Autor Thema: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren  (Gelesen 6143 mal)

Offline Uwe

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AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« am: 07. Januar 2018, 17:47 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e3/Logo_BILD.svg/100px-Logo_BILD.svg.png
AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren

Quelle: BILD 07.01.2018


Zitat
Zur Zeit müssen deutsche Haushalte 17,50 Euro pro Monat berappen. Geht es nach dem Wunsch des Senders, würde der Betrag jährlich um 1,7 Prozent steigen – soviel beträgt nämlich die Inflation.

Dabei sei es seit Langem an der Zeit, diese Anpassung vorzunehmen: „Inflationsbereinigt zahlen die Menschen in Deutschland seit gut zehn Jahren nicht mehr Rundfunkbeitrag – und das bei einem ungleich größeren Angebot. Darüber werden wir mit den Ländern im Einzelnen sprechen müssen“, so der Intendant des Bayerischen Rundfunks.

Weiterlesen auf:
http://www.bild.de/unterhaltung/tv/ard/fordert-hoehere-rundfunkgebuehren-54403594.bild.html


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Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #1 am: 07. Januar 2018, 18:29 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27245580tg.png

Handelsblatt (Abo), 07.01.2018

ARD-Chef Ulrich Wilhelm
„Wir müssten kräftig ins Programm schneiden“

Der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm fordert im Interview einen Inflationsausgleich bei der Rundfunkgebühr ab dem Jahr 2021. Fließen die Gelder nicht, droht er mit Einschnitten im Fernseh- und Radioprogramm.

Von Hans-Peter Siebenhaar und Hans-Jürgen Jakob

Zitat
Der Intendant des Bayerischen Rundfunks ist von eleganter Höflichkeit. Als ehemaliger Regierungssprecher unter Kanzlerin Angela Merkel kennt der 56-Jährige den Umgang mit Medien und Macht. Als frischgebackener ARD-Vorsitzender hat er seit Jahresanfang eine gewaltige Aufgabe vor sich: Er muss die ARD retten. […]

Weiterlesen auf (Abo):
https://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/it-medien/ard-chef-ulrich-wilhelm-wir-muessten-kraeftig-ins-programm-schneiden/20820506.html


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« Letzte Änderung: 07. Januar 2018, 22:33 von DumbTV »

Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #2 am: 07. Januar 2018, 20:50 »

Bildquelle: http://up.picr.de/31468943tq.png

Pfalz Express, 07.01.2018

ARD will höhere Rundfunkgebühren ab 2021

ARD will höhere Rundfunkgebühren ab 2021 7. Januar 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik Foto: dts Nachrichtenagentur  Foto: dts Nachrichtenagentur  Berlin  – Die ARD fordert eine Erhöhung der Rundfunkgebühren im Rahmen der Inflation ab dem Jahr 2021 für vier Jahre.

(dts Nachrichtenagentur)

Zitat
„Wofür wir als ARD werben, ist daher ein Ausgleich der allgemeinen Teuerung“, sagte der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm dem „Handelsblatt“. „Heute ist der Rundfunk der einzige Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, bei dem die Inflation seit Jahren nicht ausgeglichen wurde.“

Der Intendant des Bayerischen Rundfunks warnt: „Ohne einen höheren Rundfunkbeitrag ab 2021 kommen wir am gewaltigen Kürzen der Programme nicht vorbei.“ […]

Weiterlesen auf:
http://www.pfalz-express.de/ard-will-hoehere-rundfunkgebuehren-ab-2021/


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Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #3 am: 07. Januar 2018, 20:53 »

Bildquelle: http://up.picr.de/26467199od.png

WAZ, 07.01.2018

Trotz 8-Milliarden-Einnahmen: ARD-Intendant will höhere Rundfunkgebühr

Etwa acht Milliarden Euro Rundfunkgebühren nehmen ARD und ZDF jährlich ein. Dem ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm reicht das nicht aus.

Zitat
Berlin.  Der neue ARD-Intendant Ulrich Wilhelm fordert von der Politik eine Erhöhung der Rundfunkgebühren vom Jahr 2021 an. In den dann folgenden vier Jahren solle der Beitrag an die Inflation angepasst werden, sagte Wilhelm dem „Handelsblatt“. Er spricht von 1,7 Prozent Erhöhung pro Jahr. […]

Weiterlesen auf:
https://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/ard-intendant-wilhelm-will-hoehere-rundfunkgebuehr-ab-2021-id213040695.html


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Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #4 am: 07. Januar 2018, 20:58 »

Bildquelle: http://up.picr.de/26868218no.png

Spiegel Online, 07.01.2018

ARD-Chef Wilhelm will mehr Geld - oder weniger Programm

Ab 2021 soll der Rundfunkbeitrag steigen, verlangt der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Klappe das nicht, seien Kürzungen bei den Programmen kaum zu verhindern.

