Autor Thema: Das Hoff zum Sonntag - Fernsehen im WM-Fieber: Redundanz in Reinkultur  (Gelesen 516 mal)

Offline Uwe

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Das Hoff zum Sonntag
Fernsehen im WM-Fieber: Redundanz in Reinkultur


Quelle: DWDL 10.06.2018 von Hans Hoff 


Zitat
Aber wahrscheinlich sind diese öffentlich-rechtlichen Plapperveranstaltungen zur kollektiven Beitragsverbrennung ja auch nur dazu installiert worden, um im Kontrast Frankies harten Populistentalk oder Sandras Panikattackenlehrgang wie großartige Debatten aussehen zu lassen.

weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/hoffzumsonntag/67268/fernsehen_im_wmfieber_redundanz_in_reinkultur/


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Offline seppl

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Ist Hans Hoff der öffentlich rechtlichen Stimmungsmache auf den Leim gegangen?

Fußball WÄRE in Krisenzeiten ein völkerverbindendes Event. Südafrikas Vuvuzelas kennt man seit der WM dort auch in Deutschland. WM in Brasilien hat medial die Copacabana hierhergespült. Alles schön und fröhlich... Armut und Korruption wurde so gut wie möglich als Spaßbremse außen vor gelassen. Ja, die "Entwicklungsländer" wissen wenigstens, wie man feiert!

Aber Russland? Schlimm, schlimm. Unerfreulich. Puting, Doping, Korruptioning, freie Journalisten unerwünscht. Und überhaupt: Können Russen eine WM überhaupt feiern? Können die überhaupt feiern? Und wo finden die Spiele statt? Im Archipel Gulag? Unter Wärteraufsicht? Funktionieren die Heizungen in den Hotelzimmern rechtzeitig, wenn die ausgewählten Gäste kommen? - Achtung, Ironie!

Fußballberichterstattung kann Völkerverbindung vorgaukeln. Aber auch das Gegenteil.... Weiß jemand, was "Zabivaka™" ist? Ich habs hier noch nirgendwo gesehen. Liegts vielleicht daran, dass ich den ÖRR nicht nutze? Ist das überhaupt wichtig?

Anm.: Fußball ist mir völlig schnuppe. Aber trotzdem ein beeinflussendes (Zu)Großereignis. Dank viel Geld, Markt- und Medienmacht. Wieso sollten Putin und FIFA besser zusammenpassen als andere Geldverschieber?

Programmgrundsatz ARD: Für Frieden, Freiheit, Völkerverständigung einzutreten. Na dann mal schnell Blickwinkel ändern.


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« Letzte Änderung: 10. Juni 2018, 16:55 von Bürger »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Dauercamper

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Ist Hans Hoff der öffentlich rechtlichen Stimmungsmache auf den Leim gegangen?

Fußball WÄRE in Krisenzeiten ein völkerverbindendes Event. (..)

Fußballberichterstattung kann Völkerverbindung vorgaukeln. Aber auch das Gegenteil.... Weiß jemand, was "Zabivaka™" ist? Ich habs hier noch nirgendwo gesehen. Liegts vielleicht daran, dass ich den ÖRR nicht nutze? Ist das überhaupt wichtig?

Für Frieden, Freiheit, [...]

Ich habe aufgehört, den Sport zu mögen, als der Sport angefangen hat, sich von der Politik einspannen zu lassen.

Nur den Radsport als "schnellste Apotheke der Welt" habe ich vorher schon nicht mehr gemocht, als die Heuchler heulend beichten mussten, die Welt und sich selbst jahrelang betrogen zu haben.

Im Jahr 2014 wurde ein Sportereignis dazu missbraucht, politische Interessen durchzusetzen. Man hat, allen ernstes, eine Region mit Mittelmeerklima in einen Wintersportort umfunktioniert. Dazu hat man tausende Bewohner aus ihren Häusern geworfen und vertrieben. Der Präsident hat keine Kosten und Mühen gescheut und das gnadenlos durchgezogen, weil er auf dem Zenit seiner Macht war.
Schon vor Sotchi 2014 gab es Anzeichen dafür, dass die Ukraine ihre "Blockfreiheit" aufgeben wollte. Während der Vorbereitungen von Sotchi wurde die Ukraine gezwungen ein Kooperationsabkommen mit Russland zu unterzeichnen.
Die Nato wollte, in einem einmaligen Coup, Russland endgültig in die Knie zwingen, weil in der Ukraine ein Teil der russischen Seestreitkräfte stationiert ist.

....die Folgen sind bekannt...........

Als die Entscheidung für die WM 2018 gefallen war, hat man erst versucht dies auf Sportebene zu verhindern. Es kam zu Festnahmen von Sportfunktionären, wegen Korruption  :police:.
Man konnte die WM 2018 auf diese Weise aber nicht verhindern.

