Autor Thema: ARD und ZDF legen Finanzplanung vor - 2,49 Prozent mehr fürs Programm ...  (Gelesen 581 mal)

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Tagesspiegel, 02.05.2019

ARD, ZDF und Deutschlandradio wollen mehr Geld
2,49 Prozent mehr fürs Programm, 2,5 Prozent mehr fürs Personal

Die Öffentlich-Rechtlichen haben ihren Finanzbedarf für die Jahre 2021 bis 2024 vorgestellt. Die künftige Beitragshöhe steht damit nicht fest

Von Joachim Huber

Zitat
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben in einer konzertierten Aktion am Donnerstag ihre Finanzplanung für die Beitragsperiode 2021 bis 2024 bekannt gemacht. Diese Zahlen waren zuvor der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) übermittelt worden. Für ihre Programmleistung wollen alle drei Sender jeweils einen jährlichen Aufschlag von 2,49 Prozent, beim Personal von jährlich 2,5 Prozent. Bei der Steigerungsrate für das Personal argumentieren ARD und ZDF unisono, dass sie "deutlich unter den Tarifsteigerungen beim öffentlichen Dienst" liegt. Das Plus beim Programmaufwand sei angelehnt an die teuerungsspezifische Teuerungsrate. […]

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/ard-zdf-und-deutschland-wollen-mehr-geld-2-49-prozent-mehr-fuers-programm-2-5-prozent-mehr-fuers-personal/24278866.html

Anmerkung:
Ich zitiere an dieser Stelle einen Kommentar aus dem Forum von Heise zu deren Artikel. Lesenwert, da der Kommentar wichtige und interessante Fakten enthält.

Zitat von: citizen4
örR-Finanzen = Intransparenz/Halbwahrheiten/Framing/Propaganda in eigener Sache

Zitat
Die ARD-Intendanten verlangen eine angemessene Berücksichtigung des tatsächlichen Finanzbedarfs der Sender. "Wir haben seit 2009 bei den verwendbaren Mitteln, also bei den Beitragsgeldern, die wir echt verwenden dürfen, nicht die Teuerung ausgeglichen bekommen, nicht den Verbraucherpreisindex und erst recht nicht die rundfunkspezifische Teuerung", sagte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm

Einmal davon abgesehen, dass die KEF bereits unterschiedliche Preissteigerungs-Indizes für ihre Berechnungen verwendet, ist dennoch interessant, wie die Steigerung der Gesamteinnahmen des örR immer wieder ungenannt bleibt.

2011 - 7,53 Milliarden EUR
2012 - 7,49 Milliarden EUR


?--- Umstellungen auf den Rundfunkzwangsbeitrag
2013 - 7,68 Milliarden EUR
2014 - 8,32 Milliarden EUR
2015 - 8,13 Milliarden EUR


--- Senkung des Rundfunkbeitrags ab April 2015?, da offensichtlich wurde, dass die Umstellung auf den Rundfunkbeitrag in der Beitragsperiode 2013-2016 annähernd 2 Milliarden Euro (!) an Mehrerträgen ergeben wird. Die KEF forderte gar eine Absenkung auf 17,20 € > Die Ministerpräsidenten waren jedoch dagegen.
2016 - 7,98 Milliarden EUR
siehe Grafik bei statista.de:

https://de.statista.com/infografik/2284/einnahmen-der-oeffentlich-rechtlichen-sender-durch-den-rundfunkbeitrag/

Hinzu kommen weitere Einnahmen (Werbung, Produktplatzierung, Immobilien, Aktienerträge,...) von ca. 1,4 Milliarden Euro jährlich.

