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Autor Thema: [b]"Beckstein gegen öffentlich-rechtliche Presse im Internet" [/b]  (Gelesen 4976 mal)

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"Beckstein gegen öffentlich-rechtliche Presse im Internet"

http://www.heise.de/newsticker/Beckstein-gegen-oeffentlich-rechtliche-Presse-im-Internet--/meldung/108773/from/atom10


Es gibt auch gute Nachrichten und noch Menschen, die der rücksichtslosen Ausbreitung der "öffentlich rechtlichen Sender" skeptisch gegenüber stehen.

Das Gefahrenpotenzial dieser Medien-Monopolisierung ist gigantisch.

Die (feindliche) Vereinnahmung der Presse durch die öffentlich rechtlichen Sender ist schon lange im Gange. Es ist ein ungleicher Kampf,um DIE FREIHEIT DER PRESSE, da den LRA Milliarden von Euros zur Verfügung stehen und ihnen, wie die vergangenen Meldungen zeigten, wohl jedes Mittel recht ist.

Richtig, Herr Beckstein, eine öffentlich-rechtliche Presse brauchen wir nicht. Bleiben Sie dabei.

Auch eine "Deckelung" zur Finanzierung der Online-Auftritte von ARD, ZDF und Deutschlandradio sollte gegen NULL gehen. Jeder Euro, der dafür aufgewendet wird, stellt für mich eine Veruntreuung der Rundfunkgebührengelder dar.

In der Hoffnung, dass es noch Politiker gibt, deren Rückgrat noch nicht aufgeweicht wurde.
Reinhard


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Gut, und wie können wir den Beckstein unterstützen/motivieren/lupfen?

Sollte nicht jeder Beckstein anschreiben?

Sollte nicht jeder seine Tageszeitung und auch andere anschreiben?

Sollte nicht jeder seinen Lieblings(nicht-ÖR)-Radiosender anschreiben?

Sollte nicht jeder Merkel anschreiben?

Sollte nicht jeder seinen Umfeld auf diese Missstände immer wieder hinweisen.

Wenn man keinen Krach macht, passiert nichts oder es kommt noch schlimmer, aber wenn der Druck groß genug ist, dann kann man etwas erreichen.

Ich werde in den nächsten Tagen meinen Part tun. Ich überlege noch, wie ich ihn am wirkungsvollsten machen kann. Wie steht es mit Euch?

Grüße

René


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Das wäre in der Tat einer der wenigen (der erste mir bekannte) Versuch, die eigenen Expansionsbestrebungen des ö.-r. Rundfunks (Rundfunk!!) zu begrenzen.

Daß ausgerechnet ein bajuwarischer Rechtsfastaußen (auf jeden Falle "Hardliner") das zum Zwecke der Begrenzung der grundsätzlichen Macht der ö.-r. Sendeanstalten und damit zum Schutze der "kleinen Bürger" tut, glaube ich allerdings nicht.


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Trotzdem sollte man die "Gunst" der Stunde nutzen und im Windschatten vom Beckstein laut werden. Machst Du mit?


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Machst Du mit?

In welcher Weise? Diese Forderung gutheißen und potentiell unterstützen will und w(u)erde ich.

Allerdings werde ich dabei definitiv nicht einen fundamentalen Vertreter des Kapital(ismu)s unterstützen, nur weil dieser mal eine nicht systemrelevante Ansicht geäußert hat, die ich prinzipiell teile.


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Machst Du mit?

In welcher Weise? Diese Forderung gutheißen und potentiell unterstützen will und w(u)erde ich.

Allerdings werde ich dabei definitiv nicht einen fundamentalen Vertreter des Kapital(ismu)s unterstützen, nur weil dieser mal eine nicht systemrelevante Ansicht geäußert hat, die ich prinzipiell teile.

Man kann nicht gegen alles sein. Hier geht es um die GEZ und nicht um den Kapitalismus. Die GEZ könnte man vielleicht abschaffen, wenn man laut genug wird und zum zivilen Ungehörsam aufruft. Den Kapitalismus abschaffen? Nichts tun, weil ein Kapitalist auch deine Meinung vertritt? Das ist mir zu flach. Ich kann nicht alles durcheinander bringen. Daher nochmal meine sicher unvollständige Liste:

  • Beckstein anschreiben.
  • Tageszeitung und auch andere anschreiben.
  • Lieblings(nicht-ÖR)-Radiosender anschreiben.
  • Lieblings(nicht-ÖR)-Fernsehsender anschreiben.
  • Merkel anschreiben.
  • Seinen Umfeld auf diese Missstände immer wieder hinweisen.

Kapitalismus hin oder her. Wollen wir was verändern oder nicht. Nachdem wir die GEZ abgeschafft haben, kannt du den Kapitalismus immer noch angehen...  ;D

Es dürfte in der Sache egal sein, ob einer schwarz, grün, gelb, rot, röter usw. ist. Wir haben alle ein Ziel, dann verfolgen wir es. Danach können wir uns die Birnen immer noch gegenseitig einhauen...


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 01. Juni 2008, 20:21 von rkk«

g

gebe_nix

Ich will Deinen Enthusiasmus nicht bremsen, aber besonders viel bewirken werden solche Briefe sicher nicht.

Effektive Lobby-Arbeit geht entweder über die Öffentlichkeit oder über persönliche Kontakte.

@Schergenschreck

Ist zwar etwas "offtopic" aber welche Staatsform strebst Du den anstelle der Marktwirtschaft an?


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Ist zwar etwas "offtopic" aber welche Staatsform strebst Du den anstelle der Marktwirtschaft an?

Marktwirtschaft (besser: Kapitalismus) ist primär eine Wirtschafts-, keine Staatsform.

