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Autor Thema: Klimaschutz: Koalition will 40 Milliarden Euro für Klimaschutz ausgeben  (Gelesen 2475 mal)

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Bis 2023
Koalition will 40 Milliarden Euro für Klimaschutz ausgeben



Bildquelle: Frankfurter Allgemeine

Ich lese gerade diese Meldung, in der u. a. folgendes drin steht:

Zitat
(...) Schon vor der Sitzung des Klimakabinetts sickern Eckpunkte durch: Bis 2023 sollen mindestens 40 Milliarden Euro in das Klimaschutz-Paket investiert werden – ohne dabei neue Schulden zu machen. (...)

Also in vier Jahren sollen 40 Milliarden Euro in den Klimaschutz investiert werden. Edel, aber woher soll das Geld herkommen, wenn wir gleichzeitig unsere Kernindustrie zerstören? Viele werden darunter leiden – die kleinen und die Bereiche ohne starke Lobby. In anderen Worten: Wir, unser Gesundheits- und Bildungssystem und die Altersvorsorge.

Aber ich hätte einen vernünftigen Vorschlag, wie man das nahezu kostenneutral realisieren können – es würde nur ein Jahr länger dauern:

Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abwickeln und das Klima-Ziel ist in 5 Jahren geschafft bzw. finanziert. Ich bin dabei!

Sicher finden wir in dieser Republik weitere unproduktive Bereiche, die man abwickeln könnte, um das Klima schneller zu retten...

Meldung nachlesen:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/koalition-will-40-milliarden-euro-fuer-klimaschutz-bis-2023-ausgeben-16384935.html


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Also René, bei aller Liebe. Auch wenn du hier darauf anspielst lieber 17,50 monatlich für Klimaschutzmaßnahmen ausgeben zu wollen als für den Rundfunk, so sehe ich da keine inhaltlichen Zusammenhänge. Selbst wenn man davon ausgehen muss, dass die 40 Millarden vom Steuerzahler kommen, so sind damit ja nicht automatisch Mehrausgaben des Steuerzahlers verbunden.

Und über die Frage ob es besser ist, Arbeitsplätze zu opfern um langfristig eine (Um)Welt zu erhalten in der man (über)leben kann oder ob man die Arbeitsplätze erhält weil Deutschlands Beitrag zur globalen Erderwärmung nicht gerade entscheidend ist, ist eine Frage, die a) nicht unbedingt in das Forum gehört und b) über die man trefflich philosophisch diskutieren müsste.
In jedem Fall hat sie mit dem Rundfunkbeitrag nix zu tun ;)


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So wird's nichts. Wir sollten aufpassen, die Probleme nicht durch einen Tunnelblick zu betrachten. Mein Kommentar soll dazu dienen, unseren Blick ein wenig zu erweitern und zu sehen, wie andere Themen besetzt werden und welche Wichtigkeit diesen bemessen wird. Wenn man deren Finanzierung mit der des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergleicht, sollte es jedem klar werden, in welchen Dimensionen wir uns bewegen und wie weit solche Themen die Politik durchdringen. Mein Kommentar soll nicht dazu dienen, sich über die Themen Arbeitsplätze oder Umwelt zu unterhalten. Ich dachte, dass dürfte jedem klar sein, wie ich aber sehe, ich habe mich geirrt.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 15. September 2019, 09:53 von René«

  • Beiträge: 6.229
Gemessen an der europäischen Bedeutung, (meinetwegen auch "globalen"), sind Erweiterung, Erhalt bzw. Umbau unsere Wälder zu für Mitteleuropa/Europa, (je nach Region), typischen Mischwäldern um Dimensionen wichtiger als es der Rundfunk je sein könnte.

Denn Wald ist Wasser, vor allem aber auch Trinkwasser, ohne dem bekanntlich nichts geht, deswegen auch der innereuropäische Schutz des Wolfes, der sich als von der Natur geschaffener Beutegreifer primär eben jenes Schalenwild holt, das für den Erhalt von Laubbäumen, die es ja für Mischwälder benötigt, nicht gerade hilfreich ist.

Der Nutzen des Waldes besteht nicht nur im Erhalt des Holzes oder in der positiven Wirkung auf die Gesundheit, sondern eben vor allem im Erhalt von Trinkwasser; insbesondere gerade dieser Aspekt ist im Bewusstsein der Gesellschaft noch gar nicht verankert, (war es damals nicht mal bei den Römern, die Europa auch schon abholzten), weil ja immer genug da war.

Aber gerade ausreichend Trinkwasser/Wasser haben manche europäischen Regionen zumindest derzeit nicht. Spanien bspw. hat sich diesbezüglich seit der Abholzung der Wälder für die Spanische Armada nie wieder erholt.

Diese ganze CO2-Hype ist evtl. das nötige Vehikel, um auf den Wald zu kommen, der ja CO2 bindet.

Es reicht aber nicht, hier staatliche oder private Mittel dafür bereitzustellen, wenn man nicht dafür Sorge trägt, daß sie auch genau dazu eingesetzt werden.

Insbesondere auch regionale Neuanpflanzungen zeigen ja, daß längst nicht jeder neu angepflanzte Baum die ersten Jahre übersteht.

Und dann müsste das Bewustsein für die gesellschaftliche Bedeutung von Bäumen und Wäldern auch in den Schulen neu entwickelt werden.

Nun kann man fragen, wo der öffentliche Rundfunk hier seiner Informationspflicht, selbstverständlich zu den besten, weil massenerreichbaren, Sendezeiten nachkommt.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 15. September 2019, 12:07 von DumbTV«
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für
- Gegner internationaler, nationaler wie speziell europäischer Grundrechte;
- Gegner nationaler wie europäischer Mindestlöhne;
- Gegner des Landes Brandenburg wie auch gesamt Europas;

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  • Beiträge: 453
  • bislang 500€ der Zahlung verweigert
Das Thema ist gut gesetzt. Beginnen wir gleich mal mit den CO2 Bilanzen der Rundfunkanstalten, also quasi von Technik und allen Angestellten. Wie viele Kraftwerke sind notwendig um die Fernseh- und Radiosender in der Endlosschleife am Laufen zu halten? Wie viele tausende Kilometer werden für die Recherche verfahren / oder verflogen um irgendeinen belanglosen Nonsens zu versenden?

Die Wahrheit ist: Um die Klimaschutzmaßnahmen zu erreichen werden wir uns wohl alle in Verzicht üben müssen... vielleicht verzichten wir somit endlich mal auf einen überholten örR .


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 16. September 2019, 17:26 von Bürger«
Ich konsumiere nicht, ergo bezahle ich auch nicht. --> seit 2008 rundfunklos glücklich und noch nie bezahlt.

 
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