Zitat
Für den Zeitraum von 2017-2020 werden von der KEF Mehreinnahmen von über 500 Millionen geschätzt

siehe Berichte der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten)
https://kef-online.de/de/berichte/

Focus Money schreibt:
Zitat
Die allgemeinen Verbraucherpreise haben seit 1995 um knapp 36 Prozent zugelegt, wie das Vergleichsportal Warenvergleich.de herausgefunden hat. Im Gegensatz dazu kletterte der Rundfunkbeitrag - früher GEZ-Beitrag – um gut 70 Prozent. Damit liegt dessen Steigerung doppelt so hoch: „Die Rundfunkgebühren haben 1,96 mal stärker zugenommen als die Inflationsrate“,heißt es in der Untersuchung.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/studie-ermittelt-rundfunk-gebuehren-steigen-viel-staerker-als-verbraucherpreise_id_9492102.html

Auf der anderen Seite verpulvern einige Rundfunkanstalten gerade Millionen in teure Neubauten Medienzentren:

SWR (vorerst 50 Mio. €):
http://www.produzentenallianz.de/presseschau/einzelansicht/article/swr-medienzentrum-neubau-fuer-50-statt-35-mio-euro.html
oder auch
https://www.dwdl.de/nachrichten/48099/swr_laesst_sich_neubauten_deutlich_mehr_kosten/

NDR (vorerst 58 Mio.€):
https://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/asbestverseuchtes-ndr-hochhaus-wird-abgerissen/

Ach, und Schlitzohr Kaiser Wilhelms Bayerischer Rundfunk:

Zitat
In dem bisher unveröffentlichten Bericht, der der "Bild"-Zeitung nach eigenen Aussagen vorliegt, rügt die KEF unter anderem den Intendanten des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm: Dieser habe für den Neubau eines Medienkomplexes einen Kredit von 200 Millionen Euro aufgenommen – obwohl er nur 160 Millionen Euro benötigt hätte.
In der Sprache der Prüfkommission heißt das laut "Bild": "Der BR hat sich einen kreditfinanzierten Liquiditätsspielraum ohne erneute Anmeldung und Prüfung durch die Kommission verschafft." Aus diesem Grund kürze die Gebühren-Kommission dem Bayerischen Rundfunk den Finanzbedarf um 40 Millionen Euro.

http://www.chip.de/news/Schwere-Vorwuerfe-gegen-die-ARD-Sind-Gebuehrenzahler-wissentlich-betrogen-worden_134258076.html

Heftige Kritik kommt von den Landesrechnungshöfen, wenn sie denn schon einmal kontrollieren dürfen, was eher sehr selten vorkommt.
Beispiel: Berliner Rechnungshof zum rbb:

Zitat
Allerdings verdienen die Angestellten in einigen Sendern wesentlich mehr als in den Ländern. Und: der Abstand wächst. So stellt der Rechnungshof Berlin in seinem Jahresbericht 2018 fest, dass zum Januar 2018 die niedrigsten Anfangsvergütungen bei 1.707,44 Euro (Land Berlin) und 2.106 Euro (RBB) lagen. Die höchstmöglichen Vergütungen lagen bei 6.274,21 Euro (Land Berlin) und 10.329 Euro (RBB).

    Bei den höchsten Vergütungsgruppen differierte die mögliche Endvergütung um mehr als 4.000 Euro. Im Oktober 2016 betrug diese Differenz mehr als 3.300 Euro. Sie ist also um über 700 Euro gestiegen – in zwei Jahren. In der niedrigsten Vergütungsgruppe ist die Differenz um über 100 Euro von fast 200 Euro auf über 300 Euro gestiegen.

https://www.berlin.de/rechnungshof/aktuelles/veroeffentlichungen/artikel.357519.php

Nett auch dies hier:
"Kostenbewusste" Hauptversammlung - RBB lädt die ARD ins „Waldorf Astoria“
https://www.tagesspiegel.de/medien/kostenbewusste-hauptversammlung-rbb-laedt-die-ard-ins-waldorf-astoria/23029688.html
Die Antwort Kaiser Wilhelms auf die Nachfrage eines kritischen Journalisten kann man hier nachlesen:
http://www.planet-interview.de/interviews/gewaehrleistung-von-vielfalt/50490/

Nicht zu vergessen der Verlust von 200 Millionen Euro durch das vom Bayerischen Rundfunk geführte/kontrollierte Institut für Rundfunktechnik (IRT)
https://www.film-tv-video.de/business/2018/05/28/irt-finanzskandal-unter-den-teppich-damit/
oder auch: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/patentrechtsstreit-beim-irt-mangel-an-beweisen-16078730.html

Die Liste könnte man beliebig weiterführen....

