Autor Thema: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?  (Gelesen 1940 mal)

Offline resistebat

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Liebe Freunde,

ich war gerade auf der Seite von http://nobillag.ch und bin begeistert von der professionellen Seite.
Unter größtem Respekt für alle Gründer und Hero Member der ersten Stunde dieses Forums,
aber ich würde ich hier gerne ein paar Fragen an das Forum stellen:

Warum gründen wir keinen Verein zur Abschaffung des Rundfunkbeitrag? "KeinRundfunkbeitrag"?
Warum halten wir an Begriffen fest die nicht eine deutliche Aussage haben bzw. bereits überholt sind?
Beispiele:
GEZ (gibts nicht mehr)
Boykott (ich will die Abschaffung)
Online (seit 20 Jahren kein Merkmal mehr)

Warum haben wir keine Internetseite z.B.; keinRundfunkbeitrag.de
(getrennt vom Forum)
Warum haben wir keine bundesweite einheitliche Organisation (z.B ein Verein),
eine professionelle Internetseite mit Suchmaschinen Optimierung und ein einheitliches Design und Logo?

Wie bekommen wir alle Gruppen an einen Tisch bzw. weiß jemand wie viele es gibt auf Facebook und co.?

Wir sollten ein bundesweites Treffen organisieren und Teams bilden und Themen (Aufgaben) bestimmen.

Organisation, Zuständigkeiten, Grafikdesign, Webdesign, Mobile Stände, Flyer, Logo, Zeitschrift....

Ich weiß wir Deutsche sind nicht nur Weltmeister beim Fußball sonder auch beim Jammern.

Deswegen bitte ich um konstruktive Beispiele wie z.B.:

Ich bin Webdesigner, Grafiker, Journalist, Geldgeber, Datenschutzbeauftragter, Messestandbauer, Drucker, IT Spezialist, Standbesetzer, Flyerverteiler.....

Bei so vielen Mitgliedern sollten wir doch eine bundesweit tätige und schlagkräftige Truppe zusammen bekommen.

Ohne dieses Forum hätte ich nie Klage oder einer Verfassungsbeschwerde eingereicht, es wird nicht reichen sich nach jeder
verlorenen Schlacht die Wunden zu lecken, sondern wir brauchen eine neu Phase der Öffentlichkeitsarbeit.
Zusammengefasst wir brauchen eine Organisation (Firma) mit Management und Marketing.

Edit DumbTV:
* Die richtige Seite der Volksinitiative "Nobillag" ist nobillag.ch!


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 16:22 von DumbTV »

sin

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #1 am: 18. Februar 2018, 13:00 »
Das lohnt jetzt nicht mehr.
Das BVerfG wird 2019 entscheiden, dann ist der Drops gelutscht.
Entweder ist der Beitrag weg, oder er bleibt.
Den EuGH kann man vergessen.


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 20:15 von Bürger »

Offline seppl

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #2 am: 18. Februar 2018, 13:09 »
@resistebat:
Zitat
Ich gehe mal mit konstruktiven Beispiel voran: Ich bin beruflich spezialisiert auf die Organisation und Bildung von Strukturen in Unternehmen

Gehst Du mit konstruktivem Beispiel voran und gründest eine passende Organisation/ Struktur oder stellst Du das konstruktive Beispiel vor, damit es jemand anderes machen kann/ soll?

Wenn Du das know-how hast, bist Du die geeignete Person, diese Sache in die Hand zu nehmen. Das Forum unterstützt Dich sicherlich dabei.


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline DumbTV

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #3 am: 18. Februar 2018, 13:11 »
ich war gerade auf der Seite von nobilag.ch und bin begeistert von der professionellen Seite.

Danke für die Anregungen. Allerdings scheint, Du hast Dich auf die falsche Seite verirrt:
(Da ist die dunkle Seite der Macht aktiv  ;))

nobillag.ch ist genau das Gegenteil von nobilag.ch :police:


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 13:38 von DumbTV »
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Und deshalb:
Lastschrift kündigen + Teil werden von
www.rundfunk-frei.de

Offline seppl

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #4 am: 18. Februar 2018, 13:19 »
Die helle Seite ist aber auch nicht schlecht  :laugh: :laugh: :laugh:


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Offline resistebat

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #5 am: 18. Februar 2018, 13:25 »
Hallo Seppl,

ich hab den letzten Satz entfernt, da er falsch interpretiert werden könnte.

