Autor Thema: Bares für Rares? Umfrage d. Badischen Zeitg. bei örtl. Antiquitätenhändlern  (Gelesen 404 mal)

Offline Frühlingserwachen

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Badische Zeitung, 05.08.2019 (Registrierung erforderlich)
Bares für Rares?
Antiquitätenhändler aus der Umgebung halten wenig von beliebten Fernsehsendungen mit hohen Einschaltquoten – eine Umfrage.
Von Nora Bulla

Zitat
[...] Von Fernsehsendungen wie Bares für Rares halten die meisten Händler nichts. Solche utopischen Preise für Antiquitäten seien Ausnahmefälle: "Da geht es doch nur ums Geld für den Fernsehsender, das kann man nicht ernst nehmen", meint eine Händlerin. [...]


Weiterlesen unter: (Registrierung erforderlich)
http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/computermedien/bares-fuer-rares


Edit "Bürger": Mehr zu "Bares für Rares" und die beteiligten privaten Produktionsgesellschaften siehe u.a. unter
"Bares für Rares" (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bares_f%C3%BCr_Rares
und der Produktionsfirma
Warner Bros. International Television Production (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Warner_Bros._International_Television_Production
Insofern stellt sich die Frage, ob es da "nur ums Geld für den Fernsehsender" geht... ::)


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« Letzte Änderung: 06. August 2019, 14:40 von Bürger »

Offline Zeitungsbezahler

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Daran denken, daß es sich um "Scripted Reality" handelt, ein Format, welches man sonst eher von RTL kennt.
Insofern braucht man sich nicht wundern, daß der Inhalt nicht mit der Marktrealität übereinstimmt.

Vielleicht sollte die Zeitung sowas auch recherchieren und kommunizieren, fallst es die Zuschauer noch nicht gemerkt haben... - siehe u.a. auch unter
"Bares für Rares" - Verkäuferschlangen und Statisten (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bares_f%C3%BCr_Rares#Verk%C3%A4uferschlangen_und_Statisten


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« Letzte Änderung: 06. August 2019, 19:01 von Bürger »

Offline Philosoph

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Zitat
BVerfG, Urteil vom 18.07.2018, 1 BvR 1675/16
Rn. 80: Dies alles führt zu schwieriger werdender Trennbarkeit zwischen Fakten und Meinung, Inhalt und Werbung sowie zu neuen Unsicherheiten hinsichtlich Glaubwürdigkeit von Quellen und Wertungen. Der einzelne Nutzer muss die Verarbeitung und die massenmediale Bewertung übernehmen, die herkömmlich durch den Filter professioneller Selektionen und durch verantwortliches journalistisches Handeln erfolgt. Angesichts dieser Entwicklung wächst die Bedeutung der dem beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk obliegenden Aufgabe, durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen, die Fakten und Meinungen auseinanderhalten, die Wirklichkeit nicht verzerrt darzustellen und das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu rücken, vielmehr ein vielfaltssicherndes und Orientierungshilfe bietendes Gegengewicht zu bilden [...].
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2018/07/rs20180718_1bvr167516.html
Das kommentiert sich jetzt irgendwie von allein.


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Bayern

Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

BVerwG zu VA: B. v. 30.8.2006, 10 B 38.06; U. v. 23.8.2011, 9 C 2.11.

Offline gez-negativ

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Eine gut gemachte Show. An sich nicht schlecht. Der Quotenbringer.
Ja, Warner Bros. Das hat schon Format.
Eine nahe Verwandte meint: Der Horst, der alte Labersack, den kann ich nicht leiden, daher schaue ich das nicht.

Mit kleinen Einlagen:
"boris becker bares für rares fake"

Es wäre mir definitiv egal, wenn ich nicht belangt werden würde, dafür mit zu bezahlen.
Ich gehe davon aus, dass vieles abgesprochen wurde. Das muss so gemacht werden, damit es zuschauerfreundlich ist. Da ist nichts dem Selbstlauf überlassen.


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Offline PersonX

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Der erste Gedanke war anders.  Die Leute, welche "informiert" sind haben natürlich eine Erwartung an Ihren "Krempel", dass der Geld bringt. Der Händler weiß was Ihm Geld bringt im Wiederverkauf und hat natürlich ein Interesse das so günstig zu bekommen wie möglich, damit der Schnitt nicht gefährdet wird. Wenn "Informierte" jedoch "überzogene" Erwartungen haben, dann funktioniert das nicht. Das ist unabhängig von wo die Information kommt.

Traue keinem Händler, wenn Du es selbst verkaufen kannst zum höchsten Preis. Das Problem ist, mit dem richtigen Käufer in Kontakt zu kommen, der bereit ist für etwas was einen "fiktiven" Wert hat, diesen zu zahlen.
Das funktioniert halt gut, wenn es mehr als einen potenziellen Käufer gibt, dann steigt der "fiktive" Preis, der nichts gemein haben muss mit einem Herstellungspreis. Spekulationsobjekte entstehen so, es wird erworben in der Hoffnung es irgendwann jemand zu verkaufen, der bereit ist noch etwas mehr auf den Tisch zu legen. Realistische Vorstellungen davon erzeugen einen Start, welcher höher liegen könnte. Die Kette beginnt nicht bei nichts mehr, es gibt keine Schnäppchen.


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« Letzte Änderung: 09. August 2019, 20:06 von Bürger »
Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

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