Autor Thema: ARD-Kommentar: Deutschland sucht das Anti-Facebook  (Gelesen 1436 mal)

Offline ChrisLPZ

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ARD-Kommentar: Deutschland sucht das Anti-Facebook
« am: 02. April 2018, 14:03 »

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FAZ, 02.04.2018

ARD-Kommentar:
Deutschland sucht das Anti-Facebook

Der ARD-Vorsitzende plädiert für eine gemeinsame Mediathek der Presseverlage und öffentlich-rechtlichen Sender – auch um Google und Facebook Kontra zu geben. Sie würde keines der Probleme lösen.

Von Michael Hanfeld

Zitat
Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm hat für den Plan, mit dem er im Januar, gleich zu Beginn seiner zweijährigen Amtszeit, hervorgetreten ist, seit neuestem einen – unfreiwilligen – Verbündeten aus den Vereinigten Staaten. Mark Zuckerberg nämlich macht mit jeder verharmlosenden Äußerung zum Datenverkehr auf seiner Plattform deutlicher, wie wünschenswert es wäre, Facebook mit einer Plattform, die mit den Daten ihrer Nutzer nicht derart Schindluder treibt wie der amerikanische Konzern, herauszufordern. […]

Mediathek made in Germany
[…]
Da wäre die Frage, wie man die Zusammenarbeit zwischen Sendern, die von allen durch den Rundfunkbeitrag zwangsweise finanziert werden, und privaten Verlagen rechtlich organisiert. Sollen, dürfen, müssen alle Verlage mitmachen? Werden einige bevorzugt und querfinanziert? Tauchen sie dann, wie die Kooperation zwischen NDR, WDR und „Süddeutscher“, mit schöner Regelmäßigkeit in den Nachrichten von ARD und ZDF auf? Bleibt wer draußen? Können Verlage für ihre eigenen Angebote noch Geld verlangen? Was ist mit den Rechten der Urheber, auf denen – auch – das Programm der Öffentlich-Rechtlichen beruht? […]

Bei der jüngsten Vorlage zum sogenannten Telemedienauftrag der Öffentlich-Rechtlichen fehlte der Hinweis auf ein Verbot der „Presseähnlichkeit“. Für die Verlage ist das, um es vorsichtig zu sagen, beunruhigend. Würde all das mit dem Wilhelm-Plan hinfällig? Wird es nicht, weil sich die Interessengegensätze nicht einfach auflösen. Es können und sollten nicht alle einfach so gemeinsame Sache machen. Das Problem der Netzkonzerne löst man so auch nicht. Ihnen gilt es mit durchdachter Digitalgesetzgebung zu Leibe zu rücken, bestehendes Recht durchzusetzen und den Nutzern klarzumachen, was es mit Facebook & Co. auf sich hat. Die Nebelkerze des ARD-Vorsitzenden hilft da nicht weiter.

Weiterlesen auf:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ard-vorschlag-einer-deutschlandweiten-mediathek-antifacebook-15514056.html


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Offline Zeitungsbezahler

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Re: ARD-Kommentar: Deutschland sucht das Anti-Facebook
« Antwort #1 am: 03. April 2018, 08:50 »
Tja, da hat jemand mal die erdrückende Umarmung erkannt.
Jetzt gilt es als Printmedium ein Bollwerk gegen den weiteren krakenartigen Einverleibungswahn des ÖRR zu errichten, nicht gegen Fratzebuch.


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Offline jasonbourne

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Re: ARD-Kommentar: Deutschland sucht das Anti-Facebook
« Antwort #2 am: 03. April 2018, 13:23 »
Diese Facebook Story ist einfach nur ein Beleg für die Lügenpresse.
Sorry für den AFD Sprech, aber es ist leider so.

Cambridge analytica hat daten verwendet die über eine Schnittstelle frei zugänglich waren - bis 2016.
Angeblich wurden daraus wegweisende Erkenntnisse gezogen - wer aber die sache kennt, vermutet v.a. marketing in den aussagen.

der einfluss von gezieltem targeting von wahlwerbung auf die wahlentscheidung ist allenfalls spekulation. 


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Offline Roggi

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Re: ARD-Kommentar: Deutschland sucht das Anti-Facebook
« Antwort #3 am: 04. April 2018, 21:24 »
Facebook ist eine Gefahr für alle lügenden Politiker und für den örR, weil hier jeder seine Meinung verbreiten kann und jeder kann es überprüfen. Der örR vertritt die Meinung der Regierung, und wenige überprüfen das. Der Datenskandal bei Facebook ist nicht schlimmer als der Datenskandal, den die Meldeämter mit unseren Adressen an den Beitragsservice betreiben. Da wird künstlich und einseitig gegen Facebook gewettert, dabei sind die örR das größere Übel, wenn es um Berichterstattung und Fakenews geht.


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