medienkorrespondenz.de, 20.12.2021

Initiative #UnsereMedien: Öffentlich-rechtliche Sender stärken und reformieren

 
Zitat
Insgesamt 101 Prominente aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Medien haben sich mit einem Appell und einer Unterschriftenkampagne für eine Stärkung des unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und Europa ausgesprochen. Mit Blick auf die digitale Zukunft würden öffentlich-rechtliche Medien „heute mehr gebraucht denn je“, schrieb die Initiative #UnsereMedien in ihrem am 10. Dezember veröffentlichten Appel unter der Überschrift „Öffentlich-rechtliche Medien müssen unterstützt und weiterentwickelt werden“.

Von allen Finanziertes gehört allen
[…] Als Initiatoren des #UnsereMedien-Aufrufs werden folgende fünf Personen genannt: Sabine Rollberg (frühere Redakteurin bei WDR und Arte), Markus Heidmeier (Kooperative Berlin Medienproduktion), Leonard Novy (Institut für Medien- und Kommunikationspolitik), Lorenz Lorenz-Meyer (Hochschule Darmstadt, Fachbereich Media), und Olaf Steenfadt (Projektleiter bei „Reporter ohne Grenzen“).

Unerlässlich für die Demokratie
[…] Neben den Initiatoren haben viele weitere Persönlichkeiten den Appell unterschrieben. Unter anderem zählen dazu Jutta Allmendinger (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung), Georg Diez (früher „Spiegel“, heute Chefredakteur von „The New Institute“), Petra Gerster (frühere Moderatorin der ZDF-„Heute“-Nachrichten), Leonhard Dobusch (Universität Innsbruck, ZDF-Fernsehratsmitglied), Ruprecht Polenz (von 2002 bis 2016 Vorsitzender des ZDF-Fernsehrats), Uwe-Karsten Heye (Regierungssprecher a.D.),  […]

Weiterlesen auf:
https://www.medienkorrespondenz.de/politik/artikel/initiative-unseremedien-oeffentlich-rechtliche-sender-staerken-und-reformieren.html


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„Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E. Kästner)

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Querverweis aus aktuellem Anlass:
Initiative „Unsere Medien“ für öffentlich-rechtlichen Rundfunk (01/2022)
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  • Sparquote 2013...2022: 10x(~210)=~2100€
Es geht bei all den Worthülsen-Tornados nur um eines, das Verdecken der Einführung eines weitgehenden Staats-Internets,
dominiert durch ARD, ZDF etc.,

mit den LMA Landesmedienanstalten, um die privaten Konkurrenten zu ruinieren durch Zensur, wenn immer sich da ein paar versehentliche Verletzungen des gleichgeschafltenen Informierens entdecken lassen.

Anhörung der Bürger ist reine Tarnfassade, um diesen drohenden Medientotalitarismus als "vom Volk gewollt" behaupten zu können.
"Wollt ihr den totalen Krieg"? - Jaaaaaaaa!
"Wollt ihr ein totalitäres Internet"? - Jaaaaaaaaa!

Das ist typisch, das ist in der Regel der einzige Zweck solcher Vorschlags-Einladung usw. usw.,
das ist das "Demokratie-Washing", analog dem "Green-Washing" vieler Unternehmen. 

Natürlich wird man über diese Scheinanhörung herausfinden, dass das Volk genau das Vorstehende dringend wünscht, womit die 8 Milliarden Euro Geld, das jährlich vom Himmel fällt, den Profitierern erhalten bleibt.


Es sind diverse Maßnahmen anhängig, diese frech gewagte Verfassungswidrigkeit zu verhindern.
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Gesetzesbrechen ist wieder einmal nicht eine Panne, sondern ist der Plan.
Das ist juristischer Ellbogenkampf, gehört nicht hierher. Und dann ist die andere Schiene mit rundfunk-frei.de


Halt, nein, ihr habt sicher erkannt, alles Vorstehende war Satire
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und ist gar nicht so gemeint. Ich wollte nur mal schreiben, was diese bösen ARD-Leugner und ZDF-Verweigerer so sich als Verschwörung zuflüstern. Alles Quatsch, ARD, ZDF etc. sind die Edlen in Person und die Welt beneidet Deutschland, dass nur wir diesen unübertreffbaren Kulturschatz besitzen.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 13. Januar 2022, 23:47 von Bürger«
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
Deine Worte weht der Wind ins Nirvana des ewigen Vergessens. Willst du die Welt wandeln, so musst du handeln. Um Böses abzuschaffen, Paragrafen sind deine Waffen.

 
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