Autor Thema: Presseberichte zur Maischberger Talk-Show "Unter Beschuss - Medien in Europa"  (Gelesen 5120 mal)

Offline ChrisLPZ

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Auflistung der Presseberichte zur
Maischberger Talk-Show "Unter Beschuss - Medien in Europa" vom 28.02.2018

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"Maischberger" debattiert über Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
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Welt, 01.03.2018

„Denen geht allen die Pumpe – und das ist auch gut so“

Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF? Bei Maischberger diskutierte man anlässlich eines Schweizer Volksentscheids über die Existenzberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Selbst Thomas Gottschalk stä

Von Britt-Marie Lakämper

Zitat
In Deutschland wird schon seit Jahren über den Rundfunkbeitrag gestritten, in der Schweiz wird es am kommenden Wochenende ernst: Die Bürger dürfen über die Billag abstimmen, wie dort die Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk heißen. […]

Wie soll es danach weitergehen?

Zu Beginn des Talks wird er kurz aus dem Nachbarland zugeschaltet, fast wirkt er wie ein Korrespondent, der per Live-Schalte seine Einschätzung abgibt. Steinberger verweist unter anderem auf die Verfassung, die Radio und Fernsehen als Sache des Bundes definiert. „Einen Auftrag kann man nicht abschaffen, vor allem wenn man nicht weiß, wie es danach weitergehen soll“, sagt er. […]

Hierzulande bleibt entschiedenen Gegnern bislang nur der Boykott. Damit hat es zumindest Beatrix von Storch versucht. Die Politikerin der AfD zahlte keine Rundfunkgebühren, bis sie gepfändet wurde.

Für die Bundestagsabgeordnete sind ARD und ZDF aus der Zeit gefallen. Heute beziehe man seine Nachrichten aus sozialen Netzwerken oder sonst woher aus dem Internet, jedenfalls nicht von öffentlich-rechtlichen Angeboten. Rundfunk- und Fernsehgebühren sollten deshalb freiwillig gezahlt werden […]

 Doch kaum wird ein Argument für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgesprochen, wird das nächste Negativ-Video gezeigt. Oder Beatrix von Storch erzählt, dass sie sowieso nicht die Tagesschau guckt. Im Verlauf der Sendung wird der Contra-Seite sehr viel mehr Platz eingeräumt, als durch gute Argumentation wettzumachen ist. Als Ex-Prosieben-Chef Kofler sich über Inefffizienz und scheinbar unkündbare Anstellungen beklagt und die Öffentlich-Rechtlichen als Pensionsanstalten mit angeschlossenem Programmbetrieb bezeichnet, platzt Buhrow dann aber doch der Kragen: „Wollen Sie hier eigentlich diskutieren oder einfach nur polemisieren?“
Überall gekürzt

Man habe in den letzten Jahren überall gekürzt, auch bei der Altersvorsorge der eigenen Angestellten. „Wir sitzen doch nicht da und überlegen, wie wir unser Geld ausgeben können“, versichert er. […]

Außer an Gebühren und Haushalt wird auch intensiv an den Programmen und der politischen Berichterstattung herum gemäkelt. […]

Weiter geht es mit Georg Kofler, dem zwanzig Programme zu viel für eine Rundfunk-Grundversorgung erscheinen. Und Gottschalk ist unzufrieden, weil man der jungen Zielgruppe hinterherrenne, obwohl man sie schon verloren habe.

Der Moderator sieht aber Licht am Ende des Tunnels: Durch die anhaltende Kritik seien die Öffentlich-Rechtlichen nun so unter Druck, dass es auch tatsächlich zu Veränderungen kommen müsse: „Denen geht allen die Pumpe – und das ist auch gut so.“ […]

Weiterlesen auf:
https://www.welt.de/vermischtes/article174059215/Maischberger-Talk-Denen-geht-allen-die-Pumpe-und-das-ist-auch-gut-so.html


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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 17:04 von Bürger »

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Süddeutsche Zeitung, 01.03.2018

"Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?"

