Autor Thema: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg  (Gelesen 1256 mal)

Offline ChrisLPZ

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Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« am: 02. März 2018, 06:52 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e1/Frankfurter_Neue_Presse_Logo.svg/602px-Frankfurter_Neue_Presse_Logo.svg.png

Frankfurter Neue Presse, 02.03.2018

Die Rundfunkabgabe darf nicht weg

Von Cornelie Barthelme (Berlin-Korrespondentin der Frankfurter Neue Presse)

Zitat
Man stelle sich vor, ein paar Jung-Liberale, wahrscheinlich Christian-Lindner-Fans, befänden sich eines Abends beim Bier, kämen dabei auf den Rundfunkbeitrag zu sprechen, stellten fest, wie genervt sie alle davon sind, beschlössen: muss weg. Und dreieinhalb Jahre später stimmte Deutschland tatsächlich darüber ab, ob es die Gebühr abschafft – und damit den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gleich mit. Bis zum Referendum hätten sie es gebracht, weil ihr Plan durch Unterstützung der AfD Sprengkraft bekam.

Unmöglich? Die Schweiz führt exakt das gerade vor. […]

Es gibt gute Gründe, die Öffentlich-Rechtlichen in ihrer aktuellen Form zu hinterfragen. Es gibt keinen einzigen guten, sie abschaffen zu wollen – schon gar nicht, indem man so tut, als verteidige man den armen Bürger gegen den gierigen Staat.

Weiterlesen auf:
http://www.fnp.de/nachrichten/meinung-der-redaktion/Die-Rundfunkabgabe-darf-nicht-weg;art743,2922644


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Offline noGez99

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #1 am: 02. März 2018, 08:09 »
Zitat
... ob es die Gebühr abschafft – und damit den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gleich mit.

Und wieder das Eingeständnis, dass der öffentlich-rechtlichen Rundfunk sooo schlecht ist, dass er ohne Zwangsbezahlung nicht überleben kann.


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 03:59 von Bürger »
(nur meine Meinung, keine Rechtsberatung)       und         das Wiki jetzt !!

Offline drboe

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #2 am: 02. März 2018, 09:29 »
Zitat
wahrscheinlich Christian-Lindner-Fans, ...

Zunächst: Ich habe für Herrn Lindner nicht viel übrig, weder teile ich seine politischen Überzeugung noch würde ich die Partei, für die er wirbt, wählen. Ich frage mich aber, was diese Einfügung dem Leser sagen soll. Soll das heißen, dass Christian Lindner, seine Partei und die Julis zuzutrauen ist, dass sie den ÖRR abschaffen wollen? Ist Christian Lindner also womöglich so doof, dass er den ÖRR beseitigen würde, der ihn und seine Partei vor der Wahl 2017 praktisch neues Leben eingehaucht hat? Wohl eher nicht. Stehen Herr Linder bzw seine "Fans" für politische Destruktion? Wobei "Fans" ja schon abwertend ist, weil dahinter nicht einmal eine Überzeugung stehen kann, nur schlichte Bewunderung.

Was also soll das? Wahrscheinlich gibt es Zeilengeld, da zählt jedes Wort, und die Autorin wollte sich nur einmal gründlich auskotzen.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline seppl

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #3 am: 02. März 2018, 09:57 »
Da ich den Zusammenhang so schön finde:

Zitat
Man stelle sich vor, ein paar Jung-Liberale, wahrscheinlich Christian-Lindner-Fans, befänden sich eines Abends beim Bier,...

Man stelle sich vor, ALLE -nicht nur die "Jungspünde" einer verlorenen Partei - sitzen beim Bier und unterhalten sich über Sinn und Unsinn der Abgaben:

Paul Kirchhof himself, Vater des Rundfunkbeitrags, wollte das Steuersystem in Deutschland mal mit seiner "Bierdeckelsteuer" grundlegend ändern...

Kirchhof feiert seine Bierdeckel-Revolution, SPON 28.06.2011
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/radikales-steuerkonzept-kirchhof-feiert-seine-bierdeckel-revolution-a-771006.html

So spinnert scheinen Überlegungen beim Bier dann wohl doch nicht zu sein...  ;D

PS: Ich glaube, es gibt gar keine Christian Lindner Fans...


