Autor Thema: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?  (Gelesen 1107 mal)

Offline ope23

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Re: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?
« Antwort #15 am: 11. Juni 2019, 11:48 »
Zu dem fiktiven Fall (das mit der Demontage) ist zu sagen, dass es gefühlt mehrere Threads (u.a. Stichwort "Edding-Methode") gibt und ihnen Handlungsanweisungen entnommen werden könnten. Betrug liegt hier fiktiv nicht vor, da Person A nicht verpflichtet ist, einen Briefkasten vorzuhalten.


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Offline Selith

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Re: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?
« Antwort #16 am: 11. Juni 2019, 12:17 »
Demnach stünde Person A rein theoretisch noch immer die Option offen, seine zumindest zukünftige postalische Erreichbarkeit und Empfangsmöglichkeit für eingehenden BS Schriftverkehr, durch erneute Demontage von entsprechender Beschilderung am Haus, auf ein minimum zu reduzieren, und etwaige relevante Post die noch zu erwarten wäre, für eine gewisse Zeit auf elektronischen Verkehrund Postfach umzuleiten - in der Hoffnung erneute 3 Jahre, bzw. bis zum wiederholten einmalig durchgeführten Datenabgleich, ein noch immer unklarer Fall von Beitragszahler zu bleiben.

Für diesen fiktiven Fall wäre es sicherlich eine erstrebenswerte Lösung - zumindest wenn man von den ggf. möglichen rechtlichen Konsequenzen absieht, die Person A unter Umständen im Falle entsprechender Nachweisbarkeit der gezielten Manipulieren und des vorsätzlich begangenen Betruges, zu erwarten hätte.

Wie gut, dass solch dreiste Fälle immer nurnrein fiktiv sind, und kein reale Person die noch bei klarem Verstand ist, sich auf solch dumme Ideen einlässt, mit denen sie sich möglicherweise noch strafbar macht - nur um eventuell einer Beitragsverpflichtung erfolgreich zu entgehen, sowie den Verwaltungsaufwand bei den entsprechenden Stellen stets auf einem hohen Niveau zu halten :-)

***** Edit: mein Post scheint sich mit dem letzten Kommentar überschritten zu haben, so dass ich diesen bei meinem Post nicht berücksichtigt und mit einbezogen habe. Das letzte Kommentar ist natürlich ebenso zur Kenntnis genommen, auch wenn ich meinen Post nun nicht unter Einbeziehung des letzten Kommentars ändern oder ergänzen werde.


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googler

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Re: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?
« Antwort #17 am: 11. Juni 2019, 12:42 »
Die Datumsangaben sind sicherlich fehlerhaft.
Aber der Betrag lässt sich verdächtig gut durch 17,50 teilen und ergibt die Monatsanzahl bis zum, im Brief genannten Termin. 45 Monate.


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Offline drboe

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Re: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?
« Antwort #18 am: 11. Juni 2019, 12:56 »
wenn man von den ggf. möglichen rechtlichen Konsequenzen absieht, die Person A unter Umständen im Falle entsprechender Nachweisbarkeit der gezielten Manipulieren und des vorsätzlich begangenen Betruges, zu erwarten hätte.

Welche Manipulation? Man ist nicht verpflichtet einen Namen an seine Haustür zu heften oder einen mit solchem ausgerüsteten Briefkasten vorzuhalten. Selbst dann nicht, wenn andere Bewohner des gleichen Hauses das tun.

Betrug? Das ist ein starker Begriff (StGB §263). Dass diese Tat vorliegt ist mindestens zu bezweifeln. Wer den sogn. Rundfunkbeitrag nicht zahlt, sich nicht selbst anmeldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die wird aber schon seit zig Jahren nicht ernsthaft verfolgt. Mütter, die das Luxusleben der Frühstücksdirektioren Intendanten ganz ohne Tarnung nicht mitfinanzieren wollen, werden dagegen samt Kleinkind von eifrigen GV gern einmal in Haft genommen; dies allerdings nicht wegen Betrugs.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline PersonX

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Re: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?
« Antwort #19 am: 11. Juni 2019, 12:59 »
Warum sollte die Datumsangabe falsch sein? Schließlich wird doch nicht angegeben für wie viele Raumeinheiten diese Information gelten soll.
Zumindest konnte das auf den ersten Blick nicht erkannt werden.
Da jeder Bürger in der Lage ist die Höhe selber auszurechnen, sei es erlaubt.

01.09.2015 bis 11.2015, das könnte ein Zeitraum von 3 Monaten sein. Wobei das ehr fraglich ist, denn wieso Monat 09 bis 11?
Wie auch immer, es sei somit der Betrag durch 3 zu teilen, also und dann natürlich durch einen Rundfunkbeitrag, was immer genau das ist.
Aus pragmatischen Gründen wählen wir hier 17,50 €. Das Ergebnis könnte 15 sein. Vielleicht werden somit 15 Raumeinheiten bebeitragt. Genauer wird das dann erst, wenn ein Festsetzungsbescheid kommt und 15 Raumeinheiten anzeigt.

@Selith
Wurden vielleicht 15 Raumeinheiten vergessen? Ein Mehrfamilienhaus mit genau einem Namen?

Angesichts der Tatsache, dass durch das Schreiben immer noch, also die Angaben Datum, Zeitspanne und Höhe, ein Rückschluss auf einen Betroffenen möglich sein kann, sollten diese Daten noch vollständig unkenntlich gemacht werden. Insbesondere dann, wenn Beispielhaft dazu fiktiv aufgeführt wird, welche Umstände dazu geführt haben können.


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« Letzte Änderung: 11. Juni 2019, 15:58 von Markus KA »
Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Selith

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Re: Zahlungserinnerung nach 3,5 Jahren, ob und wie reagieren?
« Antwort #20 am: 11. Juni 2019, 15:28 »
Angesichts der Tatsache, dass durch das Schreiben immer noch, also die Angaben Datum, Zeitspanne und Höhe, ein Rückschluss auf einen Betroffenen möglich sein kann, sollten diese Daten noch vollständig unkenntlich gemacht werden. Insbesondere dann, wenn Beispielhaft dazu fiktiv aufgeführt wird, welche Umstände dazu geführt haben können.

Das ist ein durchaus guter Gedanke, und vermutlich hast du diesbezüglich auch nicht ganz Unrecht. Danke!

@Mod/Admin/alternative Personen mit entsprechender Berechtigung:
Ein bearbeiten von gesendeten Beiträgen kann für reguläre Nutzer wohl allem Anschein nach entweder nur für eine befristete Zeit erfolgen, oder ist insgesamt eingeschränkt - was mir aktuell die Möglichkeit nimmt, meinen ersten Beitrag (bzw. den darin befindlichen Anhang) entsprechend zu bearbeiten. Da das Thema nun inhaltlich zumindest ausreichend besprochen wurde, würde ich daher eine entsprechende Person bitten den Anhang meines ersten Beitrags soweit komplett zu entfernen (sofern möglich). Dieser ist für evtl. zukünftige Besichtigungen weiterer Nutzer ohnehin erst nicht weiter relevant, da sich alles inhaltlich relevante soweit aus allen Beiträgen insgesamt ergibt. Vielen Dank für die freundliche Unterstützung dahingehend!

Edit DumbTV:
Anhang im Startbeitrag wurde entfernt.


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« Letzte Änderung: 11. Juni 2019, 15:49 von DumbTV »

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