Was Wilhelm hier betreibt, ist nichts anderes als übelste Propaganda in eigener Sache:
Aus Chomskys Strategien zur Manipulation:

Zitat
5 – Sprich zur Masse, wie zu kleinen Kindern
Die Mehrheit der Inhalte gerichtet an die öffentliche Meinung missbraucht die Art der Verkündung, durch Argumente oder sogar durch einen gönnerhaften Ton, den man normalerweise in einer Unterhaltung mit Kindern oder geistig behinderten Menschen verwendet. Je mehr man seinem Gesprächspartner das Bild vor Augen vernebeln will, umso lieber greift man auf diese Technik zurück. Warum? Wenn du zu einer Person sprichst, als ob sie 12 Jahre alt wäre, dann, aus dem Grund der Suggestion, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit jene Person kritiklos reagieren oder antworten, als ob sie tatsächlich 12 Jahre alt wäre.
6 – Konzentriere dich auf Emotionen und nicht auf Reflexion
Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist die klassische Technik, das Ziel habend, eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand eines Individuums zu umgehen. Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede Tür und Tor, Ideolgie, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewusstsein zu initiieren./quote]

https://dieter-broers.de/10-strategien-die-gesellschaft-zu-manipulieren/

Literaturtipp zum Thema öffentlich rechtlicher Rundfunk und ihrem verantwortungslosen Umgang mit Gebühren-/Beitragsgeldern (wenn auch schon etwas älter - ich glaube von 2012 - immer noch aktuell):
Hans-Peter Siebenhaar - Die Nimmersatten

Quelle: https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Rundfunkbeitrag-ARD-Intendanten-fuer-Teuerungsausgleich/oerR-Finanzen-Intransparenz-Halbwahrheiten-Framing-Propaganda-in-eigener-Sache/posting-34347310/show/

Verschiedene der erwähnten (Presse-) Artikel sind auch hier im Forum in den Pressemeldungen zu finden und diskutiert.

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Statt diese Pressemeldung (nur) hier intern im Forum zu kommentieren, kann und sollte besser bei der Quelle selbst öffentliche Aufklärung betrieben werden durch sachlich-kritische Kommentierung sowie durch ebenfalls sachlich-kritische Nachricht an Redaktion und Autor des Artikels - gern auch zur Kenntnis an weitere Adressaten bei der Quelle selbst, an Medienpolitiker, Wahlkreisabgeordnete usw. Dies kann jedes Forum-Mitglied und auch Nicht-Mitglied tun.
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« Letzte Änderung: 02. Mai 2019, 13:39 von ChrisLPZ »