(jok/AFP)

Zitat
[…] Eine Erhöhung im Rahmen der allgemeinen Inflation würde derzeit eine jährliche Steigerung um rund 1,7 Prozent bedeuten. Eine Anhebung ist unter den 16 Bundesländern umstritten. Mit dem Rundfunkbeitrag von knapp acht Milliarden Euro im Jahr 2016 werden 20 Fernsehprogramme und 69 Radiosender finanziert.

Wilhelm sagte: "Inflationsbereinigt zahlen die Menschen in Deutschland seit gut zehn Jahren nicht mehr Rundfunkbeitrag - und das bei einem ungleich größeren Angebot. Darüber werden wir mit den Ländern im Einzelnen sprechen müssen.“

Weiterlesen auf:
http://www.spiegel.de/kultur/tv/ulrich-wilhelm-ard-chef-fordert-hoehere-rundfunkgebuehren-a-1186655.html


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Offline Spark

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #5 am: 07. Januar 2018, 22:31 »
Tut mir leid, wenn ich das jetzt so in aller Deutlichkeit sagen muß, aber dieser Wilhelm ist ein Idiot und dreister Lügner obendrein. (persönliche Meinung)
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat seit 2013 Mehreinnahmen wie nie zuvor. Ausserdem gehen mir diese leeren Drohungen ungemein auf den Senkel. Dieser Typ labert und labert, aber sollte stattdessen endlich damit anfangen, das ganze Programm einmal richtig auszumisten und den ganzen Müll zu entsorgen. Am besten "Auf Klo" runterspülen und Selbiges dann gleich mit. Dann wäre auch wieder genug Geld für die ganzen Zusatzpensionen vorhanden, denn darum geht es doch im Grunde.
Und es wird Zeit, dass das Angebot vielleicht einmal an die Inflation angepasst wird.
Dieses armselige Gewinsel von dem Typ ist ja unerträglich, der ist fast noch schlimmer, als Frau Crossmedial.

Und die Presse hier bietet ein fast noch jämmerlicheres Bild. Von den 5 oben gezeigten Beispielen schafft es tatsächlich nur ein Anbieter nicht mehr von einer "Rundfunkgebühr" zu sprechen. Und das 2018! Ein absolutes Armutszeugnis!
Vielleicht sollte die Ausbildung (oder wie man das nennt) für Journalisten einmal gründlichst reformiert werden. Da scheint mir ein dringender Handlungsbedarf zu bestehen.


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« Letzte Änderung: 08. Januar 2018, 22:52 von Bürger »
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #6 am: 08. Januar 2018, 15:45 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/dd/Golem-de-Logo_2011-05-08.svg

Golem, 08.01.2018

ARD will höhere Rundfunkgebühren


Zitat
[…] Die ARD fordert eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ab dem Jahr 2021 für vier Jahre als Inflationsausgleich. "Wofür wir als ARD werben, ist daher ein Ausgleich der allgemeinen Teuerung", sagte der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm dem Handelsblatt. […]

Weiterlesen auf:
https://www.golem.de/news/daseinsvorsorge-ard-will-hoehere-rundfunkgebuehren-1801-132013.html

Danke an User pepilo für den Hinweis.


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« Letzte Änderung: 08. Januar 2018, 19:26 von ChrisLPZ »

Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #7 am: 08. Januar 2018, 15:49 »

Bildquelle: http://up.picr.de/26969482wn.png

Finanzmarktwelt, 08.01.2018

Erpressung?
Neuer ARD-Chef (ehemaliger Merkel-Regierungssprecher) will höheren Rundfunkbeitrag, und droht mit weniger Inhalt – wir haben da konkrete Kürzungsvorschläge!


Zitat
Haben Sie es auch gehört? Der seit acht Tagen amtierende ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm vom Bayerischen Rundfunk (BR) hat gleich so richtig einen rausgehauen. Es geht wie immer ums liebe Geld, nämlich den Rundfunkbeitrag. Wussten Sie eigentlich, wo Herr Wilhelm vor seiner Tätigkeit für den BR tätig war? Für die Regierung Merkel, kein Witz. Von 2005 bis 2010 war er Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher im Rang eines beamteten Staatssekretärs. Vorher war er jahrelang für die bayerische Landesregierung tätig (mehr Details hier in seinem Lebenslauf). So viel zum Thema „objektive Denkweise“ oder „Neutralität“ oder „die ARD ist kein Staatsfernsehen“. Gut, wir wollen hier keine Verschwörungstheorien aufwärmen – zu dem Thema soll sich einfach jeder seinen Teil denken!

