Autor Thema: Ex-"Tatort"-Koordinator Henke zieht Klage gegen Charlotte Roche zurück  (Gelesen 337 mal)

faust

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... eigentlich wird man diesem unappetitlichen Thema am besten gerecht, indem man es ignoriert, allein:

Was ist besser als EIN  (#) Skandal? - Richtig, ZWEI  (#)  (#) Skandale !

Ich zitiere aus dem Gedächtnis einen der ersten wichtigen Sätze aus dem aktuell vieldiskutierten "Framing Manual":

"Jedes Anliegen, für das die ARD sich einsetzt, ist ein zutiefst moralisches Anliegen". - So wohl auch das materielle Wohlergehen von Herrn Henke - sehe SPIEGEL - Text.

SPIEGEL, 21.02.2019
#MeToo
Ex-"Tatort"-Koordinator Henke zieht Klage gegen Charlotte Roche zurück
Der frühere WDR-Filmchef Gebhard Henke verklagte Charlotte Roche und den SPIEGEL, weil sie Vorwürfe sexueller Belästigung gegen ihn öffentlich gemacht hatten. Jetzt werfen ihm sieben weitere Frauen Übergriffe vor.
von Laura Backes und Ann-Katrin Müller
   
Zitat
Neun Monate ist es her, dass sechs Frauen dem langjährigen Tatortkoordinator und früheren WDR-Filmchef Gebhard Henke, 63, im SPIEGEL vorwarfen, sie sexuell belästigt zu haben. Henke habe sie betatscht und begrapscht, sie an den Po oder an den Bauch gefasst, angedeutet, sie zu fördern, und dafür offenbar körperliche Zuwendungen erwartet. Nur die Schauspielerin Nina Petri und die Autorin und Moderatorin Charlotte Roche gingen mit ihrem Namen an die Öffentlichkeit ...

... Henke versuchte auch, die Zeuginnen und die Journalistinnen zu diskreditieren. So behauptete sein Anwalt etwa, eine der Autorinnen des SPIEGEL habe die Zitate der anonymen Frauen "frei erfunden". Die Existenz von Tonbändern der Gespräche mit den Zeuginnen, deren Abschriften der SPIEGEL inklusiver eidesstattlicher Versicherung bei Gericht eingereicht hatten, stellten sie infrage. Außerdem raunte er: "Der SPIEGEL und die Spitze des WDR arbeiten gegen den Kläger kollusiv zusammen." ...

...  Nur wenige Tage vor der Verhandlung reichte sein Anwalt weitere Unterlagen bei Gericht ein, in denen er wieder seitenweise behauptete, dass die Berichterstattung im SPIEGEL erfunden sei und die Autorinnen lügen. Doch zwei Tage vor der Verhandlung, am vergangenen Montag, erreichte das Gericht - und damit auch Henke - ein Schriftsatz von Roches Anwalt, der es in sich hatte. Darin erhoben sieben weitere Frauen Vorwürfe gegen Gebhard Henke ... 

... Keine 24 Stunden vor der Verhandlung zog Henke seine Klage dann zurück ... Auf eine offizielle Begründung, weshalb er doch nicht gerichtlich gegen die Berichterstattung vorgeht, verzichtete Henke.

Weiterlesen unter
http://www.spiegel.de/kultur/tv/gebhard-henke-ex-tatortkoordinator-zieht-klage-gegen-charlotte-roche-zurueck-a-1254491.html


Edit DumbTV:
Thread muss geprüft werden und ist daher zumindest vorläufig geschlossen.
Danke für das Verständnis.


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« Letzte Änderung: 23. Februar 2019, 18:05 von Bürger »

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