Autor Thema: Analyse von Talkshows zu Corona in Das Erste und ZDF (Planet Interview)  (Gelesen 706 mal)

Offline Bürger

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Planet Interview, 05.05.2020
Analyse von Talkshows zu Corona in Das Erste und ZDF
von Jakob Buhre

Zitat
Es gab in der Vergangenheit schon einige ausführliche Studien über die Auswahl der Interview-Partner der großen Politik-Talks in Das Erste und ZDF (zwei habe ich unten verlinkt). Doch die Situation der Monate März und April 2020 ist ein besonderer Anlass, eine Analyse erneut vorzunehmen. Denn zu keiner Zeit seit der Wiedervereinigung gab es bundesweit so weitreichende Maßnahmen, wie durch den Corona-Lockdown. Betroffen sind nicht nur Infizierte, sondern der Lockdown trifft jeden Rundfunkbeitragszahler. Kitas und Schulen wurden landesweit geschlossen, Betriebsschließungen und Insolvenzen drohen überall im Bundesgebiet, in allen Bundesländern wurden Gaststätten und Hotels geschlossen, Großveranstaltungen abgesagt.

Also habe ich 59 Sendungen, die Corona thematisieren, genauer angeschaut. Für die Analyse (PDF)*** ausgewählt habe ich Markus Lanz, Maybrit Illner, Hart aber Fair, Anne Will und Sandra Maischberger. Die Woche, in der Zeit vom 26.02. bis 04.05.2020.

In den Vordergrund habe ich dabei gestellt, welche Parteien in den Sendungen vorkommen und wie häufig – 30 Jahre nach der Wende – ostdeutsche Gesprächspartner eingeladen werden (etwa jeder sechste Bürger lebt in den ’neuen‘ Bundesländern, vgl. de.statista.com).

Hier einige der Ergebnisse:

[...]


Fragen, die sich aus den Zahlen ergeben könnten:

– Die durch den Shutdown ausgelöste Wirtschaftskrise betrifft das ganze Land und jeden Beitragszahler. Warum schaffen es fünf Talkshow-Redaktionen in 59 Sendungen nicht ein einziges Mal, einen ostdeutschen Unternehmer, Gastronomen oder Vertreter der Tourismusbranche einzuladen?

[...]

Weiterlesen unter
http://www.planet-interview.de/blog/analyse-von-talkshows-zu-corona-in-das-erste-und-zdf/51488/


***Analyse von Talkshows zu Corona in Das Erste und ZDF (PDF, 11 Seiten, ~110kB)
http://www.planet-interview.de/wp-content/uploads/coronatalks2020.pdf


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Offline Spark

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Zitat Eingangsbeitrag:
Zitat
Betroffen sind nicht nur Infizierte, sondern der Lockdown trifft jeden Rundfunkbeitragszahler.
[...]
– Die durch den Shutdown ausgelöste Wirtschaftskrise betrifft das ganze Land und jeden Beitragszahler. Warum schaffen es fünf Talkshow-Redaktionen in 59 Sendungen nicht ein einziges Mal, einen ostdeutschen Unternehmer, Gastronomen oder Vertreter der Tourismusbranche einzuladen?

Es hätte auch gesagt werden können: "...der Lockdown trifft jeden Christen."
Der Lockdown trifft alle Menschen, nicht nur "Christen", oder "Rundfunkbeitragszahler".

Was wird eigentlich von diesen "Laber-Shows" erwartet?
Seit gefühlt einhundert Jahren liest man immer wieder die gleichen Namen: Lanz, Illner, ?, Will und Maischberger.
Bei einer so geringen Vielfalt kann einfach nicht mehr bei rumkommen.
Wenn es nur halbsoviel verschiedene "Talker" geben würde, wie es Krimiserien gibt, dann wäre vielleicht eine etwas größere Vielfalt möglich.


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Offline pinguin

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Zitat von: Artikel im Einstiegsbeitrag
[...] Warum schaffen es fünf Talkshow-Redaktionen in 59 Sendungen nicht ein einziges Mal, einen ostdeutschen Unternehmer, Gastronomen oder Vertreter der Tourismusbranche einzuladen? [...]

Sind ostdeutsche Interessen je wirklich berücksichtigt worden?


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« Letzte Änderung: 07. Mai 2020, 13:35 von DumbTV »
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