Jeder von uns hat eine besondere Fähigkeit (hoffentlich)

Der Anführer einer Organisation gehört nicht zu meinen Stärken,
aber Ordnung und Struktur machen mir Spaß, je mehr Chaos desto spannender für mich.


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 20:17 von Bürger »

Offline volkuhl

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #6 am: 18. Februar 2018, 13:41 »
Wir sollten ein bundesweites Treffen organisieren und Teams bilden und Themen (Aufgaben) bestimmen.

Na klar! Mensch, dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist...

Aber im Ernst:
Die Teambildung erfolgt(e) bereits an den zahlreichen Runden Tischen.

Das "bundesweite schlagkräftige Team" würde noch mehr als bisher schon dafür sorgen, dass sich viele Menschen in typisch deutscher Vollkasko-Mentalität zurücklehnen und denken: gut, dass es die gibt - die machen das schon. Diesen Spruch habe ich an Infoständen mehrfach vernommen. Unser Ziel sollte vielmehr sein, die Menschen zum selbst denken und handeln zu motivieren. Das ist Sisyphusarbeit und ob eine Organisation (in welcher Form und Größe auch immer) dabei hilft, halte ich für fraglich.

Aber hey, lass Dich von meinem Pessimismus nicht aufhalten!

Die Beteiligung an den bisherigen zwei Demos hat gezeigt, dass eine große Anzahl von Mitgliedern nicht zwangsläufig zu hoher Beteiligung führt.


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 20:17 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline seppl

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #7 am: 18. Februar 2018, 13:47 »
Ich verstehe... Bin mal krachend gescheitert mit dem Versuch, im Vorstand eines Vereins zu sein.

Jedoch organisiere ich auch den Hamburger Runden Tisch ohne "erkennbare Führungsqualitäten".

Wenn Chaos Dein Spielfeld ist, dann ist das Forum bestimmt das Paradies...


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 15:38 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline René

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    • Online-Boykott – Das Portal gegen die jetzige Art des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Finanzierung
Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #8 am: 18. Februar 2018, 13:49 »
Ich habe vorhin überlegt, ob ich etwas dazu sagen sollte. Nun haben bereits sich einige geäußert und ich nennen in Ergänzung nur ein paar weitere Punkte dazu:
  • Verein – Warum müssen immer die anderen sein? Eigeninitiative?
  • GEZ – Als das Forum 2007 gegründet wurde, existierte noch keinen sog. "Beitragsservice".
  • Boykott – Es ging 2007 um einen Boykott.
  • Online – Die Bewegung war ursprünglich eine reine Online-Bewegung. Heute hat es sich geändert, den Namen haben wir aber noch.
  • Internetseitehttps://online-boykott.de – Jeder fordert was, aber jeder Aufruf, sich an der Seite zu beteiligen, lief bisher ins Leere (es würden bereits redaktionelle Artikel reichen). Sie wird von mir mit Ressourcen meiner Firma am Leben erhalten. Das ganz nebenher.
  • Professionelle Gestaltung mit SEO-Optimierung – Siehe vorigen Punkt. Immer dasselbe: Wünsche fordern, aber wenn es darum geht, Verantwortung und Arbeit zu übernehmen, ist alles andere wichtiger.
  • Alle zusammenbekommen – Siehe Runde Tische, unsere Facebook-Präsenz, das Forum usw. Wir sind nicht die einzigen, aber die größten und schlagfertigsten. Hilfe können wir gut gebrauchen und eine Konsolidierung stünde der Bewegung gut. ABER: Schon mal gesehen, was für "Denkrichtungen" das Thema im Eigeninteresse missbrauchen? Mit denen wollen wir nichts zu tun haben.
  • Treffen und Teams – Runde Tische vielleicht? Siehe hier im Forum unter diesem Begriff nach!
    (Siehe: Runde Tische und Aktionen (nach Bundesländern sortiert)
    https://gez-boykott.de/Forum/index.php/board,50.0.html)
  • Orga –Wieder ein Wunsch, der mangels Unterstützung, bis heute ein Traum bleibt. Es fehlt an Leuten und Geld. Wir machen das in unserer Freizeit nebenher.
  • Konstruktive Beispiele – Jeder Aufruf muss organisiert werden, sonst läuft dieser ins Leere. Engagiert sich jemand und organisiert so etwas? Gerne!
Aufgrund unserer besonderen Geschichte und Entwicklung nach dem Krieg, glauben noch sehr viele, der öffentlich-rechtliche Rundfunk wäre in der Tat die vierte Gewalt im Staat. Sie glauben, ohne den ÖRR würde der Staat untergehen – ein gesellschaftliches Zusammenleben wäre ohne "Tatort" und Helene Fischer erst gar nicht möglich.

