Autor Thema: Was man der GEZ/ dem "Beitragsservice" im Laufe d. Zeit alles so mitteilt...  (Gelesen 3847 mal)

Offline HABnochNIEgezahlt

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Hier mal zur belustigung was man im laufe der Zeit dem Beitragsservice alles so mitteilt...
 ( ca. 22€ Porto)

...dass ich:

- Widerspruch einlege. (bisher 6 mal...hab nicht immer Lust gehabt:-)
- kein Wohnungsinhaber bin.
- aufgrund meines gesunden Menschenverstandes mir nicht vorstellen kann das mein Zimmer ein Tatbestand darstellt.
- mein Zimmer Nr. 4 linke Treppe zweiter Eingang rechts oben neben Zimmer Nr.5 von Fau X habe 
- Daten Dritter nicht beibringen kann.
- kein Rundfunknutzer bin.
- das Angebot auch tech. gar nicht in Anspruch nehmen kann.
- nichts unterschrieben habe.
- kein Steuerzahler bin.
- Hausmann bin.
- mich wundere das in keiner Antwort des Bs auf meine Einwände eingegangen wird
- schon gemerkt habe, dass ich mich mit einem Roboter unterhalte
- kein eigenes Einkommen habe.
- daher gar nicht zahlen kann.
- kein Konto habe.
- auch wenns keiner glaubt kein Konto brauche.
- nicht beweisen kann was nicht existiert.
- kein ALG2 beantragen möchte.
- mich in meiner Privatautonomie gestört fühle.
- wenn ich von meinem Taschengeld 5 % zahle es Jahrzehnte dauert bis nur der aufgelaufene Betrag abbezahlt ist.
- mich genötigt fühle mich zu rechtfertigen .
- wenn es um mein natürliches Rechtsempfinden geht, ein äußerst sturer Typ bin.
- mir sicher bin das dieses Gesetz nicht recht sein kann denn etwas muss Gesetz sein, weil es recht ist und nicht umgekehrt.
- mir meinen gesunden Menschenverstand nicht ausreden lasse.
- für die Drohungen mit Pfändung aus Mangel an Verbindlichkeiten keine Empfindlichkeit habe.
- das Gesetz welches diesem Streit zugrunde liegt als undemokratisch empfinde.
- mich nun nach allem was sich zugetragen hat auf die angedrohte Haft freue.
- mir sicher bin, das die vielen alternativen Medien für eine Haft im zusammenhang mit ÖR ein großes Interesse haben.
- die Brieffreundschaft wegen zu hohen Portokosten nun nach 7 Jahren sinnlosem Austausch beenden muss.

Angebliche Schulden: Maximalbetrag seit 2013

Lg Pit


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« Letzte Änderung: 04. Dezember 2020, 15:57 von Bürger »

Offline endlosbolzen

  • Beiträge: 6
Über 10 Jahre Kampf gegen den Gebührensevice in Köln, ich nenne ihn einfach weiter GEZ!!

Ich bin jetzt 81 Jahre und ich muss sagen, dieser dauernde Stress gegen die GEZ hält mich ziemlich fit.

