Autor Thema: DLF: Ex-Intendant Pleitgen"Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nötiger denn je"  (Gelesen 414 mal)

Offline ChrisLPZ

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Deutschlandfunk, 02.03.2018

Ex-Intendant Pleitgen
"Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nötiger denn je"

Ex-Intendant Pleitgen"Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nötiger denn je"  Im Zuge der Diskussionen um den Rundfunkbeitrag hat der frühere WDR-Chef Fritz Pleitgen eine Lanze für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gebrochen. In Zeiten von sozialen Netzwerken und ihren unkontrollierten Informationen brauche man eine Institution, der die Leute vertrauen könnten, sagte Pleitgen im Dlf.

Fritz Pleitgen im Gespräch mit Sarah Zerback

Zitat
Sarah Zerback: Lügenpresse, Staatsfunk, Zwangsgebühren – Kampfbegriffe gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die es in Europa inzwischen in gleich mehreren Sprachen gibt. Denn die Debatte über dessen Zukunft wird in mehreren Ländern geführt, und von politisch ganz rechts, da kommt oft ein ziemlich scharfer Zungenschlag hinzu. In der Schweiz wird es jetzt ernst: Dort wird ab heute über den Rundfunkbeitrag abgestimmt und heftig diskutiert, welche Vor- und Nachteile öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen hat – ein Thema, das zum Beispiel auch im italienischen Wahlkampf polarisiert, ebenso wie in Frankreich oder Österreich und auch in Deutschland.

Darüber kann ich jetzt sprechen mit Fritz Pleitgen. Er war Intendant des Westdeutschen Rundfunks und innerhalb seiner Dienstzeit zeitweise auch Vorsitzender der ARD. Und auch Präsident der Europäischen Rundfunkunion EBU war er mal. Guten Morgen, Herr Pleitgen.

Fritz Pleitgen: Guten Morgen.

Zerback: In der Schweiz, da sieht es danach aus, nach aktuellen Umfragen, dass zwei Drittel der Menschen in der Schweiz nun gegen die Initiative sind, also für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wie würde denn eine solche Abstimmung wohl in Deutschland ausgehen? Wagen Sie da eine Prognose?

Pleitgen: Ja, ich hoffe doch sehr, dass die Menschen im Laufe der Jahrzehnte mitbekommen haben, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zu einer weltoffenen Gesellschaft geleistet hat. Deshalb würde ich auch davon ausgehen, dass eine doch relevante Mehrheit sich für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aussprechen würde. […]

Weiterlesen auf:
http://www.deutschlandfunk.de/ex-intendant-pleitgen-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-ist.694.de.html?dram:article_id=412043


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« Letzte Änderung: 02. März 2018, 19:28 von ChrisLPZ »

Offline drone

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Zitat
[...]
Pleitgen: Ja, ich hoffe doch sehr, dass die Menschen im Laufe der Jahrzehnte mitbekommen haben, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zu einer weltoffenen Gesellschaft geleistet hat. Deshalb würde ich auch davon ausgehen, dass eine doch relevante Mehrheit sich für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aussprechen würde. [...]
Verklärte Medienbetrachtung eines Zeitzeugen, der mit einem anderen ÖRR erwachsen wurde (selbst Jahrgang 38 - des vorigen Jahrhunderts), und das ist nicht persönlich oder böse gemeint.

So wie alles über einen Anfang verfügt, hat es auch - vor allem, wenn sich Legitimationen erübrigen oder diese bereits überholt sind - irgendwann ein Ende. Und dieser Zeitpunkt ist für den jetzigen ÖRR, in seiner bestehenden Struktur, gekommen.

(Jetzt live beim ÖRR: Ein Dinosaurier stirbt aus...)


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Offline noGez99

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Zitat
... was der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zu einer weltoffenen Gesellschaft geleistet hat

Wer hat dem Rundfunk den einen Erziehungsauftrag gegeben? Die Bürger sicher nicht.
Alle Flüchtling für Merkel wilkommen heissen? (Und genau deshalb braucht die Politik den Rundfunk: Der muss die Entscheidungen vermitteln.)
Wo ist die Gegenrechnung der Belastung unserer Sozialsysteme?


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 03:53 von Bürger »
(nur meine Meinung, keine Rechtsberatung)       und         das Wiki jetzt !!

Offline unGEZahlt

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Doppel-Rentner Pleitgen spricht ja über ARDZDFDR.

Ist doch klar, dass er über seinen Zweifach-Renten-ExArbeitgeber sagt, wie nötig er wäre.

Es geht um eine zweite, zusätzliche Intendantenrente!

Selbstverständlich erzählt der jede Menge verrückter Märchen, um seine öffentl.-rechtl. 100%-Aufschlagsrente zu behalten.

Da geht es um mehrere Zusatzmillionen für die nächsten Jahre...

Dafür erzählt der bestimmt noch jede Menge Quatsch!

Mein Vorschlag: Diesen Pleitgen-Unsinn brauchen wir nicht mehr lesen!

Markus


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 03:53 von Bürger »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

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