In der Schweiz könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk bald Geschichte sein. Für die ARD Anlass genug, einen Abend lang das eigene Dasein zu rechtfertigen. Dass auch Kritik laut wird, ist Moderatorin Maischberger zu verdanken.

TV-Kritik von Claudia Tieschky

Zitat
In der Schweiz stimmen die Bürger am Sonntag darüber ab, ob sie ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen wollen, beziehungsweise seine Finanzierung. Der Schreck darüber, dass das vielleicht wirklich so passieren könnte, bringt unerwartete Solidarisierungen. Zum Beispiel von Roger Schawinski, der in der Schweiz einmal das Privatfernsehen erfand. Oder vom Kabarettisten Emil Steinberger, der in der ARD-Sendung Maischberger am Mittwochabend zugeschaltet war und derart für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, kurz SRG, warb, dass die Moderatorin in seinen Redefluss gerade noch einwerfen konnte, sie sei verwundert, dass Steinberger sich "für ein bürokratisches Monster" einsetze.

Aber nein, ein Monster sei das doch nicht, erklärte ihr Steinberger. Da ahnte man: Von der geplanten öffentlich-rechtlichen Selbsterforschung im eigenen Programm - grundsätzlich schon mal schwierig - zur schlichten Solidarisierung mit den eigenen Interessen ist es nur ein kleiner Schritt. Zumal mit dem ehemaligen Premiere-Chef und einstigen Pro-Sieben-Gründer Georg Kofler und der AfD-Politikerin Beatrix Storch sozusagen nur eineinhalb klar verortbare Kritiker mitdiskutierten - Kofler ist immerhin im ORF sozialisiert worden. Dazu hatte Maischberger WDR-Intendant Tom Buhrow, Tagesthemen-Moderatorin Pinar Atalay und Thomas Gottschalk geladen. […]

Weiterlesen auf:
http://www.sueddeutsche.de/medien/maischberger-ueber-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-wozu-brauchen-wir-noch-ard-und-zdf-1.3887377


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Westfälische Rundschau, 01.03.2018

ARD lobt sich selbst – dann kommen Gottschalk und von Storch

Der Rundfunkbeitrag polarisiert. Bei „Maischberger“ in der ARD waren die Kritiker in der Überzahl - von AfD bis Thomas Gottschalk.


Zitat
Die ARD legte sich am Mittwochabend mächtig ins Zeug in eigener Sache. Im Magazin „Plusminus“ durften Beitragszahler erzählen, wie wichtig für sie ARD und ZDF sind. Im „Weltspiegel extra“ wurden mahnende Beispiele gesteuerter Medien aus anderen Ländern vorgeführt. Und in den „Tagesthemen“ sang Kommentatorin Sonia Seymour Mikich das Hohelied der Öffentlich-Rechtlichen als „Diener“ der Gesellschaft. Vieles davon ist richtig, aber das alles war ein bisschen viel des medialen Eigenlobs.

Aber dann gab es zu mitternächtlicher Stunde ja noch eine bemerkenswerte Diskussionsrunde von Sandra Maischberger, die anlässlich der am Sonntag in der Schweiz anstehenden Volksabstimmung über die Rundfunkbeiträge ebenfalls die Frage stellte: „Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?“ […]

Weiterlesen auf:
https://www.wr.de/kultur/fernsehen/ard-lobt-sich-selbst-dann-kamen-gottschalk-und-von-storch-id213584919.html


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Neue Westfälische, 01.03.2018

Meinung
"Maischberger": Wenn Beatrix von Storch den Journalismus erklären darf

In der Talkshow diskutierten vier Fernsehmacher und eine Rechtspopulistin über den Rundfunkbeitrag - und ziemlich am Thema vorbei.