Nachdem im Jahr 2013 die Zwangsabgaben der GEZ für jeden Haushalt eingeführt wurden, egal ob man einen Fernseher hat oder nicht, egal ob man wenig Geld hat oder nicht, entwickelte sich der Kampf gegen dieses System so langsam zum Hobby von mir.
Im Mai 2013 kam der erste  Brief: Der neue Rundfunkbeitrag.
Sie hatten sich alle Daten von den Einwohnerämtern besorgt und wollten weitere Auskünfte????
Im Juni 2013 und im Juli 2013 kamen weitere Erinnerungen zum Abgeben der Daten.
Da sie nur die Namen und die Adressen hatten, aber nicht wussten, wie die Leute zusammen wohnten und da ja jetzt nur für ein Haushalt gezahlt werden sollte, hatten sie wie heute noch die ersten Probleme.
Das Spielchen wiederholte sich im September 2013 im Oktober 2013 und im November.2013 Noch eine Erinnerung im  Dezember 2013. Februar 2014 wurde dann die zwangsweise irsinnige Anmeldung, ohne meine Zustimmung, rückwirkend zum 1.1.2013 vorgenommen.. 
Schon im Juli.2014 kam der erste Kontoauszug 269,70 vom 1.1.2013-06.2014 plus Säumniszuschlag von 8 Euro.
Dann gingen viele Briefe hin und her. Ich versuchte ihnen klar zu machen, das unsere Rente unter dem Existenzminimum liege und sie wiederholten immer nur das ich zum Sozialamt gehen und Grundsicherung im Alter beantragen solle. Ich könne ja dann, wenn dieser Antrag bewilligt ist, darauf verzichten. Dann könnte ich evtl. befreit werden.
Ich war dann sogar beim Sozialamt. Als ich mein Anliegen vorgetragen hatte, gab man mir ziemlich deutlich zu verstehen: für solche Scherze habe man keine Zeit.
Ich sehe aber auch asolut nicht ein, das die GEZ darüber bestimmen kann, ob ich Sozialhilfe beantrage oder nicht.
Nach vielen weiteren Schreiben hin und her und immer den gleichen Antworten, war wohl mal ein normal denkender Mensch als Sachbearbeiter Ende 2015 mit dem Fall befasst. Er teilte mir mit, ich solle meine fnanzielle Situation von einer Schuldnerberatungstelle bescheinigen lassen.
Das geschah umgehend bei der Schuldnerberatungsstelle meiner Stadt.
Nach einigen weiteren Diskussionen wurde mir im  September 2016 mitgeteilt das ca, 800 Euro nicht weiter verfolgt würden.
Aber es ging natürlich weiter: Im  März 2018 die erste Vollstreckungsankündigung für den  März 2018.
Leider kam zu diesem Zeitpunkt meine Frau für einer Augenoperation ins Krankenhaus.
Ich wollte mir den Stress mit dem Gerichtsvollzieher zum gleichen Termin nicht auch noch antuen, deshalb eine Spende aus dem engsten Familienkreis von 205 Euro für 10/16-06/17 plus Gebühren und ich zahlte sie bei der Stadtkasse ein.
Auch ein netter Dankesbrief an Herrn Buhrow (Intendant WDR) persönlich das er mir in meinem Alter von 76 Jahre und meiner finanziellen Situation noch den Gerichtsvollzieher auf den Hals hetzt, blieb leider ohne Antwort.
Dann weitere Festsetzungsbescheide, jedemal 8 Euro Säumniszuschlag dazu.
Weitere Härtefallanträge, immer wieder abgelehnt, ich solle zum Sozialamt gehen.
Auch eine Niederschlagung des nun offenen Betrages wieder über die Schuldnerberatungstelle meiner Stadt wurde lapidar im April 2021 abgelehnt mit der Begründung ich hätte ja sowieso erst
einmal gezahlt nach Pfändungsandrohung.
Zu diesem Zeitpunkt reagierte die GEZ auf  keinerlei direkte Fragen oder Anregungen mehr, es kamen nur noch Textbausteine und immer das Gleiche.
Im November 2021 die nächste Vollstreckungsankündigung im gleichen Monat.
Diesen Termin nahm ich wahr, nachdem ich vorab den Gerichtsvollzieher genaustens schriftlich über den Sachverhalt informiert hatte.
Der Gerichtsvollzieher war nett und freundlich.
Er sah sich bei mir um und schrieb seinen Bericht. Ich dachte jetzt sei mal eine weile Ruhe.
Von wegen im Juli 2022 strengte die GEZ über die Stadtkasse an meinem Wohnort eine Pfändungs und Überweisungsverfügung bei meiner Bank auf mein Konto an. Da sie leider wohl aus dem Bericht des Gerichtsvollzieher vom November.2021 meine Kontonummer und meine Bankverbindung hatten.
Ich stellte darauf mein Konto problemlos auf ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) um.
Da dürfen pro Monat alles was unter 1340 Euro eingeht nicht gepfändet werden.!!!
Damit wähnte ich mich erst mal im grünen Bereich.
Als kleines Weihnachsgeschenk lag dann am 20.12.2022 der Brief mit Ankündigung der nächsten Zwansvollstreckung von der GEZ im Briefkasten, allerdings noch ohne Termin.
Die momentanen Forderungen von denen an mich belaufen sich auf: ca. 1400 Euro, wo dann alle 3 Monate 18,36 x 3 + 8 Euro Säumnißzuschlag dazu kommen = 63,08 Euro
Bin gespannt wie das weiter geht.!!!!
Darauf brauchte ich nicht lange warten.
Ende Januar 2023 lag ein unscheinbarer grauer Brief mit der Anschrift: „Persönlich/Vertraulich“ bei mir im Briefkasten.
Der Brief war von einem Inkassobüro, welches in den letzten Jahren schon 3 mal den Namen gewechselt hat, aber immer für die GEZ bzw. den WDR gearbeitet haben. Ich habe jetzt etwas die Hoffnung, das der Gerichtsvollzieher mit meinem P-Konto, der Tipp mit dem P-Konto kam überigens von ihm, nicht mehr so ganz mit spielt, dies der nächste schwache Versuch der GEZ ist.
Da aber ein Inkassobüro keinerlei rechtliche Handhabe hat, sehe ich das etwas lockerer.
Außerdem fordern die auch „nur“ ca. 900 Euro Beiträge bis 12.2020.
Außerdem hat man ja in den letzten 10 Jahren bei diesem Thema ein ziemlich dickes Fell erhalten.

Ok, ich gebe ja zu in meinem Alter kann man auch kaum noch mit der Schufa oder dem
Schuldnerverzeichniss drohen.


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« Letzte Änderung: 01. Oktober 2023, 15:39 von DumbTV »

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