Umfrage

Sollte die Möglichkeit im Forum eingeführt werden, zu organisatorischen Zwecken die Beitragsnummer angeben zu können?

Nein.
9 (25.7%)
Ja, ist ja freiwillig.
12 (34.3%)
Eher nein, aber vielleicht zeigen sich hier im Thread noch interessante Blickwinkel.
13 (37.1%)
Eher ja, aber vielleicht zeigen sich hier im Thread noch Bedenken, die mich umstimmen.
1 (2.9%)

Stimmen insgesamt: 35

Umfrage geschlossen: 01. November 2019, 19:16

Verlinkte Ereignisse

  • Ende Umfrage: gez-boykott mit freiwilliger Angabe der Beitra: 01. November 2019

Autor Thema: Registrierung bei gez-boykott mit freiwilliger Angabe der Beitragsnummer?  (Gelesen 6241 mal)

Offline seppl

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Vielleicht kann man auch die Leute, die im Hintergrund knurrend zahlen, animieren, sich als Gegner zu outen. Gerade die haben ja nichts vom Beitragsservice zu befürchten. Was soll denen passieren? Vor allem: gerade von diesen Menschen fehlen hier im Forum die meisten.


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline abgetaucht

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Mhm.
....
Wie ich überhaupt die Verschwörungstheorie hege, dass dieser ganze Bohei um den Rundfunkbeitrag letztlich nur dazu dient, dass rechtsfreie Geheimdienste Daten über die Bundesbürger sammeln. Wohnungsdaten sind doch super wertvoll, die werden ja alle freiwillig gegeben, damit ja kein Mitbewohner zuviel zahlt. Sehr clever ausgedacht.
.....

Genauso sehe ich das auch! In diesem Überwachungstaat ist Datenminimalismus das oberste Gebot! Wenn ich Leute sagen höre: " Ich habe nichts zu verbergen" könnte ich kot.... E.Snowden hat uns alle gewarnt und sitzt nun in Rußland im Goldenen Käfig und wird Dank der Bequemlichkeit und Dummheit vieler (auch Deutscher) nach und nach vergessen - ganz im Sinne der "Oberen 10000", Atlantikbrücke oder wie auch immer.


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Offline volkuhl

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Den Nutzen der Beitragsnummer für das Forum kann ich nicht erkennen. Und auch wenn ich nichts zu verbergen hätte, halte ich das Bewußtsein für die Notwendigkeit von Datensparsamkeit für wesentlich wichtiger. Die Kölner Datenkrake zu füttern kann nun wirklich nicht Aufgabe des Forums sein.


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« Letzte Änderung: 03. Oktober 2019, 14:42 von DumbTV »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline seppl

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Mit welchen wichtigen Daten füttert man die Datenkrake, die sie nicht sowieso schon hat, wenn man sich hier nur registriert und die Beitragsnummer angibt? Es gibt keinen Schreibzwang hier.
Es soll übrigens nicht dem Forum einen Vorteil bieten, sondern den Beitragsgegnern helfen, sich zu organisieren.
Das Forum bietet nur durch den Bekannheitsgrad einen Ansatzpunkt der Organisation zu Beginn.

Ich füge mal eine Umfrage ein, im Moment sieht es so aus, als wenn ein Sinn in der Organisation über Beitragsnummern nicht gesehen wird. Zur Spannungshaltung wird das Ergebnis erst nach Abstimmungsende (30 Tage)  gezeigt. Bislang siehts schlecht aus mit meiner Idee...


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« Letzte Änderung: 02. Oktober 2019, 20:19 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline mickschecker

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  • an den ÖRR : "You can´t always get what you want"
…. Da wären Wochendemos vor dem Gebäude des Beitragsservice sinnvoller.

