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Autor Thema: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk : Wissenslücken  (Gelesen 545 mal)

Uwe

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Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Wissenslücken

Süddeutsche Zeitung, 11.04.2021


Zitat
Befragung zur Mediennutzung: Viel Unklarheit über die Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen und Forderungen nach besseren Dokus sowie mehr Kultur im Unterhaltungsbereich.

[…] Deutsche Fernsehzuschauer sind über das Finanzierungsmodell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Funktion der Aufsichtsgremien oft nur unzureichend informiert. Das ist ein Zwischenergebnis des Beteiligungsprojekts #meinfernsehen21, das vom Grimme-Institut in Marl, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität organisiert wird. […]

Weiterlesen auf:
https://www.sueddeutsche.de/medien/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-finanzierungsmodell-grimme-institut-kultur-1.5261248


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 12. April 2021, 22:55 von Bürger«
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o
  • Beiträge: 1.117
Ein betuliches "Forschungsprojekt" in der Echokammer.
Kein Schimmer, woher das Geld minütlich säckeweise angeliefert wird...

Viele Mediennichtnutzer dürften über das "Finanzierungsmodell" (hier: Abpressung von Schutzgeld mittels konzertierter und  bandenmäßiger Unterwanderung des Staatswesens) ziemlich gut informiert sein.

 >:(


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b
  • Beiträge: 461
Weder gute, schlechte, noch Inhalte überhaupt, sind ein Rechtfertigung für einen zwangsfinanzierten ÖRR. Im Gegenteil, sie sind genauso eine Rechtfertigung gegen einen zwangsfinanzierten ÖRR. Der Finanzierungzwang unterstützt zwangsweise auch die Produktion von Inhalten unter Aufwendung von Ressourcen, sowie für das ständig wachsende Rundfunksystem. Verschwendung und Belastung von der Natur mit ihrer Tierwelt. Jeder Rundfunkbeitrag hinterlässt einen belastenden Fingerabdruck mehr in unserer Umwelt. Wer Dokumentationen zur Unterhaltung schaut, der leistet einen negativen Beitrag zu unserer Umwelt. Wer Rundfunkbeitrag bezahlt auch. Das ist eine Wissenslücke, über die der ÖRR aufklären sollte.

Jemand der statt der Zwangsfinanzierung mit dem Geld selber für den Erhalt unserer Natur wirtschaftet, kann damit viel mehr Positives bewirken, als der ÖRR. Wäre der Rundfunkbeitrag tatsächlich (und nicht potentiell) nutzungsabhängig, so könnte jeder der nicht dazu beitragen will und nicht nutzen will, die eigenbestimmte Entscheidung treffen, sich nicht an der öffentlich-rechtlichen Verschwendung beteiligen zu müssen. Jemand der sogar ganz auf Rundfunk verzichtet, der drückt der Natur gar keinen Rundfunkabdruck auf. Da gibt es nur ein Problem: Rundfunkbeitrag! Verzicht und damit auch auf die ÖR kann etwas Gutes sein. Dieses Gute (Recht?) wird uns per Rundfunkgesetze spätestens seit 2013 vollkommen verwehrt.

Es gibt viele wichtige Sachen, die im Grundgesetz stehen, so auch der Natur-/Umweltschutz. Die Themen sind in der Schule besser aufgehoben. Sowohl Natur-/Umweltschutz und auch das Grundgesetz. Denn dann würden die Kinder schon lernen, warum und womit sie sich später gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wehren müssen, wenn sie reif oder alt genug dafür werden. Durch die Erfahrungen mit der Coronakrise dürften viele Schulen mittlerweile selbst erkannt haben, dass sie in der Lage sind Bildungsinhalte selbst zu verbreiten, ohne dafür die Öffentlich-Rechtlichen zu benötigen. Im schlimmsten Fall fordert der ÖRR noch Lizenzgebühren von Schulen. Schulen sind mit den modernen technischen Mediendienstleistungen und als Herzstück des Bildungsauftrags in der Sache zuständig und können Bildungsinhalte besser, als der ÖRR. Eine ressourcenzehrende Doppelung schulischer Inhalte im ÖRR wäre bei dieser Ausgestaltung gar nicht nötig. Meines Wissens läuft im ÖRR aber sowieso so gut wie keine Bildung. Ich kenne mittlerweile kaum einen Art. des GG, gegen den die jetzige Zwangsrundfunkfreiheit kein negatives Spannungsverhältnis entfaltet - inklusive sich selbst, was sich durch das von mir geschaffene Wort, das unseren jetzigen zeitlichen Kontext trifft, sehr schön darstellen lässt.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 13. April 2021, 01:10 von befreie_dich«
Wer sieht dich, selbst wenn du ihn nicht siehst?
 - Der ÖRR.

N
  • Beiträge: 426
Der Mangel an Wissen über den ÖRR fängt in meinem erweiterten Umfeld ja schon dadurch an, dass man glaubt, das wäre eine Steuer und dass diese jeder zahlt. (Unkenntnis darüber, dass man ja befreit ist, allein dadurch, dass man mit jemand anderen zusammen wohnt, der bezahlt.) Viele verstehen auch den Unterschied zwischen Gebühr und Beitrag nicht.
Die Wissenslücken über den ÖRR sind tief in der Gesellschaft verwurzelt und während man glaubt, man braucht ihn um uns vor Verhältnissen wie in den USA zu schützen, merkt keiner, dass man dem ÖRR Befugnisse und Freiheiten zugestanden hat, dass er sich genauso zu einer Idoktriniationsmaschine wie in der VR China entwickeln könnte.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 13. April 2021, 13:10 von Bürger«

  • Beiträge: 5.802
Der Mangel an Wissen über den ÖRR fängt in meinem erweiterten Umfeld ja schon dadurch an, dass man glaubt, das wäre eine Steuer und dass diese jeder zahlt. Viele verstehen auch den Unterschied zwischen Gebühr und Beitrag nicht.
Viele verstehen auch nicht, daß es den Begriff "Beitrag" im europäischen Rahmen gar nicht hat, und es deswegen nach europäischen Krtiterien eine Steuer ist, weil nach europäischen Kriterien alles eine Steuer darstellt, wenn der Staat eine Zahlung vorgibt und es keines aktiven Zutuns des Zahlenden benötigt, damit diese entsteht. Viele verstehen dann auch nicht, daß es deswegen national verfassungswidrig ist, weil die Länder keine allgemeinen Steuern einführen dürfen.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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