Autor Thema: Sollen ARD und ZDF Sport und Unterhaltung den Privaten überlassen?  (Gelesen 2196 mal)

Offline ChrisLPZ

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Elbe-Jeetzel-Zeitung, 11.10.2018

Debatte um Programmauftrag
Sollen ARD und ZDF Sport und Unterhaltung den Privaten überlassen?

Von Imre Grimm

Zitat
Sport und Unterhaltung gehören zum Kernauftrag von ARD und ZDF. Aber soll das so bleiben? Nein, finden Privatsender wie RTL und einzelne Politiker. Die Öffentlich-Rechtlichen kämpfen um ihre Zukunft. Und finden: 15 Cent Rundfunkbeitrag pro Monat zum Beispiel für den “Tatort” ist nicht zu viel.

Sie sind stolz bei der ARD auf dieses Bild, keine Frage. Da drängen sich 14 Granden der ARD-Unterhaltung auf ein Sofa. Schöneberger, Pilawa, Cantz, Nuhr, Hirschhausen, Silbereisen, Kebekus. Hinter jedem stehen Millionen Zuschauer. Man muss nicht alle mögen, man muss nicht jedermanns Tun feiern, aber niemand wird widersprechen: Wenn hier im Altonaer Kaispeicher in Hamburg jetzt eine Bombe einschlüge, würde es grauer im Land. […]

Es geht um die Zukunft des Fernsehens
[…]
Die einen machen gaga, die anderen Goethe?
[…]
“Das Supertalent” könnte nie in der ARD laufen
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.ejz.de/ejz_246_111602818-122-_Sollen-ARD-und-ZDF-Sport-und-Unterhaltung-den-Privaten-berlassen.html


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Offline tokiomotel

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Zitat
Diese Frage ist wegen eines komplizierten Umlagesystems in der ARD-Familie komplex. Grundsätzlich gilt: Acht Milliarden Euro kassieren öffentlich-rechtliche Anstalten pro Jahr. Rund ein Viertel davon geht für Personalkosten und Pensionen drauf. Hinzu kommen 444 Millionen Euro für die betriebliche Altersvorsorge. Der Monatsbeitrag von 17,50 Euro schlüsselt sich wie folgt auf: 12,81 Euro gehen an die ARD, 4,32 Euro ans ZDF, 48 Cent erhält das Deutschlandradio, 33 Cent die jeweilige Landesmedienanstalt
Quelle: im Einstiegsbeitrag verlinkter Artikel

Also ich komme hier auf 17,94€, also fast genau der alte Beitrag. Egal, auch sonst kann ich den Milchmädchenrechnungen von Imre Grimm leider nur die Phantasie der Märchenwelt "seiner" Gebrüder Grimm abgewinnen. Es wird bis ins letzte Detail aufgeschlüsselt, dass es möglichst genau aufgeht. Nur die läppischen rund 2,5 Milliarden und nochmal 444 Millionen für Personalkosten (incl. märchenhafter Intendantengehälter), Pensionen und Altersvorsorge werden irgendwie immer wieder vergessen...
Nirgends wird ein anteiliger Betrag dafür aus den 17,50€ heraus berechnet und explizit angegeben.
Die bittere Wahrheit zu sehr im Detail ist wohl doch etwas zu unangenehm.


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« Letzte Änderung: 19. Oktober 2018, 18:22 von Bürger »
Schrei nach Gerechtigkeit

Offline Housebrot

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Zitat
Diese Frage ist wegen eines komplizierten Umlagesystems in der ARD-Familie komplex. Grundsätzlich gilt: Acht Milliarden Euro kassieren öffentlich-rechtliche Anstalten pro Jahr. Rund ein Viertel davon geht für Personalkosten und Pensionen drauf. Hinzu kommen 444 Millionen Euro für die betriebliche Altersvorsorge. Der Monatsbeitrag von 17,50 Euro schlüsselt sich wie folgt auf: 12,81 Euro gehen an die ARD, 4,32 Euro ans ZDF, 48 Cent erhält das Deutschlandradio, 33 Cent die jeweilige Landesmedienanstalt
Quelle: im Einstiegsbeitrag verlinkter Artikel

Grundsätzlich gilt:
Etwa 8 Miiliarden Euro kassieren die öffentlich-rechtliche Anstalten in Form des zwangsweise beigetriebenen Rundfunkbeitrages pro Jahr.

Zusätzliche Einnahmen dieses Konstruktes aus Filmrechteverkauf, Werbeeinnahmen, Lizenzgebühren etc. werden immer wieder vergessen, und sind in den 8 Milliarden Euro des zwangsweise beigetriebenen Rundfunkbeitrag nicht enthalten.

Warum wohl ?

Grüße
Adonis


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« Letzte Änderung: 19. Oktober 2018, 18:23 von Bürger »

Offline linkER

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satnews.de        19.10.2018

Sport und Integration:
Exklusiv-Interview mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der "ZDF SPORTreportageExtra"

In einem Exklusivinterview für die "ZDFSPORTreportageExtra" am Sonntag, 21. Oktober 2018, ab 17.10 Uhr, äußert sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier umfassend zur Bedeutung des Sports, der Vereine und der vielen Ehrenamtlichen für die Integration in unsere Gesellschaft.
Zitat
Die DOSB-Studie "Sport und Zuwanderung" hält fest: "Sport wirkt nicht per se integrativ." In den Profi-Ligen ist man da weiter. An seiner Spitze ist der Fußball seit Langem ein Spiegel der Migrationsgesellschaft - mit dem Profi als Musterbeispiel des global mobilen Zeitarbeiters in multinationalen, multikulturellen Arbeitsgemeinschaften namens Fußballklub.
Weiterlesen auf :
https://www.satellifax.de/mlesen.php?id=da3087c1059f08b9a3ac4b21b86283c3



Siehe auch :
Medienpolitiker fordern weniger Info-Kanäle bei ARD und ZDF sowie geringere ...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29033.0

SPD NRW fürchtet Wettbewerb um Marktanteile und will Lokalfunk retten
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29034.0

NRW-SPD fordert DAB+-Förderung für Lokalradios
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28856.0


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faust

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... es zeugt von gewaltigem Realitätsverlust, etwas so abgehobenes und realitätsfernes wie den in Geld geradezu ersaufenden Profifußball als vorbildhaft für irgendetwas in dieser Gesellschaft hinzustellen. Lohnt das Debattieren nicht.
 
Ach, eins vielleicht noch: Wie viel Geld kassiert der Herr Schlaumeier für einen Vortrag ?


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