Autor Thema: SWR-Intendant Boudgoust: „Die Staatsferne ist entscheidend“  (Gelesen 462 mal)

Offline ChrisLPZ

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Medienpolitik, 16.05.2019

„Die Staatsferne ist entscheidend“

 Interview mit Peter Boudgoust, ARTE-Präsident und Intendant des Südwestrundfunks (SWR)

Zitat
Bei der aktuellen Debatte über eine europäische Medienplattform wird immer wieder ARTE als mögliche Basis für ein solches Projekt genannt. In einem Interview mit medienpolitik.net betonte Peter Boudgoust, ARTE-Präsident, dass sich das sechssprachige Online-Angebot von ARTE als Nukleus für ein umfassendes gesamteuropäisches Angebot eignet. „Wir loten derzeit mit unseren Gesellschaftern (ARD, ZDF und France Télévisions) sowie mit unseren Partnersendern verschiedene Möglichkeiten zur Erweiterung des Angebots aus, um die Inhalte öffentlich-rechtlicher Medien europaweit Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung zu stellen“, so Peter Boudgoust. Die öffentlich-rechtlichen Sender hätten bereits einen europäischen Auftrag. Durch eine engere Kooperation dieser Sender könnte man sich so dem Ziel einer europäischen Öffentlichkeit annähern. Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE ging im Mai 1992 auf Sendung. ARTE finanziert sich zu 95 Prozent über den in Deutschland und Frankreich erhobenen Rundfunkbeitrag. Der Sender strahlt keine Werbung aus, eine Teilfinanzierung durch Sponsoring ist jedoch zulässig. 2017 betrug das Budget über 132 Mio. Euro. Präsident von ARTE ist seit 2016 Peter Boudgoust.

[…]
medienpolitik.net: Wie könnte eine solche Plattform finanziert werden? Auch mit Mitteln der EU?
Boudgoust: Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss der Begriff der Staatsferne zwangsläufig im Zentrum jedweden Finanzierungsmodells stehen. Daher scheint uns die dem sechssprachigen ARTE-Angebot zugrundeliegende Strategie die richtige: Die Produktionen werden aus den deutschen und französischen Rundfunkgebühren sowie durch die öffentlich-rechtlichen europäischen Partnersender finanziert, während die Finanzierung der zusätzlichen Sprachfassungen (außer den deutschen und französischen) durch EU-Fördergelder mitgetragen wird.

Weiterlesen auf:
https://www.medienpolitik.net/2019/05/die-staatsferne-ist-entscheidend/


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« Letzte Änderung: 19. Mai 2019, 01:05 von Bürger »

Offline René

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Das Buffet ist eröffnet! Nun darf man sich schamlos alles nehmen, was auf dem Tisch liegt – in Unmengen, Unverstand und bis man vor Völle platzt! Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem beschämenden Bruderurteil letztes Jahr jeglichen Anstand mit der Planierraupe plattgedrückt. Der dumme Michel zahlts!

Die gesellschaftlichen Schäden durch solche Schandurteile sind immens. Politik und Justiz haben längst den Draht zur Realität verloren und wundern sich jetzt, dass die Gesellschaft sich polarisiert und der Ton immer rauer wird. Warum wohl?


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Zitat von: Artikel im Einstiegsbeitrag
[...] Daher scheint uns die dem sechssprachigen ARTE-Angebot zugrundeliegende Strategie die richtige: Die Produktionen werden aus den deutschen und französischen Rundfunkgebühren [...] finanziert [...]

Kleiner Querverweis zu Arte und dessen Finanzierung...
Brauchen wir Arte noch? (05/2017)
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Es werden hier Äpfel und Birnen vermengt.
Es ist ein Unterschied, ob die Franzosen Arte bei Nutzungsinteresse/ Bereithaltung von Rundfunkgeräten mit einer dortigen Rundfunk-GEBÜHR finanzieren...
...oder die Deutschen selbst bei Nichtinteresse und ohne Bereithaltung von Geräten durch einen pauschalen, unausweichlichen und damit asozialen (Rundfunk-Beschaffungs- und Bereithaltungsmöglichkeits-)BEITRAG auf das Wohnen.

Aber im Framen sind Boudgoust und Konsorten ja Weltmeister.
Wenigstens was... ::) >:(


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