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Autor Thema: "ARD-Zukunftsdialog": Was ist das? Was soll das? Wie läuft das?  (Gelesen 737 mal)

Uwe

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Heute geht's los
"ARD-Zukunftsdialog":
Was ist das? Was soll das? Wie läuft das?


Quelle: DWDL 08.05.2021 von Uwe Mantel

Zitat von: DWDL, 08.05.2021, "ARD-Zukunftsdialog": Was ist das? Was soll das? Wie läuft das?
Die Debatte über die Zukunft der ARD ist in vollem Gange – allerdings bislang weitgehend ohne Beteiligung derjenigen, die das Programm schauen sollen. Das soll sich mit dem "Zukunftsdialog" ändern, der heute startet.

[...]  Wie läuft das ab?

Los geht‘s am heutigen Samstag mit der Auftakt-Konferenz, die per Video-Schalte stattfindet. Dass daran nicht jeder teilnehmen kann, liegt auf der Hand: 170 bis 200 Personen sollen es sein, intern "Losbürger" genannt. Losbürger deshalb, weil sie nach Zufallsprinzip ausgelost wurden - wobei man versucht hat, die Bevölkerung so repräsentativ wie möglich abzubilden, also alle Bundesländer, Alter oder Bildungsgrade dabei zu haben, aber genau so die ganze Bandbreite vom ARD-Fan bis jenen, die ARD-Angebote nach eigenem Bekunden gar nicht nutzen.

weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/magazin/82646/ardzukunftsdialog_was_ist_das_was_soll_das_wie_laeuft_das/


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Ein klassischer Legitimierungs-Trick aus der Politik-Mottenkiste des 20. Jahrhunderts:
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Volkskongress: China: "Wollt ihr die Kulturrevolution?" - "Ja, hurra!"  - Also los! Denn das Volk hat gesprochen. 

Volkskongress irgendwo, ihr wisst ja:  "Wollt ihr den totoalen...?" - "Ja, hurra".  - Also los! Denn das Volk hat gesprochen. 

ARD, ZDF. "Wollt ihr das durch uns dominierte totale Internet statt lineares Fernsehen für die Rundfunkabgabe? Wollt ihr uns edle Ritter des Guten als das viel bessere deutsche europäische grüne soziale Netflix?"
"Ja, hurra!"  - Also los! Das Volk hat gesprochen.


Die wahren Adressaten sind ja wohl sodann die Politiker und die Verfassungsrichter?
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"Das Volks will es, also müsst ihr uns die Gesetze umbauen und das Bundesverfassungsgericht muss den Willen des Volkes absegnen" - ?
Also bitte auch die Steuer- - pardon - "Beitrags"-Erhöhung beim Bundesverfassungsgericht abnicken? Denn schaut, das Volk will es!


"Das Volk"?
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Ist irgendwer von rundfunk-frei.de und gez-boykott.de unter den knapp 200 Auserwählten? Na also.
Was "das Volk will", kann man auf beiden Plattformen ablesen:
Befreiung für Nichtzuschauer, Geringverdiener, Betriebsstätten. Dazu braucht man keinen "simulierten Volkskongress". Dieser Trick aus der Politik-Mottenkiste ist derartig miefig, den könnt ihr euch sparen.


Das Restvolk - die rund 40 % aktiven ziemlich täglichen Rest-Zuschauer
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von euch "ARD, ZDF etc.", überwiegend Senioren - , die könnt ihr dann mit Stimmzettel befragen: Wollt ihr mehrheitlich die Erhöhung des "Beitrags" auf 40 Euro statt 17,50 im Monat oder wollt ihr, dass wir schrumpfen?"


Liebe Leute von "ARD, ZDF etc.",  dreimal dürft ihr raten,
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wie das euch bisher noch treue Restvolk der 40 Prozent im Land auf diese Frage mehrheitlich antworten würde.
Sagt denen bitte auch, dass im Hinblick auf die unerbittlichen Gesetze der Biologie der "Beitrag" dann alle 5 Jahre um 10 Euro monatlich steigen muss.

Denn Übergang ins Internet, das geht sowieso nicht, braucht ihr gar nicht erst in die Debatte einführen. 
Dem steht das Grundgesetz im Weg und das EU-Recht ebenso. Der Volkskongress-Trick, ist er erst einmal durchschaut, hilft nicht beim Gang durch die Parlamente und die Verfassungsgerichte.



