Autor Thema: KiKA-Chefin: "Nicht auf verschiedenen Hochzeiten vertanzen"  (Gelesen 333 mal)

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DWDL.de      20.08.2018

von Timo Niemeier
KiKA-Chefin: "Nicht auf verschiedenen Hochzeiten vertanzen"

Astrid Plenk leitet seit Anfang des Jahres den KiKA als Programmgeschäftsführerin. Im Interview spricht sie über die ersten Monate im Amt, die im Vergleich zu Super RTL andere Digital-Strategie des Senders, die Programmhighlights der neuen TV-Saison und den Kostendruck.
Zitat
Sind die verstärkten Investitionen in das lineare Live-Programm und der Ausbau der digitalen Angebote die größten Herausforderungen des KiKA? Wo gibt es noch Handlungsbedarf?

Wir haben eine gute Marktposition. Die Herausforderung wird sein, diese Ausgangslage zu halten und weiterhin den Content so zu stärken, dass wir eine Relevanz bei den Kindern haben - egal auf welchen Ausspielwegen.
Zitat
Als Senderchefin haben Sie ja nicht nur mit dem Programm zu tun, sondern beschäftigen sich verstärkt mit administrativen Dingen. Als öffentlich-rechtlicher Sender geht es vermutlich auch beim KiKA um Spar- und Strukturmaßnahmen. Wo steht der KiKA in diesem ganzen Prozess?

Der Kinderkanal von ARD und ZDF ist ein wesentlicher Punkt im Angebotsportfolio des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, das muss man vorausschicken. Was man bei den Kindern sät, wird man irgendwann mal ernten. Kinder mit starken Angeboten zu füttern, ist ganz wesentlich, und das ist überhaupt ein Auftrag für die gesamte Gesellschaft: Wie gehen wir mit Kindern um und welchen Stellenwert haben sie in der Gesellschaft? Wir versuchen mit unserem Programm Ansprechpartner zu sein und wollen zeigen, wie relevant Kinder in unserer Gesellschaft sind. Unser Programmbudget ist relativ stabil, damit können wir unseren Aufgaben gerecht werden und unter anderem in die digitalen Herausforderungen investieren.
Zitat
Es gibt also keinen verstärkten Spardruck beim KiKA?

Natürlich gibt es inzwischen mehr Ausspielwege als früher. Wir müssen ganz genau abwägen, wo wir überall vertreten sein wollen, wobei das nicht nur eine Budgetfrage ist. Es geht darum, zu schauen, wo es am meisten Sinn macht, finanzielle Aufwendungen zu platzieren, um Kinder bestmöglich zu erreichen. Das auszutarieren und immer die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist eine Herausforderung.
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