Autor Thema: ZDF-Fernsehrat Dobusch fordert eine Internetintendanz  (Gelesen 595 mal)

Offline ChrisLPZ

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Meedia, 02.05.2018

„Parallelentwicklung der Mediatheken ist Untergang des ÖR Web-Angebots“: Dieser ZDF-Fernsehrat fordert eine Internetintendanz

Fordert eine "Internetintendanz" und mindestens 200 Millionen Euro Budget – ZDF-Fernsehrat Leonhard Dobusch

Von Marvin Schade

Zitat
Seit 2016 sitzt Leonhard Dobusch im beratenden Fernsehrat des ZDF. Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler, der "für das Internet" im Gremium sitzt, wie er sagt, bringt eine eigene Agenda mit: Mit der "Internetintendanz" fordert er eine radikale, digitale Reform, nach der ein Großteil der Web-Aktivitäten aller Anstalten gebündelt werden. Im Interview mit MEEDIA erläutert er seine Idee.

Herr Dobusch, Sie fordern für die öffentlich-rechtlichen Aktivitäten im Web eine „Internetintendanz“ – wird das jetzt die Bürokratisierung des Netzes?
Keinesfalls. Es handelt sich um einen konkreten Vorschlag, wie man öffentlich-rechtliche Inhalte im digitalen Zeitalter adäquat organisieren und präsentieren kann. Zugegeben: Der Begriff der Internetintendanz klingt sperrig und nach neuer Bürokratie. Dahinter steckt tatsächlich auch die Idee des Intendantenprinzips. Es ist aber ein schlanker Apparat.

Wieso braucht es eine eigene Intendanz?
Ich halte es naiv, zu glauben, dass eine zeitgemäße Organisation der öffentlich-rechtlichen Aktivitäten in den bestehenden Strukturen langfristig erfolgreich möglich ist. Nicht, weil die Leute das nicht wollen, sondern weil es neben den etablierten Routinen und Strukturen für den linearen Sendebetrieb einfach nicht machbar ist.
[…]

Weiterlesen auf:
http://meedia.de/2018/05/02/parallelentwicklung-der-mediatheken-ist-untergang-des-oer-web-angebots-dieser-zdf-fernsehrat-fordert-eine-internetintendanz/


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Offline observer

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Re: ZDF-Fernsehrat Dobusch fordert eine Internetintendanz
« Antwort #1 am: 02. Mai 2018, 19:39 »
Ein öffentlich-rechtliches Internet ist natürlich ganz wichtig für eine ungefestigte Demokratie wie die unsere und es ist ein gutes Mittel, bei jüngeren Beitragszahlern die Akzeptanz für den Rundfunkbeitrag zu stärken.


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« Letzte Änderung: 02. Mai 2018, 22:13 von Bürger »
Ich konsumiere nicht, ergo bezahle ich auch nicht. --> seit 2008 rundfunklos glücklich und noch nie bezahlt.

Offline maikl_nait

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Re: ZDF-Fernsehrat Dobusch fordert eine Internetintendanz
« Antwort #2 am: 03. Mai 2018, 16:07 »
Hallo!

Es ist schon nicht machbar, weil in einigen LRA-Gesetzen explizit nur die Aufgabe "Veranstaltung von Rundfunk" drin steht.

Internet ist definitiv kein Rundfunk.


Manchmal hab ich das Gefühl, die ganzen Bestrebungen zur Ausweitung dienen allein der Ablenkung vom Thema "Zwang - einfach für alle". Und natürlich, sollte man damit durchkommen, wird das neue Stück öffentlich-rechtlicher Inhalt als "Grundauftrag" verbissen gegen Abschaffung oder Diskussion verteidigt.

MfG
Michael


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Offline NichtzahlerKa

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Re: ZDF-Fernsehrat Dobusch fordert eine Internetintendanz
« Antwort #3 am: 03. Mai 2018, 16:26 »
Zitat
Es handelt sich um einen konkreten Vorschlag, wie man öffentlich-rechtliche Inhalte im digitalen Zeitalter adäquat organisieren und präsentieren kann.
Wenn die Inhalte nicht auszuhalten sind, sollte man innehalten und ausschalten.


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Offline PersonX

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Re: ZDF-Fernsehrat Dobusch fordert eine Internetintendanz
« Antwort #4 am: 03. Mai 2018, 17:49 »
Aha, hier kommt der Internetbeitrag. Wenn der Rundfunkbeitrag bereits nicht mehr reicht. Dann wird schnell etwas Neues gegründet. Wahrscheinlich gibt es bald eine Veröffentlichung von Staatsverträgen dazu. Schließlich bedarf es der Gründung per Gesetz sonst wird das mit der Finanzierung nichts, diese sollen ja alle Wohnungen übernehmen. Die LRA werden sicherlich nicht freiwillig gleich einen Teil vom Rundfunkbeitrag abgeben und dabei zuschauen wie Ihre Mediathek abgebaut wird oder doch?


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

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