Von Matthias Schwarzer

Zitat
Man hätte an diesem Mittwochabend viele Dinge klären können: Braucht man wirklich so viele Sender? Braucht man so viel Fußball? Warum laufen die guten Sachen immer um 3.25 Uhr nachts? Und hat sich das Fernsehen nicht generell ein bisschen überlebt? Über all das hätte man sprechen können - doch man lud die falschen Gäste ein.
In der Talkshow von Sandra Maischberger diskutierten am Mittwoch vier Fernsehmacher und eine Rechtspopulistin über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - und in den meisten Fällen am Thema vorbei. […]

Diskussionen über ein totes Medium

Das Problem: Mit WDR-Intendant Tom Buhrow, Medienunternehmer Georg Kofler, Tagesthemen-Moderatorin Pinar Atalay und TV-Urgestein Thomas Gottschalk hatte man vier Gäste geladen, die wie selbstverständlich über ein Medium sprachen, das für viele Bevölkerungsgruppen schon lange keine Rolle mehr spielt.
Das ganze Dilemma wurde deutlich, als sich ein 29-Jähriger Zuschauer zu Wort meldete. Er fühle sich von ARD und ZDF nicht mehr repräsentiert, zahle darum auch keine Beiträge mehr. Daraufhin antwortete WDR-Intendant Buhrow: "Wir haben ja zum Beispiel auch den Sender ONE. Ich wette, den guckt der 29-Jährige sehr gerne.“ […]

Weiterlesen auf:
http://www.nw.de/blogs/tv_und_film/22073659_Maischberger-Wenn-Beatrix-von-Storch-den-Journalismus-erklaeren-darf.html


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Spiegel Online, 01.03.2018

Und wie sich über Geld streiten lässt

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen steht in der Kritik - brauchen wir ARD und ZDF noch? Bei "Sandra Maischberger" lieferte Tom Buhrow eine Ein-Mann-Show und Thomas Gottsch

Von Arno Frank

Zitat
[…]
Die Argumentationen in der "Maischberger"-Runde

Beatrix von Storch, AfD-Fraktionsvizechefin und GEZ-Verweigerin, ist hier ganz in ihrem Element. Sie hält ARD und ZDF in Zeiten des Internets für überholt: "Als das Automobil erfunden wurde, da ist die Postkutsche abgeschafft worden." Außerdem hätten wir doch "einen Zeitungsmarkt, der bunt und groß ist". Ihr schwebt ein etwas nebulöses "freiwilliges Programm" vor, "das ist dann verschlüsselt, also ein Bürgerfernsehen". Denn: "Der Bürger hat keinen Einfluss auf das Programm, das finden wir nicht richtig."
Schützenhilfe von Unternehmerseite bekommt Storch von Georg Kofler. Der ProSieben-Gründer sieht "den fairen Medienwettbewerb behindert und teilweise ausgeschlossen", gegen die Marktmacht der Öffentlich-Rechtlichen seien die Privaten "teilweise chancenlos". Ihm geht es um die ordnungspolitische Frage, ob man einen freien Wettbewerb nun will oder nicht. Die BBC mache doch auch wunderbares Fernsehen mit nur drei Sendern, "wenn man den für die Babys abzieht“. […]

Die Fülle an Sendern, muss die sein? "Ach, es muss gar nichts sein", seufzt Buhrow und zählt auf, was aus Gebührengeldern alles geleistet werde, von Jugendsendern über Regionalfunk bis zu "Kompositionsaufträgen" für "sämtliche Sätze aller Sinfonien von Brahms", der, wüsste er's, sich sehr gefreut haben würde.
Seltsam kraftlos reagiert Buhrow zunächst auf die Storch'schen Anwürfe, es herrsche eine zu große Nähe zwischen Politik und Rundfunk, wo doch Journalisten schnell mal Karriere als Regierungssprecher machen könnten. Buhrow führt aus, das sei bei Zeitungen auch nicht anders. Und als sich Beatrix von Storch über das "framing" beschwert, etwa ausgerechnet ihre Partei als "rechtspopulistisch" zu bezeichnen, kontert Buhrow mit unangemessen gleicher Münze, Begriffe wie "Zwangsgebühren" seien auch nicht ohne. […]