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Stellt sich die - vielleicht nicht ganz nebensächliche - Frage, aus welchen Datenbeständen die "Losbürger" nach diesen Kriterien ausgewählt wurden:
Zitat von: DWDL, 08.05.2021, "ARD-Zukunftsdialog": Was ist das? Was soll das? Wie läuft das?
[...] Dass daran nicht jeder teilnehmen kann, liegt auf der Hand: 170 bis 200 Personen sollen es sein, intern "Losbürger" genannt. Losbürger deshalb, weil sie nach Zufallsprinzip ausgelost wurden - wobei man versucht hat, die Bevölkerung so repräsentativ wie möglich abzubilden, also alle Bundesländer, Alter oder Bildungsgrade dabei zu haben, aber genau so die ganze Bandbreite vom ARD-Fan bis jenen, die ARD-Angebote nach eigenem Bekunden gar nicht nutzen. [...]
https://www.dwdl.de/magazin/82646/ardzukunftsdialog_was_ist_das_was_soll_das_wie_laeuft_das/
...und wer diese Daten von wem wie erhalten hat, speichert und verarbeitet.

Wird für diejenigen, die "ARD-Angebote nach eigenem Bekunden gar nicht nutzen" gar die "Beitragskonten-Historie" aller bundesdeutschen Volljährigen angezapft?

Jedenfalls wüsste ich nicht, wo sonst noch ein Datenpool mit der Angabe "ARD-Angebote nach eigenem Bekunden gar nicht nutzen" existieren sollte, aus welchem dann die betreffenden "herausgelost" werden könnten.

Woraus jetzt die unterschiedlichen "Bildungsgrade" abgelesen werden?
Gespeicherte "akademische Titel" sind ja mitunter nur Schall und Rauch...

Oder basiert die Auslosung nur auf einem Pool sich zu diesem "Dialog" aktiv und "repräsentativ" anmeldender (Eigen-)Interessenten? ???

Zirkus.


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"Zufallsprinzip" der Auswahl, aber jeder Menge Kriterien, ein Widerspruch in sich.
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Nun also an Fragdenstaat der Antrag auf Offenlegung der Kriterien und des Auswahlprozesses. Bitte den entsprechenden Vertrag und dessen Kosten publik machen inklusive Nachweis der EU-weiten Ausschreibung dieser Dienstleistung.
(Anmerkung: Für derartiges ist EU-weite Ausschreibung nicht vorgeschrieben, aber zulässig. mal schauen, wie die darauf antworten werden.)

Und wer es finanziert hat. Denn aus der Rundfunkabgabe wäre es ja unzulässig, da es ja sehr offenkundig um Politikbeeinflussung für Privilegien geht. Das müssten die Privilegierten - die Intendanten - a wohl privat finanzieren? (Werbekosten zwecks Aufrechterhaltung / Förderung des beruflichen Einkommens.) 

> Welche/r Mitstreiter/in erstellt diese Anfrage bei Fragdenstaat?
Ja, Antwortpflicht. Beispiel "Vertrag WDR / Verbraucherschutzverein" - Publizierpflicht wurde aber gegenstandslos gemacht, indem die beträchlichen WDR-Zahlungen an den Verein umgehend abgeschafft wurden. Sachen gibts...!


Zufallsverfahren - ja - so wie hier als Beispiel beschrieben?
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In der 800-seitigen "Metastudie LIBRA" - demnächst frei verfügbar - wird von einem Bürger berichtet: Wer wie er als Befragungsperson vorgemerkt wird, muss bei den regelmäßigen Online-Fragen zu Beginn die Parteipräferenz angeben. Wechselte er die von bisheriger Partei zur AfD, so endete an diesem Tag sofort die Befragung.


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Zitat von: DWDL, 08.05.2021, "ARD-Zukunftsdialog": Was ist das? Was soll das? Wie läuft das?
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https://www.dwdl.de/magazin/82646/ardzukunftsdialog_was_ist_das_was_soll_das_wie_laeuft_das/
Ganz unabhängig davon, so dürften sich diese Personen gerade nicht daran beteiligen, würde ihnen doch dann garantiert potentielles Interesse an der Nutzung oder die Nutzung gar selber unterstellt?

Als Nichtinteressent ist man Nichtinteressent und beteiligt sich auch an sowas nicht.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für
- Gegner internationaler, nationaler wie speziell europäischer Grundrechte;
- Gegner nationaler wie europäischer Mindestlöhne;
- Gegner des Landes Brandenburg wie auch gesamt Europas;

 
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