Autor Thema: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist  (Gelesen 1017 mal)

Offline ChrisLPZ

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Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« am: 27. Januar 2018, 06:17 »

Bildquelle: http://up.picr.de/28740746rp.jpg

Weser Kurier, 27.01.2018

Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist

Von Aljoscha-Marcello Dohme

Zitat
Normalerweise ist es ein Grund zur Freude, wenn technische Probleme behoben werden und anschließend alles wieder funktioniert. Anders verhält es sich jedoch bei der Einschaltquote. Eine Woche lang musste die Fernsehbranche auf ihr morgendliches Zeugnis verzichten, weil die Daten nicht korrekt übermittelt werden konnten. Zurecht zeigten sich die betroffenen Sender nach dieser Meldung gelassen. Aussagekräftig ist die Einschaltquote schon lange nicht mehr. Eine Reform der Fernsehforschung ist längst überfällig.

In rund 5000 Haushalten befinden sich Messgeräte, die das Fernsehverhalten von etwa 10 000 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern erfassen. Aus diesen Daten wird mittels einer Hochrechnung Tag für Tag die Einschaltquote berechnet. Die Geräte messen allerdings nur Sendungen, die über die klassischen Empfangswege geschaut werden. […]

Die Onlinestudie 2017 von ARD und ZDF zeigt: 60 Prozent der 14 bis 29-Jährigen und immerhin 18 Prozent der über 70-Jährigen nutzen die Mediatheken der Fernsehsender im Internet. Zudem schaut fast die Hälfte der jungen Leute Fernsehen im Livestream. Dass sich dieser Trend in Zukunft wieder umkehrt, ist unwahrscheinlich. Eher ist davon auszugehen, dass noch mehr Menschen in der Straßenbahn oder am See über ihr Smartphone fernsehen. […]

Ende letzten Jahres präsentierte das ZDF stolz die positive Bilanz seiner Online-Angebote. […]

Die Einschaltquote hat eine unglaubliche Macht. Sie entscheidet nicht nur darüber, wie viel Geld die Fernsehsender für ihre Werbeblöcke verlangen können. Die Zahl entscheidet auch darüber, ob ein Programm weiterlaufen darf oder abgesetzt wird. Umso wichtiger ist es, dass alle Verbreitungswege für die Berechnung Einschaltquote berücksichtigt werden.

Weiterlesen auf:
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-vermischtes_artikel,-wieso-die-einschaltquote-laengst-quatsch-ist-_arid,1694189.html


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 10:43 von Uwe »

Offline volkuhl

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #1 am: 27. Januar 2018, 08:09 »
Eher ist davon auszugehen, dass noch mehr Menschen in der Straßenbahn oder am See über ihr Smartphone fernsehen.

Hier soll offenbar der Grundstein für eine Kopfsteuer gelegt werden. Zukünftig wird der "Beitrag" eben nicht mehr an das Wohnen gekoppelt, sondern an die Geburt!

In der Stadt sieht man eine Unmenge an Menschen, die sich mit ihrem Smartphone beschäftigen. Ich habe noch nicht einen einzigen gesehen, der mit dem Smartphone fernsieht.


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 17:51 von Bürger »
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Offline drboe

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #2 am: 27. Januar 2018, 10:31 »
Aha! Da kaufen sich die Leute für relativ wenig Geld TV-Geräte mit Diagonalen von bis zu 150 cm, aber schauen dann auf ihrem Smartphone den Tatort? Und das bei Mobilfunkpreisen wie in Deutschland mit mickerigen Datenvolumina für maximale Kohle? In dem Land, in dem die Provider die Drosselei auch im Festnetz gern durchdrücken würden? Wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen. Auf einem Smartphone mit seinem Winzschirm sehen sich vermutlich die wenigsten Leute ganze Fernsehsendungen an. Da werden kurze Videos angeschaut, mehr nicht.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline ohmanoman

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #3 am: 27. Januar 2018, 10:34 »
In der Stadt sieht man eine Unmenge an Menschen, die sich mit ihrem Smartphone beschäftigen. Ich habe noch nicht einen einzigen gesehen, der mit dem Smartphone fernsieht.