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« Letzte Änderung: 02. März 2018, 10:07 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline samson_braun

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #4 am: 02. März 2018, 10:09 »
Auch schon komisch, dass Hr. Lindner indirekt mit der AFD in Verbindung gebracht wird. Wenn das nicht unparteiisch ist??? Wobei es sich hier ja um eine Zeitung handelt, die muss ja nicht unparteiisch sein  (#)


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:00 von Bürger »
Wer die Meinungsfreiheit erst dann verteidigt, wenn die eigene Meinung unter Feuer kommt, der wird sie wahrscheinlich verlieren.
(Paul Schreyer)

Offline Markus KA

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  • Das Ende des Rundfunkzwangsbeitrags naht!
Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #5 am: 02. März 2018, 10:20 »
Ebenso auch hier darf man sich fragen, ob der Autor oder die Autorin (wie es zumindest mit einem Foto glaubhaft gemacht wird) eigentlich verstanden hat, was er oder sie geschrieben bzw. abgeschrieben hat. Eine intensive und objektive Auseinandersetzung mit dem Thema wäre auch hier wünschenswert gewesen. Stattdessen eine Aneinanderreihung von parteilichem Rundumschlag ohne Sinnzusammenhang. Es erscheint manchmal einem automatisch erstellten Text, der auch ohne Unterschrift gültig ist.

Zitat
Nebenbei: 58 Cent pro Tag – schon ein etwas besseres Brötchen kostet mehr.

Nebenbei wieder so ein schwachsinniger Vergleich:

ein Brötchen bezahlt man, weil man es möchte;
ein Brötchen stellt eindeutig eine Leistung dar, für die man gerne bezahlt;
ein Brötchen ist ein lebensnotwendiges Lebensmittel,

Was passiert, wenn ein Mensch keinen Rundfunk konsumiert?-  Genau, nämlich "nichts", möglicherweise geht es ihm besser.
Und mein Bäcker verdient sicher keine 300.000 Euro im Jahr.



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« Letzte Änderung: 02. März 2018, 11:16 von Markus KA »
KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

Online Nevrion

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #6 am: 02. März 2018, 10:59 »
Zitat
Weil in ganz Europa Rechtspopulisten die gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsender, die sie als „Staatsmedien“ schmähen, zum Schweigen bringen wollen. In Deutschland, beispielsweise, stellt die AfD gerne ARD und ZDF als mit den etablierten Parteien verschworene selbst ernannte Volkserzieher hin, deren Geschäft eben nicht, neben der Unterhaltung, Qualitätsjournalismus sei, sondern Agitation und Propaganda zugunsten der Regierenden.

Wurde dem GEZ-Boykott-Forum gerade Rechtspopulismus unterstellt? René pack deinen Anwalt aus und mach ne Unterlassungsklage klar. ;) Hier werden Bürgerinitiativen mit der AFD auf eine Schiene gestellt. Das geht mir zu weit.

Zitat
Selbstverständlich wird in der Schweiz, wie in Deutschland, zuallererst aber nicht mit Inhalten argumentiert – sondern mit Geld. Und da wie dort heißt der Kampfbegriff „Zwangsabgabe“. Wer das ernst nimmt, landet sehr rasch beim Prinzip „Ich zahle nur, was ich brauche“. Weitergedacht, könnten nächstens die Kinderlosen Steuerzahlungen für Kitas und Schulen verweigern, erst recht, wo sie doch schon den höheren Pflegeversicherungssatz entrichten. Und Gesunde Geld fürs kommunal geführte Krankenhaus. Oder Autofahrer Zuschüsse für den ÖPNV. Oder . . .

Ach komm. Wenn ich jedes mal 17,50 Euro für das Gebabbel bekäme, von jemanden der so offensichtlich keine Ahnung hätte, hätte ich wohl für den Rest des Lebens in Sachen Rundfunkbeitrag ausgesorgt.

- Steuerzahlungen für Kitas und Schulen sind nun mal Steuern und damit kein Beitrag, wie der ÖR ihn veranschlagt. Sie gehören also erst mal dem Staat.
- Auch bei Krankenhäusern gibt es Private wie Nicht-Private, die auf anderen Finanzierungsmodellen beruhen.
- Autofahrer zahlen hingegen nur dann die KFZ-Steuer wenn sie tatsächlich auch ein Auto haben und nicht durch einen Führerschein.

Zitat
Beim Kampf gegen den öffentlich-rechtlichen Journalismus aber geht es, wie bei allen anderen Beispielen auch, um viel mehr als 210 Euro hier und 451 Franken in der Schweiz.

Da beschwört jemand Phantome. Es gibt keinen Kampf gegen den öffentlich-rechtlichen Journalismus, denn das würde ja bedeuten, dass man lediglich mit bestimmten Sendeinhalten nicht einverstanden ist. Das mag zwar durchaus auch der Fall sein, aber Kampf gegen den Zwangsbeitrag hat damit nur sehr hintergründig zu tun.

