Autor Thema: ZDF-Intendant Bellut: „Stürmisches Wetter sind wir gewohnt“  (Gelesen 739 mal)

Offline ChrisLPZ

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Frankfurter Rundschau, 18.07.2018

„Stürmisches Wetter sind wir gewohnt“

ZDF-Intendant Thomas Bellut über die Bedeutung der Öffentlich-Rechtlichen und die Bereitschaft zur Selbstkritik.

Von Pitt von Bebenburg

Zitat
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht unter Druck. Aber er hat eine wichtige Aufgabe für die Demokratie, betont Thomas Bellut, der Intendant des ZDF. Für die derzeitigen Angriffe auf die Rundfunk- und Fernsehanstalten hat er eine Erklärung: „Unabhängige Medien sind ein Feindbild rechter Bewegungen.“

Herr Bellut, jede Bürgerin und jeder Bürger muss für die öffentlich-rechtlichen Sender Rundfunkbeiträge von monatlich 17,50 Euro pro Haushalt bezahlen, egal ob sie die Programme hören und sehen oder nicht. Ist ihnen das zuzumuten?
Nicht jeder muss zahlen. Der Beitrag gilt pro Wohnung, egal wie viele Menschen dort wohnen. Und knapp drei Millionen Bürgerinnen und Bürger sind aus sozialen Gründen ganz vom Rundfunkbeitrag befreit. Davon abgesehen bietet der öffentlich-rechtliche Rundfunk für alle vielfältige und hochwertige Programme: ZDF, ARD, die Digitalkanäle, Phoenix, Kika, 3sat, Arte, Deutschlandfunk, Online-Angebote. Für das komplette Angebot von Sky sind rund 70 Euro fällig, Ihre Zeitung kostet im Abo knapp 50 Euro im Monat. Auch wenn Vergleiche oft schwierig sind – ich meine, 17,50 Euro sind vertretbar. Das haben übrigens auch die Verfassungsrichter so bewertet.
[…]

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http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/medien/rundfunkbeitrag-stuermisches-wetter-sind-wir-gewohnt-a-1546724,0


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Offline sparks

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Zitat
Für das komplette Angebot von Sky sind rund 70 Euro fällig, Ihre Zeitung kostet im Abo knapp 50 Euro im Monat. Auch wenn Vergleiche oft schwierig sind – ich meine, 17,50 Euro sind vertretbar.

Herr Bellut, begreifen Sie das wirklich nicht? Die ersteren Angebote bezahlt man, wenn man sich etwas davon verspricht und sie nutzen will - eine freie Entscheidung.
Ihr Angebot dagegen wird den Leuten gegen ihren Willen aufgedrängt, und da sind 17,50 Euro genau 17,50 Euro zu viel – purer Zwang, und daher inakzeptabel.


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Offline sonne2016

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Ich kann diesen ganzen Unsinn á la "Aufgabe für die Demokratie" bzw. "Demokratieabgabe" nicht mehr lesen! Obgleich ich seit 2003 keine öffentlich-rechtlichen Medien konsumiere, reicht für mich nur ein flüchtiger Blick in die Propagandaschau, um zu wissen, wie schlecht es um diese ständig von verschiedenen Stellen propagierte "Demokratie" bestellt ist.


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Offline Nevrion

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Zitat
Herr Bellut, jede Bürgerin und jeder Bürger muss für die öffentlich-rechtlichen Sender Rundfunkbeiträge von monatlich 17,50 Euro pro Haushalt bezahlen, egal ob sie die Programme hören und sehen oder nicht. Ist ihnen das zuzumuten?
Nicht jeder muss zahlen. Der Beitrag gilt pro Wohnung, egal wie viele Menschen dort wohnen. Und knapp drei Millionen Bürgerinnen und Bürger sind aus sozialen Gründen ganz vom Rundfunkbeitrag befreit. Davon abgesehen bietet der öffentlich-rechtliche Rundfunk für alle vielfältige und hochwertige Programme: ZDF, ARD, die Digitalkanäle, Phoenix, Kika, 3sat, Arte, Deutschlandfunk, Online-Angebote. Für das komplette Angebot von Sky sind rund 70 Euro fällig, Ihre Zeitung kostet im Abo knapp 50 Euro im Monat. Auch wenn Vergleiche oft schwierig sind – ich meine, 17,50 Euro sind vertretbar. Das haben übrigens auch die Verfassungsrichter so bewertet.

Heureka, ist das krank! Erst mal beantwortet er die Frage gar nicht, sondern verweist lediglich darauf, dass wenn man arm genug ist, man ja gar nicht zahlen müsste. Super! Sei ein Sozialschmarotzer oder am besten gleich obdachlos - dann bist du befreit vom Beitragszwang! Allein dafür hätte er direkt ein paar *** verdient, denn anders kommt das bei mir auch nicht an.
Und da die Frage sich ja explizit auf Nichtnutzer bezieht - was um alles in der Welt bringt ihn dazu, mit einer Programmvielfalt zu werben, wenn die Frage doch bereits impliziert, dass man diese als Nichtnutzer gar nicht konsumiert?

Allerdings muss hier auch eigentlich der Journalist einschreiten, spätestens wenn er sich mit Sky vergleicht, denn so wirkt das ganze eher wie ein Selbstgespräch.


***Edit "Bürger":
Bitte Mäßigung! Trotz allen verständlichen Unmuts.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 19. Juli 2018, 08:14 von Bürger »

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