Meine ich doch wohl auch. Der Vorschlag von @seppl schön und gut, hebt die Ganoven vom Beitragsservice aber immer noch herzlich wenig an. Vielmehr scheuen unsere finsteren zwielichtigen Gestalten vom BS die Öffentlichkeit und vor allem in dessen Aufmerksamkeit gezogen zu werden. Dieses Ansinnen wurde hier so glaube ich schon mal thematisiert, mit dem Ergebnis das auf dessen eingezäuntem Betriebsgelände mit Demos wegen Hausfrieden usw. nicht viel oder auch gar nichts geht.
Mir schwebt da allerdings so ein kleiner niedlicher Drohnenüberflug vor. Das haben die sicher gar nicht gern, wenn ihr Betonklotz von Heiligtum per Kamera aus luftiger Höhe ins Visier genommen wird.
Was man bei wesentlich sicherheitstechnisch relevanteren Anlagen wie Flughäfen noch immer nicht gescheit in den Griff bekommt, dürfte doch bei diesem örR-Datensammelmonster nicht weniger leicht sein. Oder man setzt dort "unerwartet" ganz andere Maßstäbe an und holt den neugierigen Vogel gleich vom Himmel. Also liebe Drohnenbastler, ran an die Stasi2.0-Zentrale im Kölner Freimersdorfer Weg.
sorry, off Topic, aber vielleicht schaffen es ein paar vorm Löschen noch zu lesen.. >:D


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You can win if you want

Offline seppl

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Kann ja und soll alles nebeneinander laufen... es gibt kein entweder oder!


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Offline Spark

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Es gibt bestimmt viele Forumsmitglieder, die in den "Genuß" einer sogenannten Direktanmeldung, auch bekannt als "Zwangsanmeldung", gekommen sind.
Diese Leute haben überhaupt keine Beitragsnummer, die sie angeben könnten, selbst wenn sie es wollten.

Ich bin einer dieser sogenannten "Direktangemeldeten". Für mich ist diese Nummer daher bedeutungslos, ebenso dieses angebliche "Beitragskonto".
Ich "besitze" weder ein solches "Konto" bei diesem Verein, noch bin ich ein sogenannter "Beitragsschuldner", da ich mit Rundfunk nichts zu tun habe.

Warum sollte ich durch Angabe einer obströsen und mir von Fremden angedichteten Nummer quasi eine Art Anerkennung derselben aussprechen?


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

"Die Meinungsbildung muß aber absolut frei sein; sie findet keine Grenze."
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Offline seppl

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Die Nummer mag bedeutungslos sein. Sie hat aber organisatorische Zwecke, die nutzbar sind.
Eine Anerkenntnis gibt man aber bei dem "Nummernaussteller" ab und eine Angabe in einem Forum, das sich gerade der Rechtswidrigkeit der Abgabe mit allen Auswüchsen annimmt, kann keinesfalls als Anerkenntnis angesehen werden. Zudem kann eine Klausel eingesetzt werden, die eine Anerkenntnis der Nummer verneint.
Es gab mal eine Zeit, in der Menschen in einem Unrechtssystem unter Zwang mit Nummern direkt am Körper versehen wurden. Meinst Du, wenn die ihre Nummern irgendwo angeben, geht das mit einer Anerkenntnis der Umstände einher? Sie geben oder gaben ihre Nummer zum Zwecke ihrer Beweisführung gegen das Unrecht an.


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« Letzte Änderung: 03. Oktober 2019, 14:35 von DumbTV »
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Offline Bürger

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    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
In Bezug auf den Vorkommentar hier noch eine diese Beschreibungen aufgreifende Nebenbemerkung zur Veranschaulichung der Absurditäten/ Unglaublichkeiten:

Angesichts der Bebeitragung nicht so sehr der "Wohnung", sondern des "Wohnens" selbst, d.h. der Inhaberschaft/ des Innehabens der Wohnung > gem. RBStV
"Inhaber (Beitragsschuldner)" = "jede volljährige Person, die die Wohnung selbst bewohnt"
d.h. angesichts des Charakters der Abgabe als
"Wohnungsnutzungsgebühr" kommt die sog.
"Beitragsnummer" einer "Wohnungsnutzungsnummer" gleich.

Denkt man es weiter bzgl. "Wohnen" = "Grundrecht", so wird es de facto zu einer
"Grundrechtsnummer"...
...dies auch in Hinblick auf das Grundrecht der "Meinungsfreiheit" und der "ungehinderten Unterrichtung aus allgemein zugänglichen Quellen" nach Art. 5 GG.

