Autor Thema: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin  (Gelesen 607 mal)

Offline Uwe

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Online-Ausstellung
RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin


Quelle: DWDL 22.06.2020 von Uwe Mantel

Zitat
Voraussichtlich 2025 möchte der Rundfunk Berlin-Brandenburg sein neues "digitales Medienhaus" in Berlin in Betrieb nehmen. Dafür wurde ein Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnisse nun online zu besichtigen sind.

[...] Das neue Gebäude soll den Bedürfnissen und Anforderungen der modernen, stark auf nicht-lineare Ausspielwege ausgerichteten Medienwelt gerecht werden. Auf einer Brutto-Fläche von bis zu 20.000 Quadratmetern solle es "agile und crossmediale Arbeits- und Produktionsprozesse unter einem Dach ermöglichen", heißt es vom RBB. Über die Kosten könne man noch keine Angaben machen, sie hängen vom noch auszuwählenden Entwurf ab. Zur Finanzierung will man auf Rücklagen zurückgreifen und auch neue Kredite aufnehmen. [...]

weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/78173/rbb_praesentiert_entwuerfe_fuer_digitales_medienhaus_in_berlin/


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« Letzte Änderung: 23. Juni 2020, 19:07 von Uwe »
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Offline pinguin

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #1 am: 22. Juni 2020, 15:38 »
Versteh ich nicht; wieso braucht man für etwas "Digitales" ein Architekturbüro? Haben wir hier etwa die Verschleuderung staatlicher Mittel?


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Offline drboe

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #2 am: 22. Juni 2020, 16:26 »
@pinguin: selbst wenn das gesamte Rundfunkangebot "digital" sein würde, sitzen die "Macher" der "digitalen Inhalte" noch ganz analog in Büros, die wiederum in physischen Gebäuden eingerichtet sind. Insofern: ein neues Gebäude erfordert einen Architekten.

Zu fragen ist allenfalls, warum denn die Redaktionen, die "digitale Inhalte" produzieren ein eigenes, noch dazu neues Haus benötigen und ob es sich bei den Mitgliedern der Redaktionen etwa um neue Mitarbeiter handeln soll. Falls nicht, könnte man doch sicher in einem vorhandenen Gebäude Räume finden. Zudem könnte man die Frage stellen, ob man nicht die angeblichen Sparpläne des ÖR-Rundfunks konterkariert, wenn man die Zahl der Mitarbeiter erhöht bzw. wie sich die Planungen mit den Defiziten, die fast sämtliche Sender eingeplant haben, verträgt.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline MichaelEngel

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #3 am: 22. Juni 2020, 19:26 »
Das Geschäft wächst, es gibt immer neue Aufgaben, für die höhere Beiträge nötig sind.


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Offline Spark

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #4 am: 22. Juni 2020, 19:33 »
Interessant, es gibt also immer noch Rücklagen. Sollten diese nicht bis Ende dieses Jahres aufgebraucht sein? Naja, und was man nicht hat, wird eben auf Pump und Zwangsfinanzierung organisiert. Ist ja sehr in Mode.
Dürfte wohl auch nicht das einzige neue dicketale Häuschen bleiben, von dem man hört. Da kommen bestimmt noch einige mit dabei. Schließlich gibt es ja noch mehr als nur eine Rundfunkanstalt.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
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Offline hankhug

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #5 am: 22. Juni 2020, 21:42 »
Gerade in COVID-Zeiten haben wir doch gelernt, wie man sich in Videobesprechungen aus dem Homeoffice "digital" zusammenschalten kann. Da könnte doch der ÖRR mal ein paar kostensparende Alternativen mit in die Erwägungen einbeziehen.

Und wenn wirklich mal physische Besprechungen nötig sind, gibts doch sicher genügend Angebote für 'shared offices' in Berlin, die ich mal gerne als Vergleichsrechnung dem Erbau des digitalen Medienpalastes gegenübergestellt sähe. Da braucht man dann sicher auch keine 20.000 qm. Die Vergleichsrechnung sollte allerdings nicht vom ÖRR erstellt werden...


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« Letzte Änderung: 22. Juni 2020, 22:23 von hankhug »

Offline Zeitungsbezahler

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #6 am: 23. Juni 2020, 10:24 »
Digital war doch was mit Einsen und Nullen?
Woher wollen die eigentlich die Einsen herkriegen, bei den lauter Nullen dort?


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Offline pjotre

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #7 am: 23. Juni 2020, 12:27 »
Warnung: Dieser Beitrag ist zu wesentlichen Teilen Parodie und unterliegt insoweit der Satire-Freiheit.