Dieselben Leuten glauben, dass Rundfunkbeitragsgegner sowieso alle linke Chaoten oder brauner Sumpf wären – das berichten Tagesschau & Co. immer wieder und die Politiker der "etablierten" Parteien, deren Bühne der ÖRR ist, sind sowieso unisono für diesen so tollen und unabhängigen Rundfunk. Ja, sie glauben und leben das – dagegen darf man gar nicht protestieren!

Und nun zu denjenigen, die zwar dagegen sind, aber nichts dagegen unternehmen: Man kann gegen den ÖRR nicht protestieren. Was würde der Nachbar von mir denken? Das ich ein Schwarzseher bin? Ein Schmarotzer? Schließlich ist der ÖRR eine "Behörde"... Auf Facebook sind sie aber ganz laut  :'(

Uns mit den Schweizern zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Abschließend
Ich finde die Aufzählung des Threadstarters gut, es mangelt jedoch an der Realisierbarkeit, da es an echter Unterstützung fehlt. Wenn jemand aber mit einsteigen und unterentwickelte Bereiche ausbauen möchte, so sind wir die letzten, die etwas dagegen haben.


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 14:06 von DumbTV »

Offline Markus KA

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  • Das Ende des Rundfunkzwangsbeitrags naht!
Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #9 am: 18. Februar 2018, 14:08 »
Im Kern ist der Gedanke sicher nicht falsch, wurde vielfach im Forum diskutiert und noch nicht ganz vergessen. Ich denke es gibt bereits Arbeiten, die in diese Richtung Verein, Bürgerinitiative etc. gehen.

Wie bereits schon erwähnt, wer sich in dieser Richtung betätigen will sollte sich erstmal mit Infoständen und Runden Tische beschäftigen, davon gibt es leider noch zu wenig, aber auch daran wird gearbeitet.

Wer einen Runden Tisch sinnvoll organisieren möchte ist schon sehr intensiv beschäftigt.

Erst wenn viele Infostände und Runde Tische existieren, kann man über einen Verein oder Initiative nachdenken.

Man darf auch nicht vergessen, die Initiatoren von NoBillag sind teilweise Vollblutpolitiker mit Erfahrung.


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KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

faust

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #10 am: 18. Februar 2018, 14:29 »
... ich denke, ob bzw. in welcher Form weitergemacht werden muss bzw. soll, kann schlüssig erst nach dem Spruch aus Karlsruhe festgelegt werden.

Sollte da nicht demnächst der Termin der Entscheidung/Verhandlung bekanntgegeben werden?


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Offline resistebat

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #11 am: 18. Februar 2018, 15:13 »
Hallo Rene,

ich möchte noch mal meinen größten Respekt für deine Pionierarbeit zum Ausdruck bringen.
An dieser Stelle möchte ich alle Leser an den Spendenbutton erinnern!

Zu meinen Vorschlägen:

„Wir brauchen Geld, Geld und noch mal Geld!“
Der Gegner hat leider jede Menge davon, wir leider nicht!

Aber wir haben bestimmt personelle Ressourcen die wir noch nicht kennen!

Die heutigen Schlachten und das Ringen um Anhänger werden medial ausgetragen.
Sie finden nicht bei Demos und Stammtischen statt.
(das ist meine persönliche Meinung, bitte nicht kommentieren)

Ich würde gerne meine Vorschläge auf einen verringern:

Erstellung einer Website mit klarer Struktur und einfachen Botschaften und ohne Diskussionen!
(wer Erfahrungsaustausch braucht, ist hier im Forum ja bestens aufgehoben!)

