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Autor Thema: Drei Jahre nach "No Billag": Wie geht es der SRG heute?  (Gelesen 232 mal)

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DWDL, 10.03.2021

Drei Jahre nach "No Billag": Wie geht es der SRG heute?

von Timo Niemeier

Zitat
Vorbereitet hatte man bereits eine Abwicklung des gesamten Medienkonzerns: Im März 2018 waren die Schweizer dazu aufgerufen, über die Zukunft der SRG abzustimmen. Die sogenannte "No Billag"-Initiative hatte es sich zum Ziel gemacht, die Rundfunkgebühren ("Billag-Gebühren") abzuschaffen. Es wäre wohl auch das Ende der SRG in der bisherigen Form gewesen. Doch es kam alles anders: 71,6 Prozent der Wähler stimmten damals für eine Beibehaltung der Gebühren. In den Wochen davor war eine hitzige Diskussion über Sinn und Unsinn der SRG entbrannt, diese Diskussion hält in Teilen bis heute an.
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Seitdem ist viel passiert und tatsächlich hat sich die SRG seit der "No Billag"-Abstimmung vor drei Jahren massiv gewandelt. Das 100-Millionen-Franken-Sparprogramm ist längst umgesetzt, mittlerweile arbeitet man bereits an den nächsten Sparvorhaben. So hatte man im September 2019 angekündigt, noch einmal zusätzlich 50 Millionen einsparen zu wollen. Im Oktober 2020 kamen weitere 50 Millionen hinzu, diese sollen bis 2024 umgesetzt werden. Hintergrund sind die stark sinkenden Werbeeinnahmen der öffentlich-rechtlichen SRG. Alleine 2019 gingen diese um 25 Millionen zurück. Die SRG sprach damals von einem "massiven" Einbruch - dann kam Corona.

Werbeeinnahmen brechen weg
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Gespart wird auch am Programm
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Gebühren sinken, SRG bekommt trotzdem mehr Geld
Gute Nachrichten gibt es für die Gebührenzahler an anderer Stelle, so ist die Rundfunkgebühr zum Jahresbeginn von 365 auf 335 Franken pro Jahr gesunken. Schon 2019 sank der Beitrag von 451 auf 365 Franken. Die Umstellung von einer geräteabhängigen Gebühr hin zu einer Haushaltsabgabe hat die deutliche Senkung möglich gemacht. Die SRG erhält ab diesem Jahr trotzdem 50 Millionen Euro mehr an Gebührengeldern, bislang waren die Einnahmen aus dem Gebührentopf für die SRG bei 1,2 Milliarden Franken jährlich gedeckelt - nun sind es 1,25 Milliarden. "Diese Erhöhung kompensiert einen Teil der Werbeverluste der vergangenen Jahre und gewährleistet die Aufrechterhaltung des SRG-Leistungsauftrags gemäß Konzession", erklärt die SRG. Weitere Gelder aus dem Gebührentopf gehen unter anderem an private Medien.
[…]

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https://www.dwdl.de/magazin/81779/drei_jahre_nach_no_billag_wie_geht_es_der_srg_heute/


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