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Autor Thema: ZDF-Intendant: Beitragsblockade verzögert Reformdebatten  (Gelesen 829 mal)

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boerse.de, 20.12.2020

ZDF-Intendant: Beitragsblockade verzögert Reformdebatten

dpa/AFX

Zitat
Die Blockade eines höheren Rundfunkbeitrags durch Sachsen-Anhalt verzögert aus Sicht des ZDF-Intendanten Thomas Bellut die Debatten über eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. "Ich glaube, dass der notwendige Gang nach Karlsruhe den Dialog eher behindert", sagte Bellut der Deutschen Presse-Agentur. ARD, ZDF und Deutschlandradio klagen beim Bundesverfassungsgericht, weil Sachsen-Anhalt die Erhöhung des Rundfunkbeitrags von monatlich 17,50 Euro auf 18,36 Euro zum 1. Januar blockiert.
[…]

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https://www.boerse.de/nachrichten/ROUNDUP-ZDF-Intendant-Beitragsblockade-verzoegert-Reformdebatten/31429549


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Was für eine Reformdebatte?

Die Politik versucht schon seit Jahrzehnten, den Programmauftrag neu zu formulieren (kann man allein hier im Forum schon nachgucken).

Aber von ARDZDFDRadio kommt immer nur "Nein" und "Geht nicht."

Genau das, was Buhrow jetzt meint, dass das nicht kommen würde.

 :P


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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Ist doch ein asbachuralter Hut: Wir brauchen mehr Geld - damit wir sparen, »reformieren« oder was immer sonst können!  Dass die Hauptprofiteure selber ihren verzapften Stuss glauben bzw. so tun, ist ja klar. Aber ob da noch irgend ein vernünftiger Mensch darauf hereinfällt?


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"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." - v. Rochow

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch (oder wieder) Musik in ihren Ohren...

"Macht zu haben, heißt, nicht lernen zu müssen" - Karl Werner Deutsch. Der muss unsere Anstalten & die dt. Verwaltungsgerichtsbarkeit gekannt haben.

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Ähh? Ich brauche für meine Diät mehr Essen! Was ist denn das für ein Stuß?


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  • Beiträge: 3.693
Ähh? Ich brauche für meine Diät mehr Essen! Was ist denn das für ein Stuß?

Nicht mehr, aber besseres Essen. Besseres Essen könnte daher kommen mit einem anderen Preis.
Beim Rundfunk ist das vielleicht anders, weil der Rundfunk nicht der Preis ist, sondern das Produkt. Vergleiche Rundfunk aktuell mit dem Essen, welches dazu führt, dass eine Diät notwendig ist. Welchen Rundfunk braucht es dann im Vergleich zum Essen, welches eine Diät erfolgreich werden lassen würde? Was soll das kosten? -> Der Preis für ein Produkt kann variabel sein. Es kommt daneben eben auf die Menge an. Diät bedeutet nicht, dass nur die Quantität geändert wird, sondern ebenso, dass auch die Qualität verändert wird.

Beim Rundfunk ist jedoch das Problem, der eignet sich nicht für eine Diät. Der Rundfunk kann Essen nicht ersetzen. Vom Rundfunk kann Abstand genommen werden. Rundfunk muss nicht nachgefragt werden. Trotzdem verursacht der Rundfunk Kosten, einfach weil der Rundfunk insgesamt vorhanden ist. Es lässt sich lediglich über die notwendigen Ausgaben dafür streiten. Dazu bedarf es überhaupt keiner Reform oder Reformdebatte, sondern einer klaren Ansage der Bevölkerung, dass diese bereit ist einen Betrag X auszugeben oder eben nicht dazu bereit ist. Was der Auftragnehmer für den Rundfunk dann damit -Betrag X- macht, darüber kann eine Reform oder Reformdebatte geführt werden. Der erste Schritt ist jedoch die klare Aussage zum X-> so viel und nicht mehr. -> Von diesem Punkt sind wir noch ganz weit weg.
Denn das würde bedeuten, dass es nicht mehr darauf ankommt, was der Auftragnehmer ansagt als X zu benötigen. -> Ist auch richtig, dass es diese Änderung geben muss, dahin, dass nur noch erklärt wird, für Betrag X kann folgendes realisiert werden. Es also tatsächlich Angebote für X gibt, welche jeweils mit einem Budgetplan vorlegt werden, über welchen dann abgestimmt werden kann. -> Das kann sehr wohl gestaffelt sein. Auf der anderen Seite kann der Auftraggeber Budgets für verschiede Sachen vorgeben, ohne in Inhalte einzugreifen. -> Das geht alles ganz unabhängig voneinander. Die jeweiligen Parlamente haben das bereits jetzt in der Hand, schließlich haben diese ja die Auftragnehmer erschaffen und auch einen "Auftrag" grob an diese formuliert. Es braucht also nicht den "Auftragnehmer" für eine Reform. -> Da fragt sich der Bürger, was die Parlamente die letzten 25 Jahre so gemacht haben. ;-). Sie haben sich bestimmt die Diäten erhöht.   