1. Tieferer Grund? Denkmalschutz?
----------------------------------------------
Wesentliche Änderungen an den Gebäuden auch im Inneren unzulässig?
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09096346

"Finanziert aus der Rücklage", das ist allerdings ein besserer Aprilscherz. "Finanziert nämlich aus den vorübergehend zu hoch bemessenen Mediensteuer-Zwangsabgaben, nämlich zeitweise knapp 18 statt 17,50 Euro. Rücklagen im normalen Sinn, das ist, wenn ein Unternehmen am Markt durch besonders gute Leistung etwas aus den am Markt verdienten Einnahmen in die "bilanzielle Sparbüchse" tun kann.
Eure Zwangssteuer-Finanzprivilegien des "VEB ARD, ZDF etc." gleichzusetzen mit echter unternehmerischer Erfolgsarbeit, da lacht die Ökonomenzunft.


2. Tieferer Grund: Wetteifer der Intendanten um "Futurismus"?
-------------------------------------------------------------
Beim Bau 1929...1931 war das jetzige Gebäude "Futurismus von damals"?
Siehe die Bilder / vorstehender Link. "So ändern sich die Futurismen", lustiger Kram der "Futurismus-Soziologie"?

Weshalb wurde/wird das bisherige Gebäude des NDR abgerissen? Asbest? Wenn nichts mehr hilft für Durchsetzen von Gigantomanie, hilft Asbest? Pech gehabt beim RBB, in 1929...1931 war Asbest noch kaum verwendet...
Besteht ein Wettbewerb des Intendanten-Eitels, in die Architekturgeschichte einzugehen als der eitelste Ursächler für die schickste Architektur-Novelle?

Hier die Entwürfe in Sachen RBB:
https://www.rbb-online.de/unternehmen/der_rbb/digitales-medienhaus/architekturwettbewerb.html
Das sieht recht bombastisch aus? Nicht kleckern, sondern klotzen? Die genauen Kosten sind noch nicht bekannt?

Und wer finanziert den Kram? 3x dürfen wir raten, aber 1x genügt uns ja für die Wahrheit.
Und finanziert aus Kreditaufnahme? Und wer wird die RÜckzahlungen bezahlen? Na also, auch Kredite fallen nicht schenkungsartig vom Himmel.

3. So, also vom Geld dafür sogleich zum gewaltigen Kreis der Wettbewerbs-"Richter"?
----------------------------------------------------------------
https://www.rbb-online.de/unternehmen/der_rbb/digitales-medienhaus/Preisgericht.html
Von diesen Einflussreichen wird dann keiner gegen das Projekt votieren...?
Von der KEF lernen heißt Siegen lernen? 

"Willst du Prestige gewinnen, dann kaufe das Prestige als Gremium zum Schnäppchenpreis"?
Halt, nein, total danebener Einwand, die haben alle ja keine Sitzungsgelder verlangt, sicherlich nicht, "Amen" - ist gewisslich wahr.

Hätte ja aus der Rundfunkabgabe finanziert werden müssen und im Gesetz über die Verwendung steht wohl nichts von Finanzierung von Wettbewerbs-Gremien?
Ja doch, darf man, dient ja dem Großen und Ganzen des "öffentlich-rechtlichen", also sozusagen "himmlisch-edlen" Auftrags (ausgeführt mit anderer Leute Zwangs-Mediensteuer-Geld...).
Wäre trotzdem interessant, dies mal zu klären, wie viel das Projekt bislang aus der Rundfunkabgabe verzehrt hat - halt, nein, aus den "Rücklagen", das ist ja Geld, das vom Himmel fällt, völlig klar.

Für die vielen Beteiligten vom RBB und von staatlichen Berliner Stellen ist des weiteren der jweilige Zeitanfall zu Lasten der Abgabenzahler als Schätzwert zu berücksichtigen. Ferner hat die Gestaltung des Wettbewerbsrahmens die dabei üblichen Kosten erzeugt.


4. Das digitale Medienhaus braucht man für die geplante Umwandlung von "ARD, ZDF etc." in eine Oligopolbeherrschung des bisher (noch!) freien Internets?
-----------------------------------------
Aber der dafür nötige "Medienstaatsvertrag 2021" ist ja noch gar nicht Gesetz?
Gegen die Gesetzwerdung kämpft die Bürgeraktion UNOLIB?
http://uno7.org/pev-amc-de.htm
Demnach: "Zensur tötet Web"? Rund 15 nicht duldbare fundamentale Illegalitäten seien im Gesetz?