Warten wir mal ab, dafür werden sie, die Rundfunker und Politiker schon für sorgen, das wir uns
dem nicht mehr entziehen können!

Ab 2021 werden in Bus, Bahn, öffentlichen Plätzen, Schulhöfen, öffentliche Toiletten, Taxis, Wartebereiche (ist jetzt schon so) Ausflugsdampfer Kirchen, Friedhöfe usw. Bildschirme installiert.

Dann wird automatisch von “GIM“ der Rundfunkbeitrag mit 18 Jahren vom Konto abgebucht, das wird mit dem Geburtsschein gleich festgelegt. Dann gibt es auch kein Bargeld mehr!

Willkommen in der Demokratie!

Schönen Gruß an “GIM“ und schönes Wochenende


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #4 am: 27. Januar 2018, 10:42 »
1984, Orwell lässt grüßen   ::)


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 17:52 von Bürger »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline drone

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #5 am: 27. Januar 2018, 11:07 »
Ab 2021 werden in Bus, Bahn, öffentlichen Plätzen, Schulhöfen, öffentliche Toiletten, Taxis, Wartebereiche (ist jetzt schon so) Ausflugsdampfer Kirchen, Friedhöfe usw. Bildschirme installiert.
... so wie ja bspw. auch in diversen Arztpraxen bereits schon länger üblich.

(Motto: "Ihr dürft uns einfach nicht entkommen!...")


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Offline drboe

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #6 am: 27. Januar 2018, 12:59 »
Ab 2021 werden in Bus, Bahn, öffentlichen Plätzen, Schulhöfen, öffentliche Toiletten, Taxis, Wartebereiche (ist jetzt schon so) Ausflugsdampfer Kirchen, Friedhöfe usw. Bildschirme installiert.

In den Hamburger U-Bahnen gibt es das seit x-Jahren, bis zu zwei Geräte je Wagen mit je zwei Schirmen (Rücken an Rücken). Auch an einigen Bahnhöfen, z. B. dem Hauptbahnhof, gibt es etwa in der Mitte des U-Bahnsteigs, jeweils Bildschirme, deren Anzeigen bei Einfahrt der U-Bahn unterbrochen werden.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 17:53 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline unGEZahlt

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  • Bin Wohnungsmieter bekam 2013 dafür Lebenslänglich
Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #7 am: 27. Januar 2018, 13:27 »
Eher ist davon auszugehen, dass noch mehr Menschen in der Straßenbahn oder am See über ihr Smartphone fernsehen.
Hier soll offenbar der Grundstein für eine Kopfsteuer gelegt werden. Zukünftig wird der "Beitrag" eben nicht mehr an das Wohnen gekoppelt, sondern an die Geburt!

Das befürchte ich mittlerweile auch.

Es wäre doch bestimmt ein Leichtes für das BVerfG, so einen verrückten Beschluss zu erlassen ( ? ) :
Zitat
Richtig, ein Wohnungs-Rundfunkbeitrag ist nicht mehr verfassungsgemäß.

Rundfunk wird heutzutage üblicherweise mit dem Rundfunkempfangsgerät Telefon konsumiert.
Da nahezu jede Person solch ein Telefon-Rundfunkempfangsgerät besitzt,
sind ab jetzt sämtliche Volljährigen zur Rundfunkbeitragszahlung verpflichtet.

Eingaben gegen die Neuregelung sind wieder an die Verwaltungsgerichte zu richten.

Dieser Beschluss ist unanfechtbar.

Gez.: Kirchhof

Persönlich glaube ich zumindest, von denen leider nichts Vernünftigeres mehr erwarten zu dürfen...

