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Autor Thema: MDR: Rundfunkrat genehmigt Haushaltsplan 2020 mit Fehlbetrag über 44,7 Mio.€  (Gelesen 791 mal)

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DWDL, 09.12.2019

"Spardruck bleibt bestehen"
Auch der MDR erwartet für 2020 ein dickes Minus

Der MDR-Rundfunkrat hat den Wirtschaftsplan des Senders für das kommende Jahr genehmigt. Ähnlich wie bei anderen Anstalten erwartet man einen großen Fehlbetrag, der aber durch eine Gewinnrücklage ausgeglichen werden kann.

von Timo Niemeier

Zitat
Der MDR erwartet für das kommende Jahr einen Verlust in Höhe von 44,7 Millionen Euro, dennoch hat der Rundfunkrat des Senders den Wirtschaftsplan für 2020 nun genehmigt. Insgesamt rechnet man mit Erträgen in Höhe von 724,4 Millionen Euro, rund 80 Prozent davon stammen aus dem Rundfunkbeitrag. Der Verlust soll durch Entnahmen aus der bestehenden Gewinnrücklage ausgeglichen werden.
"Trotz aller Einsparungen, Synergien und Kooperation bleibt der Spardruck weiterhin bestehen", sagt MDR-Intendantin Karola Wille. […]

Weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/75306/auch_der_mdr_erwartet_fuer_2020_ein_dickes_minus/


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Presseportal, 09.12.2019
MDR-Rundfunkrat genehmigt Wirtschaftsplan für 2020
Publizistischer Leitgedanke des MDR im kommenden Jahr: "Miteinander leben"


Pressemitteilung MDR Rundfunkrat

Zitat
Der MDR-Rundfunkrat hat am Montag, 9. Dezember 2019, den MDR-Wirtschaftsplan für 2020 genehmigt. Das kommende Jahr steht im MDR unter dem publizistischen Leitgedanken "Miteinander leben".

"Dieser Programmschwerpunkt entspricht unserem Public-Value-Anspruch und ist eng mit dem Gemeinwohl verknüpft", so MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille. Auf ihre Initiative hat der MDR gerade erst mit ZDF, WDR, SRG, ORF, Deutschlandradio und der Leipziger Handelshochschule den 'Leipziger Impuls' verabschiedet, der sechs Handlungsfelder benennt und eine Debatte anstoßen möchte.

Es reiche nicht aus, über große Reichweite zu verfügen, der MDR müsse nah an den Menschen sein, so Intendantin Wille. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse einen Wert für die Gesellschaft und für jeden einzelnen darstellen: "Wir sind verantwortlich für ein ausgewogenes und vielfältig publizistisches Angebot, das alle Menschen in Mitteldeutschland erreicht. Der Dialog zwischen uns und den Bürgerinnen und Bürgern ist immens wichtig. Die zentrale Frage ist: Wie wollen wir miteinander leben?"

Der MDR wird 2020 mit umgeschichteten Mitteln die Bereiche Kultur und Jugend stärken, die Regionalität noch weiter ausbauen und die Digitalagenda intensiv weiter entwickeln.

Die MDR-Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade betonte: "Wir werden auch in den kommenden Jahren darauf achten, dass der MDR den bereits eingeschlagenen Weg konsequent weitergeht und als modernes, multimediales Medienhaus vielfältige Angebote für alle in der Gesellschaft zur Verfügung stellt sowie Teilhabe ermöglicht."

Insgesamt wird für das Wirtschaftsjahr 2020 bei Gesamterträgen von 724,4 Millionen Euro ein Defizit auf Basis verwendbarer Erträge von 44,7 Millionen Euro erwartet. Der Anteil der Rundfunkbeiträge an den Gesamterträgen beläuft sich auf 576,9 Millionen Euro (79,6 Prozent).

Das Defizit soll durch Entnahmen aus der bestehenden Gewinnrücklage/Verlustausgleich ausgeglichen werden. "Trotz aller Einsparungen, Synergien und Kooperation bleibt der Spardruck weiterhin bestehen", so Prof. Dr. Karola Wille. Das Jahr 2020 ist das letzte Jahr der aktuellen Beitragsperiode 2017 bis 2020.

Weiterlesen auf:
https://www.presseportal.de/pm/7880/4463277


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flurfunk-dresden.de (blog), 09.12.2019

Bericht von der 3. öffentlichen MDR-Rundfunkratssitzung, 9.12.2019


Zitat
Leipzig - zum dritten Mal. Anders als bei den vorherigen zwei Sitzungen werde ich heute aber wirklich nicht live tickern, sondern nur wichtige Ergebnisse zusammenfassen.
[…]
Ich habe es eben schon getwittert: Die neue Vorsitzende des MDR-Rundfunkrats Prof. Gabriele Schade hat mich eben als einzigen Vertreter der Medien öffentlich und namentlich begrüßt (man kennt sich inzwischen ja auch schon einige Jahre).
Dann hat sie den Hinweis auf das Verbot von Ton- und Bild-Aufnahmen mit meiner Berichterstattung verbunden - Herr Stawowy macht das ja routiniert und gut. Ich bin kurz rot geworden und fühle mich jetzt irgendwie befangen.
Außer mir sind noch zwei weitere Gäste hier – da hatte ich mehr erwartet (etwa den einen oder anderen Steimle-Fan...).

Wille begrüßt neuen Medienstaatsvertrag
[…]
Beschlüsse der ARD-Intendantinnen und Intendanten
[…]
Berichte aus den Ausschüssen
[…]
Diskussion über Wirtschaftsplan 2020
[…] Karola Wille betont, dass der Wirtschaftsplan die strategischen Schwerpunkte wie Regionalität in den Landesfunkhäusern, dem Schwerpunkt Jugend und Kultur (?) und die weitere Digitalisierung berücksichtigt. Der Plan weist ein Defizit von über 44 Mio. Euro aus, das über eine Entnahme aus Gewinnrücklagen gedeckt werden soll.
Es entspinnt sich eine kurze Diskussion - am Ende stimmt der Rundfunkrat bei fünf Enthaltungen und einer Gegenstimme zu. […]
Kommt das Qualitätsmonitoring
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.flurfunk-dresden.de/2019/12/09/3-oeffentliche-mdr-rundfunkratssitzung-9-12-2019/

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