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Presseportal, 02.05.2019

ARD legt Finanzplanung für 2021 bis 2024 vor

ARD Pressemitteilung

Zitat
Die ARD hat am 30. April 2019 der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ihre Anmeldung zum 22. KEF-Bericht für den Zeitraum 2021 bis 2024 übermittelt.
Die Anmeldung orientiert sich an den von der KEF gesetzten Maßstäben bei Personal, Programm, Sachaufwand und Investitionen: Der Programmaufwand ist angelehnt an die programmspezifische Teuerung von 2,49 Prozent pro Jahr. Beim Personalaufwand wurde eine lineare Steigerung von 2,5 Prozent pro Jahr zugrunde gelegt, die deutlich unter den jüngsten Tarifabschlüssen des öffentlichen Dienstes der Länder liegt.
Für die Herausforderungen der Digitalisierung meldet die ARD keinen gesonderten Finanzbedarf an. Neue digitale Produkte werden ohne zusätzlichen Aufwand, ausschließlich durch Umschichtungen bewältigt. Möglich ist dies nur aufgrund hoher Kostendisziplin und einer Vielzahl anstaltsindividueller Einsparungen. Auch den Personalabbau setzt der ARD-Verbund konsequent fort. Die ARD wird bis 2020 rund 4.800 (19 Prozent) Stellen abgebaut haben. Bis 2024 werden die Landesrundfunkanstalten weitere 390 Stellen (zwei Prozent) streichen und damit den Vorgaben der KEF entsprechen.
"Die Anmeldung ist verantwortungsbewusst, mit Blick auf den Programmauftrag und den Beitragszahler", so der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. "Zudem stehen wir zu unseren Zusagen zu fortlaufenden Sparanstrengungen und setzen die ARD-Strukturreformen konsequent um. In den Jahren bis 2024 wird die ARD allein aus der Strukturreform Einsparungen von rund 311 Mio. Euro realisieren."
Schon in den vergangenen Jahren mussten die Sender im ARD-Verbund erheblich sparen, um Preissteigerungen (z. B. für Programmkosten, Rechte und Gehälter) auszugleichen.
Der Rundfunkbeitrag wurde seit 2009 nicht mehr erhöht und im Jahr 2015 sogar gesenkt. Seit 2009 bewegt sich das verwendbare Beitragsaufkommen der ARD unterhalb der Entwicklung des Verbraucherpreisindex' und deutlich unterhalb der programmspezifischen Teuerung.
"Dass wir seit zehn Jahren ohne Teuerungsausgleich auskommen, ist nur durch erhebliche Sparanstrengungen möglich gewesen"so Wilhelm. , "Um dem Publikum weiterhin ein hochwertiges Programm anbieten zu können, benötigen wir einen Ausgleich der Teuerung. Nominale Beitragsstabilität ist ohne massive Einschnitte ins Programm nicht mehr möglich."
Der ungedeckte Finanzbedarf - und damit ein Rückschluss auf die künftige Beitragshöhe - ist zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht seriös zu benennen. Zum einen ist die Abgabe der Anmeldung nur der erste Schritt im Verfahren, dem nun umfassende Prüfungen und Berechnungen durch die KEF folgen. Bis zum Jahresende werden die Prüfungen voraussichtlich abgeschlossen sein.
Zum anderen gelten bei der Anmeldung diesmal folgende Besonderheiten: Auf der Einnahmeseite sind zum Beispiel zuverlässige Aussagen noch nicht möglich. So ist etwa aktuell unklar, welche Einnahmeausfälle das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Befreiung der Zweitwohnungen mit sich bringt. Das liegt einerseits daran, dass hierzu noch keine gesetzliche Regelung vorliegt, andererseits an der noch unzulänglichen Datenbasis. Aus datenschutzrechtlichen Gründen liegen keine Erkenntnisse darüber vor, wie viele Beitragszahler über eine Zweitwohnung verfügen. Außerdem müssen die Ergebnisse aus der Bearbeitung des Abgleichs von rund 75 Mio. Meldedaten aus dem Jahr 2018 noch abgearbeitet werden. In diesem Rahmen wird die Ertragsplanung deshalb weiter aktualisiert werden.