Darf man schon Geld ausgeben, ARD schon hübsch aktiv dafür seit Anfang 2020,
obwohl man Geld nach geltendem Recht an sich nur für "Fernsehen, Radio" ausgeben darf?
Zumal bei den 16 Landesregierungen beantragt wurde, im Hinblick auf diese behaupteten gravierenden Rechtsverstöße den Verabschiedungsprozess des geplanten Gesetzes sofort abzubrechen?
Da ist ja auch einiges auf EU-Ebene an Rechtsproblemen?

5. Selbstverständlich will niemand so böse Sachen wie "Veruntreuung" unterstellen.
------------------------------------------------------------------------------------
Ihr könnt machen mit dem Geld eurer gläubig zuschauenden überalterten Rest-Kundschaft, was ihr wollt, sofern ihr diejenigen befreit, die sowieso zu befreien sind nach wahrer Rechtslage?
- Nichtzuschauer - Geringverdiener - Betriebsstätten - alle zu befreien?

Und sobald ihr diese befreit habt, bleiben euch rund 4 Milliarden Euro statt zur Zeit 8 Milliarden Euro und das soll reichen für das Auslaufen der Dinosauerier "ARD, ZDF etc." nach den Gesetzen der Biologie?
Zuschauerantal oberhalb Alter 50: Rund 85%.
Unterhalb Alter 50 rund 15 %.
(Umrechnung gemäß Angaben des SWR von 2019.)

Und unterhalb Alter 30? We euch da noch schaut, gilt der unter Gleichaltrigen als leicht debil? Aber nein, das ist der rund 5-prozentige Rest von Intelligenz in der neuen Generation, die wenigen, die euch Edel-Intelligenz noch zu schätzen wissen. Die "Jugend von heute" war schon immer die schlimmste seit immer, so sagen Kritiker seit tausenden von Jahren, siehe Zitate aus dem antiken Griechenland.

Wenn ihr alle zu Befreienden endlich mit eurer Zwangsabgabe in Frieden lasst...:
Jedes Jahr sinken dann nach den Gesetzen der Biologie eure Einnahmen um rund 100 Millionen Euro und irgendwann seid ihr weg wie jeder Anachroismus-Unternehmer  nach den Gesetzen der Ökonomie beim Wegfall der Kundschaft. Da gibt es weder Machteroberung des Internets noch Bedarf an "bahnbrechender Architektur" für das"Modern-Image" der Dinosauerer.

6. Das alles steckt hinter dem "harmlosen Architekturwettbewerb".
------------------------------------------------------------------
Hier geht es darum, die Umwandlung von "ARD, ZDF etc." in die Dominanz des Internets zu verwandeln? Neubauten sind die Bausteine dafür?

Wenn man "digital" posaunt, dann brennen in leider überwiegend technologisch unterenwickelten Poltiker-Gehirnen alle Sicherungen durch? Kleiner Vorschlag in Sachen Politik-Marketing an den RBB, ihr habt völlig vergessen den Hinweis auf die "neuen zukünftigen Herausforderungen der künstlichen Intelligenz", denen man in den alten Mauern nicht gewachsen sei?

Überlegungen sind intern anhängig, wie man diesen überflüssigen und unsinnigen Neubau verhindern kann. Keine Angaben über das Wie hier - Feind liest mit.


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« Letzte Änderung: 23. Juni 2020, 16:26 von Bürger »
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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #8 am: 23. Juni 2020, 16:48 »
...kleiner Spaß am Rande - in Ergänzung zu vorstehendem "Parodie"-Beitrag:

Einen zweiten "1. Preis" erhielt
Zitat
1. Preis: Steimle Architekten

;) >:D


Nach öffentlicher Kritik am MDR:Sender trennt sich von Kabarettist Uwe Steimle
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=32694.0


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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #9 am: 23. Juni 2020, 18:35 »
...und dann was weniger "lustiges" ::)

Medienhaus und Campusentwicklung Rundfunk Berlin-Brandenburg - rbb in Berlin
Nichtoffener Wettbewerb

https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/352449

Zitat
Projektdaten
Verfahren    Nichtoffener Wettbewerb nach RPW
Teilnehmer    Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 15 - max. 15
Tatsächliche Teilnehmer: 14
Art der Leistung    Objektplanung Gebäude / Stadt-/ Gebietsplanung
[...]
Preisgelder/Honorare    300.000 EUR zzgl. USt. [+19% = 357.000 EUR]
Auslober/Bauherr    rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg, Berlin (DE)
[...]
Aufgabe
    
