Autor Thema: WDR Jahresabschluss 2018: Pensionäre kriegen so viel wie 15.878 Kölner Rentner  (Gelesen 972 mal)

Offline ChrisLPZ

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express.de, 11.09.2019

WDR-Pensionäre kriegen so viel wie 15.878 Kölner Rentner

Von Philipp J. Meckert

Zitat
Reich, reicher, WDR-Rentner? Beim neu erschienenen „Geschäftsbericht 2018“ des Kölner Senders mit imposanten Summen sticht eine Zahl besonders ins Auge: Die „Aufwendungen für die Altersversorgung, den Vorruhestand und die Altersteilzeit“ lagen im vergangenen Jahr bei satten 209,6 Millionen Euro. Bei einer normalen Durchschnittsrente von 1100 Euro monatlich könnte man mit dieser Summe 15.878 Rentner ein Jahr lang versorgen!

WDR: Mehr als 1000 bekommen dicke Pensionen

Zum Vergleich: Knapp 210 Millionen Euro für die WDR-Rentner – das sind fast 60 Prozent der Summe, die für die komplette arbeitende Belegschaft inklusive Urlaubsgeld und Jubiläumszahlungen gezahlt werden. Und das waren im vergangenen Jahr 3.894 Planstellen. Nun hat der WDR natürlich nicht über 15.000 ehemalige Kollegen im Rentenalter, sondern lediglich „deutlich über 1000“, so ein Insider zum EXPRESS, die von diesen Rücklagen profitieren. Heißt: Wer beim WDR jahrzehntelang fleißig gearbeitet hat, darf sich über ein kräftiges Zubrot zur gesetzlichen Rentenversicherung freuen. Wer rechtzeitig in Ruhestand ging und noch einen alten Tarifvertrag zur Altersversorgung abgeschlossen hatte, bekam sein Gehalt zu 90 % weiter. Bis ins hohe Alter, bis heute winkt fast der komplette Netto-Lohn. Lebenslang.

Köln: Beim WDR ist die Rente sicher
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WDR: Rentner sind finanzieller Klotz am Beim
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Köln: WDR-Rentner haben Luxusproblem
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WDR-Intendant: Mehr als 20.000 Euro Pension
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Weiterlesen auf:
https://www.express.de/koeln/bericht-zeigt-krasse-zahlen--wdr-pensionaere-kriegen-so-viel-wie-15-878-koelner-rentner-33147144

Download des WDR-Geschäftsberichts 2018 (pdf, 8,7 mb)
https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/serviceangebot/services/infomaterial/geschaeftsbericht-132.pdf(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)


Zitat von: WDR Geschäftsbericht 2018, S. 146
Im Jahr 2018 hat der WDR ein Betriebshaushaltsergebnis von -84,1 Millionen Euro erzielt.
Erträgen von 1.441,4 Millionen Euro stehen dabei Aufwendungen von 1.525,5 Millionen Euro gegenüber.
Dieses Betriebshaushaltsergebnis wird in die maßgebliche Finanzrechnung übertragen. Dort werden nicht finanzwirksame Effekte korrigiert, wie zum Beispiel die Mittel für die zukünftige Altersversorgung. Aus dem negativen Ergebnis der Betriebs- haushaltsrechnung wird dadurch ein positives in der Finanzrechnung.
Schließlich ergibt sich in der Finanzrechnung ein Überschuss von 21,3 Millionen Euro. Dieser Überschuss wird der Allgemeinen Ausgleichsrücklage zugeführt und steht dem WDR in der laufenden Beitragsperiode bis einschließlich 2020 zur Verfügung.


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« Letzte Änderung: 12. September 2019, 00:55 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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express.de, 10.09.2019

WDR-Geschäftsbericht offenbart große Geldbewegungen

Von Philipp J. Meckert

Zitat
Der neue, 212 Seiten starke WDR-Geschäftsbericht für 2018 hat es in sich. Er dokumentiert die riesige Themenvielfalt des Fernseh- und Hörfunksenders, aber auch die horrenden Summen, die in der Kölner Zentrale bewegt werden. EXPRESS nennt die kritischen Zahlen, Daten, Fakten.

Massig: Die Sendungen. Mit seinen Radioprogrammen (Cosmo, 1Live, WDR 2,3,4 und 5) sendete der WDR 2018 insgesamt 3.180.976 Minuten – was rechnerisch einem täglichen Bedarf von 145,3 Stunden entspricht. Im TV strahlte der Sender 2018 insgesamt 810.596 Minuten Fernsehprogramm aus – täglich 37 Stunden. Enthalten darin: die Zulieferungen zum ARD- Gemeinschaftsprogramm „Das Erste“. Insgesamt 456.926 Sendeminuten - was einer Quote von 24,2 % am ARD-Programm entspricht.

WDR: 1,1 Milliarden von der GEZ

Problem: Die Bilanz. Der WDR erzielte laut Geschäftsbericht rechnerisch ein negatives Betriebshaushaltsergebnis von minus 84,1 Millionen Euro. Erträgen von 1,44 Milliarden Euro (davon alleine 1,16 Milliarden aus Rundfunkgebühren)  standen Aufwendungen von 1,525 Milliarden Euro gegenüber. Nach einer anschließenden, wie eine WDR-Sprecherin bestätigt, „komplizierten Finanzrechnung“ ergibt sich jedoch ein offiziell ausgewiesener Überschuss von 21,3 Millionen Euro. Also doch noch knapp im Plus...

WDR: Im Schnitt verdient jeder 92.000 Euro
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WDR: Hohe Kosten für Ruheständler
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WDR: Die Altersversorgung für das Spitzentrio
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https://www.express.de/koeln/intendant-tom-buhrow--wdr-geschaeftsbericht-offenbart-grosse-geldbewegungen-33142532


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