Autor Thema: Freischaltung/ Abo der Öffentlich-Rechtlichen z.B. per SIM-Karte?  (Gelesen 545 mal)

Offline PitB

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Mein Vorschlag für eine gerechtere Finanzierung des örR bietet sich dadurch an, wenn man das, was der örR mittlerweile alles als Empfangsgerät definiert, in die Betrachtung mit einbezieht.

Nachdem die allgemeine Medientechnik den klassischen Rundfunk "überholt" hat, kann im Augenblick ein Radio oder Fernseher Geräte-technisch mit einem Handy, Smartphone, Tablett oder Notebook so gut wie gleichgestellt werden. Die Technik, Sendesignale zu empfangen und akustisch oder per Bildschirm darzustellen ist unisono.

Die Geräte zur Kommunikation (Telefonie) sind mit einem oder mehreren SIM-Kartensteckplätzen ausgerüstet. Über diese SIM-Karten wird die Verbindung zum jeweiligen Telefonanbieter (Provider - anfangs 4 jetzt nur noch 3) hergestellt und abgerechnet. Jeder kann sich mehere SIM-Karten zulegen und beliebig verwenden.

Es gibt keinen Zwangsbeitrag an die Telekom AG (ursprünglich Deutsche Bundespost Fernmeldewesen, Staatsunternehmen mit im Grundgesetz verankerten hoheitsrechtlichen Aufgaben - im Gegensatz zum örR), damit diese die "Grundversorgung zum Telefonieren" sicher stellen kann.

Die Finanzierung dieser Telefonanbieter erfolgt über verschiedene Finanzierungsmodi (Festvertrag, Prepaid u.a.) und es ist nicht zu erkennen, daß einer dieser Anbieter finanzielle Probleme hat.

Nach dieser Methode könnte auch der örR finanziert werden.

Wird die örR-SIM-Karte aktiviert, erfolgt das gleiche Anmeldeprozedere wie beim Telefon. Wer einen Festvertrag haben will, muß sich halt identifizieren (Kontonummer), für Prepaid-Nutzer (auch als Werbeträger) könnte Anonymität gewährleistet werden (welcher Terrorist wird dadurch erkannt, was er sich für eine Sendung anhört/ansieht?).

Für private Rundfunkanstalten (private SIM-Karte) ergäben sich ebenfalls neue Finanzierungsmöglichkeiten (werbebasiert, Premiumaccount u.ä.).

Und die eigentliche Grundversorgung (eigentlich nur wichtige Nachrichten) können dann kostenfrei gesendet (Endlosband oder auch einmal Funkstille) werden (ähnlich dem Notruf beim Telefon).

Ob und wieviel dann der örR einnimmt und damit ausgeben kann, hängt dann davon ab, wie er sich im Wettbewerb darstellt.

Die offene Frage der (teilweise überzogenen) Pensionszahlungen müßte dann von den Landesparlamenten gelöst werden. Hierzu kann ja die Telekom befragt werden, wie dort das Problem der Pensionen für die ehemaligen Beamten gelöst worden ist. Da davon nichts mehr zu lesen ist, scheint eine Lösung gefunden worden sein.

Und wer keine örR-SIM-Karte will, braucht auch nichts dafür zu bezahlen. Kontrolliert (Schwarzhörer und -seher) werden muß nichts mehr, da kein Empfang mehr erfolgt, wenn die SIM-Karte fehlt.

Allen ein Gutes Neues Jahr 2019.


Edit "Bürger":
Beachte jedoch auch, dass zuvor die von ARD-ZDF-GEZ und deren Nutznießer/ Verteidiger immer ins Felde geführte, angebliche technische Umgehbarkeit bzw. angeblich verfassungsrechtliche Unzulässigkeit einer (auch solchen) "Verschlüsselung" der tatsachenverfälschende Nährboden entzogen und diese Mär aus den Köpfen, in die sie seit Jahren eingetrichtert worden ist, erst wieder "herausgetrichtert" werden müsste - siehe u.a. auch unter
Die Sache mit dem verschlüsselten ÖR
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27092.msg170416.html#msg170416
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 06. Januar 2019, 18:50 von Bürger »

Offline bender37

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Das wollen die nicht!
Das wäre analog zur Verschlüsselung aller Staatsrundfunkanstalten aller Europäischen Länder. Diese kann auch keiner europaweit sehen, nur im jeweiligen Land.
Ich bin gerade in Polen und kann, wie jeder Europäer, ARD etc. schauen.
Bei einer Verschlüsselung fehlt denen die „jeder kann es ja sehen“-Grundlage.


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Offline unGEZahlt

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  • Bin Wohnungsmieter bekam 2013 dafür Lebenslänglich
Weshalb es niemals ein Abo der Öffentlich-Rechtlichen geben wird?
Ist doch klar.

Weil das genau auf 0 Abonnenten kommen würde.
Und nicht einmal diese Intendanten selbst würden sich diesen Schund bestellen.
Nicht einmal wenn es kostenlos wäre!

( Auf die Frage nach dem Abo-Angebot würden die vielleicht höchstens "antworten":
"Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an das BVerfG."

M. M. n. ist der Zenit auch längst überschritten.
Die gerechteste und vernünftigste Lösung ist wohl nur noch ein Hartz4-Neubeginn
für alle ARDZDFDR-Mit"arbeiter".
Ob die nun im Funkhaus nichts machen oder im Jobcenter nichts machen,
würde denen vielleicht nicht einmal selbst auffallen.
Alleine das Geldzählen würde dann schneller vonstatten gehen... )

Markus


Edit "Bürger":
Bitte nicht in allgemeines Geplänkel und Unmutsbekundungen abdriften, sondern bitte eng und zielgerichtet am eigentlichen Kern-Thema dieses Threads diskutieren, welches da lautet
Freischaltung/ Abo der Öffentlich-Rechtlichen z.B. per SIM-Karte?
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 06. Januar 2019, 21:24 von unGEZahlt »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

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