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Autor Thema: ARD/ZDF & Kapitol-Sturm - Ja, wo senden sie denn? (Info-Kanal ausreichend?)  (Gelesen 169 mal)

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  • ZahlungsVERWEIGERER. GrundrechtsVERTEIDIGER.
    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
...ein ö.r. Nachrichten-Kanal stattt -zig mal nur das Gleiche (oder gar nichts)?
Wobei angemerkt sei, dass die Kosten für Nachrichtensendungen um Größen übertroffen werden von jenen der Unterhaltungs- und Fiktions-Programme - siehe u.a. Video-Vortrag unter
Prof. Marc Liesching - Online-Kurs Medienethik/Medienrecht: Rundfunkbeitrag (12/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34745.0
und somit das Einsparpotenzial entsprechend verhalten sein könnte.
Was allerdings wiederum die Kritik am WIldwuchs der Info-Sendungen nicht relativieren soll.
Überflüssiges und Redundantes braucht es nicht.



FAZ, 09.01.2021
ARD und ZDF beim Kapitol-Sturm
Ja, wo senden sie denn?
ARD und ZDF hätten den Sturm auf das Kapitol in Washington verschlafen, wird allenthalben kritisiert. Bei genauem Hinsehen zeigt sich: So ganz stimmt das nicht.
von Michael Hanfeld

Zitat
[...]

Die Sender entschuldigen sich nicht, aber sie erklären sich. Und das ist schon einmal ein guter Anfang, die Quotenangeberei beiseite gelassen. Eine gute Fortsetzung wäre, einen wirklichen öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender zu schaffen; einen, der diesen Namen verdient und auch nur einen. Einen, auf den die Hauptprogramme im Bedarfsfall sofort verweisen; einen, der nicht erst eine halbe Stunde nach der „Tagesschau“ nach Washington schaltet und bis dahin nicht, wie es Phoenix tat, eine Dokumentation über Elefanten sendet. Und einen für alle, für alle, die gerade ARD oder ZDF oder die dritten oder die Kulturprogramme sehen. Im Augenblick aber haben wir, wofür die öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur in dieser Hinsicht stehen: Wildwuchs, ein zersplittertes Angebot mit Phoenix, tagesschau24, ZDFinfo, tagesschau.de und ZDFheute, das davon zeugt, dass es die Sender mit der Strukturreform, die Medienpolitiker aller Couleur seit Jahren fordern und die einen positiven Effekt auf den „Finanzbedarf“ und die Höhe des Rundfunkbeitrags hätte, nicht wirklich ernst meinen.

[...] Bei den Ländern jedoch gibt es die Bereitschaft, einen solchen zu beauftragen. Sie müssten es bloß tun. Ihr Plan für eine Reform des Auftrags und der Struktur der Öffentlich-Rechtlichen hängt aber in der Warteschleife, weil sie diesen mit der Überlegung, das System des Rundfunkbeitrags auf ein Indexmodell (also einen Beitrag, der automatisch steigt) umzustellen, verquickt haben. Solange sich das nicht ändert, solange die Sender nicht auf einen aktuellen Kanal für alle verpflichtet sind, wird die Kritik an ARD und ZDF nicht abreißen, auch wenn sie diese nur zum Teil verdient haben.

Weiterlesen unter
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zur-kritik-der-amerikaberichte-in-ard-und-zdf-17136692.html


Danke @Frühlingserwachen.


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