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ORF-Chef: "Nur eine kleine Gruppe will den ORF nicht"

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ChrisLPZ:

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DerStandard.de, 05.06.2018

"Nur eine kleine Gruppe will den ORF nicht"
Der ORF-Chef hält es für realistisch, dass die Österreicher in einer Volksabstimmung weiter Rundfunkgebühren zahlen wollen.

Ein Interview von Harald Fidler


--- Zitat ---STANDARD: Stellen Sie sich vor, ich bin die Fee, die Ihre Wünsche erfüllt: Wie soll der ORF nach der Medienenquete und den neuen Mediengesetzen der Regierung in zwei, drei Jahren aussehen?

Alexander Wrabetz: Wir können unser Leistungsspektrum und unsere Sender aufrecht erhalten. Wir können unsere Programmvorhaben ausreichend finanzieren. Und wir sind im digitalen Bereich – Stichwort ORF-Player – entscheidende Schritte weiter.

STANDARD: Ausreichende Finanzierung heißt: Sie wollen weiterhin Rundfunkgebühren...

Wrabetz: Ich spreche lieber von ORF-Beiträgen. Rechtlich gesehen kassiert der Finanzminister die Rundfunkgebühr, und der ORF bekommt ein Teilnehmerentgelt. Beitrag meint: Jeder leistet einen Beitrag zu seinem und dem allgemeinen Wohl des Landes. […]

STANDARD: Die Regierung scheint recht konkret an eine Finanzierung des ORF aus dem Budget zu denken.

Wrabetz: Praktisch überall, wo der öffentliche Rundfunk aus dem staatlichen Budget finanziert wird, geht das schief. Dort gibt es weniger Geld für den öffentlich-rechtlichen Auftrag, und die politische Einflussnahme steigt bis hin zur Existenzgefährdung. […]

--- Ende Zitat ---

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