Was all das angesichts vorbeschriebener historischer Umstände für dystopische Anklänge hat, macht jedenfalls fassungslos!

Wie u.a. auch diese Fassungslosigkeit öffentlich verdeutlicht und welche weiteren Absichten wie am besten ggf. mit der freiwilligen Angabe der sog. "Beitragsnummer" erfüllt werden könnten, dazu sollte die Diskussion hier dienen.

Hinweis @alle:
Mit der schlichten Benennung einer "sog. Beitragsnummer" erfolgt weder unmittelbar noch mittelbar eine "Anerkennung".


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Schnelleinstieg | Ablauf | FAQ-Lite | Gutachten
Lastschrift kündigen + Teil werden von
www.rundfunk-frei.de

Offline drboe

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  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
@Bürger: dem ist grundsätzlich zuzustimmen. Der Threadstarter seppl hat darüber hinaus noch darauf hingewiesen, dass die Zuweisung einer "Wohnungsnutzungsnummer" und die Belastung mit den Finanzierungskosten des ÖRR nur ca. die Hälfte der Bewohner trifft. Die Auswahl der Betroffenen erfolgt dabei weitgehend willkürlich, nach nicht bekannten Kriterien und unter Misachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Gesamtschuld bei mehreren volljährigen Wohnungsinhabern.
Die Finanzierung erfolgt zudem nicht sozial adäquat, da sich Richter auf den Standpunkt stellen, dass Befreiungstatbestände im sogn. RBStV abschliessend geregelt sind und Bürger, die keinen dieser Gründe erfüllen, auch dann zu zahlen haben, wenn sie Einnahmen weit unter dem Existenzminimum haben. Den Forderungen des ÖRR Vorrang vor elementaren Anforderungen an ein menschenwürdiges Leben einzuräumen, kann man nur als menschenverachtend bezeichnen.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline seppl

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Ein auffälliges Phänomen:

Stellt man etwas zur Diskussion, was eine Freiwilligkeit einer Aktion voraussetzt, stimmen trotzdem sehr viele mit "Nein".
Ich frage mich: Warum? Möchte man es den Personen, die es freiwillig tun würden, verbieten oder unmöglich machen, es zu tun? Evtl. ja sogar aus dem gutgemeintem Grund, dass diese Anderen sich aus Unwissenheit nicht in ihr Unglück stürzen sollen?
Oder befürchtet man, ohne selbst der Aktion beizutreten, eigene Nachteile - die mir bisher nicht ersichtlich sind?
Oder geht es darum, das Forum vor Datenmissbrauch zu schützen - dann wäre aber der Forenbetreiber gefragt.

Es erinnert an die Haltung der Rundfunkbeitragsbefürworter, die auf den Vorschlag "die Abgabe doch auf freiwilliger Basis zu führen" reflexartig freiheitliche Ideen anderer ausser Kraft setzen wollen indem sie eine deutliche "Nein" Haltung beziehen.

z.Zt. besorgt mich diese Haltung im Forum. Oder gibt es Gründe, die ich übersehe?


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« Letzte Änderung: 05. Oktober 2019, 13:18 von seppl »
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Offline Spark

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Also ich habe keine Probleme damit meine sogenannte Beitragsnummer hier anzugeben, solange eindeutig klargestellt ist, dass es nicht als Anerkennung einer Anmeldung gewertet werden kann. Diese ist nämlich von meiner Seite niemals erfolgt, wurde mir aber mittels dreister Lüge in einem Schreiben vom BS unterstellt.
Allerdings war der BS auch gleich so freundlich, im selben Schreiben diese Lüge zuzugeben. ;D


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Offline pinguin

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z.Zt. besorgt mich diese Haltung im Forum. Oder gibt es Gründe, die ich übersehe?
Evtl. "Ja";

-> all jene, die "nie was erhalten haben" würden mit der Bekanntgabe einer Beitragsnummer bestätigen, daß das Zeug doch bei ihnen ankam und zur Kenntnis genommen wurde;

-> all jene Zwangsangemeldeten könnten damit u. U. kundtun, daß sie diesen Mist trotzdem akzeptieren?

