Autor Thema: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor  (Gelesen 810 mal)

Offline ChrisLPZ

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Focus, 13.03.2018

ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor

Dienstag, 13.03.2018, 22:49 Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm hat sich für eine Zusammenarbeit mit den Zeitungsverlagen ausgesprochen.
(dpa)

Zitat
Sinnvoll wäre eine Vernetzung der Plattformen, sagte Wilhelm am Dienstagabend bei einem „Handelsblatt“-Wirtschaftsclub-Gespräch in München. Der ARD sei es gesetzlich verboten, Werbung im Netz zu betreiben. „Aber wir könnten natürlich mit unserer Reichweite den Verlagen dabei helfen, auch eventuell eine Finanzquelle durch gewachsene Werbeumsätze wieder auf diesen vernetzten Plattformen zu bekommen.“ […]

Weiterlesen auf:
https://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-ard-vorsitzender-wilhelm-schlaegt-vernetzung-mit-verlagen-vor_id_8607210.html


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« Letzte Änderung: 14. März 2018, 16:37 von Bürger »

Offline volkuhl

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Re: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor
« Antwort #1 am: 14. März 2018, 16:47 »
Zitat
Aber eine Vernetzung über Deutschland hinaus ermögliche eine „europäische Selbstbehauptung, um auch kulturell tatsächlich überdauern zu können“. Neben den Verlagen seien auch Universitäten, Museen und andere Anbieter dafür zu gewinnen.

...so wird allmählich aus der "Grundversorgung" eine in-Grund-und-Boden-Versorgung!
Was soll's? Die Masse der dusseligen Schafe wird's schon zahlen.

Ich habe keine Ahnung, was der Gute so nimmt, aber er sollte besser die Finger davon lassen...


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Offline Bürger

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Re: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor
« Antwort #2 am: 14. März 2018, 16:50 »
Zitat
Sinnvoll wäre eine Vernetzung der Plattformen, sagte Wilhelm am Dienstagabend bei einem „Handelsblatt“-Wirtschaftsclub-Gespräch in München. Der ARD sei es gesetzlich verboten, Werbung im Netz zu betreiben. „Aber wir könnten natürlich mit unserer Reichweite den Verlagen dabei helfen, auch eventuell eine Finanzquelle durch gewachsene Werbeumsätze wieder auf diesen vernetzten Plattformen zu bekommen.“ […]
Zitat
Aber eine Vernetzung über Deutschland hinaus ermögliche eine „europäische Selbstbehauptung, um auch kulturell tatsächlich überdauern zu können“. Neben den Verlagen seien auch Universitäten, Museen und andere Anbieter dafür zu gewinnen.
Quelle: Im Eintiegsbeitrag verlinkter Artikel unter
https://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-ard-vorsitzender-wilhelm-schlaegt-vernetzung-mit-verlagen-vor_id_8607210.html


Klingt wie Größenwahn in der Vorstufe zur Endstufe... ::)


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Re: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor
« Antwort #3 am: 14. März 2018, 18:22 »
Man will die Verleger beschwichtigen und ihnen Honig ums Maul schmieren, damit die nicht mehr gegen den Staatsfunk aufmucken.
Raffiniert ist das schon.


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Offline Jarumasta

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Re: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor
« Antwort #4 am: 14. März 2018, 19:03 »
Mit 4 Sprachen besitzt einer große reichweite und einer kann etwas ganz genau sagen.
In Deutschland sprechen die Medien ( Print, digital, Internet und was es sonst auch immer gibt) die gleiche Sprache. Fast als gäbe es in diesem Land einen Verfasser, der alles diktiert und der Rest betreibt nur copy an paste in etwas abgeänderter Version

Informationsdiktatur made in Germany, kann ich nur sagen.

In den USA gibt es zwe Lager, die widersprüchliche Nachrichten von einander verbreiten, und dann das dritte Lager, was zwischen den einem und anderem Lager schwankt und auch Ihre eigene Versionen des Geschehens haben.

Sogar unsere Nachbarn aus dem Osten, über die in der letzten Zeit so bei der EU gemeckert wird, haben unterschiedliche Sender, die sich in der Information sehr von einander unterscheiden. Der Zuschauer kann sich ein Bild davon machen und zusammenreimen.

In Russland ist das System gleich Germanny, nur North Korea ist zur Zeit der Spitzenreiter was Monoinformation betrifft. Alle sagen das gleiche.

WICHTIG:
Die Richter und pro ÖRR Gutachter berufen sich unteranderem bei dem Rundfunkbeitrag, auf die Gewährleistung der "Pluralität", doch wenn die ÖRR und die Printmedien am einem Strang ziehen, kann man da noch von Pluralität sprechen?


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« Letzte Änderung: 14. März 2018, 23:46 von Bürger »

Offline lex

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Re: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor
« Antwort #5 am: 14. März 2018, 20:13 »
Eigentlich eine klare Sache für das Kartellamt.
Eine Vernetzung (Absprachen) würde zudem die Informationsfreiheit massiv gefährden, da es immer weniger unabhängigen Journalismus geben würde.


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« Letzte Änderung: 14. März 2018, 23:44 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: ARD-Vorsitzender Wilhelm schlägt Vernetzung mit Verlagen vor
« Antwort #6 am: 15. März 2018, 00:00 »
Zitat
Aber eine Vernetzung über Deutschland hinaus ermögliche eine „europäische Selbstbehauptung, um auch kulturell tatsächlich überdauern zu können“. Neben den Verlagen seien auch Universitäten, Museen und andere Anbieter dafür zu gewinnen.
Quelle: Im Eintiegsbeitrag verlinkter Artikel unter
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Klingt wie Größenwahn in der Vorstufe zur Endstufe... ::)
...natürlich nicht nur Größenwahn, sondern eiskaltes wirtschaftlich-lobbyistisches Kalkül.

Kaiser Wilhelm, die "verselbstdändigte fleischgewordene Reinkarnation" des vom BVerfG bereits konstatierten "Selbstbehauptungs- und Ausweitungsinteresses" - anschaulicher geht es kaum...

Worin erschöpft sich die "Finanzierungsgarantie" d. ö.r. Rundfunks?
7. Rundfunk-Urteil
des Bundesverfassungsgerichts vom 06. Oktober 1992
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21559.0.html
Zitat
Rn 81
Die Bestimmung dessen, was zur Funktionserfüllung erforderlich ist, kann nicht den Rundfunkanstalten allein obliegen. Sie bieten keine hinreichende Gewähr dafür, daß sie sich bei der Anforderung der vor allem von den Empfängern aufzubringenden finanziellen Mittel im Rahmen des Funktionsnotwendigen halten. Rundfunkanstalten haben wie jede Institution ein Selbstbehauptungs- und Ausweitungsinteresse, das sich gegenüber der ihnen auferlegten Funktion verselbständigen kann. Das gilt erst recht unter den Bedingungen des Wettbewerbs mit privaten Veranstaltern, die sowohl in der Beschaffung ihrer Gelder als auch in der Gestaltung ihrer Programme freier sind.

q.e.d.


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