Markus


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 17:54 von Bürger »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, dann sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline nexus77

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #8 am: 27. Januar 2018, 13:33 »
Schrecklich. Das "Radio"- oder "Musik"-Gedudel in manchen Supermärkten ist schon schlimm genug... bei meinem Zahnarzt gibt es auch "Radio" in den Behandlungsräumen. Hab denen immer gesagt, bitte ausschalten oder ganz leise. Ich fragte, warum sie Radio dudeln haben - sie meinten, es würde "beruhigen". LOL - bei mir das Gegenteil: Ich werde von ungewollten TV/Radio Klängen eher gestresst  ::)

Ich höre Musik, die mir gefällt, zu Hause auf PC o. Hifi und schaue Youtube Videos oder selten DVDs - das reicht vollkommen. Radio/TV habe ich schon seit mind. 7-8 Jahren keins mehr. Nun wird man damit wohl auch in der Öffentlichkeit belästigt.


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 17:56 von Bürger »

Offline tokiomotel

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #9 am: 27. Januar 2018, 18:05 »
Hier soll offenbar der Grundstein für eine Kopfsteuer gelegt werden. Zukünftig wird der "Beitrag" eben nicht mehr an das Wohnen gekoppelt, sondern an die Geburt!
Es wäre doch bestimmt ein Leichtes für das BVerfG, so einen verrückten Beschluss zu erlassen ( ? ) :
So abwegig ist das Ganze nun auch wieder nicht, allerdings erst ab dem Zeitpunkt des ersten Lohnes/ Gehaltes eines jeden, der dann auch Kohle nach Hause schleppt.
(Meinetwegen mit Grenzen nach unten und oben.)
Allein die Kopplung ans Wohnen ist verrückt.
Was aber spricht gegen eine Kopplung an eines jeden Verdienstes?
Mit einem Schlag wären über 1000 BeitraxServusFuzzis überflüssig.
Das erledigt dann eine minimalste Änderung bisheriger Abrechnungssoftware.
Der Einzug erfolgt dann analog bereits bestehender Beiträge und Steuern.
Allein der dann gültige %Satz wäre noch festzulegen... - dürfte man sicher hinbekommen.
Wer wohl würde dann zuerst auf die Barrikaden steigen und sich mit dem Finanzamt als zwischengeschaltetes Inkassobüro und staatlicher Handlanger des Staatsfunks anlegen wollen?
Die Mehrzahl von Haushalten mit Doppelverdienern vielleicht?
Ganz sicher jedoch die mehrfach verdienenden WGs.
Oh, wäre das nun auch wieder ungerecht?
Ja, was denn nun!?
Gar nichts zahlen, klar.
Möchten sicher die meisten gerne, wenn es freiwillig wäre...


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 18:37 von Bürger »
Schrei nach Gerechtigkeit

Offline volkuhl

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #10 am: 27. Januar 2018, 20:03 »
Was aber spricht gegen eine Kopplung an eines jeden Verdienstes?

Ich wiederhole mich:
Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es sozialverträglich gestaltet wird!

Solange mehr als 50% des Zwangsbeitrags für exorbitante Gehälter, zusätzliche fürstliche Renten und Pensionen verwendet wird, kann es keine gerechte Gestaltung geben!

Solange mir niemand meine Konzertbesuche zahlt, sehe ich keinen vernünftigen Grund, für sibirische Jodelschnepfen, Musikantenstadel, Bundesligasubventionen oder andere Volksverdummung zu zahlen!

Zur Gerechtigkeit des "Kopfbeitrags":
Auch Kinder haben einen individuell zurechenbaren Vorteil (sogar einen "eigenen" Kanal: Kika). Eltern zahlen also gefälligst für ihre Kinder - oder leisten den "Beitrag" durch entsprechende Kürzung des Kindergelds.

Dieser 8 (oder sind es inzwischen 9?) Milliarden-Moloch gehört ganz einfach abgeschaft, weil sich die Zeiten eben geändert haben.
Die Abschaffung ist wegen der Unreformierbarkeit und Beratungsresistenz der Nutznießer alternativlos!


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 21:10 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Online Kurt

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #11 am: 27. Januar 2018, 20:17 »
Was aber spricht gegen eine Kopplung an eines jeden Verdienstes?
Vieles.

Warum soll eine Zahlung für "Medien" an meinen Verdienst geknüpft werden?

Wird dann morgen der Kinobesuch auch nach Vorlage meines Verdienstnachweises berechnet?
Der Handyvertrag?
Der Internetprovider?
Die Mitgliedschaft im Sportverein?
Mein Mietzins?

usw.

