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Autor Thema: ARD-Programmprämien in Höhe von 3,2 Millionen Euro in Köln verliehen  (Gelesen 1108 mal)

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Presseportal, 26.01.2018

Auf zur zweiten Runde: ARD-Programmprämien in Köln verliehen - Zahlreiche Entwicklungsverträge versprechen spannendes Programm in allen Genres


Pressemitteilung der ARD

Zitat
Die ARD hat heute in Köln zum zweiten Mal die ARD-Programmprämien in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro an erfolgreiche TV-Produzentinnen und Produzenten verliehen.

Grundlage ist die ARD-Selbstverpflichtung "Eckpunkte 2.0", die 2016 neue Grundsätze für die Zusammenarbeit mit den deutschen Film- und Fernsehproduzenten geschaffen hat. Ein Bestandteil dieses Papiers ist das Leistungsmodell, das hochwertige und erfolgreiche Arbeiten der Produktionsfirmen für die ARD honoriert. Dabei werden besondere qualitative Leistungen, die sich in herausragenden und prestigeträchtigen Preisen und Nominierungen einer Produktion niederschlagen und in intensiven programmlichen Nutzungen in der ARD zum Ausdruck kommen, nach einem Punktemodell bewertet und kumuliert.

"Mit den Programmprämien unterstützt die ARD nachdrücklich Mut zum Experiment und Mut zur Innovation. Damit werden wir auch unserer besonderen Verantwortung, die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland stark und lebendig zu halten gerecht", so Karola Wille, Filmintendantin der ARD und Intendantin des MDR: "Der Überblick über die heute hier vergebenen Preise über alle Genres hinweg ist Beleg für die große Vielfalt und das differenzierte Angebot der ARD auf all ihren TV-Kanälen - vom langen Dokumentarfilm bis zu kurzen Unterhaltungsformaten, vom klassischen Fernsehfilm über die gerade sehr erfolgreiche Serie bis zum besonderen Kinderfilm". Wille zeigte sich auch von der Bandbreite der Produktionen beeindruckt, die mit den ersten ARD-Programmprämien 2017 angeschoben wurden und nun in der Entwicklung sind: "Hier erwarten uns spannende und berührende Themen und Stoffe. Das Spektrum reicht bei dokumentarischen Formaten von der Versorgung mit Trinkwasser über Guantanamo bis zum bunten Leben von Vogelliebhabern. Und auch die Ideen im fiktionalen Bereich und in der Unterhaltung hören sich aufregend an, auch wenn ich heute noch nicht zu viel davon verraten darf", so Wille.

Aufgeteilt in sieben Genres erhalten die jeweils zehn im Punkteranking höchstplatzierten Produktionen eine Prämie. Damit wollen die ARD-Landesrundfunkanstalten Produzentinnen und Produzenten unterstützen, neue, innovative und wettbewerbsfähige Produkte sowohl für die ARD-Landesrundfunkanstalten als auch für den internationalen Markt zu entwickeln.

Die Verleihung der ARD-Programmprämie fand am 26. Januar 2018 im kleinen Sendesaal des WDR statt. Als Laudatoren für die Preisträgerinnen und Preisträger sprachen neben Karola Wille und dem Gastgeber Tom Buhrow (WDR) RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, RB-Intendant Jan Metzger sowie die ARD-Koordinatoren für die Bereiche Fiktion und Unterhaltung, Jörg Schönenborn (WDR) und Thomas Schreiber (NDR).

Nach zwei erfolgreichen Durchgängen wird die ARD das Leistungsmodell wie angekündigt mit allen Beteiligten evaluieren und gegebenenfalls anpassen. Die Preisträgerübersicht der ARD-Programmprämien 2018 findet sich in der Anlage (siehe pdf):
https://www.presseportal.de/download/document/468008-tabelle-ard-programmpr-mien2018.pdf

Weitere Informationen zum Leistungsmodell und den Eckpunkten 2.0 unter
http://www.ard.de/home/die-ard/fakten/Zusammenarbeit_mit_der_Film__und_Fernsehwirtschaft/1016310/index.html

Weiterlesen auf:
https://www.presseportal.de/pm/29876/3850950


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Ich sehe es nicht als Aufgabe des ÖRR, seine in Auftrag gegebenen Produktionen auch noch selbst zu bepreisen. Damit entsteht ein unbilliger Einfluss auf Inhalte. Und dem Lohndumping in diesem Bereich wird zusätzlich Vorschub geleistet.

Es muss eine Unabhängigkeit (gerade auch politisch) zwischen ÖRR und Produktionsbeiträgen geben. Damit könnte dann auch der ach so sinnfreie "Unterhaltungsbereich" endlich massiv (gegen null) reduziert werden - und somit die Zwangskosten für den Souverän. Ich lese noch viel zu oft ein "Im Auftrag von..." im Abspann, bei dem irgendein Staatsfunkbetreiber seine Finger drin hat. Schluss damit!


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