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Autor Thema: ARD-Chef Wilhelm stellt sich gegen ARD-Werbechefs  (Gelesen 1883 mal)

Uwe

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  • Beiträge: 6.402
  • Angst und Geld habe ich nie gekannt :-)
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Quelle Logo:https://www.dwdl.de/grafik/features/logodl_dwdl_a_weiss.jpg

Nach deutlicher Kritik an Print-Branche
ARD-Chef Wilhelm stellt sich gegen ARD-Werbechefs
In einem Interview haben die Chefs der ARD-Werbetochter AS&S die Glaubwürdigkeit der Print-Branche in Zweifel gezogen - zum Ärger des ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm, der umgehend widersprach. Auch vom DJV kam massive Kritik.

Quelle: DWDL 28.03.2019 von Alexander Krei

Zitat
[...]
Die erstaunlich starke Kritik an den Zeitungen sorgt inzwischen auch innerhalb der ARD für Verwunderung. BR-Intendant Ulrich Wilhelm, der aktuell als ARD-Vorsitzender amtiert, stellte sich gegen Schneiderbanger und Esser. Gegenüber dem "Tagesspiegel" teilte die ARD-Pressestelle mit, dass Wilhelm die Auffassung nicht teilte. "Seit Jahren betont Ulrich Wilhelm vielmehr das Miteinander von Medien in einer Verantwortungsgesellschaft. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestehe kein Anlass zur Abgrenzung gegenüber den Zeitungen", hieß es.
[...]

weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/71636/ardchef_wilhelm_stellt_sich_gegen_ardwerbechefs/


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 28. März 2019, 16:19 von Bürger«
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o
  • Beiträge: 1.239
"Verwunderung"? Eher ein Zurückrudern, nachdem sie gemerkt haben, dass ihr Selbstbild fern der Wirklichkeit ist.

Es sind Journalisten von Printmedien in Kriegsgebiete gereist. Die Berichtserstatter der LRA haben sich das Material allenfalls gegen Zahlung aus den Kriegsgebieten herbeigestreamt... von denen riskiert keiner sein Hemd.


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P
  • Beiträge: 1.171
  • Ich verhandle nicht mit Terroristen.
Zitat von: Zitat aus dem im Eingangsthread verlinkten Artikel
Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestehe kein Anlass zur Abgrenzung gegenüber den Zeitungen", hieß es.
Ja, das ist so eine Sache mit der Abgrenzung. Wann ist ein Artikel zu presseähnlich und wann kann man ihn in direkter Konkurrenz, aber beitragsfinanziert, doch noch bringen?  :angel:

Interessant finde ich aber auch die Wortneuschöpfung (?) von Kaiser Wilhelm: "Verantwortungsgesellschaft".*
Ja, was ist denn das? Eine Gesellschaft, in der diejenigen zur finanziellen Verantwortung gezogen werden, die überhaupt nichts mit einer Sache zu tun haben wollen?
Eine Gesellschaft, in der Politiker und Beamte faktisch tun und lassen können, was sie wollen, weil die Gerichte Beschwerden abweisen?
Eine Gesellschaft, in der Geringverdiener vom Staat gezwungen werden, die Luxusgehälter von Intendanten mitzufinanzieren, die ihre Verantwortung gleichzeitig mehr im Bau neuer Studios als in ihren eigenen Mitarbeitern und der Programmqualität sehen?



*Of Topic: Der Begriff der "Verantwortungsgesellschaft" ist keine Wortneuschöpfung.
Zitat
Rebecca Pfaffl: Die Grundzüge der Verantwortungsgesellschaft nach Amitai Etzioni, 2009
Einleitung:
Diese Seminararbeit beinhaltet die Grundzüge der Verantwortungsgesellschaft nach Amitai Etzioni. [...]
Im Anschluss daran wird das moralische Fehlverhalten im Management betrachtet, da dieses als Zeichen eines Werteverfalls in der Gesamtgesellschaft zu interpretieren ist. In diesem Kontext wird die aktuelle Entwicklung anhand kommunitaristischer Gesichtspunkte bewertet und auf Möglichkeiten eingegangen wie das Gleichgewicht zwischen Autonomie und Ordnung erreicht werden kann.

Hierbei stehen vor allem Unternehmen im Fokus der Betrachtung. Da sie in der heutigen Gesellschaft eine immer bedeutenderer und einflussreichere Rolle einnehmen, liegt es an ihnen die Diskussion und Reflexion von Grundwerten voranzutreiben.
[...]

2. Grundverständnis des Kommunitarismus
[...]
Die Idee ist, eine Gemeinschaft aus freien Individuen aufzubauen, deren Zusammenhalt nicht auf staatlicher Überwachung, sondern auf einem gemeinsam definierten und geteilten Wertesystem beruht (Etzioni, 1995, S. 18 f.). [...]

Quelle: https://www.grin.com/document/140314
Of Topic-Ende


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Bayern

Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

BVerwG zu VA: B. v. 30.8.2006, 10 B 38.06; U. v. 23.8.2011, 9 C 2.11.

  • Beiträge: 658
  • ...ceterum censeo, paludem esse siccandam
    • Sieb'n Millionen
Hallo!

Das Erzähl von Wilhelm ist bloß "Schall und Rauch", mit dem Trostpflaster "Verantwortungsgesellschaft" für die Zeitungen. Es bleibt ohne Konsequenzen für die zwei Hanseln.

Hier wird davon abgelenkt, daß Wilhelm Manual-konform schon mal selber in diesen Rahmen Kerbe schlägt.

MfG
Michael


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- "Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch." - Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
- qui custodiet custodes manipulatores opinionis?
- Schönen Gruß vom saarländischen Dachdecker "Unsern ÖRR in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf"

 
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