-> was geht andere diese Beitragsnummer eigentlich an?

Der Datenschutz fängt immer zuerst bei einem selbst an; Daten, die andere von einem nicht selbst haben, dürfen diese seit dem In-Kraft-treten der DSVGO nicht mehr legal verarbeitet, nicht innerhalb der EU, damit auch nicht innerhalb Deutschlands.

Der EuGH hat kürzlich erst entschieden, daß selbst das Setzen von Cookies der aktiven Einwilligung des Nutzers bedarf; Link führt zur Pressemitteilung:

Das Setzen von Cookies erfordert die aktive Einwilligung des Internetnutzers
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2019-10/cp190125de.pdf

Alle Daten, hier aber insbesondere die personenbezogenen Daten, die jemand ohne ausdrücklich aktive Einwilligung desjenigen, zu dem diese Daten gehören, weiterverarbeitet oder auch nur zur "Aufbewahrung" entgegennimmt, dürfen, für was auch immer außerhalb der Strafverfolgung, nicht verwendet werden. Die Verwendung derart illegal erlangter Daten ist selbst wiederum immer illegal.

Und ob sich das Forum und seine Betreiber hier wirklich in die europäischen Nesseln setzen wollen, darf bezweifelt werden? Was das Forum nicht weiß, kann auch von da nicht mißbräuchlich (weiter)verwendet werden, denn der, der die Daten erlangt hat, muß sicherstellen, daß diese nicht mißbräuchlich verwendet werden können. Wie wöllte das Forum das gebacken bekommen?


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« Letzte Änderung: 05. Oktober 2019, 15:48 von pinguin »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline seppl

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-> all jene, die "nie was erhalten haben" würden mit der Bekanntgabe einer Beitragsnummer bestätigen, daß das Zeug doch bei ihnen ankam und zur Kenntnis genommen wurde;
Die geben ihre Nummer eben nicht an... (freiwillig)
-> all jene Zwangsangemeldeten könnten damit u. U. kundtun, daß sie diesen Mist trotzdem akzeptieren?
Wer diese Bedenken hat, gibt seine Nummer eben nicht an... (freiwillig)
-> was geht andere diese Beitragsnummer eigentlich an?
Die Nummer ist insofern nur interessant, weil damit die aufs äusserste reduzierte Verwaltungsabwicklung des Beitragsservice gespiegelt wird. Das war der Ausgangspunkt der Überlegung.
Beim Beitragsservice gibt es nur eine Statistik, wer aktiv den Rundfunkbeitrag verweigert. Die grosse Anzahl der passiven Gegner, also die die Zahlen, die sich den Widerstand aus welchen Gründen auch immer, nicht trauen oder leisten können, tauchen dort nicht auf. Es geht nicht darum, dass sich jemand für die Nummer interessiert, es geht um optimierten Widerstand...

Meine Bedenken gehen doch in die Richtung: Warum stimmen so viele Leute mit "Nein", wenn jemand etwas zur Diskussion stellt, was freiwillig sein soll... und wenn es nur Einer sein sollte, der das machen möchte - es bleibt ihm dadurch versagt. Woher kommt der Automatismus, das eine moralisch oder strafrechtlich überhaupt nicht relevante Sache, die man nicht gutheisst auch von anderen nicht gemacht werden soll?


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« Letzte Änderung: 05. Oktober 2019, 18:45 von seppl »
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Offline McKaber

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Bei dem geschwurbelden, passiven, schwer zu entziffernden Beschreibungen (Person A von B zu C) von Vorgängen zum Zwecke der Nichtangreifbarkeit der Forenbetreiber und -Teilnehmer halte ich die Idee für unsinnig.
Die spüren den Widerstand schon beim BS. Das haben wir schwarz auf weiss (und auf audio) bei der Anhörung vorm BVerfG vom BS höchstpersönlich beklagt gehört.


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