Startseite: Klares Layout, Logo, Kernaussage (erforderlich: Webentwickler, Grafikdesigner, Werbetexter)
News: Die letzten Top 10 der Entscheidungen vor Gericht (erforderlich: 2 alte Hasen, Rechtsanwalt)
Argumente: (erforderlich: 2 alte Hasen, Rechtsanwalt)
Aktiv werden: Link ins Forum/ Adressen von Anwälten / Anleitung sich von der Angst zu befreien aktiv zu werden
(erforderlich: Redakteur, Journalist, Lektor)
Kontaktformular: mit festgelegter Fragestellung (4-6 Fragen, je Frage 2 alte Hasen)
Download und Bestellung Flyer,Banner, mit Online Shop: (erforderlich: Download ist ja Automatisch, 2 Freiwillige die Briefmarken kleben können und ggf ein Label drucken.

Da es nicht ohne Startkapital gehen wird, könne man einen großen Geschädigten der Rundfunkbeitrag (Autovermieter und oder einer große Hotellkette) um Unterstützung bitte und zwar nicht um Geld sondern um Ressourcen.

Dafür sollten wir ermitteln welche Ressource uns fehlt.

Wir benötigen folgende Fachkräfte: Webentwickler, Grafikdesigner, Redakteur, Journalist, Lektor
Wir benötigen folgende Unterstützer: 10 Freiwillige
Wir benötigen folgende Hardware: Server und Domain, später Flyer, Aufkleber, Banner......

Könnte man vielleicht über Rundmail nach Fachkräften und Freiwilligen suchen?


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2018, 15:18 von karlsruhe »

Offline karlsruhe

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #12 am: 18. Februar 2018, 15:22 »
Na das ist doch wirklich eine sehr gut durchdachte Herangehensweise.

Stimmt, einfach einige alte Hasen, Rechtsanwälte und eine handvoll Freiwillige.
Drücke ganz, ganz fest die Daumen, bzw. Daumen hoch  :)

(Übrigens, die 2 Demos wurden von Spenden finanziert, die sich während der
Vorbereitung so ergeben haben und alle Kosten im nachhinein deckten)

In Berlin erhielten wir nach der Demo noch eine Sachbezogene Spende
für noch offenen Beträge, auch da war dann im nachhinein alles beglichen, danke schön dem edlen Spender
von damals :)


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Statement nach der Verhandlung, 16.05.18 BVerfG:
Wegen der zunehmenden schwindenden Akzeptanz, wurde  über mehrere Jahre nun das bestehende Modell ausgedacht, und dabei wortlos hingenommen, dass es dabei zu immensen Kollateralschäden kam/kommt!!!!!!!!

Ich will einfach als ehrlicher Nichtnutzer erkannt, akzeptiert, toleriert und in Ruhe gelassen werden, ohne irgendeine Art von "Schutzgeld" zahlen zu müssen, um nicht in den Knast zu wandern, danke!!!

Offline jasonbourne

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Re: KeinRundfunkbeitrag! Was können wir von der Schweiz lernen?
« Antwort #13 am: 20. Februar 2018, 11:38 »
Ein sehr guter Artikel was die Abstimmung in der Schweiz angeht,
die Argumente kann man 1 zu 1 auch auf den Beitragsservice übertragen, mit dem Zusatzpunkt das bei uns eben schon auf eine Steuer umgestellt wurde mit all den rechtlichen Auswirkungen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rundfunkgebuehr-schweiz-stimmt-im-maerz-ueber-abschaffung-ab-15442125.html


Zitat
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Finde ich ein ganz wichtiges Thema. Ich bin Liberaler - und möchte nicht Teil einer Bewegung sein die von Staatsfeinden Links wie v.a. Rechts für Propaganda missbraucht wird. Jeder kennt das "super" Video indem irgendein wirrer Kopf aus der rechten Ecke anfängt die Legitimität unseres Staates komplett infrage zustellen und damit kommt das die BRD ja garkein Staat sei etc.
Schade ist auch das die politische Unterstützung durch exisitierende Parteien leider nicht vorhanden ist, einzig die AFD hat eine klare Position dazu bezogen aber nicht weil sie aus konstruktiven Gründen dagegen ist, sondern weil sie es unter dem Deckmantel per Zensur abschaffen will, da ihr die Inhalte nicht gefallen. Und da ist auch das Problem- die AFD ist zuminderstens in Teilen eine inzwischen sehr rechte, nationalistische Partei mit Leuten die ihren Hass auf andersdenkende und andere nicht verbergen können. Mit sowas wollen in Deutschland viele nichts zu tun haben, zu recht wie ich finde.