Drohung
Zurück zum Thema. Der gute Herr Wilhelm macht da weiter, wo der gute Herr Marmor vom NDR als ARD-Chef auch schon war. Wenn wir (die ARD) nicht endlich massiv mehr Geld bekommen, müssen wir eben das Programm kürzen. Man spare ja schon wo man nur könne, so damals Marmor. Aber es ging einfach nicht mehr. Mit 8 Milliarden Euro zwangsweise erhobener Gebühren (+ Werbeeinnahmen) können die Öffentlich Rechtlichen offenbar kein TV-Programm auf die Beine stellen […]

Weiterlesen auf:
https://finanzmarktwelt.de/erpressung-neuer-ard-chef-ehemaliger-merkel-regierungssprecher-will-hoeheren-rundfunkbeitrag-und-droht-mit-weniger-inhalt-wir-haben-da-konkrete-kuerzungsvorschlaege-77778/


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Offline Nevrion

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #8 am: 08. Januar 2018, 19:00 »
Ich verstehe die hintergründige Drohung von Herrn Wilhelm immer noch nicht. Wir sollen ihm mehr Geld geben, weil er sonst das Programm kürzt, was wir nicht schauen/hören? Hä? Ist das umgekehrte Psychologie?  :o


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Offline ChrisLPZ

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #9 am: 08. Januar 2018, 19:33 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27094360ge.png

Heise, 08.01.2018

Rundfunkbeitrag:
ARD-Vorsitzender fordert mehr Geld

Seit gut zehn Jahren zahlen die Menschen in Deutschland – inflationsbereinigt – nicht mehr Rundfunkbeitrag, meint der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Er fordert, die Preissteigerungen für die Sender müssten beim Rundfunkbeitrag berücksichtigt werden.

Von Andreas Wilkens

Zitat
Der Rundfunk ist nach Ansicht des neuen ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm der einzige Teil öffentlicher Daseinsvorsorge, bei dem die Inflation nicht ausgeglichen wurde. "Inflationsbereinigt zahlen die Menschen in Deutschland seit gut zehn Jahren nicht mehr Rundfunkbeitrag – und das bei einem größeren Angebot. Darüber werden wir mit den Ländern sprechen müssen", sagte Wilhelm dem Handelsblatt. […]

Auch ZDF-Intendant Thomas Bellut wies kürzlich darauf hin, dass bei allen Preissteigerungen der Rundfunkbeitrag seit 2009 stabil geblieben sei und einmal abgesenkt wurde. "Bei einem unveränderten Auftrag muss eine adäquate Finanzierung der Anstalten gewährleistet sein."

Weiterlesen auf:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Rundfunkbeitrag-ARD-Vorsitzender-fordert-mehr-Geld-3936322.html

Dortiger Kommentar eines Users:
Zitat
Dank NetzDG darf ich nicht mal annähernd das schreiben was ich hierzu denke!


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Offline drboe

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  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #10 am: 08. Januar 2018, 19:35 »
Herr W. glaubt wohl, er könnte aus einer Position der Stärke Forderungen stellen. Nun lässt sich ja leicht feststellen, dass die Einnahmen des ÖRR seit 2009 und insbesondere seit 2013 kräftig gestiegen sind. Das würde man schon berücksichtigen müssen. Schlau wäre er, wenn er erst einmal den Ball flach hielte und das Urteil des BVerfG abwarten würde. Zudem verausgabt er sich recht früh. Vermutlich ist er einfach ein ziemlich dummer Mensch und glaubt, das würde nicht auffallen, wenn er den Kraftmeier gibt.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 08. Januar 2018, 22:55 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

cleverle2009

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #11 am: 08. Januar 2018, 20:04 »
Herr W. hat die Weisheit bereits mit der Muttermilch gesaugt.
aus wikipedia erfahren wir:
Zitat
Herkunft und Ausbildung
Ulrich Wilhelm wuchs in München auf und besuchte in München zwischen 1967 und 1980 die Grundschule und das Ludwigsgymnasium. Sein Vater Paul Wilhelm[4] war 33 Jahre lang CSU-Landtagsabgeordneter in München und zeitweise Staatssekretär in der Bayerischen Staatsregierung. Seine Mutter war Richterin

Sonst noch Fragen Kienzle?


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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #12 am: 08. Januar 2018, 20:37 »
Ist denn sicher...

Schlau wäre er, wenn er erst einmal fen Ball flach hielte und das Urteil des BVerfG abwarten würde.

