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Autor Thema: Nichts spricht dafür, dass Deutschland sich den teuersten örR der Welt gönnt  (Gelesen 1399 mal)

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  • Beiträge: 223
  • Murks? Nein danke!
nzz.ch, 04.12.2020

Nichts spricht dafür, dass Deutschland sich den teuersten öffentlichrechtlichen Rundfunk der Welt gönnt
Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags wackelt. Damit sollte nun eine Diskussion um die Inhalte des öffentlichrechtlichen Rundfunks beginnen, denn von Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit kann an vielen Stellen nicht die Rede sein. Zu oft entscheidet man sich politisch für die linke Spur.

Von Alexander Kissler

Zitat
[...] Sollten die wackeren Parlamentarier ihren Widerstand bis Mitte Dezember aufrechterhalten, könnte der verpflichtende Rundfunkbeitrag nicht zum Jahresanfang um monatlich 86 Cent oder knapp fünf Prozent steigen. Es wäre ein Segen. Der öffentlichrechtliche Rundfunk in Deutschland ist eine sinnvolle, aber viel zu teure und viel zu wenig ausgewogene Sache. Er bedarf einer Reform an Haupt und Gliedern.

Die Ablehnung der Beitragserhöhung wäre ein Segen? Nimmt man die im Stakkato nach Magdeburg gesandten Handlungsempfehlungen zum Massstab, müsste es sich um einen Fluch handeln. Die CDU-Fraktion, tönt es aus den Reihen der Bundespolitik und von SPD und Grünen, lege die Axt an den öffentlichrechtlichen Rundfunk, reisse die «Brandmauer nach rechts» nieder und paktiere schamlos mit Demokratiefeinden. Wenn die CDU im Landtag die Erhöhung ablehnt und die rechte Oppositionspartei AfD, womit zu rechnen ist, es auch tut, dann hätte die CDU der AfD zu einem Triumph verholfen. Das dürfe niemals sein. So heisst es in dieser schrägen Optik.

[...]

Weiterlesen auf:
https://www.nzz.ch/meinung/oeffentlichrechtlicher-rundfunk-zu-teuer-und-unausgewogen-ld.1590121


Edit "Bürger":
Danke für den Fund. Zitat ergänzt. Sehr lesenswerter, viele Aspekte erwähnender und auf den Punkt bringender Artikel - den man sich in dieser Form viel öfter und insbesondere auch und gerade in der deutschen Presse wünschen würde.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 04. Dezember 2020, 16:08 von Bürger«

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  • Beiträge: 1.066
Mir kommt es wie Dauer-Framing vor, der deutsche örR sei "linksgrün" oder auf einer "linken Spur". Dem pflichte ich keineswegs bei.

Ich empfinde den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Sachen "Links-Rechts" als nur ziemlich diffusen politischen Akteur,

vielmehr als innenpolitisch sehr unkritisch gegenüber der Regierung auf Bundes- und Landesebene und

außenpolitisch - für mich viel schlimmer, da Informationen aus dem Ausland allein schon den Fremdsprachen wegen schwerer zu bekommen sind -  als vollkommen speichelleckend einer atlantisch geprägten vermeintlichen "Wertegemeinschaft" dienend, bar jeder Kritik an den humanitären Folgen dieser Politik, die bei weitem nicht nur an den Flüchtlingslagern und an ertrunkenen Flüchtlingen zu sehen ist.  >:(

In der Tat, der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein Narkotikum zum Preise von jährlich 8 G€. Das Geld wäre viel besser in Bildung investiert.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 04. Dezember 2020, 21:27 von Bürger«

  • Beiträge: 9
Ich finde es schwierig die Rundfunkdebatte in ein politisches Spektrum einzuordnen. Fakt ist jeder kann gegen den Rundfunkbeitrag seine egal welche politische Haltung er besitzt.


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  • IP logged

  • Beiträge: 923
  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Da bist Du nicht der einzige...

Mir kommt es wie Dauer-Framing vor, der deutsche örR sei "linksgrün" oder auf einer "linken Spur". Dem pflichte ich keineswegs bei.
...
vielmehr als innenpolitisch sehr unkritisch gegenüber der Regierung auf Bundes- und Landesebene und

außenpolitisch - für mich viel schlimmer, da Informationen aus dem Ausland allein schon den Fremdsprachen wegen schwerer zu bekommen sind -  als vollkommen speichelleckend einer atlantisch geprägten vermeintlichen "Wertegemeinschaft" dienend, bar jeder Kritik an den humanitären Folgen dieser Politik, die bei weitem nicht nur an den Flüchtlingslagern und an ertrunkenen Flüchtlingen zu sehen ist.  >:(
...
...der das ähnlich bis genau so sieht. Obwohl - bezüglich der grünen Bellizisten - die sich zu Zeiten des Jugoslawien-Überfalls 1999 noch nicht so in die erste Reihe gedrängelt hatten, dafür aber heute zu jeder sich bietenden Gelegenheit zu Worte melden, wenn es darum geht, einen vom Werte-Westen ausgehenden Krieg möglichst wahrscheinlich zu machen - könnte die Diagnose sogar stimmen, dass der ÖRR »grün« sei. So wie die Anstalten 2013-2016 gegen Russland bzw. Syrien getrommelt hatten - & wohl bald erneut werden, wenn die US-Demokraten nach der gewonnen Präsidentenwahl erst mal wieder zur Russland-Hatz geblasen haben. Aber was mediale Kriegshetze neuerdings mit »links« zu tun haben soll, auf die Erklärung wird man wohl lange warten können.

Und im übrigen? Ebenso, wie die heutige grüne Umweltagenda nur noch wenig mehr als bloße Folklore & Mittel zum Zweck des Stimmenfangs ist, statt dass ernsthaft & beschleunigt eine wirkliche ökologische (und damit insbesondere auch eine polit-ökonomische) Wende angestrebt würde, hat auch das grüne Anhimmeln des Neoliberalismus (dito das der Spezialdemokraten) bzw. dessen Propagierung durch die Anstalten mit »grün« im klassischen Sinne bzw. »links« so viel zu tun wie Äpfel mit Birnen.

Aber jetzt schnell wieder zurück zum Kernthema...


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Die Grafik
http://images.derstandard.at/img/2020/02/25/grafiktv.jpg?w=1600&s=548871ee
zu diesem Thema hats bereits hier:

Die Mär von der "Flucht aus der Rundfunkgebühr" i.V.m. "Erhebungsdefizit"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24715.msg208834.html#msg208834


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Der gesamte Gefängnisfunk ist eine zwangsalimentierte Pensionskasse mit angeschlossener Sendemöglichkeit.

 
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