Autor Thema: ProSiebenSat.1: Geld für Infosen­dungen aus GEZ-Topf?  (Gelesen 555 mal)

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ProSiebenSat.1: Geld für Infosen­dungen aus GEZ-Topf?
« am: 22. September 2018, 06:26 »
teltarif.de        20.09.2018

Von dpa / Dominik Haag
ProSiebenSat.1: Geld für Infosen­dungen aus GEZ-Topf?

Die Menschen in Deutschland zahlen jährlich rund acht Milliarden Euro Rundfunkbeitrag an ARD und ZDF. Wenn es nach ProSiebensat.1 geht, sollen bald auch die Privatsender Geld bekommen. Wie das funktionieren könnte, darüber laufen bereits Gespräche.
Zitat
Werbekunden nicht an Informationsvielfalt interessiert?
"Wir wollen nicht an den Gebührentopf von ARD und ZDF. Wir wollen nichts von den Gebühren abhaben", betonte er. Aber Berichte über gesellschaftlich relevante Inhalte zu finanzieren, sei für private Sender oft schwierig: "Nicht für alles rennen einem die Werbekunden die Bude ein". Für Berichte über solche Themen könnte ein staatlicher Fördertopf geschaffen werden. Dann würden zum Beispiel Landesmedienanstalten Berichte beispielsweise über Ökologie, Integration oder Armut ausschreiben, und private Anbieter könnten sich darum bewerben.
Der Luxemburger Medienrechts-Professor Mark Cole sagte, das EU-Recht erlaube staatliche Beihilfen für die Produktion und Verbreitung gesellschaftlich wertvoller Inhalte: "Es wäre rechtlich möglich. Ob man es politisch will, ist eine andere Frage."
Luxemburg zum Beispiel dürfe für Nachrichten in luxemburgischer Sprache Geld an RTL zahlen. In Deutschland gebe es eine staatliche Filmförderung, von der auch Produktionen für öffentlich-rechtliche und private Sender profitierten. "Man könnte auch einen Fördergroschen einführen, wie er in Bayern mal für lokale und regionale Angebote existierte und in veränderter Form als Fördermechanismus weiter besteht", sagte Cole. Der Rundfunkstaatsvertrag müsste aber angepasst werden.
Zitat
ProSiebenSat.1 produziert das Wissensmagazin "Galileo" und lässt zum Beispiel Politiker von Influencern seines Youtube-Netzwerkes Studio71 interviewen. Das erreiche andere Zielgruppen als die Politiksendungen der öffentlich-rechtlichen Anstalten, sagte Albert.
Weiterlesen auf :
https://www.teltarif.de/prosieben-sat1-rundfunkbeitrag-foerderung/news/74071.html



Siehe auch :
Conrad Albert fordert Taskforce für "dualen Neustart"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28408.0

"GEZ" will nicht aus den Köpfen raus
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28184.0


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Offline NichtzahlerKa

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Re: ProSiebenSat.1: Geld für Infosen­dungen aus GEZ-Topf?
« Antwort #1 am: 22. September 2018, 07:52 »
Zitat
Dann würden zum Beispiel Landesmedienanstalten Berichte beispielsweise über Ökologie, Integration oder Armut ausschreiben, und private Anbieter könnten sich darum bewerben.
Vom Konzept her richtig, aber von der Umsetzung her sehe ich den blanken Horror für den Beitragszahler. Das funktioniert nur, wenn man
a) Den Zwangsfunk komplett abschafft und alles ausschreibt.
b) Die Themen nicht von den Staatstrotteln à la Eumann bestimmen lässt. Schon die Auswahl da oben zeigt ja, dass da der Wind wieder nur von links wehen soll. Wo sind die sinnvollen Themen wie Gesundheit, digitale Welt und Demokratie?
c) Muss jemand die Qualität der Sendung beurteilen, sonst kann man es ganz genauso lassen wie den Zwangsfunk jetzt, dessen Qualitätskontrolle sich auf Eigenlob beschränkt.


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Re: ProSiebenSat.1: Geld für Infosen­dungen aus GEZ-Topf?
« Antwort #2 am: 24. September 2018, 18:26 »
wuv.de        20.09.2018

Vorstand Albert erneuert Vorschlag:
Fördergelder für News und Dokus bei ProSiebenSat.1?

Wiederholt fordert ProSiebenSat.1-Manager Conrad Albert, dass auch im privaten Fernsehen harte Themen mit öffentlichen Geldern finanziert werden sollten.
Zitat
Zum Beispiel könnten Medienanstalten finanziell geförderte Nachrichten und Dokumentationen über Ökologie, Integration oder Armut ausschreiben, und private Anbieter könnten sich darum bewerben.
Zitat
Der Luxemburger Medienrechts-Professor Mark Cole sagte, das EU-Recht erlaube staatliche Beihilfen für die Produktion und Verbreitung gesellschaftlich wertvoller Inhalte: "Es wäre rechtlich möglich."
Weiterlesen auf :
https://www.wuv.de/medien/foerdergelder_fuer_news_und_dokus_bei_prosiebensat_1



Siehe auch :
Es wird Zeit: Freie Radios auch auf DAB+ ! (rundfunkbeitragsfinanziert)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=27555.0

HD-Boykott zwingt TV-Sender zum Umdenken
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28437.0


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Tags: rundfunkbeitrag