Autor Thema: Das Beste, was dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passieren konnte  (Gelesen 1525 mal)

Offline linkER

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Süddeutsche Zeitung     17.05.2018

Kommentar von Claudia Tieschky
Das Beste, was dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passieren konnte

Die Rundfunkabgabe wird heftig kritisiert, nun verhandelt das Bundesverfassungsgericht über sie. Den öffentlich-rechtlichen Sendern kann dieser Streit nur helfen.
Zitat
Dieses Gesetz war von Anfang an eine Provokation, eine Einladung zur Empörung. Nun berät das Bundesverfassungsgericht über die Rechtmäßigkeit der pauschalen Rundfunkabgabe. Egal wie die Richter entscheiden, eines lässt sich schon jetzt über diese Abgabe sagen: Sie ist das Beste, was dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk überhaupt passieren konnte. Der Streit mit dem zwangsweise zahlenden Publikum hat sichtbar gemacht, wie viel Erklärungsnot besteht.
Weiterlesen auf :
http://www.sueddeutsche.de/medien/rundfunkbeitrag-vor-gericht-das-beste-was-dem-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-passieren-konnte-1.3982176


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Offline maikl_nait

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Hallo!

Ja, dem "notleidenden" örR muß geholfen werden. Man könnte ihn umbetten, von seiner Luxus-Orgien-Liege gleich in den Kasten... freiwillig wird der geklaute Löffel ja nicht abzurückgegeben... freiwillig wird nicht auf Beleidigung verzichtet (Spinner von Spaghetti-Monster bis AfD)... und dann noch der Tenor aus dem Mielke-Spruch "wieso liebt Ihr mich nicht, ich liebe Euch doch alle..."

Ganz ehrlich, soviel hab ich dieses Jahr nicht gegessen, wie ich grade k.... möchte.

Es scheint trotz schriftlichem und nun auch mündlichem Vortrag nicht anzukommen: es geht primär um den Zwang mit dem erhoben wird, und sekundär um die monatliche Summe. Das haben sogar Verfassungsrichter verstanden (wenn wir auch noch zweifeln, wie sich das im Urteil niederschlägt).

MfG
Michael


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- "Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch." - Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
- qui custodiet custodes manipulatores opinionis?

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Der Satz, hallo @ maikl_nait...

Zitat
...
"...ich liebe Euch doch alle..."
...

...vllt. einzig mit dem persönlichen Personalpronomen 1. Person Plural statt Singular versehen - war einem fiktiven Besucher schon vor einem halben bis dreiviertel Jahr in den Sinn gekommen, als diese Wille ihren Sermon von sich gab, u. a.  "Die ARD ist nahe bei den Menschen..."


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"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

Offline Lev

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Zitat
Kommentar von Claudia Tieschky
Dieses Gesetz war von Anfang an eine Provokation, eine Einladung zur Empörung. Nun berät das Bundesverfassungsgericht über die Rechtmäßigkeit der pauschalen Rundfunkabgabe. Egal wie die Richter entscheiden, eines lässt sich schon jetzt über diese Abgabe sagen: Sie ist das Beste, was dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk überhaupt passieren konnte. Der Streit mit dem zwangsweise zahlenden Publikum hat sichtbar gemacht, wie viel Erklärungsnot besteht.

Was schreibt die Frau wohl nächste Woche für ein Kommentar?     >:D

Vielleicht das...
"Egal wie die Öffentlichkeit zum Krieg in Afghanistan steht, eines lässt sich schon jetzt zum Einsatz der NATO sagen: Es ist das Beste was den Taliban und der Al-Qaida überhaupt passieren konnte. Die Bomben der NATO haben sichtbar gemacht, wie groß die Not für Afghanen in ihrem Land ist."

 :'(


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Ich stehe diesem Forum nicht mehr zur Verfügung!

Offline cook

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Zitat
Es gilt, für Menschen ohne Doktortitel in Senderlatein verständlich zu machen, warum sich die Anstalten bei Einnahmen von acht Milliarden Euro pro Jahr beim Sparen an ihrer Grenze sehen.

Es wäre schon einmal hilfreich, wenn sie es Menschen mit Doktortitel erklären könnten!

Es geht ja nicht darum, dass die Leute es nicht begreifen, weil sie die Volksschule nicht bestanden haben. Vielmehr besteht einfach kein rational nachvollziehbarer Grund für diese massive Verschwendung.

Mit 10% der Einnahmen könnte man immer noch ein besseres Programm machen, wenn man denn wollte. Allerdings wäre dann für die Mega-Gehälter und Mammut-Pensionen des Wasserkopf-Apparats nichts mehr übrig. Auch das korrupte Umleiten von Zwangsgeldern in private Taschen hätte ein Ende.


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Offline alexparty

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.. zudem entbehrt auch die Masse an betriebenen Sendern/ Programmen jeglicher Nachvollziehbarkeit.


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Nicht in Foren aufregen sondern sich an die Verursacher wenden. An die Parteien, Fraktionen, Politiker, Institutionen... Unbequeme Fragen stellen, Antworten verlangen. Webauftritte, Facebook, Kontaktformulare, Abgeordnetenwatch.. Die Fragen sollen für alle sichtbar sein. Niemand soll behaupten können, er hätte ja von nix gewusst.

Tags: rundfunk