Weiterlesen auf:
http://www.spiegel.de/kultur/tv/sandra-maischberger-mit-thomas-gottschalk-zu-ard-und-zdf-die-tv-kritik-a-1195931.html


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Frankfurter Rundschau, 01.03.2018

Die Öffentlich-Rechtlichen stellen sich in Frage

„Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?“, hieß die Titelfrage am Mittwochabend bei Sandra Maischberger. Zu Wort kommen Kritiker ebenso wie die Macher aus den Sendern.

Von Timo Lehmann

Zitat
„Allein die Tatsache, dass wir im öffentlich-rechtlichen System über die mögliche Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Systems diskutieren können, zeigt uns, dass wir es brauchen“, sagt Thomas Gottschalk. Und so kam es tatsächlich: „Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?“, hieß die Titelfrage am Mittwochabend bei Sandra Maischberger.
Eingeladen hat die Talkshow drei Prominente, die aus ganz unterschiedlichen Motiven das System kritisieren. Zwischendurch zeigte die ARD in einem „Weltspiegel extra“, wie die Systeme anderswo in Europa aussehen.
Gottschalk: Mehr Kreativität zulassen
Zu oft langweilig sei es, sagt etwa Thomas Gottschalk, an diesem Abend der Vertreter des alten Fernsehens. Der stört sich am behördenähnlichen Apparat der Gremien und Beschlüsse. Anstatt sich an Quoten und Zielgruppen zu orientieren, solle das gebührenfinanzierte Fernsehen mehr Kreativität zulassen. Hemmend seien die Räte, „die keine Ahnung vom Fernsehen haben“ und den Machern das Leben erschweren. Gottschalk schiebt seinen 25-jährigen Sohn vor, an dem das Programm vorbeigehe. […]

Weiterlesen auf:
http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/tv-kritik/maischberger-ard-die-oeffentlich-rechtlichen-stellen-sich-in-frage-a-1458338


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Tichys Einblick, 01.03.2018

Die Öffentlich-Rechtlichen diskutieren sich selbst

Von Alexander Wallasch 

Zitat
Der erste Spaß des Abends gleich zu Beginn von Maischberger: Die üblichen Einspieler, welches sonst die Diskussion in die gewünschte Richtung befeuern sollen, werden neuerdings auf dreißig Minuten gedehnt, man nennt es „in Maischberger eingebundenen Weltspiegel“. Ein überdehnter Einspieler soll jetzt erzählen, warum und wie in der Schweiz gerade über die Abschaffung des dortigen Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks (ÖRR) abgestimmt wird, also eigentlich über die Abschaffung der verbindlichen bzw. Zwangsgebühren, was ja auf dasselbe herauskäme.
Und hier der angekündigte Spaß: Als Negativbeispiel für den Vorteil des ÖRR wird bei Maischberger ausgerechnet Polen genannt, wo der Staat gerade zweihundert quasi öffentlich-rechtliche Mitarbeiter entlassen und durch regierungsfreundliche ersetzt haben soll.
Maischberger, ARD und Weltspiegel wollen also sagen: Der ÖRR in Deutschland ist wichtig, weil wir den kritischen Blick auf die Regierung garantieren? Das eben genau nicht zu tun, ist hierzulande allerdings der Hauptkritikpunkt der Gegner des ÖRR und ihrer Zwangsgebühren. So betrachtet wäre also der ÖRR in Deutschland sogar Vorbild für das polnische Fernsehen gewesen. Was für ein Eigentor gleich zu Beginn. […]

Weiterlesen auf:
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/maischberger-die-oeffentlich-rechtlichen-diskutieren-sich-selbst/


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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/320px-Tagesspiegel-Logo.svg.png, 01.03.2018

TV-Talk "Maischberger" zu ARD und ZDF
"Dschungelcamp-Quote ist für uns nicht zu schaffen"

Über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Rundfunks diskutierte Sandra Mischberger mit ihren Gästen. Thomas Gottschalk empfahl eine gesunde Arroganz.