Weiterlesen auf:
https://www.presseportal.de/pm/29876/4259618


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Presseportal, 02.05.2019

ZDF legt Finanzplanung für nächste Beitragsperiode vor

ZDF Pressemitteilung

Zitat
Das ZDF hat seinen Finanzbedarf für den Zeitraum 2021 - 2024 fristgerecht bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) angemeldet. Für die nächste Beitragsperiode geht das ZDF dabei von branchenspezifischen Teuerungsraten aus. Bei der Berechnung des Programmaufwands wurde eine Teuerung von jährlich 2,49 Prozent angenommen. Hier finden sich auch die Kostensteigerungen der Produktionsfirmen wieder, die für das ZDF arbeiten. Bei den Personalkosten geht die Anmeldung von einer Steigerung von 2,25 Prozent im Jahr 2020 und 2,5 Prozent in den Jahren 2021 bis 2024 aus. Diese Annahme liegt deutlich unter den Tarifsteigerungen beim öffentlichen Dienst. Kostensparend wirkt sich auch aus, dass der Personalabbau von 562 Vollzeitstellen gemäß den Vorgaben der KEF bis Ende 2020 abgeschlossen wird.
ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: "Unsere Aufgabe ist es, ein vielfältiges Programm mit großer Attraktivität für unser Publikum herzustellen. Die fortschreitende Digitalisierung verlangt Investitionen in weitere Angebote im Netz, wie die heute.de und den gerade gestarteten Kulturraum. Aber auch Informationsangebote im linearen TV müssen gestärkt werden, wie etwa durch die Sendezeitverlängerung des 'heute journals' am Sonntag und mehr Information zu Geschichte und Wissenschaft in der Prime Time. Diese Anstrengungen werden wir aber durch interne Umschichtungen finanzieren."
Ein Rückschluss auf die künftige Beitragshöhe ist aufgrund der Anmeldung nicht möglich. So unterliegt etwa die Ertragsplanung derzeit noch erheblichen Unsicherheiten. Die Ertragsausfälle, die das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Beitragsfreistellung von Nebenwohnungen zur Folge haben wird, sind noch unklar. Hinzu kommt, dass der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro in der gegenwärtig laufenden Beitragsperiode bereits durch den von der KEF bewilligten Einsatz von angesparten Mitteln ergänzt wird. Die KEF wird die Anmeldung des ZDF in den kommenden Monaten überprüfen und dann den Ländern einen Vorschlag über die künftige Beitragshöhe unterbreiten.

Weiterlesen auf:
https://www.presseportal.de/pm/7840/4259534



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Schon wieder Fake-News von Herrn Wilhelm, aber ganz im Sinne des Framing.
Seit 2013 soll ich einen Betrag zahlen, der 2009 für mich bei genau Null (in Zahlen: 0) lag. Da lügt der Kerl wieder ohne rot zu werden, für mich ist das eine exorbitante Erhöhung jenseits von Gut und Böse.
Und ja, auch die Miete, die ich seit 2009 fürs Wohnen bezahle, hat sich nicht in solcher Größenordnung erhöht.
Lediglich die Wohnungssteuer zur Finanzierung einer Leistung, die ich nicht nutze und von der ich nichts habe (auch keine Zusatzpension) treibt meine Zahlungsverpflichtungen übermäßig in die Höhe.
Außerdem kenne ich einige "Nur-Radio-Nutzer", die trotz Framing und Fake-News des Herrn Wilhelm ihn ebenso der Lüge überführen können.
Da es sich bei solchen Personen doch um eine größere Menge handelt, die man nicht so einfach unter den Tisch fallen lassen kann, wird es Zeit, daß sich der ARD-Faktenfinder mal um Richtigstellung bemüht...


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Focus, 02.05.2019

Debatte um Rundfunkbeitrag
ZDF will 562 Stellen streichen – und trotzdem mehr Geld vom Beitragszahler

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) hat seinen Finanzbedarf bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) für die neue Gebührenperiode von 2021 bis 2024 angemeldet. Und alles deutet darauf hin, dass der Rundfunkbeitrag ab 2021 steigen wird.

pom/hak

Zitat
[…] Gleichzeitig erklärte ZDF-Intendant Thomas Bellut, die Digitalisierung verlange „Investitionen in weitere Angebote im Netz“. Zusätzliche Ausgaben für neue Formate oder Formatänderungen würden aber durch „interne Umschichtungen“ gestemmt.

Schon jetzt wird der Rundfunkbeitrag durch Erspartes ergänzt
Trotzdem wird die Rundfunkgebühr ab 2021 wohl steigen. […]

Weiterlesen auf:
https://www.focus.de/finanzen/debatte-um-rundfunkbeitrag-zdf-will-562-stellen-streichen-und-trotzdem-mehr-geld-vom-beitragszahler_id_10659240.html

Danke an User "fox" für den Hinweis

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« Letzte Änderung: 03. Mai 2019, 07:10 von ChrisLPZ »

Offline ChrisLPZ

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Quotenmeter, 02.05.2019

Das ZDF braucht mehr Geld

von Manuel Weis

Zitat
[…] Bei den Personalkosten geht die Anmeldung von einer Steigerung von 2,25 Prozent im Jahr 2020 und 2,5 Prozent in den Jahren 2021 bis 2024 aus.