...dass dem Herrn "BVerfG" ein Begriff ist & ferner ihm bekannt, dass selbiges (wie ja auch der EuGH) i. S. des sg. "Rundfunkbeitrages" & der Beurteilung dessen Recht- bzw. Verfassungsgemässheit ggw. recht aktiv ist? Der Knabe macht auf einen fiktiven Besucher den Eindruck als wüsste er davon nichts (oder er ist krampfhaft bemüht, eben diesen Eindruck zu erwecken - also "Pfeifen im dunklen Keller" bzw. das eher bei Kleinkindern vorkommende Denkmuster "Wieso, wenn ich die Augen zumache, sieht mich doch keiner - selbst das übelste Gespenst nicht" :->>) bzw., als ginge ihn mit seinen "Anstalten" all' das Gezetere und Rumoren des Pöbels - wie eben weiland auch so einen Sonnenkönig -  in seiner eingebildeten Durchlauchtigkeit schlicht nichts an. Dann wäre er sogar noch ein Stückchen weniger schlau.


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« Letzte Änderung: 09. Januar 2018, 02:07 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." - v. Rochow

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch (oder wieder) Musik in ihren Ohren...

"Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit." - Platon

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #13 am: 08. Januar 2018, 21:19 »

Bildquelle: http://up.picr.de/31477161ld.png

TV-Spielfilm, 08.01.2018

ARD fordert höhere Rundfunkgebühren


Zitat
[…]
So wahrscheinlich ist die Erhöhung

2016 prophezeite der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger, dass der Rundfunkbeitrag ab 2021 auf bis zu 19,40 Euro im Monat steigen könnte. Denn nach 2020 sind laut Fischer-Heidlberger die Rücklage aus Mehreinnahmen aufgebraucht. Dass er damit Recht hat, ist jedoch unwahrscheinlich. Vor Kurzem kam heraus, dass die Rundfunkgebühren in der aktuellen Beitragsperiode von 2017 bis 2020 deutlich über dem Bedarf der Sender liegen. Ein Ende 2017 veröffentlichter Zwischenbericht der KEF brachte hervor, dass ARD, ZDF und Deutschlandfunk in der aktuellen Periode einen Überschuss von knapp über 500 Millionen Euro erwirtschaften werden. Die KEF hatte für den Zeitraum von 2017 bis 2020 eine Senkung um 30 Cent auf 17,20 Euro vorgeschlagen. Doch die Landesregierungen hatten abgelehnt. Ihr Grund: Rücklagen anzusammeln soll für eine "langfristige Beitragsstabilität" sorgen.
[…]

Weiterlesen auf:
http://www.tvspielfilm.de/news-und-specials/wegen-inflation-ard-fordert-hoehere-rundfunkgebuehren,9280329,ApplicationArticle.html


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Offline brverweigerer

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Re: AB 2021 - ARD will höhere Rundfunkgebühren
« Antwort #14 am: 08. Januar 2018, 23:30 »
Zitat
Der Rundfunk ist nach Ansicht des neuen ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm der einzige Teil öffentlicher Daseinsvorsorge...

Herr Wilhelm scheint hier einem ganz fundamentalen Missverständnis über die Aufgabe seines Medienunternehmens zu unterliegen. Der Rundfunk ist nicht und war noch nie "Teil öffentlicher Daseinsfürsorge". Es ist völlig absurd das zu behaupten, und zeigt, in welchen seltsamen Scheinwelten Herr Wilhelm und seine Kollegen inzwischen zu schweben scheinen.

Der staatliche (sogenannte öffentlich-rechtliche) Rundfunk war und ist nach BVerfG Rechtsprechung eine "Ausgleichsmaßnahme", um die Zulässigkeit des Privatrundfunks zu begründen. Nur unter der Vorraussetzung eines funktionstüchtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei dieser laut BVerfG zulässig. Diese Regelung diente (unter den damaligen technischen Gegebenheiten) der Rundfunkfreiheit, indem im dualen Rundfunksystem die Konsumenten des Privatrundfunks nicht auf diesen alleine angewiesen waren, und dieser keinen alleine bestimmenden Einfluss auf die Meinungsbildung bekommen sollte.

Nicht mehr und nicht weniger ist die Aufgabe des ÖR-Rundfunks. Sie richtet sich prinzipbedingt und staatsvertraglich definiert nur an die Konsumenten des Privat- und/oder ÖR-Rundfunks. Unter geänderten technischen Gegebenheiten oder mit dem (theoretischen) Wegfall des Privatrundfunks kann auch der ÖRR obsolet werden, da dann die Rundfunkfreiheit auf andere Weise sichergestellt wäre.

Wie Herr Wilhelm nun auf die Idee kommt, der (staatliche) Rundfunk sei Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge, ist vollkommen unverständlich, eine maßlose und haltlose Selbstüberschätzung, und selbstverständlich auch nirgends gesetzlich bzw. staatsvertraglich fixiert. 



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« Letzte Änderung: 09. Januar 2018, 02:08 von Bürger »

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