Von Joachim Huber

Zitat
Thomas Gottschalk hatte die erste Antwort parat. „Wir brauchen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, schon um heute über ihn diskutieren zu können.“ Das war erfrischend genug, um die erkennbare Spannung in der Talkshow „Maischberger“ zu lockern. Denn welches System außer dem öffentlich-rechtlichen traut sich schon, sich mit der Frage „Wozu noch ARD und ZDF?“ wenn schon nicht in Frage, so doch der Kritik zu stellen.
Die beiden Sofas waren mit Positivisten und Pessimisten gut gefüllt: WDR-Intendant Tom Buhrow, „Tagesthemen“-Moderatorin Pinar Atalay auf der einen, Medienunternehmer Georg Kofler sowie die stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Beatrix von Storch auf der anderen Seite. Dazwischen Moderatorin Sandra Maischberger und – Thomas Gottschalk.
Die Talkshow war mutig und unklug zugleich, den Einstieg in die Diskussion zu verzögern. […]

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/medien/tv-talk-maischberger-zu-ard-und-zdf-dschungelcamp-quote-ist-fuer-uns-nicht-zu-schaffen/21019678.html


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Stern, 01.03.2018

Wozu wir ARD und ZDF noch brauchen? Um dort genau diese Debatten führen zu können

Per Zwangsgebühren finanziertes Staatsfernsehen für die einen, Hort von Programm-Vielfalt und Qualitätsjournalismus für die anderen. Haben ARD und ZDF eine Zukunft? Die Antwort bei "Maischberger" war nicht eindeutig.

Von Dieter Hoß

Zitat
Mit Debatten ist das so eine Sache. Sie verselbständigen sich gerne oder verlieren sich in Randaspekten oder definieren ein vorgegebenes Thema auch schon mal um. Letzteres schaffte Sandra Maischberger am Mittwochabend zu später Stunde sogar mit ihrer Einstiegsfrage. Aus "Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?" machte sie flugs ein noch grundsätzlicheres "Brauchen wir noch ARD und ZDF?"
Ex-Showmaster Thomas Gottschalk gelang eine Antwort, die diesen "Maischberger"-Talk schon nach wenigen Minuten hätte beenden können: "Allein schon die Tatsache, dass wir im öffentlich-rechtlichen System über eine mögliche Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Systems diskutieren können, zeigt uns, dass wir es brauchen." Touché! Dass in einem Privatsender über die Abschaffung des Privatrundfunks diskutiert würde - schwer vorstellbar.[…]

Wie lief die Diskussion?
Engagiert und überraschend sachlich. Es war ja nicht abwegig zu erwarten, AfD-Frau von Storch werde wüste Attacken gegen das verhasste "Merkel-Fernsehen" fahren, doch das passierte nicht. Stattdessen vertrat sie sachlich ihre Standpunkte – und darunter war zumindest an diesem Abend nicht die direkte Forderung, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Wenngleich sie ARD und ZDF als Relikte aus der Zeit vor dem Internet einordnete und betonte, auch die Pferdekutsche sei irgendwann durch das Auto abgelöst worden. Dass der Wegfall von TV-Gebühren zwangsläufig das Ende der Öffentlich-Rechtlichen zur Folge hätte, wurde von der Runde bestenfalls indirekt thematisiert. […]

Weiterlesen auf:
https://www.stern.de/kultur/tv/-maischberger---wozu-wir-ard-und-zdf-noch-brauchen--fuer-solche-debatten-7881644.html


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ARD, 01.03.2018

Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?


