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Autor Thema: Tom Buhrow: "Lieber Reformen selbst voran bringen als reformiert zu werden"  (Gelesen 184 mal)

Uwe

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DWDL.de exklusiv  Tom Buhrow im DWDL.de-Interview
"Lieber Reformen selbst voran bringen als reformiert zu werden"

Quelle: DWDL 29.03.2021 von Thomas Lückerath

Zitat
Vom Rundfunk zum Netzwerk, aber unabhängig vom Silicon Valley. Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow stellt beim DWDL.de-Interview im Gegenzug für mehr Flexibilität beim medienpolitischen Auftrag Programmflächen, gar Sender in Frage.

[...] Ihr „FAZ“-Beitrag war aber schon sehr auf die On-Demand-Nutzung eines Content-Netzwerks fokussiert…

Es ist ungefähr so wie bei der Erfindung des Buchdrucks: Da konnten die Mönche noch so stolz sein auf ihre schönen und aufwändig händisch gesetzten Buchstaben ihrer Bücher, wenn jemand anderes Texte plötzlich leichter und breiter zugänglich macht, dann setzt sich das durch. Dem müssen wir Sender uns stellen - und die Medienpolitik auch.

[...] Stichwort Podcast: Können Sie nachvollziehen, dass es unverständlich ist, wenn die ARD einerseits über den Mangel finanzieller Mittel klagt, man schon am Rande der Belastbarkeit arbeite, der Rundfunkbeitrag steigen muss - und gleichzeitig immer neue Angebote gestartet werden?

Für mich ist es kein Widerspruch. Insgesamt muss ja jeder Sender schon seit vielen Jahren schauen, wie er auskommt. Wenn wir also neue Projekte starten, muss das woanders eingespart werden. Aber wenn wir an den erfolgreichsten Podcast des letzten Jahres denken, den vom NDR produzierten Corona-Podcast mit Professor Drosten, dann sehe ich das Geld dafür gut investiert. Es unterstreicht unsere Flexibilität, dass unsere Kolleginnen und Kollegen dafür ihre Ressourcen umschichten.

weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/interviews/82108/lieber_reformen_selbst_voran_bringen_als_reformiert_zu_werden/?


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Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

  • IP logged  »Letzte Änderung: 30. März 2021, 01:47 von Bürger«
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DWDL.de exklusiv  Tom Buhrow im DWDL.de-Interview
"Lieber Reformen selbst voran bringen als reformiert zu werden"
Quelle: DWDL 29.03.2021 von Thomas Lückerath
Zitat
[...] Ihr „FAZ“-Beitrag war aber schon sehr auf die On-Demand-Nutzung eines Content-Netzwerks fokussiert…
Es ist ungefähr so wie bei der Erfindung des Buchdrucks: Da konnten die Mönche noch so stolz sein auf ihre schönen und aufwändig händisch gesetzten Buchstaben ihrer Bücher, wenn jemand anderes Texte plötzlich leichter und breiter zugänglich macht, dann setzt sich das durch. Dem müssen wir Sender uns stellen - und die Medienpolitik auch.
https://www.dwdl.de/interviews/82108/lieber_reformen_selbst_voran_bringen_als_reformiert_zu_werden/?
Es ist ungefähr so wie bei der Zwangsabgabe: Da konnten sich die Sendeanstalten noch so sehr an diese schöne Einnahmequelle gewöhnt haben, wenn jemand anderes seine Angebote plötzlich auf freiwilliger Nutzung und Bezahlung anbietet, dann setzt sich das durch. Dem müssen wir Sender uns stellen - und die Medienpolitik auch.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 30. März 2021, 01:48 von Bürger«
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
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(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

 
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