Der Standort des rbb an der Masurenallee in Berlin muss für die Zukunft weiterentwickelt und soll zu einem Medien-Campus umgestaltet werden. Es ist ein besonderer historischer Ort, an dem sich deutsche Rundfunkgeschichte widerspiegelt und der entsprechend verantwortungsvolles Handeln erfordert. Entstehen soll ein moderner Campus, der den Voraussetzungen an eine moderne Rundfunkanstalt ebenso genügt wie den anspruchsvollen Denkmalschutzanforderungen, der sich zur Stadt öffnet, eine Durchwegung ermöglicht und der angemessene gebäudebezogene Außenräume anbietet. Hierzu soll ein kombinierter baulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil durchgeführt werden. Den zentralen Kern dieser Weiterentwicklung, auf den sich der hochbauliche Realisierungswettbewerb bezieht, bildet ein technisch anspruchsvolles Medienhaus von rund 20 000 m2 BGF mit Büro-, Redaktions- und Senderäumen für modernste Arbeits- und Produktionsprozesse, das im europäischen Vergleich bestehen kann. Eingebettet ist das Projekt in den bedeutenden, sich stark wandelnden Makrostandort im Umfeld von Kaiserdamm, Theodor-Heuss-Platz, Messe und ICC als dem Eingang zur Berliner City West, was eine intensive Auseinandersetzung mit dem übergeordneten städtebaulichen, verkehrlichen und freiräumlichen Kontext erforderlich macht. Hierfür werden im Rahmen des städtebaulichen Ideenteils erste Impulse gesucht.

Gesetzte Teilnehmer
• ADEPT ApS, Struenseegade 15a, Kopenhagen
• Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
• BE Berlin GmbH Baumschlager Eberle Architekten, Berlin
• blauraum Architekten GmbH, Hamburg / Vilhelm Lauritzen Architects, Nordhavn
• Max Dudler, Berlin
• gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
• Grüntuch Ernst Planungs-GmbH, Berlin
• Henn GmbH, Berlin
• HPP Architekten GmbH, Berlin
• kadawittfeldarchitektur, Aachen
• Staab Architekten GmbH, Berlin
• Steimle Architekten GmbH, Stuttgart
• WINKING.FROH ARCHITEKTEN GmbH, Berlin
• Zaha Hadid Architects, London

Unter obigem Link auch weitere Angaben wie der umfangreiche
Anzeigentext Ausschreibung


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Offline pjotre

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #10 am: 24. Juni 2020, 13:21 »
Wieder unter Berufung auf die Satirefreiheit:
===================================

1. Die futuristische Vorlage für den RBB-Bau von 1929-1931 wurde entdeckt
--------------------------------------------------------------------------------------
durch das perfekte Spürnasen-Kartell des Forums. Abgekupfert von Fritz Langs Film "Metropolis":
https://archive.org/details/MetropolisFritzLang1927Remastered/Metropolis.1927.REMASTERED.CD1.DVDRip.XviD-AEN.avi
Ganz kurz zu sehen in Minute: 04m 47sec

Ja, so sind sie, ganz genau, die Gebäude Berlin, Masurenallee des RBB. Und dafür haben Architekten damals einen Preis geschafft? Und das Fritz-Lang-Team ging leer aus?
Auch am Zweck hat sich wenig geändert: Die Ärmsten zu noch mehr Entbehrung zu versklaven, nämlich den beihilfenlosen Geringverdienern die letzten paar freien Euros vom Monatsende abzunehmen und zu transferieren an die ARD-Privilegierten, die sich im Licht des Ruhmes ihres neuen RBB-Tempels feiern werden wie bisher.
Der Mensch sieht nur die im Licht, die im Dunkeln sieht er nicht. 


2. Die Geschichte meinte es schlecht mit diesen Gebäuden, es lastet auf ihnen ein Fluch
---------------------------------------------------------------
und wir wissen nun endlich, es ist der Metropolis-Fluch. Blick zurück im Zorn:
Zitat
"Ich halte den Rundfunk für das allermodernste und für das allerwichtigste Massenbeeinflussungsinstrument, das es überhaupt gibt. Der Rundfunk muss der Regierung die fehlenden 48 Prozent zusammentrommeln und haben wir sie dann, muss der Rundfunk die 100 Prozent halten, muss sie verteidigen, muss sie so innerlich durchtränken mit den geistigen Inhalten unserer Zeit, dass niemand mehr ausbrechen kann.
Nur nicht langweilig werden.
Nur keine Öde. Nur nicht die Gesinnung auf den Präsentierteller legen. Der Rundfunk soll niemals an dem Wort kranken, man merkt die Absicht und wird verstimmt.\"
Im März 1933 erläuterte der Minister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, den Intendanten der Rundfunkgesellschaften mit diesen Worten ihre zukünftige Aufgabe.
     
