Autor Thema: Vorsitzende des ZDF-Gremiums: Der Fernsehrat ist weiblicher geworden  (Gelesen 372 mal)

Offline ChrisLPZ

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kreisblatt.de, 24.03.2018

Vorsitzende des ZDF-Gremiums
Der Fernsehrat ist weiblicher geworden

Die ZDF-Fernsehratsvorsitzende Marlehn Thieme (60) steht seit zwei Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums, das vor allem für die Programmkontrolle zuständig ist. Seitdem gilt ein neuer Staatsvertrag für das ZDF, der weniger Staatsvertreter in den Gremien vorsieht. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) äußert sich Thieme zu der Schweizer No-Billag-Abstimmung, zur neuen Zusammensetzung des ZDF-Fernsehrats und zum Spardruck bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

Zitat
Frau Thieme, in der Schweiz hat sich am 4. März eine deutliche Mehrheit, 72 Prozent, für die Beibehaltung der Rundfunkgebühr und damit des öffentlich-rechtlichen Systems ausgesprochen. Wie haben Sie als Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats dieses Abstimmungsergebnis aufgenommen?
MARLEHN THIEME: Das war ein großes Bekenntnis der Schweizer zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Ausstrahlung diese Ergebnisses auf ganz Europa sollte man nicht unterschätzen: Es gibt eine Stimmung wieder, die wir seit einiger Zeit mit steigender Tendenz auch in Deutschland spüren. Es wird deutlich, dass die Menschen doch Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben – ganz egal, was in der digitalen Welt und was in den privaten Medien passiert. Das sollte man sehr ernst nehmen, auch in der Debatte um die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

In den sozialen Netzwerken indes sind Vorwürfe bezüglich Nachrichtenauswahl und Themensetzungen bei ARD und ZDF an der Tagesordnung.
THIEME: Solchen Vorwürfen muss man nachgehen, und das tut der Fernsehrat. […]

Sie haben die Staatsferne des Fernsehrates betont. Aber ist es nicht eine Mogelpackung, wenn Interessenverbände Ex-Politiker entsenden wie kürzlich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Steffen Kampeter von der CDU? Das war unmittelbar nach Ablauf der Karenzzeit, 18 Monate nach dessen Ausscheiden als Staatssekretär beim Bundesfinanzministerium?
THIEME: Zunächst einmal kommt es auf Staatsferne an, die durchaus nicht mit Politikferne gleichzusetzen ist. Der Platz, den Herr Kampeter einnimmt, ist der, den schon früher ein BDA-Hauptgeschäftsführer ausgefüllt hat. Die Entscheidung liegt allein bei der entsendenden Organisation. […]

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http://www.kreisblatt.de/lokales/main-taunus-kreis/Der-Fernsehrat-ist-weiblicher-geworden;art676,2942709


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