Sofern der Intendant also über den Inhalt sprechen möchte kann er das bereits jetzt. Aber darum geht es nicht.
Sofern der Intendant denkt, dass es seiner Beteiligung zur Höhe eines Beitrags bedarf, ist das schlicht falsch, solange das Parlament darüber die Hoheit hat. -> Der Intendant kann sicherlich Klage führen, wenn die Ansicht besteht, dass ein Betrag X nicht hinreichend ist.
Aber es gilt der Auftragnehmer, kann im Moment einen Bedarf X anmelden und erklären, dass X notwendig sei um den Auftrag auszuführen. -> Die weiteren Schritte liegen nicht bei Ihm.
Die "Reform" dazu liegt lediglich beim Parlament, denn diese legte den Auftrag fest und kann diesen ändern. -> Der Auftragnehmer hat damit wohl keinen Einfluss auf den Auftrag selbst. Solange das Parlament am Auftrag festhält und es einen Auftragnehmer gibt, solange wird das Parlament diesen auch bezahlen -lassen.
->
Bei der Höhe geht es "lediglich" um das was im Auftrag festgelegt ist. Darüber kann eben ein Streit geführt werden oder der Auftrag wird klar gefast und auch die Grenzen des Auftrags festgelegt. Natürlich kann der Auftrag auch lauten, Rundfunkangebote zu erbringen für Betrag X. Dabei kann X auch auf verschiedene Sachen verteilt werden, X1 für Sport, X2 für Kultur, X3 für Programm 3 bis ... XN für Programm N. Alle X1 bis XN zusammen wären das X. Aber bisher hat das Parlamentbisher es nicht so gemacht. Kann es aber und das ganz ohne "Beeinflussung" durch Auftragnehmer.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 21. Dezember 2020, 12:04 von PersonX«

  • Beiträge: 2.625
  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Der Preis jeder Sendeminute hängt sicher von vielen Faktoten ab. Von einem aber ganz sicher nicht: der Zahl der potentiellen Zuhörer/Zuschauer.
Nach Einwohnern / Zwangszahlern ist Deutschland mit Abstand Spitze in Europa, mit der Folge, dass kein Rundfunksystem über soviel Geld verfügt wie der ÖR-Rundfunk in Deutschland, der aktuell 9,5 Milliarden Euro jährlich verjuxt. Für diesen Betrag kommt ein jämmerlich schlechtes Programm zustande. Die Rundfunkmacher im ÖRR sind einfach zu vollgefressen, entsprechend unbeweglich, innovations- und motivationslos. Nur im Abgreifen und der Selbstbeweihräucherung erreichen sie internationale Spitzenplätze.

M. Boettcher


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Ken Je(b)sen, Betreiber von KenFM, soll "politische Entfremdung" betreiben und "unwahre Verschwörungstheorien" verbreiten. Daher beobachtet ihn der sogn. Verfassungsschutz. Würden die "Verschwörungspraktiker" dieses Dienstes ihren Maßstab an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Publikationen von der BILD-Zeitung bis zum Magazin SPIEGEL anlegen, in Deutschland bliebe kein Medium unbeobachtet. So schnell wird in Deutschland zum Staatsfeind, der nicht mit dem Strom schwimmt.

N
  • Beiträge: 671
Nur im Abgreifen und der Selbstbeweihräucherung erreichen sie internationale Spitzenplätze.
Das ist eine interessante Beobachtung, die ich bisher gar nicht bemerkt hatte. Wenn es komplett inkompetente Vollpfosten wären, würde man anderes erwarten. Wie kommt es also, dass sie die größte Geldvernichtungsmaschine der Welt bauen konnten?
Das lässt doch als maximal wahrscheinlich erscheinen, dass die "Kontrolleure" von der Misere profitieren und eben dieses Kontrollsystem das schlechteste der Welt sein muss. Keine Verschwörungstheorie, sondern hart aus dem Faktum abgeleitet, dass wir den unwirtschaftlichsten Rundfunk der Welt haben.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 21. Dezember 2020, 21:57 von Bürger«

 
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