Zitat
[…]
Thomas Gottschalk (Moderator)
"Ich bin eindeutig ein Befürworter des öffentlich-rechtlichen Systems", sagt der Entertainer. Den Rundfunkbeitrag hält er deshalb für ein notwendiges Übel: "Für mich ist die Fernsehgebühr das gleiche wie die Kirchensteuer." Für ihn seien die journalistische Qualität der Öffentlich-Rechtlichen unbenommen. Aber was ihn ärgere, sagt Thomas Gottschalk, sei die Ideenlosigkeit der Öffentlich-Rechtlichen […]

Tom Buhrow (WDR-Intendant)
Der WDR-Senderchef nimmt den größten ARD-Sender gegen die Kritiker in Schutz. Es sei längst klar, dass es ohne Strukturveränderungen nicht gehen könne und deswegen hätte der WDR bereits erhebliche Sparmaßnahmen eingeleitet, erklärt der frühere ARD-Korrespondent und Moderator: "So eine drastische Verschlankungskur hat der WDR noch nie auf den Weg gebracht. Gleichzeitig haben wir den Anspruch, dem Publikum weiterhin ein Programm von höchster Qualität zu bieten. […]

Georg Kofler (Medienunternehmer)
Für den langjährigen Pro-Sieben-Chef ist der monatliche Rundfunkbeitrag "eine reine Zwangsgebühr", die viel zu teuer sei. "ARD und ZDF sind atemberaubend ineffizient und bürokratisch aufgebläht. Hervorragendes
Fernsehprogramm kann man schon für die Hälfte des Geldes machen. Auch Privatsender bieten seriöse Informationsprogramme", sagt Georg Kofler. Wegen der hohen Altersversorgung von Mitarbeitern seien
öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten eigentlich Pensionsanstalten mit angeschlossenem Programmbetrieb […]

Pinar Atalay ("Tagesthemen"-Moderatorin)
Die Fernsehjournalistin ist davon überzeugt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland grundsätzlich ein positives Image hätten: "Aber natürlich stehen wir im Zeitalter von Fake
News und Lügenpresse unter besonders starker Beobachtung." Nur wer transparent arbeite und journalistische Standards befolge, werde auch in Zukunft das Vertrauen der Zuschauer besitzen, glaubt die "Tagesthemen"-Moderatorin. […]

Beatrix von Storch, AfD (stellvertretende Bundesvorsitzende)
Die stellvertretende AfD-Fraktionschefin fordert die Abschaffung der Rundfunkgebühren, um der "gewaltigen Geldverschwendung und Bereicherung auf Kosten der Gebührenzahler" endlich ein Ende zu setzen. Jeder Bürger solle frei entscheiden können, ob er das öffentlich-rechtliche Angebot empfangen und bezahlen wolle, erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende […]

Emil Steinberger (Schweizer Kabarettist)
"Eine Schweiz ohne öffentlichen Rundfunk wäre eine Katastrophe", sagt der legendäre Kabarettist aus Luzern. Deswegen setzt sich "Emil" in der Schweiz mit anderen Künstlern gegen die "No-Billag"-Initiative ein, mit der die Rundfunkgebühren abgeschafft werden sollen. Es sei naiv, wenn die Initiatoren behaupteten, sie wollten nur die Kosten reduzieren. "Wenn die Eidgenossen am kommenden Sonntag mit ,Ja" stimmen, droht der Verlust der Meinungsvielfalt", fürchtet Emil Steinberger. […]

Weiterlesen auf:
http://programm.ard.de/?sendung=28111544149523


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FAZ, 01.03.2018

TV-Kritik: „Maischberger“
ARD und ZDF in der letzten Reihe?

Wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen über sich selbst diskutiert, wird es mitunter skurril. So auch in der Sendung von Maischberger gestern Abend. Dabei könnte es so einfach sein.