Zitat
Nebenbei: 58 Cent pro Tag – schon ein etwas besseres Brötchen kostet mehr. Es bemächtigen sich die von kritischem Journalismus – also solchem, der alle Seiten hört, Quellen doppelt und dreifach prüft, aber eben nicht ausschließlich berichtet, sondern auch eine Haltung hat – notorisch genervten Rechten einfach des Geld-Arguments, um ihre Kritiker loszuwerden; wenigstens die sendenden.

Keine Ahnung, wo die ihre Brötchen kaufen, aber bei mir kosten die nicht mehr als 50 Cent. Und der Knaller ist, ich muss sie ja nicht mal kaufen und konsumieren, wenn sie so teuer wären. Erneut finde ich den Tunnelblick bedenklich, indem man sämtliche Verweigerer und Kritiker in die rechte Ecke schiebt. Das ist für viele sicher arg verunglimpfend.

Zitat
Es gibt gute Gründe, die Öffentlich-Rechtlichen in ihrer aktuellen Form zu hinterfragen. Es gibt keinen einzigen guten, sie abschaffen zu wollen – schon gar nicht, indem man so tut, als verteidige man den armen Bürger gegen den gierigen Staat.

Wer behauptet, es gäbe keinen einzig guten Grund, den ÖR abzuschaffen, hat entweder keine Ahnung oder ist süchtiger Dauerkonsument. Das wäre ungefähr so, als würde jemand der Netflix schaut argumentieren müssen, warum man es abschaffen sollte.


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Offline nexus77

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #7 am: 02. März 2018, 13:15 »
Frankfurter Neue Presse = FNP = Fake News Presse ?` >:D


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Offline jasonbourne

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #8 am: 02. März 2018, 14:04 »
Mich regt sowas auf:

Abschaffung von Rundfunkgebühren /= Abschaffung der Pressefreiheit
Rundfunkbeitragsgegner /= Rechtspopulist /= Neoliberaler /= vereinsamter Digitaler Nomade /= AFD Wähler

Ich sage ja auch nicht, dass ÖRR Moderatoren wie Göbbels seien.

Spannender ist das Argument des Geldes.
Sie schreibt ein Argument, das sich so weiterführen ließe:
Seit Privatiserung der Bahn fahren keine Züge mehr.
Seit Privatisierung der Telekom kann keiner mehr Telefonieren.
Seit Priviatisierung der Post gibt es keine Briefe mehr.

Das Fernsehen (es verschling das meiste der Zwangsgebühr) aber exisitiert privat, sogar recht erfolgreich, neben diesem Zwangssystem.
Wenn das kein Argument ist, zu privatisieren...


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:04 von Bürger »

Offline nexus77

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #9 am: 02. März 2018, 14:40 »
Wer nimmt eigentlich solche sinn-/ merkbefreiten Artikel für bare Münze ?

Es scheint, die Autorin
Frankfurter Neue Presse, 02.03.2018
Die Rundfunkabgabe darf nicht weg

Von Cornelie Barthelme (Berlin-Korrespondentin der Frankfurter Neue Presse)
ist SPD-Mitglied:

onetz, 27.12.2008
Langjährige Mitglieder geehrt - Landtagsabgeordnete Annette Karl bei SPD-Jahresabschlussfeier
Zukunft für ländlichen Raum schaffen

https://www.onetz.de/tirschenreuth/lokales/langjaehrige-mitglieder-geehrt-landtagsabgeordnete-annette-karl-bei-spd-jahresabschlussfeier-zukunft-fuer-laendlichen-raum-schaffen-d1514520.html

Zitat
..Abschließend ehrte sie mit Werner Ascherl langjährige Mitglieder der Tirschenreuther SPD. Geehrt wurden für zehn Jahre Jennifer Scheffler, für 15 Jahre Barbara Ascherl, Werner Ascherl, Anton Beer und Gerald Schwägerl. Für 20 Jahre wurden Cornelie Barthelme,...


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:07 von Bürger »

Offline Spark

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #10 am: 02. März 2018, 15:45 »
Titel Eingangsbeitrag:
Zitat
Die Rundfunkabgabe darf nicht weg

Wer der Meinung ist, dass eine verfassungswidrige Zwangsabgabe nicht weg darf, hat anscheinend mit Demokratie nicht mehr viel am Hut.
Man muß sich ernsthaft fragen, was für einen Stellenwert das Grundgesetz für so eine Person überhaupt noch hat.