Im nächsten Anlauf hat man dann den Geheimdienst benutzt. Russland sollte diskreditiert werden, in dem man den Russen Staatsdoping nachweist. Mir wäre neu das Lance Armstrong ein Russe ist, aber gut...
Für Geld fand man dann ein paar willige Spitzel und Informanten, ein paar unglaubwürdige Charaktäre. Für genug Dollar und eine USA-Staatsbürgerschaft, haben die Grimms Märchen neu aufgelegt. Der Obermärchenonkel war ein Kanadier, von dem man vorher noch nie etwas gehört hatte, außer den Nachnamen in der Formel1  8)
Aus dem anfänglich hochtrabenden vorsätzlichen Staatsdoping, wurden im Bericht plötzlich "unsaubere Messmethoden" und "Ungenauigkeiten". (die sprichwörtlichen Peanuts)
Weil die USA, überhaupt noch nie was mit Doping zu tun hatten (Achtung Ironie!), hat auch nie auch nur im Ansatz der Zweifel bestanden, dass man nicht doch versucht hat, den Russen die WM madig zu machen und doch noch zu erreichen, dass die Uefa einem Ersatzausrichter die WM zuschanzt. Ohne Erfolg.

Weil man, auf allen Ebenen, die WM 2018 in Russland nicht mehr verhindern konnte, versucht man, sie jetzt militärisch zu nutzen. Die Nato hat, wohl nicht rein zufällig(!), ihre Truppen aktuell ins Baltikum verlegt. Russland hat vor einigen Tagen unmissverständlich klar gemacht, dass es keine Gefährdung russischer Staatsgrenzen akzeptieren wird und wachsam ist.

Weil sich der Sport von allen Seiten politisch manipulieren und einspannen lässt und sich nicht dagegen verwahrt, ist für mich der Sport ein Teil der Politik geworden.
Für mich gilt frei nach Churchill
Zitat
No Sports!
:)


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« Letzte Änderung: 10. Juni 2018, 16:58 von Bürger »

Offline drboe

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Ich habe aufgehört, den Sport zu mögen, als der Sport angefangen hat, sich von der Politik einspannen zu lassen.
Damit dürftest du derzeit der älteste Mensch der Welt sein. Respekt!

Im Jahr 2014 wurde ein Sportereignis dazu missbraucht, politische Interessen durchzusetzen.
Ach nee, doch nicht! https://www.olympia-lexikon.de/Olympia-Boykott  8)

Vor der EM in der Ukraine wurde auch ein Boykott gefordert. Es sicher reiner Zufall, dass Politiker gern dahin reisen, wo gerade ein sportliches Großereignis stattfindet. Ebenso ist der Besuch der Kanzlerine bei den Nationalspielern sicher ganz privat und der Presserummel dem Fussballfan Merkel völlig zuwider. Wer wohl den Flug zum gemeinsamen Duschen bezahlt hat? Frau Merkel, die CDU oder doch du, ich und die restlichen Steuerzahler?

NB: Ursprünglich waren es die USA, die das größte Interesse an den Russlandsanktionen hatten. Zu den Scharfmachern zählt jetzt vor allem Deutschland, allen voran die Regierung und die Grünen, die wohl die letzten Pazifisten wegmobben wollen.

Wer führt eigentlich derzeit die WADA-Liste beim Doping an? Immer noch Italien vor Frankreich und den USA? Die "bösen Russen" schaffen es ja irgendwie nicht einmal da an die Weltspitze.


M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 10. Juni 2018, 17:00 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline Dauercamper

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Das ist ein geschichtlich einmaliges Vorgehen, dass man eine Generation Sportler dafür bestraft, weil ihr Präsident sich unbeliebt gemacht hat. Das ist nicht vergleichbar mit den Olympia-Boykotten einzelner Länder, die ich natürlich auch kenne.

Die USA sind das beste Beispiel für gar keine Kontrollen, die können dann auch nicht fehlerhaft sein. ;D
Viele bekannte Sprinter der USA sind Doper und der "Fall Armstrong" ist die Bankrotterklärung der USA, in Sachen "sauberer Sport". Die US-Bevölkerung hat sich aber nie um sauberen Sport und saubere Athleten geschert 

Thomas Bach, als IOC-Präsident, hat man so lange unter Druck gesetzt, bis er unterschrieben hat. Das es in Russland nie und nimmer Staatsdoping gab, dass wusste er als Deutscher ganz genau
In Deutschland gab es nämlich Staatsdoping, in Neu-Fünfland
Wenn ihm der Sport noch was bedeutet hätte, wäre Bach zurückgetreten, als IOC-Präsident

achja, die USA und ihre Sanktionspraxis
[...]


Edit "Bürger":
Ausschweifend über das eigentliche Forum-Thema "Rundfunkbeitrag" hinausgehende inhaltliche und politische Debatten übersteigen die Kapazitäten des Forums. Der Thread wird daher geschlossen.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 10. Juni 2018, 17:07 von Bürger »

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