Daher muss man sich rein auf die Sache beschränken, die Gründe für die Inititiative zur Abschaffung des Zwangsbeitrages sauber herausarbeiten und eine breite Bewegung in der Bevölkerung verankern.
Das Problem dabei: Es gibt keinen bundesweiten Volksentscheid.
Man kann über Bürgerbegehren in einzelnen Bundesländern gehen, aber dieser Kampf ist extrem hart und die Rechtsfolgen sind unklar.
Das Kernproblem ist wie man wirklich das Quorum schafft und dann ohne GEZ Medien eine Mehrheit bekommt. Und wenn z.b. Sachsen den Rundfunkstaatsvertrag kippt, ist er dann in anderen Ländern ebenso ungültig?

Bisher erteilen die Medien in Dlt. - v.a. die GEZ Medien auch Denkverbote in Richtung Abschaffung der Zwangsgebühr, indem sie
a) Zwangsbeitragsgegner und Nichtzahler/ nichtnutzer diffamieren. Zum einen werden sie meist als abstrus dargestellt (meist in die Rechte Ecke, Reichsbürger, etc.) oder als Spinner, oder ihnen wird Pauschal unterstellt zu betrügen, d.h. Schwarzseher zu sein und den ÖRR zu nutzen.
Jeder Beitragsgegner wird auch damit verleumdet, das er ARD & Co. abschaffen will - das stimmt garnicht. Nur die Zwangsfinanzierung soll weg. Wie das passieren soll ist den meisten egal, solange eben nicht 200+x€ jedes Jahr gezahlt werden müssen.
b) Jede Diskussion in die Richtung was eigentlich an ÖRR nötig ist und auch vom Grundgesetz gedeckt ist und wie dieser zu gestalten ist in der heutigen Zeit unterdrücken
c) Jede Kritik am System pauschal schon im Keim ersticken

Ich habe mir selber Gedanken gemacht was ich eigentlich beitragen kann - und bin da bisher an mangelnden Möglichkeiten gescheitert.
Ich war an Runden Tischen, da kommt ausser geselliges beisamen sein und Schilderung einzelner Klagen wenig raus. Ich habe mich bei allen möglichen Gruppen Foren und Aktionen angemeldet - leider war da auch viel Fail dabei, siehe z.b. die Aktion Rundfunkbeitragsklage, die gut klang aber von Beginn an auf verlorenem posten stand.
Ich habe selber vor dem VG München geklagt - die Klage wurde abgewiesen.

Damit habe ich mehr getan als 95-99% der Bundesbürger, aber wirklich was bewegt? Nein, rausgekommen ist nichts. Ich habe es früh erkannt, für meine Vorschläge das es eine politische Bewegung braucht mit einer Alternative zum Rundfunkbeitrag und einer Diskussion wie und ob ÖRR zu gestalten sei musste ich 2015/16 hier im Forum viel Prügel einstecken.
Mittlerweile hat man sich da tatsächlich durchgerungen wenigstens Grundzüge hier im Forum auszuarbeiten.
Im Grunde bin ich aber trotz meiner Dinge Trittbrettfahrer, der hofft das einer der Mitstreiter vor dem BverfG oder dem EUHG den Rundfunkbeitrag zu fall bringt (besten Dank an alle die diesen Weg gehen!).

Was kann ich anbieten:
- Projektmanagement
- Online Marketing v.a. Guerilla Marketing und Launch
- Startup Methodiken ( Lean Startup, Testing, etc.)
- Web- Dev. auf Wordpress Basis
- Strategie, Konzepte und grundlegenden Organisationsaufbau
- Texten

Wenn dafür Bedarf besteht, ich helfe gerne, habe aber ein eigenes Unternehmen das Webseiten betreibt und dafür leider meine Zeit beansprucht.


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