Würde beispielsweise der öffentlich-rechtliche Rundfunk wegfallen, wäre immer noch eine Demokratie da.
Fällt aber das Grundgesetz, dann bleibt keine Demokratie mehr übrig.


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:08 von Bürger »
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline beat

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #11 am: 02. März 2018, 15:57 »
Zitat
Weil in ganz Europa Rechtspopulisten die gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsender, die sie als „Staatsmedien“ schmähen, zum Schweigen bringen wollen. In Deutschland, beispielsweise, stellt die AfD gerne ARD und ZDF als mit den etablierten Parteien verschworene selbst ernannte Volkserzieher hin, deren Geschäft eben nicht, neben der Unterhaltung, Qualitätsjournalismus sei, sondern Agitation und Propaganda zugunsten der Regierenden.

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ARD/ZDF, ein Medienimperium, das mit 8 Milliarden jährlich finanziert wird durch Gesetzgebung.
Ein Medienimperium, dessen Führungs- und Kontrollinstanzen von aktiven und ehemaligen Regierungsmitgliedern oder ihnen nahe stehenden Personen besetzt werden.
Ein Medienimperium, das jedes Jahr eine Millionen Bürger, die nicht zahlen wollen, mit dem Privileg einer öffentlich-rechtlichen Anstalt vereinfacht zwangsvollstrecken lässt und hier und da Bürger, die nicht gezahlt haben, bis ins Gefängnis gebracht hat.
Schließlich ein Medienimperium, das für sich in Anspruch nimmt, durch das Grundgesetz nicht nur in seinem Bestand, sondern in seiner "Entwicklung", sprich seinem Wachstum, geschützt zu sein.   
Am Ende ein Medienimperium, dessen Protagonisten in x-facher Wiederholung behaupten, dass sie von der ganz überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung geschätzt und konsumiert werden, einer so überwiegenden Mehrheit, dass die weniger als 10% Nichtnutzer auch abkassiert werden dürfen, weil der Staat in seiner Gesetzgebung verallgemeinern und pauschalieren darf, solange davon nur Einzelfälle ungerecht behandelt werden.
Ein solches Imperium, durch das Grundgesetz geschützt, mit 8 Milliarden finanziert, mit ihm wohlwollend gestimmten Regierungsmitgliedern wie Malu Dreyer in seinen "Kontroll"instanzen geschützt, schließlich mit dem Rückhalt von über 90% der Bevölkerung, der Regierung ohnehin, hat also Angst, von "Rechtspopulisten" zum "Schweigen" gebracht zu werden?

Wie hat man sich das vorzustellen?

Sind die weniger als 10% "Rechtspopulisten", schwer bewaffnet, quasi eine paramilitärische Gruppe, willens, in einem Putsch die Sendeanstalten zu besetzen und die dortigen Journalisten gewaltsam mundtot zu machen?

Oder sind sie (noch) nicht gewaltbereit, aber werden sie aus Russland oder von rechtspopulistischen einheimischen Kapitaleignern derart massiv finanziert, dass ihre perfide Propaganda, gefüttert durch Fake-News und teuflisch geschickte Nutzung sozialer Medien die 90% gutwilligen ÖRR-Nutzer erfolgreich fehlinformiert, und der 8-Milliarden Rundfunk, der aufrichtig, sachlich fundiert und neutral berichtet, verliert die Propagandaschlacht?

Wer da nicht einige eklatante Widersprüche erkennt, sieht vielleicht zu viel Tagesschau.


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:10 von Bürger »
Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline nexus77

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Re: Kommentar - Die Rundfunkabgabe darf nicht weg
« Antwort #12 am: 02. März 2018, 17:33 »
Hier geht es weiter mit Propaganda pro "Rundfunkbeitrag":

yahoo, 02.03.2018
Kommentar: Warum ich gern die Rundfunkgebühren zahle
Am Sonntag stimmen die Schweizer über ihre Rundfunkgebühren ab. Dabei brauchen wir öffentlich-rechtlichen Journalismus gerade dringender denn je.
Ein Kommentar von Jan Rübel
https://de.nachrichten.yahoo.com/kommentar-warum-ich-gern-die-rundfunkgebuhren-zahle-111307067.html

(nicht lesen, man ärgert sich nur) - Außerdem total veraltet, weil die immer noch von GEBÜHR und GEZ labern. Das sind wahrscheinlich einfach uralte Artikel aus dem Jahre 2000 oder so, mit ein paar neuen Daten versehen... >:(


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:13 von Bürger »

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