Autor Thema: Dünnhäutige Reaktione: Nach Kritik von Armin Laschet liegen die Nerven blank  (Gelesen 768 mal)

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Tichys Einblick, 12.01.2020
Dünnhäutige Reaktionen
Hohe Ausgaben im ÖRR:
Nach Kritik von Armin Laschet liegen die Nerven blank

Armin Laschet ist in seiner bisherigen Karriere kaum angeeckt. Seit Neujahr ficht der Landesvater einen Strauß mit seinem Landessender, dem WDR, aus. Als er eine grundlegende Reform des ÖRR ins Gespräch bringt, hakt es bei Georg Restle und weiteren Kollegen aus.
von Matthias Nikolaidis

Zitat
Es ist fast so, als ob die Neujahrsglocken von Big Ben dieses Jahr – zumindest ganz, ganz leise – auch in Deutschland zu hören waren. Wenigstens ein CDU-Politiker und Ministerpräsident scheint gelauscht und ein wenig verstanden zu haben, was die Stunde schlägt. Armin Laschet ist bekanntlich ein Meister des populären, dabei souverän abgewogenen Wortes. Das immerhin muss man dem gemütlichen Landesvater zugestehen. Damit ist er bis jetzt auch gut gefahren und kaum angeeckt. Doch nun droht dem verschmitzten Aachener Ungemach. In einem »Spiegel«-Interview hat er sich zur Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR), zu Redakteursgehältern und Pensionen äußert.

»Jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte bescheinigen ihnen überdurchschnittliche Gehälter. Alles ist staatlich garantiert, egal ob es einer schaut oder nicht: Der Sender sendet.« und weiter: »Die Summen, die da gezahlt werden, sind absurd. Auch die Honorare für die Moderation von Samstagabendshows erscheinen teilweise zu hoch.«

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Laschet: »Wer gegen das Schüren eines Generationenkonflikts eintritt, ist nicht rechts«
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»Kinder und Tiere niemals auf die Bühne«
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Der nordrhein-westfälische Landtag hat unterdessen noch einmal über das »Umweltsau«-Lied und die Positionierung Laschets dazu debattiert. Der gelernte Theaterregisseur und Grünen-Abgeordnete Oliver Keymis gab dazu den Merksatz zum besten: »Kinder und Tiere niemals auf die Bühne.« Ob man sich daran halten möchte oder nicht, die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland bleibt ein weites Feld – und ein Thema, zu dem sich alle Bürger äußern dürfen. Zu hoffen ist nur, dass auch Laschet mehr will als seinem Landessender zu zeigen, wo der Hammer hängt.


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