Staatsform: Basisdemokratie
Wirtschaftsform: Nichtprivateigentum an Produktionsmitteln, menschliche Arbeitskraft nicht als Ware (zumindest nicht wie jede andere).


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Ich will Deinen Enthusiasmus nicht bremsen, aber besonders viel bewirken werden solche Briefe sicher nicht.

Effektive Lobby-Arbeit geht entweder über die Öffentlichkeit oder über persönliche Kontakte.

Gebe ich dir vollkommen Recht. Aber lamentieren, sagen: "Es ist so, kann man nichts machen." und schlussendlich nichts tun ist es noch schlimmer. Da lacht sich die GEZ ins Fäustchen. Das ist das, was sie erreichen wollen. Und wenn man nur wenig erreicht, vielleicht erreicht man den richtigen und wenn nicht, hat mann zumindest dafür gesorgt, das die Community größer und das Problem bekannter wird. Daher mein Appell, auch Radio, Fernsehn, Zeitungen usw. darauf aufmerksam machen. Und das, bevor die Wahlen in Bayern vorbei sind :-))

Nur so meine Meinung...


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 03. Juni 2008, 17:04 von rkk«

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Hallo rkk!

Ich werde definitiv keinem Vertreter dieses Systems eine E-Mail schicken, um diesen noch zu ermuntern, auch wenn er vielleicht mal eine Haltung bzw. Meinung hat, die ich teile. Das deutete ich schon an. Die Zeit dafür brächte ich auf, nur fehlen mir dafür Motivation und Einsicht.

Auch meine kommunale Tageszeitung werde ich nicht aktivieren, weil ich zu der aus mehreren Gründen ein gespanntes Verhältnis habe.

Ich bin trotzdem durchaus aktiv, so auch in den beiden Anti-Rundfunkgebühren(mafia)foren. Ist das nicht auch etwas (wert)?

Die GEZ******,  die LRAen und auch die sog. Rundfunkgebührenbeauftragten lachen sich ganz und gar nicht mehr ins Fäustchen, denn der Wind, der der Gebührenmafia entgegenschlägt, wird zunehmend rauher. Immer mehr Leute kennen ihre Rechte, immer mehr verweigern sich - legal oder ordnungswidrig. Der Trend ist der, daß die Anzahl der gemeldeten Rundfunkteilnehmer seit Jahren zurückgeht. Dieses kriminelle System von der Wurzel her zu bekämpfen (am besten auszurotten), indem man es eben "von unten her" austrocknet, ist das beste, was man tun kann. Und daran beteilige ich mich, wie Du weißt, sehr aktiv. Die zunehmende Aggressivität, mit der dieses Kartell vorgeht, spricht doch eine ganz eigene, selbsterklärende Sprache, nicht wahr?

Noch was zum Grundsatz: Dieses mafiose System ist ein Symptom des hiesigen Kapitalismus', insofern ist es effektiver, den Kapitalismus insgesamt hinwegzufegen, denn damit wären wir auch dieses Kartell gleich mit los.

Wie sehr das zarte sozial(istisch)e Blümchen in Deinem Heimatlande (Allende, Corvalan) sich zu entfalten versucht hatte (1/2 l Milch jeden Tag für jedes Schulkind kostenlos!) und wie sehr es sehr bald faschistisch zertreten, mit Blut, Tränen und Asche danach besudelt, bedeckt, begraben wurde, bekam ich nur marginal mit. Logisch, daß die Faschisten auch keinen halben Liter Milch mehr für jedes Schulkind übrighatten, dafür aber viele Verhaftungen, Folter, "Verschwindungen" und Tötungen/Hinrichtungen. Da insbesondere letzteres Gesellschaftsmodell nur eine (auch hierzulande mögliche und leider schon einmal stattgefundene) Erscheinungsform des Kapitalismus' ist, weißt Du, warum ich diesen rigoros ablehne - diesbezüglich gibt es für mich keine Kompromisse oder Diskussionen. Und deshalb gibte es von meiner Seite auch keine Ermunterungen für potentielle Vertreter eines grundsätzlich verbrecherischen, menschenfeindlichen Gesellschaftssystems (auch wenn sich dieses wahrheitswidrig, dafür aber umso selbstlobender als Demokratie tituliert).


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@Schergenschreck:

Hmmm...
Die CSU als Vetreter des unregulierten Kapitalismus zu bezeichnen, halte ich für einigermaßen gewagt (selbst auf die FDP trifft das nicht zu; wenn's so eine Partei gäbe, ich würde sie sofort wählen, nur am Rande erwähnt); nach meinem logischen Empfinden kann eine Partei im Bundesland nur dann über längere Zeit Stimmenanteile von über 50% halten, wenn sie's allen rechtmachen. In Bayern geht das, weil's finanzierbar ist.
...und Beckstein war nur als Innenminister ein "Rechtsaußen", weil er halt ein Duckmauser vorm Stoiber war und die CSU einen rechten Innenminister erwartet. So arbeitet man sich in einer Partei hoch. Seitdem er Ministerpräsident ist, spuckt er doch deutlich moderatere Töne (war beim Stoiber auch so, auf seinem Weg vom Generalsekretär zum Ministerpräsidenten).

Nun gut, wenn er den ÖR irgendwie einschränken will: Meine Stimme hat er. Braucht er aber nicht, weil die CSU in Bayern sowieso gewinnt, also kann ich am Wahlsonntag auch in den Biergarten gehen  :)

P.S., off topic:
Hätte nie gedacht, so etwas mal von nem schleimigen CSUler behaupten zu können, aber: Beckstein ist mir tatsächlich ein wenig sympathisch. Alleine schon deswegen, weil er relativ sachlich argumentiert und sich die Postuliererei und das pathetische Geschwafel vom "wohl Bayerns" normalerweise spart.

Grüße,
- Flo


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