Quelle: dhm.de/archiv/ausstellungen/strategien-der-werbekunst/exponate/mmp.htm
Hat sich viel daran geändert, fragt sich der verstörte Leser des FRAMING-Manuals, Manipulations-Anleitung, war ja wohl ein offizielles Lernmedium für "ARD, ZDF etc"...

3. Hätte man beim RBB die historischen Hausaufgaben gemacht,
---------------------------------------------------------------
dann hätte man nicht im Jahr 2019... wie gesagt: Die Geschichte meinte es schlecht mit diesen Gebäuden, es lastet auf ihnen ein Fluch und wir wissen ja seit soeben endlich, es ist der Metropolis-Fluch. ... Denn: Ein überall massenhaft auch auf den RBB-Fahrzeugen verbreiteter Spruch seit 2019:
"Bloß nicht langweilen."


5. Also unser volles JAAAAAAAA zum neuen RBB-Tempel,
---------------------------------------------------------------
zur Befreiung vom Metropolis-Fluch (und zum Ruhm der ARD-Intendantin). Das war schon immer das Privileg der wahren Herrschenden, Fürsten und Pharaonen im Land: Wer hat das schönste Schloss, die höchste Kirche, die eindrucksvollste Burg, die höchste Pyramide, das luxuriöste Versailles?
Im Westen hat Berlin jetzt wieder das Schloss, im Osten hat es ab 2025 den RBB-Tempel. 

Schloss - Berlins Osten - : Nutzfläche rund 40 000 qm. So: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Schloss
Mit dem neuen Tempel - Berlins Westen - kommt der RBB mit alt+neu auf etwa ebenso viel.
ADR, ZDF, RBB ist Staatswirtschaft, ist "real existierender Sozialismus". Auch der Sozialismus hat damit wieder seinen "Palast", nachdem einst gewagt wurde, den Berliner "Palast" der Sozialismus-Republik zu schleifen.

Läppische ?_400_? Millionen Euro könnte das kosten? - Größenordnung 1 RBB Jahresumsatz - das muss dann aus der Provinz an das Metropolis Berlin finanziert werden. Berlin selbst hat ja kein Geld, produziert ja so gut wie gar nichts mehr außer Wortblasen und Gutmenschen-Utopien?


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« Letzte Änderung: 24. Juni 2020, 13:39 von pjotre »
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
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Offline PitB

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Re: RBB präsentiert Entwürfe für digitales Medienhaus in Berlin
« Antwort #11 am: 24. Juni 2020, 20:00 »
Vermutlich dürfte dies einen neuen Thread erforderlich machen. Wenn ja, bitte verschieben.

Im Freistaat des Kini (König) von der Faschingsgesellschaft in Veitshöchheim ist man hier offenbar schon weiter.

Unter https://www.br.de/nachrichten/kultur/der-br-der-zukunft-alles-unter-einem-dach,ReJGugO wird bereits vom Richtfest berichtet. Nach den hier gemachten Informationen, die auch in der rundfunkkooperirenden SZ so dargestellt werden, genügt das bisherige duale System gar nicht mehr. Die Zukunft liegt im trimedialen Verdummen der Bevölkerung, die zu blöd ist, sich aus den vorhandenen (noch) freien Medienkanälen zu bedienen.

Nach den bisher zwei bekannten "Großraum-Funk-und-Fernseh-Büros" werden die anderen acht Anstalten (dieses Wort wird doch auch für etwas anderes verwendet?) eine ebensolche Gier entwickeln. Dazu kommen noch die beiden "Bundesanstalten" ZDF und Deutschlandradio.

Wenn dann bis zum nächsten oder übernächsten RÄStV alle befriedigt sind, sind wir soweit, daß zum 75. Geburtstag der BRD endlich wieder ein Großdeutscher Rundfunk etabliert ist, der unter dem Emblem des Allgemeinen Reichsrundfunk Deutschlands (ARD) agieren kann. Erinnerungen an bessere Jahre werden unter Strafe gestellt (z.B. die Verwendung der Zahl 1984 oder dem Begriff "Farm der Tiere").

Inwieweit sich der Kini um eine Oberherrschaft bemüht, kann noch nicht genau vorhergesagt werden, da hier öfters die Meinung geändert wird (= neue Definition von Meinungsvielfalt).


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