Autor Thema: SWR mit multimedialer Chefredaktion  (Gelesen 764 mal)

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SWR mit multimedialer Chefredaktion
« am: 06. Juni 2018, 17:35 »

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Medienpolitik.net     06.06.2018

Rundfunk:
SWR mit multimedialer Chefredaktion und „Recherche Unit“ für investigativen Journalismus

Interview mit Peter Boudgoust, Intendant des SWR
Zitat
Information und Recherche weiter zu stärken, ist ein Ziel des SWR. Anfang Mai 2018 ging die neue multimediale Chefredaktion an den Start. Damit sollen Inhalte noch besser als bisher bereits bei der Planung passend für Fernsehen, Radio, die SWR Aktuell App und soziale Netzwerke konzipiert werden. Zum Januar 2018 nahm in diesem Zusammenhang die Recherche-Unit in Mainz ihre Arbeit auf. Zu den weiteren Schwerpunkten des SWR in diesem Jahr gehören der Polit-Thriller „Die Saat des Terrors“, der die Rolle der Geheimdienste vor dem Hintergrund des globalen Terrors schildert, ein Film über die Wirtschaftswunderfrau Aenne Burda sowie die „Tatort“-Produktion „Vom Himmel hoch“. Bei der FIFA Fußball Weltmeisterschaft in Russland übertragen ARD und ZDF gemeinsam vom SWR Standort Baden-Baden aus alle 64 Spiele an 11 Austragungsorten

medienpolitik.net: Herr Boudgoust, Sie sagten eingangs der Programmpressekonferenz „Auf unser öffentlich-rechtliches Versprechen können sich die Menschen verlassen.“ Was für ein Versprechen ist das? Worin besteht es?

Peter Boudgoust: Ob im Fernsehen, im Radio oder im Netz: Der SWR bietet Unterhaltung auf höchstem Niveau, Inhalte, die zum Nachdenken anregen und unabhängige, verlässliche Information. Jederzeit und immer frei verfügbar. Unsere Nutzerinnen und Nutzer können sich auf uns verlassen. Darauf verlassen, dass wir unabhängig sind – sowohl von Geldgebern und Investoren als auch von politischer Einflussnahme. Das ist unser öffentlich-rechtliches Versprechen.

medienpolitik.net: Was versprechen Sie Ihren Zuschauern, Hörern und Nutzern im Zusammenhang mit der Diskussion über den Rundfunkbeitrag ab 2021 und möglichen Veränderungen beim Auftrag?

Peter Boudgoust: Ich verspreche Ihnen, dass wir verantwortungsbewusst mit den Mitteln umgehen, die uns die Gesellschaft anvertraut. Und dass wir bei allen Veränderungen immer die Bedürfnisse der Menschen im Blick haben. Unser Anspruch bleibt unverändert: Wir beleuchten die Themen, die hier interessieren. Wir haben die Lebenswelt der Menschen im Südwesten im Blick. Wir halten Schritt mit unseren Wettbewerbern, auch was mögliche Rationalisierungsschritte anbelangt. Aber dabei bleibt eines ganz sicher erhalten: Unser wertvolles Programm, unsere wertvollen Inhalte.
[…]

medienpolitik.net: Wo ist der Nutzen für den Zuschauer?

Peter Boudgoust: Wir sollten nicht mehr ausschließlich auf den „Zuschauer“ blicken. Der „Zuschauer“ ist ja in der Regel auch Nutzer von Online-Inhalten. Oberstes Ziel des multimedialen Umbaus des SWR ist also, auf die veränderten Gewohnheiten, wie Informationen genutzt werden, zu reagieren. Unser Publikum wird durch die Multimediale Chefredaktion noch mehr hochwertige Inhalte so angeboten bekommen, wie es Informationen nutzen möchte, zum Beispiel mobil unterwegs.
Ein weiteres konkretes Beispiel: Auch unsere ARD-Marke „Weltspiegel“ für hintergründige Auslandsberichterstattung wird durch die Multimediale Chefredaktion gestärkt. Auf der erfolgreichen Facebook-Seite des „Weltspiegel“ werden zum Beispiel noch häufiger als bisher Hörfunk-Korrespondenten in Videos mit Einschätzungen aus ihren Berichtsgebieten zu sehen sein.
Letzten Endes geht es ja auch darum, als öffentlich-rechtlicher Rundfunk in den Social-Media-Kanälen sauber recherchierte Information und verlässlichem Journalismus anzubieten.
[…]
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http://www.medienpolitik.net/2018/06/rundfunkunser-online-angebot-wird-aktueller/


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« Letzte Änderung: 06. Juni 2018, 17:54 von ChrisLPZ »

Offline Kurt

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Re: SWR mit multimedialer Chefredaktion
« Antwort #1 am: 06. Juni 2018, 19:32 »
[..]
Letzten Endes geht es ja auch darum, als öffentlich-rechtlicher Rundfunk ... [..]

Letzten Endes geht es nur darum zu versuchen, sich mit dem Rettungsring "Internet" über Wasser zu halten  :o

Gruß
Kurt


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« Letzte Änderung: 07. Juni 2018, 16:50 von Bürger »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2020. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 7 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

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