Von Frank Lübberding

Zitat
Den Medienwandel hat der Kabarettist Emil Steinberger am Mittwochabend gut beschrieben. Er ist im Jahr 1933 geboren, somit sicherlich kein Experte für die ominöse Digitalisierung. Aber mit seinem Unverständnis brachte er den Medienwandel gut zum Ausdruck. Er wunderte sich im Interview mit Sandra Maischberger über die Studenten aus St. Gallen, die „beim Bier“ auf eine interessante Idee kamen. Nämlich in der Schweiz durch eine Volksabstimmung die verbindliche Rundfunkabgabe abzuschaffen. Das bedeutete dort das faktische Ende des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens. Und das ohne eine Idee, wie es danach weitergehen soll, so Steinberger.
Das war die entscheidende Frage: Wie kommen die auf so eine Idee? Sicher gibt es bei einigen Unterstützern politische Motive. Die Rechte störte schon immer ein kritischer Journalismus. Aber letztlich ist diese Initiative Ausdruck eines gravierenden Veränderungsprozesses. Viele Menschen brauchen offensichtlich keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr. Sie finden online und in sozialen Netzwerken eine beispiellose Medienvielfalt, selbst wenn sie sie nur zur Bestätigung der eigenen Meinung nutzen. Diese Bürger sollen aber gleichzeitig mit einer Abgabe dafür zahlen. Das empfinden sie als Zwang. Es zerrüttet die Legitimation der altehrwürdigen Rundfunkanstalten. […]

Populärer als Politiker
[…]
Scherzkekse beiderlei Geschlechts
[…]
Schmoren im eigenen Saft
[…]

Weiterlesen auf:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/maischberger-ard-und-zdf-in-der-letzten-reihe-15472970.html


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Bild, 01.03.2018

Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?

von JOSEF NYARY

Zitat
Panik im Hühnerstall: Der Sparfuchs kratzt an der Tür!
Die Schweizer entscheiden am Sonntag über die totale Abschaffung der Fernseh- und Radioabgaben. Prompt bangen auch deutsche Gebührenfunker um ihre fetten Pfründe. […]

? Thomas Gottschalk (67). Der Entertainer ist ein besonders dankbares Geschöpf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: „Für mich ist die Fernsehgebühr das gleiche wie die Kirchensteuer!“
? Tom Buhrow (59). Der WDR-Intendant hat „noch nie den Versuch einer staatlichen Einflussnahme erlebt“. Kann er leicht sagen: Sowas versuchen ja selten die Behörden, sondern meistens die Parteien!
? Georg Kofler (60). Der Medienunternehmer und Ex-ProSieben-Chef weiß: „ARD und ZDF sind atemberaubend ineffizient und bürokratisch aufgebläht!“
? Pinar Atalay (39). Die „Tagesthemen“-Moderatorin meint, ein Blick in die Türkei zeige, wie wichtig kritische Medien seien. Eigentor! Am Bosporus ist nun leider gerade das Staatsfernsehen Erdogans schlimmste Propagandapeitsche.
? Beatrix von Storch (46, AfD). Die Fraktions-Vizechefin zielt auch auf die „extremen Privilegien und Spitzengehälter der Programmmacher“. Treffer?
? Emil Steinberger (85). Der Schweizer wurde durch ARD-Shows („Ja oder Nein“, „Was bin ich“) populär. Jetzt fürchtet er, aus Zürich zugeschaltet, „den Verlust der MeinungMeinungsvielfalt“.

Kommt das Zoff-O-Meter trotzdem zum Zug?
[…]
Thema „No Billag“
[…]
Fake-Report des Abends
[…]
Die Kernfrage des Abends
[…]
Leberwurst des Abends
[…]
Buhrows Aufgriffsschwelle
[…]
Attacke von der AfD
[…]

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https://www.bild.de/politik/inland/sandra-maischberger/talk-maischberger-54965328.bild.html


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"Maischberger" debattiert über Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 17:06 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Stuttgarter Zeitung, 01.03.2018

Maischberger-Talk zum öffentlich-rechtlichen System
Qualitätsjournalismus oder Beeinflussungsfernsehen?