NEIN, danke.

Gruß
Kurt


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 6 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline noGez99

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #12 am: 27. Januar 2018, 20:51 »
Zitat
Warum soll eine Zahlung für "Medien" an meinen Verdienst geknüpft werden?

Jein,
/BVerwG mode on
Der Rundfunkbeitrag ist ja kein Entgelt für die Medien. Er hat Finanzierungsfunktion und ist unabdingbar für die Demokratie.
In diesem Sinne ist es nur folgerichtig, wenn er an die Leistungsfähigkeit des Einzelnen gekoppelt wird.
/BVerwG mode off

Aber es ist richtig, dass ein Unrechtsbeitrag nicht rechtens wird, wenn er sozial verträglich ausgestaltet wird.


Edit "Bürger" @alle:
Bitte hier wie überall im Forum nicht von einer Nebenbemerkung zur nächsten verleiten lassen, sondern bitte eng und zielgerichtet am eigentlichen Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
und insbesondere die diesbezüglichen Aspekte anhand des im Einstiegsbeitrag verlinkten Artikels zum Gegenstand hat.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 21:13 von Bürger »
(nur meine Meinung, keine Rechtsberatung)       und         das Wiki jetzt !!

Offline Thejo

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Re: Wieso die Einschaltquote längst Quatsch ist
« Antwort #13 am: 28. Januar 2018, 14:51 »
dezent OT

In der Stadt sieht man eine Unmenge an Menschen, die sich mit ihrem Smartphone beschäftigen. Ich habe noch nicht einen einzigen gesehen, der mit dem Smartphone fernsieht.

Ab 2021 werden in Bus, Bahn, öffentlichen Plätzen, Schulhöfen, öffentliche Toiletten, Taxis, Wartebereiche (ist jetzt schon so) Ausflugsdampfer Kirchen, Friedhöfe usw. Bildschirme installiert.
:P Woah! Ich musste gerade an die kurze Phase denken - so um 1989 - wo in berliner Cafés als "Neuheit" Fernseher aufgehangen wurden und z.B. Mtv lief. Es war - ohne Übertreibung - bezeichnend, wie die Leute - nahezu alle dort Vorort - auf einmal wie betäubt nur noch auf die Glotzen starrten. Ich war zu dieser Zeit Jugendlicher und hab kurz darauf verzichtet, meine Zeit an solchen Orten zu vergeuden. Diese TV-in-Cafés-Phase hat aber (warum auch immer?) nicht lange angehalten.

Als die Heimkomputer aufkamen, haben um 1990 Sozial-Wissenschaftler prognostiziert, dass exzessive Computernutzer zu sozialen Krüppeln verkommen würden - das war noch vor dem WWW!

Ich hab mich gerade gefragt, welchen sozialen Einfluss das immer stärker werden der mobilen Mediengeräte auf den "modernen" Menschen haben kann? Viele Menschen sind draußen so in ihren Geräten vertieft, das selbst der Spruch "Geh doch mal wieder raus - unter Leute" fast zu einer Farce verkommt  :-\

Ich glaube, dass trotz 52 Zoll TVs auf der einen Seite, eine Menge Menschen bereit sind, einfach zur Berieselung und dem sucht-artigen Drang nach Unterhaltung und Ablenkenung, sich mit diesen umständlichen Futzelgeräten abzumühen und sich (Trotz HD oder 4K) auch mit "Lo-Fi" Video auf diesen Mini-Anzeigen zufrieden geben. Oft habe ich gehört, wie "blöd" das Tippen auf Smartfones sein soll - abhalten tut es in der Masse aber doch trotzdem niemanden. Außer, dass entsprechend die Form der (schriftlichen) Kommunikation auf gewisse Weise zu verkümmern scheint *LOL* <- Witz

Dass der sog. örR das unterstützt... oder gar als sein Recht i.S.d. Rundfunkfreiheit §5 GG ansieht...


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« Letzte Änderung: 28. Januar 2018, 17:40 von Bürger »

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