Diese Annahme liege sogar unter den Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. Bis Ende 2020 sollen beim ZDF 562 Vollzeitstellen abgebaut werden, was sich positiv auf die Personalkosten auswirkt. ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: "Unsere Aufgabe ist es, ein vielfältiges Programm mit großer Attraktivität für unser Publikum herzustellen. Die fortschreitende Digitalisierung verlangt Investitionen in weitere Angebote im Netz, wie die heute.de und den gerade gestarteten Kulturraum. Aber auch Informationsangebote im linearen TV müssen gestärkt werden“ […]

Weiterlesen auf:
http://www.quotenmeter.de/n/109018/das-zdf-braucht-mehr-geld

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Offline Housebrot

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Bis Ende 2020 sollen beim ZDF 562 Vollzeitstellen abgebaut werden, was sich positiv auf die Personalkosten auswirkt.
Das würde ich mal hinterfragen wollen:
Der Abbau einer Vollzeitstelle beim ZDF heißt ja nicht unbedingt, dass es auch weniger (Personal)Kosten werden: Zum einen könnte die Vollzeitstelle ja auch nur auf ein anderen Unternehmen verlagert werden (WDR, irgendwo bei der ARD etc), zum anderen könnte die Stelle zwar abgebaut werden, aber die Kosten für den Mitarbeiter laufen weiter (weil er in Rente ausscheidet, aber noch üppige Pensionsansprüche bezieht etc).

Außerdem kann man schon verbalerotisch behaupten, dass 1 gesparter Euro sich positiv auf die Personalkosten auswirkt.

Solange da keine konkreten und realistischen Zahlen vorgelegt werden, sind die Sätze für mich nichts weiter als leere Worthülsen.


Belut: "Unsere Aufgabe ist es, ein vielfältiges Programm mit großer Attraktivität für unser Publikum herzustellen. Die fortschreitende Digitalisierung verlangt Investitionen in weitere Angebote im Netz,"
Sagt sich leicht, wenn man keine Konkurenz fürchten muss, und seine Einnahmen durch Zwangsbeiträge finanziert.

Wer für knapp 230 Euro Menschen inhaftieren* läßt, sollte sich vielleicht solche Plattitüden sparen.

Grüße
Adonis


Edit DumbTV:
* Siehe aktueller Bezug:
Wuppertal (Beuge-) Inhaftierung einer Mitstreiterin durch GV
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30934.0


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« Letzte Änderung: 05. Mai 2019, 21:13 von Bürger »

Offline abgetaucht

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ARD und ZDF legen Finanzplanung vor - 2,49 Prozent mehr fürs Programm ...
...und fordern trotzdem mehr Geld:

Hier der Volltext:

Mitteldeutsche Zeitung, 07.05.2019
Rundfunkbeitrag
ZDF will massiv Stellen reduzieren - und fordert trotzdem mehr Geld
Zitat
Die Öffentlich-Rechtlichen aus ARD, ZDF und Deutschlandradio haben ihren Finanzbedarf bei der Gebührenkommission KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) für die Jahre 2021 bis 2024 angemeldet.

Trotz Sparplan sei dabei die Erhöhung des Rundfunkbeitrags nicht zu vermeiden. Schuld daran seien steigende Personal- und Programmkosten, wie die FAZ berichtet.

ZDF will Beitragssteigerung von 2,5 Prozent pro Jahr
[...] ARD-Chef Ulrich Wilhelm betont, der Rundfunkbeitrag solle zwar steigen. Dies solle aber „verantwortungsbewusst, mit Blick auf den Programmauftrag und den Beitragszahler“ vonstattengehen. [...]

Weiterlesen unter
https://www.mz-web.de/panorama/fernsehen/rundfunkbeitrag--zdf-will-massiv-stellen-reduzieren---und-fordert-trotzdem-mehr-geld-32482002

>:D


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« Letzte Änderung: 07. Mai 2019, 20:32 von Bürger »

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