Autor Thema: Landeszentrale für Medien rügt Lokalsender wegen Interview mit Corona-Kritiker  (Gelesen 296 mal)

Offline drboe

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Den rechten Glauben eingefordert
23. April 2020  Rudolf Stumberger

Zitat
In Ungarn gilt wegen der Corona-Krise ein unbefristetes Notstandsgesetz, wonach die "Verbreitung falscher oder verzerrter Behauptungen über die Tätigkeit der Regierung" mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Davon kann in Bayern keine Rede sein, aber eine gewisse Bereitschaft, die Berichterstattung über dissidente Meinungen zu maßregeln, findet sich auch hier. So hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) nun den Lokalsender Radio München gerügt, die "journalistische Sorgfaltspflicht" vernachlässigt zu haben. Stein des Anstoßes ist ein Interview des Senders mit dem umstrittenen Corona-Kritiker Wolfgang Wodarg. ...

Die BLM allerdings scheint weniger die Diskussion als die Orthodoxie - also die Rechtgläubigkeit - im Sinn zu haben. Jedenfalls bekam der Sender Radio München am 6. April ein Schreiben, in dem die BLM die "journalistische Sorgfaltspflicht" anmahnte. ... Informationen aus dem medizinischen Bereich müssten "mit besonderer journalistischer Sensibilität" behandelt werden.

Vollständiger Bericht: https://www.heise.de/tp/features/Den-rechten-Glauben-eingefordert-4708639.html

"Sorgfältig" arbeitet nach Ansicht der Bayerische Landeszentrale für neue Medien offensichtlich nur der Journalist, der den Regierungen genehme Gespräschspartner interviewt bzw. mit seinen Sendungen regierungsamtliche Ansichten und Maßnahmen nicht in Frage stellt. Solche "Sorgfalt", die der BLM genehm sein dürfte, kann man ja täglich in den ÖR-Sendern sehen und hören, in den meisten Medien unhinterfragt nachlesen. Schönes neues Land, was wir jetzt haben, so ganz ohne Grundrechte aber mit Zensur.

Wer sich einen kurzen Abriss des Verharmlosens und dem Versagen von Medizinern, Politikern und Medien zumuten möchte, der lese bei den Nachdenkseiten einmal 

23. April 2020

Jens Berger

„Bloß keine Panik!“ – die Medien und ihre frühe Corona-Berichterstattung

Zitat
Die Corona-Berichterstattung der großen Zeitungen und Medienportale wirkte in den letzten Wochen wie ein offizieller Verlautbarungskanal der Bundesregierung. Kritik kommt nur in homöopathischen Dosen vor und selbst Experten werden offenbar vor allem danach ausgewählt, ob sie die Linie der Kanzlerin verkaufen können. Vor diesem Hintergrund ist ein Rückblick auf die Corona-Berichterstattung aus dem Januar und Februar sehr interessant. Auch damals fuhren die großen Medien artig auf Regierungslinie; nur dass die offizielle Linie der Regierung damals noch eine andere war.

Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=60422

Es wäre wirklich schön, wenn man einmal kurzfristig eine "sorgfältige Politik" bei den Regierenden einfordern könnte.  8)

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline pinguin

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Diese "BLM", ist die staatlich? Kann ja sein, daß die nur so heißt und dennoch ein "privater Verein" ist.


Edit "Bürger": bzgl. Landesmedienanstalten siehe und diskutiere bitte unter
0) Landesmedienanstalten [Übersicht]
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=23535.0

[...]
2) Landesmedienanstalt: Bayern (BLM)
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,23526.0.html
[...]



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« Letzte Änderung: 23. April 2020, 19:06 von Bürger »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

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