Die Fronten sind schon länger klar: Die einen wollen die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender abschaffen oder radikal einschrumpfen. Die anderen wollen das bisherige System um fast jeden Preis bewahren. Der Talk bei Sandra Maischberger zeigte mal wieder, wie langweilig und routiniert man ein hochbrisantes Thema abarbeiten kann.

Von Thomas Klingenmaier

Zitat
Ich glaube Ihnen nicht. Sie wollen uns klein haben, schwach oder ganz weg“, ging der WDR-Intendant Tom Buhrow in der interessantesten Minute des Maischberger-Talks in der ARD zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens Beatrix von Storch an, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag. Aber dann, bevor die als einzige konsequent die Totalabschaffung des Gebührenmodells Fordernde zurückschlagen konnte, hudelte Maischberger weiter, weil das Ende der Sendezeit nahe war.

Die war mit dem Austausch altbekannter Positionen verstrichen. Ex-„Wetten, dass“-Moderator Thomas Gottschalk, der frischeste, spitzzüngigste in der Runde, sprach sich für einen reformierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus. Er lobte den Druck, der durch die private Konkurrenz und durch politische Attacken entstanden sei, hoffte auf Programme näher an den Zuschauerwünschen.

Reizwort Zwangsgebühren
[…]
Der Vorwurf der Bevormundung
[…]
Einfach vom Tisch gewischt
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.der-maischberger-talk-zum-oeffentlich-rechtlichen-system-qualitaetsjournalismus-oder-beeinflussungsfernsehen.73d00f49-ac36-44a9-b445-3686a2254a6c.html


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Focus, 01.03.2018

TV-Kolumne "Maischberger"
Thomas Gottschalk: "ARD und ZDF fehlt es an Arroganz"

Wenige Tage vor der Schweizer Volksabstimmung über die Rundfunkgebühren fragt Sandra Maischberger scheinbar provokativ: "Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF"? Klingt mutig – doch am Ende fragt sich das der Zuschauer leider auch.

Von Beate Strobel

Zitat
"No Billag" ist der Schweizer Versuch, die Zwangsgebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Die ARD hätte das Thema nicht aufgreifen müssen, doch wäre es dann wohl genau das gewesen, was Kritiker den Öffentlichen-Rechtlichen gerne vorwerfen: Meinungsmache statt Objektivität, Meldungs-Selektion statt allumfassender Information.

Wenige Tage vor der Schweizer Volksabstimmung über die Rundfunkgebühren fragt Sandra Maischberger scheinbar provokativ: "Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF"? Klingt mutig – doch am Ende fragt sich das der Zuschauer leider auch.
"No Billag" ist der Schweizer Versuch, die Zwangsgebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Die ARD hätte das Thema nicht aufgreifen müssen, doch wäre es dann wohl genau das gewesen, was Kritiker den Öffentlichen-Rechtlichen gerne vorwerfen: Meinungsmache statt Objektivität, Meldungs-Selektion statt allumfassender Informationen.

Selbstkritik tief in der Nacht
Und so hat die ARD zu "Maischberger" geladen, um nichts weniger als die eigene Existenzberechtigung zu diskutieren: "Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?" Allerdings leider tief in der Nacht. Böse Zungen könnten sagen, dass um diese Zeit soundso nur noch die Fans des Öffentlich-Rechtlichen vor der Kiste hängen. Die Gegenmannschaft ist längst vom RTL-"Bachelor" ins Bett geschickt worden und guckt beim großen "Promi-Backen" in die Röhre.
Es ginge auch ohne Zwangsgebühr: Mit dieser These eröffnet AfD-Vizechefin Beatrix von Storch die Debatte. […]

Weiterlesen auf:
https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-maischberger-thomas-gottschalk-ard-und-zdf-fehlt-es-an-arroganz_id_8540875.html


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